16.10.2020 Kampagnenposts auf Facebook

fritz-kola spendet für jeden Hasskommentar einen Euro

von: GFDK - Marketing News

fritz-kola polarisiert: Unter den Facebook-Posts, die die Karikatur des amerikanischen Präsidenten zeigen, haben sich vermehrt Hasskommentare angesammelt. Um sich erneut gegen Hetze im Netz zu positionieren, spendet die Hamburger Getränkemarke für jeden der Hasskommentare einen Euro an die Initiative „HASS HILFT“.

„zwei nullen. eine schmeckt“ mit diesem Spruch und einer Karikatur des amerikanischen Präsidenten Donald Trump kommuniziert die Hamburger Getränkemarke derzeit auf und außerhalb von Social Media.

Auf Facebook, das schon seit langem für den Umgang mit Hassrede in der Kritik steht, haben sich verstärkt Hasskommentare unter den neusten Posts zum Start der Kampagne gesammelt.

Da Unternehmen selbst den diskriminierenden Äußerungen von Nutzer:innen innerhalb der sozialen Medien kaum etwas entgegensetzen können, wandelt fritz-kola den Hass kurzerhand in Gutes um.

Über die Initiative „HASS HILFT“ spendet die Getränkemarke für jeden Hasskommentar unter den betroffenen Facebook Posts einen Euro für Flüchtlingsprojekte der „Aktion Deutschland Hilft“ sowie „EXIT-Deutschland“, einer Initiative gegen Rechts.

Als Hamburger:innen im Gegenwind geboren
Seit Unternehmensgründung macht sich fritz-kola für ein solidarisches, gemeinsames und freiheitliches Miteinander stark. Das Verhalten des amerikanischen Präsidenten unterstützt das Unternehmen deswegen nicht:

„Trump steht schon seit längerer Zeit, meist durch diskriminierende und vielfach falsche Aussagen und fragliche Handlungen im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Durch unsere Kommunikation begleiten wir dieses Geschehen auf unsere Art und Weise. Dass fritz-kola dabei polarisiert, ist ein Nebeneffekt, den wir in Kauf nehmen, um weiterhin Haltung zu zeigen und aufzuwecken“, so Mirco Wolf Wiegert, Gründer und Geschäftsführer von fritz-kola. 

Bereits in den vergangenen Monaten haben sich die kola-Expert:innen durch den freiwilligen Werbeboykott im Rahmen der #stophateforprofit Aktion deutlich gegen Hetze im Netz ausgesprochen.

Die bezahlte Werbung auf den Plattformen Facebook und Instagram wurde gestoppt und das dadurch eingesparte Budget ebenfalls an „HASS HILFT“ gespendet. 

Über fritz-kulturgüter  

fritz-kola wurde 2002 von zwei Studenten in Hamburg gegründet. Die erste Kola kam 2003 auf den Markt, zahlreiche safthaltige Limonaden und Schorlen folgten. Der Umwelt zuliebe setzt fritz-kola seit der Gründung auf Glasmehrwegflaschen und baut die dezentrale und verbrauchernahe Abfüllung stetig aus.

Darüber hinaus engagiert sich fritz-kola mit der Initiative „Pfand gehört daneben“, der Bewegung „Trink aus Glas“ und in zahlreichen Projekten für eine nachhaltige Gesellschaft. Mirco Wolf Wiegert und Winfried Rübesam sind Geschäftsführer des Unternehmens, das seit 2014 fritz-kulturgüter heißt.

Über „Trink aus Glas“

Die Bewegung „Trink aus Glas“ möchte einen Systemwandel in der Getränkeindustrie herbeiführen und soll Menschen dazu animieren, nur noch aus Glasflaschen zu trinken – so selbstverständlich wie sie auf Plastiktüten verzichten. Das langfristige Ziel der Bewegung ist ein Getränkeregal, in dem nur noch Glasflaschen stehen. Initiiert wurde die Bewegung Anfang 2020 von fritz-kola.

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