01.06.2020 Post-Lockdown und Konsum

Konsumverhalten der Deutschen radikal verändert

von: GFDK - Marketing News

Der Wunsch nach Spaß und Erlebnis geht bei der Mehrheit der Menschen deutlich zurück. Das sind die Kernergebnisse einer repräsentativen Studie der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung, welcher zwei Befragungswellen (im Januar und Ende April) zugrunde liegen.

61 Prozent der Menschen in Deutschland können sich vorstellen, sich lieber neue Möbel anzuschaffen als dieses Jahr in Urlaub zu fahren.

Nur die die "Generation Z" hat das "Ende der Party" noch nicht verstanden. Die GIM-Umfrage ist Teil der kontinuierlichen Gesellschaftsstudie "Wie tickt Deutschland".

Wie sich die Corona-Krise auf das Konsumverhalten der Deutschen auswirkt, hat Ebay Advertising in einem aktuellen Whitepaper untersucht. Heimwerker- und Fitnessprodukte stehen demnach hoch im Kurs. Ebay hat die Suchanfragen während des Lockdowns untersucht und mit dem Vorjahreszeitraum verglichen.

Mit der Suche nach neuen Betten (+ 345 Prozent), Malerfarben (+ 167 Prozent) und Tapeten (+ 69 Prozent) wollen die Menschen das Leben zuhause verschönern. Aber auch Fitnessgeräte wie Hanteln (+ 605 Prozent), Krafttraining & Gewichte (+ 496 Prozent) sowie Yoga & Pilates (+ 216 Prozent) sind sehr gefragt.

Nun kommt auch noch der Outdoor-Boom

Im Fokus stehen dabei Sauna und Schwimmbecken (+ 186 Prozent), Whirlpools (+ 169 Prozent) sowie Gartenstühle und -bänke (+ 165 Prozent). Außerdem Fahrräder (+ 78 Prozent) und Fahrradzubehör (+ 80 Prozent).

"Die vergangenen Wochen der Krise werden das Konsumentenverhalten noch lange prägen", sagt Mike Klinkhammer, EU Advertising Sales Director bei Ebay. "Darauf sollten sich Werbungtreibende in ihrer Kommunikation unbedingt einstellen."

Die Marktforscher von GIM raten bei der Werbung in erster Linie dazu, die Unruhe der Menschen nicht zu verstärken. Außerdem soll die Kreation generell weniger schrill und bunt sein, sondern eher auf Seriosität und Solidität setzen.

"Der Wunsch nach Bewährtem ist bei den Menschen stark ausgeprägt", sagt GIM-Chef Jörg Munkes. "Es gilt die Devise: 'Hedonismus? Nein, danke! – sondern: Back to Basics!"

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