24.08.2021 Spot und Kritik für Armin Laschet

Vielleicht sollte Armin Laschet Stephanie Giesinger um Rat fragen

von: GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat regelrecht Mitleid mit Armin Laschet.

Lieber Herr Böhmer,
der schlimmste Job, den man in diesen Tagen haben kann, ist Kanzlerkandidat. Noch schlimmer: Kanzlerkandidat der CDU. Ein Armin Laschet kann im Moment kaum noch vor die Tür gehen, ohne vom nächsten Shitstorm erfasst zu werden.

Die Banalitäten werden immer banaler – und entfernen sie sich immer weiter von unseren eigentlichen Problemen. Heute hat es Laschet wieder erwischt: Im neuen Wahlkampfspot erdreistet sich die CDU, ihn am Holocaust-Mahnmal in Berlin zu zeigen.

Es kommt noch schlimmer. In einer anderen Szene hat er ein kohleverschmiertes Gesicht – als einziger. Unfassbar. Unmöglich, dass so jemand unser Kanzler wird.
 
Mit dieser Ironie möchte ich weder Anti- noch Sympathie ausdrücken. Ich möchte appellieren, dass wir endlich über echte Wahlkampfthemen sprechen. Wie er hier:
 
Während sich lauter namhafte Twitteranten über Laschets verschmiertes Gesicht erzürnen, ist es gerade ein blauhaariger Youtuber, der sich wirklich mit den Parteiinhalten auseinandersetzt. Auch bei Rezo bekommt Laschet sein Fett weg. Aber es geht um echte Themen, um Uploadfilter, Umweltschutz und Tierwohl.
 
Vielleicht sollte Laschet Stephanie Giesinger um Rat fragen. Die hat sich schließlich bereits in einer schwierigen Wahl gegen Top-Kandidatinnen an die Spitze gekämpft. Außerdem ist sie inzwischen Coach.

Sie will ihren Zöglingen helfen, „ihr Business authentisch rüberzubringen und ihre individuelle Geschichte zu erzählen“, sagt sie im W&V-Interview. Dieses Wissen kann all unseren Möchtegern-Kanzler:innen nicht schaden. 
 
Einen schönen Abend wünscht
 
Verena Gründel

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