26.06.2019 öffentliche Scharmützel

Rossmann bedankt sich, Otto erobert die Festivals und besseres Fernsehen

von: GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Heute bedankt sich Rossmann bei Jan Böhmermann für eine gute Idee, am Weltfrauentag 2018 sorgte Rossmann mit seiner Umbenennung zu "Rossfrau" für Furore. Auch Jan Böhmermann griff das Thema in seiner Sendung auf - und schlug vor, sich zum CSD in "Ross Antony" umzubenennen.

Genau das tut die Drogeriemarktkette nun. Und die Leuchtturm-Gruppe zeigt, dass man auch mit einem Verlag für Briefmarkenalben im E-Mail-Zeitalter eine Zukunft hat und der Bauer Verlag versucht sich an Aboboxen.

Ja, und Otto erobert die Festvals. Otto startet seine Geburtstagskampagne und baute vor der Hurricane-Hauptbühne ein zweistöckiges Haus auf: Die erste Festival-WG Deutschlands, für Influencer und Besucher.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet über öffentliche Scharmützel zwischen OWM, Organisation Werbungtreibende im Markenverband, und den TV-Machern. Dabei geht es wie immer, doch nur ums Geld.

Lieber Herr Böhmer,

10 Vermarkter, zehn Screenings, über 50 Sender und Plattformen, linear und on Demand - alles dreht sich ums Bewegtbild und die Zukunft des Fernsehens: Am 26. und 27. Juni treffen sich die Bewegtbildvermarkter zu den Screenforce Days 2019 in Köln. Wir sind natürlich live dabei.

Schon im Vorfeld kam es, fast schon rituell, zu einer Art öffentlichem Scharmützel zwischen Organisation Werbungtreibende im Markenverband, kurz OWM, und den TV-Machern bzw. Screenforce.

Pünktlich zu den Screenforce Days hat sich die OWM mit ein paar Forderungen an die Gattungsvertreter zu Wort gemeldet. In Kurzform: die Werbungtreibenden wollen besseres Fernsehen, ein "weiter so" dürfe es nicht geben.

Die Replik von Screenforce hat nicht lange auf sich warten lassen. Ebenfalls Kurzform: Wir machen ja schon und sind weiter, als ihr behauptet.

Wie lautet eine alte Spruchweisheit doch so schön: Was sich liebt, das neckt sich. Passt irgendwie auch in diesem Fall. Den eigentlich sei diese Kritik eine Form der Zuneigung, kommentiert mein Kollege Thomas Nötting und erklärt auch, warum das so ist.

Gutes Timing haben ebenfalls BLM und LFK mit ihrem Web-TV-Monitor bewiesen, dessen Ergebnisse sicher auch bei den Teilnehmern der Screenforce Days Beachtung finden werden. Zu den zentralen Erkenntnissen gehört:

Youtube ist wichtigster Verbreitungsweg für Online-Videos, Facebook verliert an Relevanz und Instagram wird immer wichtiger. Außerdem wird der Markt für Online-Videowerbung nach Ansicht der Studienmacher massiv wachsen.

Das ist jetzt nicht unbedingt eine weltexklusive Erkenntnis, an Relevanz für die Betroffenen verliert sie damit aber auch nicht. Eines ist aber sicher: nicht nur bei den Screenforce Days sind heiße Tage zu erwarten.

Einen schönen Abend

Ihr Holger Schellkopf

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