25.10.2018 17:21 Ikeas Erfolgsgeschichte

Ikea macht es vor - Abstimmung mit den Füßen

Erfolgsgeschichte Ikea-Restaurant: Das Mittagessen als Markenerlebnis

Erfolgsgeschichte, Ikea-Restaurant: Das Mittagessen als Markenerlebnis und Erzeugnisse der hauseigenen Großküchen sind auch ein Erfolg von Ikea. Foto: Ikea

Von: GFDk - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V, hat eine Erfolgsgeschichte zu vermelden. Gestern hatte Frank Zimmer noch schlecht Nachrichten, zumindest für die Medien-Brance. Die Print-Partys sind lange vorbei, und die Auflagen sinken weiter, hieß es.

Lieber Herr Böhmer,

man soll nie "nie" sagen, schon gar nicht, wenn es um Digitalisierung geht. Aber bisher ist der Möbelbranche erspart geblieben, was anderswo Buchhändler, Warenhäuser und Modegeschäfte unter die Räder bringt: Der neue große Online-Player, der sich im Markt breitmacht und den Wettbewerb dominiert.

Sicher, es gibt Home24 und Westwing. Aber noch nichts vom Amazon- oder Zalando-Kaliber.


Ein Grund dafür ist Ikea, in den 70er und 80er Jahren selbst ein Veränderer und Zerstörer in der Welt der Schrankwände und Auslegeware. Wir haben neulich schon darüber berichtet, wie gut der Konzern Customer Centriciy kann. Ikea machte  erstmals mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz in Deutschland.

Dass es funktioniert, zeigen die heute veröffentlichten Geschäftszahlen. Ikea wächst mit E-Commerce, ohne die klassischen Kanäle zu vernachlässigen. 100 Millionen Menschen besuchen in Europa jährlich die Möbelhäuser. Wenn das keine Abstimmung mit den Füßen ist.

Erzeugnisse der hauseigenen Großküchen sind auch ein Ikea Erfolg

„Wir sehen sehr deutlich, dass sich die Erwartungen und das Einkaufsverhalten der Kunden verändert haben und sich weiter ändern werden“, sagte Ikeas Deutschland-Chef Dennis Balslev. Dabei spiele Service wie Küchenmontage eine wichtige Rolle, aber die Erreichbarkeit der Geschäfte bleibe auch in Zeiten der Digitalisierung ebenfalls entscheidend.

Das hat Frank Zimmer auch noch zu berichten: kennen Sie Merkle? Was wie ein mittelständischer Maschinenbauer aus Reutlingen klingt, ist einer der interessantesten Agenturen Amerikas. Merkle gehört zum Dentsu-Aegis-Network, beschäftigt weltweit rund 5500 Mitarbeiter und ist eine Macht im CRM-Markt.

Ab sofort gehört auch die Schweizer Digitalagentur Namics dazu , und damit hat Merkle auch im deutschen Markt mehr als nur den Fuß in der Tür.

Merkle ist nicht halb so sexy wie Jung von Matt, picht aber um die größeren Etats. Den schwäbischen Namen werden wir uns merken müssen.

Herzliche Grüße aus München,

Frank Zimmer

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