30.01.2019 Kriegsterminologie in der Werbung

Werbemarktforscher mit Kriegs- und Waffenmetaphern

von: GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V hat etwas gegen Kriegs- und Waffenmetaphern, und fragt sich, warum Media-Daten immer so nach Munition riechen müssen.

Lieber Herr Böhmer,

mit Kriegs- und Waffenmetaphern sollte man äußerst vorsichtig hantieren. Das lernt heute noch jeder Volontär, vergisst es dann aber gerne, weil die Kriegsterminologie scheinbar mehr Eindruck schindet.

Doch eine Frage darf zumindest gestellt werden, die mit Waffen und Kriegen zu tun hat – oder eben auch nicht: Ist es Zufall, dass ausgerechnet in der Mediabranche seit 1999 ein Gun(n) Report erscheint? Und ist es Zufall, dass er jetzt umbenannt wird in die War(c) Rankings?

Ja, es ist Zufall. Denn Warc ist ein internationaler Werbemarktforscher. Dennoch muss man sich die Frage gefallen lassen, wieso die erfassten Media-Daten immer so nach Munition riechen müssen? Schließlich wurden die Namen Gunn und Warc einmal ganz bewusst gewählt.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht

Ihr Jochen Kalka

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.