16.02.2018 12:05 Es ist nie alles vorbei

Am Aschermittwoch ist nicht immer alles vorbei stellt Holger Schellkopf fest

Fuer Gabor Steingart war am Aschermittwoch noch nicht alles vorbei

Für Gabor Steingart war am Aschermittwoch noch nicht alles vorbei. Foto: (c) Handelsblatt

Von: GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf der Chefredakteur von W&V schreibt mir das nicht immer alles vorbei ist. Letzte Woche hat mir Jochen Kalka über eine Drohkulisse der Werbegiganten geschrieben bei der es um Milliarden von Werbegeldern ging, die bald futsch sein könnten.

Lieber Herr Böhmer,

am Aschermittwoch ist alles vorbei - heißt es zumindest. Allerdings stimmen diese alten Redensarten halt auch nicht immer so hundertprozentig. Bei Gabor Steingart war im Grunde genommen schon am Freitag alles vorbei - und gleichzeitig irgendwie nicht. Entgegen aller wilden Gerüchte ist Steingart noch immer an seinem Schreibtisch aktiv - wenn auch nicht mehr lange.

Für das Handelsblatt und Gabor Steingart ist nicht alles vorbei

Schließlich und endlich stellt sich die Frage nach dem Warum? Die Antwort heißt auf jeden Fall: nicht (nur) wegen des Morning Briefings. Es ist wohl vielmehr so, dass die Systeme Steingart und von Holtzbrinck nicht mehr wirklich kompatibel waren - zumindest, was die künftige geschäftliche Entwicklung betrifft.

Alles vorbei sein dürfte damit aber weder für das Handelsblatt noch für Gabor Steingart. Man kann von seiner Art halten, was man will, auch von dem, was er teils als politische Ansichten durch die Lande trägt. Fakt ist aber, dass Steingart immer voran will und immer irgendwie auch vorankommt. Lassen wir uns überraschen, wo er als nächstes auftaucht, was er als nächstes treibt.

Werbung auf den falschen Web-Seiten

Nicht so schnell vorbei sein könnte übrigens die Aufregung über die Werbung des Freistaats Bayern auf einer Webseite, die unter Islamismus-Verdacht steht. Wahrscheinlich nur ein kleiner Trost, dass es auch ein paar wirklich namhafte Marken erwischt hat.

Die Ursache des Problems ist nicht gerade neu, was die Sache aber nicht besser macht. Google wird sich über diesen neuen Problemfall mit AdSense nicht wirklich freuen. Es ist aber ein böses Gerücht, dass der neue Chrome Browser genau deshalb mit integriertem Adblocker daherkommt.

Sollten sich Gabor Steingart oder auch die bayerische Staatsregierung aufgrund ihrer aktuellen Schwierigkeiten künftig lieber auf Messenger verlegen, dann hätten wir da ein paar wirklich gute Tipps auf Lager - diese dürfen übrigens auch von allen anderen Interessenten gelesen werden.

Und weil Valentinstag war, gibt es zum Schluss ein wenig Liebe - Markenliebe um genauer zu sein.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr

Holger Schellkopf

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