21.10.2021 Kurznachricht von Vorstandschef Döpfner

Julian Reichelt, der letzte der gegen den neuen DDR-Obrigkeitsstaat aufbegehrte

von: GFDK - Marketing News - W&V - Rolf Schlöter

Erst einmal das wichtigste vorweg: Der Skandal um Ex-Bild-Chefredakteur Julian Reichelt, dazu Wirbel um eine alte Kurznachricht von Vorstandschef Döpfner. Gleichzeitig meldet Springer beim Kauf der US-Mediengruppe Politico Vollzug.

Wirbel gibt es nun zusätzlich wegen eines in der "New York Times" veröffentlichten Zitats aus einer (älteren) privaten Kurznachricht des Vorstandchefs.

Demnach habe er Reichelt als letzten und einzigen Journalisten in Deutschland bezeichnet, der noch mutig gegen den "neuen DDR-Obrigkeitsstaat" aufbegehre. Das soll  Axel-Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner so geschrieben haben.

Die meisten anderen Journalisten, schrieb Döpfner, seien zu "Propaganda-Assistenten" geworden. Und über Julian Reichelt meinter er auch, "Da macht sich einer jeden Tag viele mächtige Feinde. Und wir müssen immer sehr genau unterscheiden, woher die Gegnerschaft kommt."

Nun die mächtigen Feinde von Julian Reichelt saßen im Kanzleramt, in der SPD, beim "Spiegel" der TAZ, im"Stern" in der "Süddeutschen-Zeitung" dem WDR und ARD usw. Es waren nun einmal zu viele.

Aber die Linke Hetze geht schon weiter. Der "Spiegel" schrieb über Julian Reichelts Nachvolger, den bisherigen Chefredakteur der "Welt am Sonntag", Johannes Boie. "Über den Aufstieg eines geschmeidigen Opportunisten". Na, das paßt doch.

Rolf Schlöter, Chefredakteur bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

Julian Reichelt sei nur ein Bauernopfer, meint unser W&V-Gastautor Mike Kleiß, und es gebe nur eine Chance, die Marke Bild zu retten.  

Content sei das neue Performance-Marketing , erklärt Matthias Schrader Geschäftsführer von Accenture Interactive nach der Übernahme von MediaMarktSaturns Inhouse-Agentur Content Factory.  

Mehr Vielfalt in Agenturen! fordern Lisa Eppel und Isabel Gabor vom AdGirls Club.

Ihr Manifest unterschrieben haben eine Handvoll von ihnen. Nämlich: The Goodwins, Brandneo, Grabarz & Partner, Kolle Rebbe, Ressourcenmangel und Wunderman Thompson.  

Was heute sonst noch passiert ist, lesen Sie in der W&V Abendpost.  

Einen angenehmen Tagesausklang wünscht    

Rolf Schröter

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