07.08.2019 am Rand des Nervenzusammenbruchs

Schreiende und kotzende Babys sind nicht süß, aber es gibt Lösungen

von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

Procter & Gamble macht weiter mit schonungsloser Ehrlichkeit. Nachdem der Werberiese über seine Marke Gillette Frauen- und Männer-Klischees zertrümmert hat, sind nun die Kleinsten an der Reihe.

Schreiende und kotzende Babys sind nicht süß. Sie bringen ihre Eltern an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Trotzdem kann man die erbarmungslose Wahrheit zeigen – wenn man mehr bietet als Verzweiflung. Im neuen Pampers-Spot besteht dieser Mehrwert aus erfahrenen Eltern, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Statt zu heucheln: „Alles ist gut“, erzählt man also besser: „Ja, es ist manchmal scheiße – aber wir machen es gemeinsam besser“.

So wie Krombacher. Nachdem einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht wussten, wohin mit ihren Kleinsten, hat die Brauerei kurzerhand ein Einfamilienhaus gekauft, saniert und als Kinderbetreuungsstätte für Unter-3-Jährige eingerichtet. Den Namen haben die Mitarbeiter selbst ausgesucht: Krombärchen. Übrigens bietet Krombacher schon seit zwei Jahren eine Betreuung für Mitarbeiterkinder in den Sommerferien an. Was für großartige Ideen!

Und man sieht: Besser geht immer.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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