18.06.2021 Influencer am Pranger

Gegen Werberegeln verstoßen - England stellt Influencer an den Pranger

von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat ein dickes Lob für Cristiano Ronaldo.

Lieber Herr Böhmer,

England stellt Influencer an den Pranger. Auf einer Kennzeichnungsliste im Internet nennt der britische Werberat, also die ASA, derzeit vier Frauen namentlich. 

Weil sie gegen Werberegeln verstoßen haben. Posts, Reels und Stories wurden von ihnen wiederholt nicht als Werbung gekennzeichnet, so der Vorwurf der Behörde.

Bleiben die Vier stur, will die ASA petzen. Würden die Influencerinnen entsprechend angezeigt, drohen Geldstrafen oder Löschungen ihrer Postings.   

Eigenwillig ist auch Ronaldo. Der portugiesische Nationalspieler hat vor laufender Kamera seine Unlust auf Coca-Cola kundgetan und damit ein gigantisches Medienecho gefunden.

Aber dass sein Cola-Geschubse vier Milliarden Dollar Markenwert vernichtet habe, ist offenbar stark übertrieben.    Irgendwie komisch:

Da verkündet die werbungtreibende Wirtschaft mantramäßig, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen.

Dann zeigt einer tatsächlich Haltung. Und alle sind entsetzt.   

Noch einen schönen Abend wünscht   

Rolf Schröter

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.