23.04.2020 Volkstrauertag in München

Pandemie-bedingte Kurzarbeit und kein Oktoberfest

von: GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Abgesang auf die Alten und großen Marken? Die großen, haptischen Marken des 20. Jahrhunderts – Coca Cola, Pepsi, McDonalds, Reebok, Wrigley's Spearmint, Mercedes, Marriott, Hilton, Sony und Levis spielen heute als sogenannte Love Brands keine Rolle mehr.

Laut der Brand Intimacy Study einer amerikanischen Werbeagentur, für die 6200 Konsumenten vor allem in den USA, befragt wurden, sind es schwerpunktmäßig digitale Marken, denen heute eine intime Beziehung mit dem Konsumenten gelingt.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint das die Werbebrance in der Corona-Krise ganz schön leidet.

Lieber Herr Böhmer,

hier in München ist heute so ein klein wenig Volkstrauertag. Auch wenn niemand ernsthaft geglaubt haben kann, dass es in diesem Jahr ein Oktoberfest geben wird, sorgt das jetzt offiziell verkündete Wiesn-Aus doch für die ein oder andere Träne über der Schutzmaske. Corona hat aber auch schon nicht den geringsten Respekt vor Tradition.

Die Absage von irgendwelchen Volksfesten ist für viele Unternehmen aktuell allerdings ein eher vernachlässigbares Problem. Die Coronakrise hat gerade in unserer Branche heftige Spuren hinterlassen.

Grund genug, um auch mal bei den Agenturen nachzufragen, wie sie es denn mit der Kurzarbeit halten. Spoiler: so richtig gerne spricht kaum jemand über das Thema, relevant ist es aber dennoch.

Pandemie-bedingte Kurzarbeit erleben derzeit auch Deutschlands Profi-Kicker. Damit könnte schon bald ein Ende sein. Vielleicht geht es am 9. Mai schon wieder mit der Bundesliga los, Zuschauer wird es in jedem Fall aber nur an den Bildschirmen geben.

Selbst bei Fußball-Fans (ich muss mich an dieser Stelle als solcher outen, Stern des Südens und so) hinterlässt es allerdings einen blöden Beigeschmack, dass allem Anschein nach die Kicker gemeinsam an den Ball dürfen, noch lange bevor die Kinder (und deren Eltern) wieder an so etwas denken können.

Aber es ist halt leider auch klar: einfache Lösungen gibt es nicht.

Klar ist zudem: die Coronakrise wird einige Dinge dauerhaft und grundsätzlich ändern. Das Kaufverhalten der Menschen könnte dazu gehören.

Wir haben schon mal nachgefragt, wie sich Händler auf die neue Situation einstellen, welche Verkaufsstrategie sie in der Krise fahren und wie sie jetzt werben.

In diesem Sinne: #MachenwirdasBestedraus

Ihr Holger Schellkopf

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