26.10.2016 07:48 Entscheidungen haben Konsequenzen

Entscheidungen: Die Qual der Wahl im Alltag

Von: GFDK Redaktion

Unser ganzes Leben beruht auf Entscheidungen. Von Moment zu Moment wählen wir bewusst oder unbewusst aus einer von oft vielfältigen Handlungsoptionen: Ob wir uns im Restaurant für ein Hauptgericht entscheiden oder die nächste große Investition planen – Entscheidungen sind vielfältig und haben unterschiedlich große Konsequenzen.

Da es durchaus schwierig sein kann, sich "richtig" zu entscheiden, gibt es unterschiedliche Methoden, die "Qual der Wahl" im Alltag zu vereinfachen.

Lösungen mal leichter, mal schwerer

Zwei Instanzen beeinflussen unsere täglichen Entscheidungen wie keine andere: Verstand und Emotion. Oftmals stehen wir, bewusst oder unbewusst, vor der Frage, welchen der beiden wir folgen sollen. Ein allgemeines Rezept zur Lösung gibt es nicht, denn je nach Entscheidung müssen viele komplexe Zusammenhänge gegeneinander abgewogen werden:

Die Entscheidung, heute lieber Tomaten oder Paprika für den Salat zu kaufen, lässt sich wohl noch eher intuitiv treffen. Ob wir uns ein neues Auto leisten ist dagegen eine wesentlich komplexere Fragestellung: Brauche ich tatsächlich eines? Kann ich es mir überhaupt leisten? Welches Modell wäre für meine Zwecke am besten geeignet? Welche Farbe und Form würden mir gefallen?

Eine solche Entscheidung wird oftmals mit einer Mischung aus Bauch und Kopf getroffen. Persönliche Entscheidungen lösen allerhand Prozesse in uns aus, die für große Konflikte oder Zwiespalte verantwortlich sein können.

Entscheidungen können aber auch entlastend und befreiend wirken. Sind sie erst einmal gefällt, haben wir meist ein Problem weniger, um das wir uns kümmern müssen. Doch gerade Entscheidungen über elementare Dinge wie Geld, Gesundheit, Freunde oder Familie fallen oft schwer:

Sie können im Zweifel über Existenz, Überleben oder gar den Verlust geliebter Menschen entscheiden. Das Herauszögern oder Verschleppen von Entscheidungen ist in jedem Fall eine trügerische Strategie, da sie die Lösung von Problemen bloß verhindert und gegebenenfalls sogar unmöglich macht.

Praktische Entscheidungshilfen

Für Menschen mit Entscheidungsproblemen gibt es jedoch Techniken, mit denen sie schneller Lösungen erreichen können: Zunächst kann es etwa helfen, enge Freunde oder Verwandte in schwierige Entscheidungen miteinzubeziehen. Dies sollten Vertrauenspersonen sein, deren Urteilskraft man schätzt und die in der Lage sind, konstruktive Kritik entgegenzubringen.

Der Vorteil dabei ist, dass sie uns als Person mit Eigenheiten und Neigungen oftmals gut einschätzen können, aber auch Interesse daran haben, dass wir richtig entscheiden. Wer einen Bezug zu Spiritualität hat, ist bei Beratungsportalen wie Questico gut aufgehoben.

Weitere Techniken zur Entscheidungsfindung kommen aus der Unternehmenswelt, in der täglich Entscheidungen über Geld, Beziehungen und Transaktionen gefällt werden müssen. Sie basieren auf rationalen Bewertung von Fakten, Zielen und Prioritäten.

Oft werden hierbei Vor- und Nachteile in Form von "Pro und Contra" gegenübergestellt oder kurz-, lang- und mittelfristige Folgen von Entscheidungen gegeneinander abgewogen. Dies kann helfen, die bestmögliche Wahl innerhalb gegebener Optionen zu treffen.

Welche Methode man bevorzugt, hängt zwar stark von eigenen Überzeugungen oder Persönlichkeit ab, jedoch gilt für alle: Von Problemen kann uns am Ende nur eine Entscheidung befreien.