31.05.2018 07:34 Die Giganten haben ihre Heimat in den USA

Google, Apple, Amazon, Microsoft, Tencent - Tech-Giganten auf den ersten Plätzen

Der Google-Stammsitz. Der Internetkonzern Google bueßt auch 2018 nichts von seiner Attraktivitaet ein und kann sich als wertvollste Marke der Welt halten

Der Google-Stammsitz. Der Internetkonzern Google büßt auch 2018 nichts von seiner Attraktivität ein und kann sich als wertvollste Marke der Welt halten. Foto: Google

Von: GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V meinte, wie wir auch, das die DSGVO auch Spaß machen kann. Einige Einzelhändler haben daraus sich sogar einen Spaß gemacht, wie wir berichteten. Nach der  DSVGO - Datenschutz - Grundverordnung, die uns wochenlang beschäftigt hat, kommt nun ein anderes Thema auf den Tisch.

Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V scheibt uns nun ein paar Worte zu den Digital-Giganten, die alle aus den USA kommen, und die wertvollsten Marken der Welt sind.

Lieber Herr Böhmer,

Google, Apple, Amazon, Microsoft, Tencent - klingt nach mutwilliger Auswahl von Digital-Giganten, sind in Wahrheit aber die Top5 der wertvollsten Marken 2018. Die Zahlen stammen aus der Markenwertstudie BrandZ , die das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Kantar Millward Brown veröffentlicht, und schon in der Liste der wertvollsten Fünf stecken eine Reihe von Geschichten.

Augenfällig ist natürlich, dass sich ausschließlich Tech-Giganten auf den ersten Plätzen finden - man kann jetzt noch darüber diskutieren, ob Amazon irgendwie auch Einzelhandel ist, der Kern des Geschäfts basiert aber auf Technologie.

Nicht ganz überraschend haben die Giganten ihre Heimat vor allem in den USA, höchstens mit Blick auf den Zeitpunkt ein wenig überraschend hat sich mit Tencent ein chinesisches Unternehmen sehr weit vorne etabliert.

Durchaus bemerkenswert ist - auch auf diesem Feld - das immerwährende Comeback von Microsoft. Der Wandel in Redmond scheint weiter reife Früchte zu tragen. Immerhin hat es auch 2018 dafür gereicht, Facebook hinter sich zu lassen.

Man muss sich um das Zuckerberg-Imperium aber keine Sorgen machen, sollte es auch nicht als dem Tode geweiht betrachten. Für Platz 6 mit einem Markenwert von 162,106 Milliarden Dollar (entspricht einem Plus von 25 Prozent) hat es immer noch gereicht.

Zumindest mit Blick auf das Wachstum ist die deutsche Nummer 1 auf Augenhöhe. SAP freut sich über ein Plus von 23 Prozent und landet insgesamt auf Platz 17. Das ist schön, illustriert gleichzeitig aber ein deutsches Problem, das nicht unterschätzt werden sollte.

SAP, inzwischen auch schon ein gediegener Mittvierziger, ist das mit Abstand jüngste deutsche Unternehmen in den Top100 (betrachtet man die Deutsche Telekom mal nicht als astreine Neugründung).

Bei aller Wertschätzung für die ehrwürdigen (und längst modernen) Riesen vom Schlage Siemens, Daimler, Aldi oder Adidas - es sollte uns respektive der Politik doch ein wenig zu denken geben, dass es bis dato kein neues deutsches Unternehmen ganz nach vorne geschafft hat.

Vielleicht endlich Anlass, über die notwendigen Rahmenbedingungen nachzudenken. Vielleicht endlich Anlass, ernsthaft in Sachen Digitalisierung anzuschieben. Ob eine Idee wie die jetzt diskutierte Datensteuer dabei irgendwie hilfreich sein kann, darf allerdings stark bezweifelt werden.

Einen erfolgreichen Abend wünscht

Ihr Holger Schellkopf

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