24.12.2021 Brutal war die Geburt Christi auch

Wer Wunderbares erleben will, muss die Wahrheit zulassen

von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, berichtet vor dem Weihnachtsfest über ein Cover des Jahres.

Lieber Herr Böhmer,

eklig oder genial? Unzumutbar oder wichtig? Der Titel des heute erschienenen SZ-Magazins ist das alles. Er ist ein Fanal. Wir sehen die Geburt eines Menschen.

Das ist ein aufklärerischer Tabubruch und vielleicht auch eine Weichenstellung für unsere Wahrnehmung. Seit Jahren sprechen wir in der Werbung über Authentizität und über Nicht-Perfektion.

Dahinter steht die Sehnsucht nach Wahrheit und einer ungeschönten Wirklichkeit. Der SZ-Titel liefert das in atemraubender Kompromisslosigkeit.  

Einen Tag vor dem Fest, das die Geburt Christi feiert, ist dieses Bild gleichzeitig passend und unpassend. Es ist wunderbar wahr. Aber es wirkt inmitten all unseres abendländischen Weihnachts-Kitsches brutal.  

Brutal war die Geburt Christi auch.

Ein Kind, das in einem Vieh-Stall zur Welt kommt und in einen Futtertrog gebettet wird. Wer Wunderbares erleben will, muss die Wahrheit zulassen.  

Ich wünsche uns allen ein frohes Weihnachtsfest!  

Rolf Schröter

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