16.04.2020 Angst um Arbeitsplätze

Influencer in der Corona-Krise haben Angst um den Arbeitsplatz

von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Der private Nachfrageausfall – der durch den Shutdown der Wirtschaft quasi per Knopfdruck herbeigeführt wurde zeigt seine Folgen. Der Onlinehändler Zalando will mit einem millionenschweren Sparprogramm die Auswirkungen der Corona-Pandemie mildern.

Die Kostensenkungen sollen sich auf 350 Millionen Euro belaufen, bestätigte eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Zuvor hatte das Magazin ”Business Insider“ darüber berichtet. Zalando ist von einer sinkenden Kauflust der Verbraucher im Zuge der Pandemie erheblich betroffen, meldet dpa. Ach ja, und ca. 750.000 Betriebe haben Kurzarbeit angemeldet.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ha noch mehr zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

das Aufmunternde liegt zwischen den Zeilen. Auch wenn die Nachrichten zunächst wenig hoffnungsfroh klingen.

Nach einer repräsentativen Umfrage haben etwa 52 Prozent der Menschen in Deutschland Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes  in Folge der Corona-Krise.

Am größten ist die Furcht mit 80 Prozent in der Digitalwirtschaft, dicht gefolgt von 78 Prozent im Bereich Medien, Marketing und Kommunikation.

Insbesondere Influencer haben Angst. 84 Prozent von ihnen fühlen sich durch die momentane Situation existenziell bedroht, so die Studie "Influencer in der Corona-Krise " der Agentur KMB Creative Network.

68 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen in den vergangenen zwei Wochen aufgrund der Corona-Krise Aufträge gekündigt worden seien.

Die Angst ist verständlich und normal. Aber es gibt auch Grund zur Hoffnung. Die Ausgaben deutscher Unternehmen haben sich von Anfang bis Ende März zwar halbiert.

Das zeigt eine Kundenanalyse von Pleo , einem dänischen Anbieter für das automatische Administrieren von Unternehmensausgaben.

Doch nicht in allen Bereichen wurde während des Krisenmonats März gespart. Allein für Marketing wurde 19 Prozent mehr ausgegeben. Laut Pleo investierten die Firmen zudem in Software und Know-how.

Der Lockdown wird nicht ewig dauern. Die Diskussion um eine schrittweise Öffnung der Wirtschaft wird lauter. Jetzt ist die Zeit, Atem zu schöpfen, nachzudenken, ob die eigene Wertschöpfung so bleiben kann wie vor der Krise.

Dass sich definitiv etwas verändern wird, dürfte allen klar sein. Gerade für Kreative stellt sich die Frage, welchen Einfluss Corona auf die Inhalte haben wird.

Vielleicht werden wir ernsthafter, behutsamer und reflektierter miteinander kommunizieren?

Jedenfalls sollten wir die Köpfe nicht hängen lassen. Findet auch Bundestrainer Jogi Löw. Statt Vorfreude auf die Fußball-EM liefert er im Namen von VW eine etwas andere Art der Motivationsansprache.

Einen schönen Abend noch

Rolf Schröter

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