20.06.2021 der CDU-Kandidat schlug aus

Rezo ist kein Anwalt oder Sprachrohr der jungen Leute

von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat vollkommen Recht.

Lieber Herr Böhmer,

#Laschetkneift trendet auf Twitter.   

YouTuber Rezo und Journalist Tilo Jung ("Jung & Naiv") wollten ein Kanzlerduell auf Twitch und YouTube inszenieren – für Menschen unter 30 Jahren.

Annalena Baerbock von den Grünen und Olaf Scholz von der SPD wären dabei gewesen, wenn Armin Laschet zugesagt hätte. Doch der CDU-Kandidat schlug aus.   

Rezo ist YouTuber, kein Journalist. Seine Währung ist Wirkung, nicht Objektivität. Am 18. Mai 2019 hatte Rezo das Video „Die Zerstörung der CDU“ veröffentlicht. Warum hätte Armin Laschet zusagen sollen?   

Rezo wandte sich direkt an Armin Laschet: “Du erreichst die jungen Leute nicht, wenn du ins Fernsehen gehst.” Mag sein. Aber die Gleichung “Hohe Reichweite innerhalb einer Zielgruppe = passendes Umfeld” ist falsch.   

Und mit welcher Legitimation sollte Rezo ein Anwalt oder Sprachrohr der "jungen Leute” sein?  

Es ist billig, dem CDU-Kandidaten vorzuwerfen, er habe sich weggeduckt. Man kann es auch so sehen: Er hat dem Erwartungsdruck der sozialen Medien standgehalten und Haltung bewiesen.   

Einen schönen Abend und ein sonniges Wochenende wünscht   

Rolf Schröter

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