26.11.2019 eine Notsituation bei We Work

Ein regelrechten Absturz beim Coworking-Anbieter We Work

von: GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet mir heute über den Coworking-Anbieter We Work, der tief am fallen ist. Und ausgerechnet ein sehr alter Mann soll es nun richten? Der 77 jährige Maurice Lévy wurde von dem Investor, der japanischen Softbank als  Marketing- und Kommunikationschef bei We Work geholt.

Lieber Herr Böhmer,

auf einen rasanten Aufstieg folgt gerne mal ein kleines Tief. Das ist normal und auch nicht unbedingt tragisch - wenn es sich denn nicht zu einem regelrechten Absturz auszuwachsen droht. Coworking-Anbieter We Work steckt gerade in der Phase nach dem rasanten Aufstieg, Hauptursache ist dafür ausgerechnet der Gründer Adam Neumann (dem das Ganze jetzt weitestgehend egal sein dürfte, er ist schließlich durch WeWork zum Milliardär geworden).

Um den Absturz zu verhindern, holt sich das Unternehmen jetzt Hilfe ins Haus. Prominentester Neuzugang ist dabei Maurice Lévy, vor gut zwei Jahren als CEO der Publicis-Gruppe in Rente gegangen. Er unterbricht den Ruhestand für ein paar Monate, um als Marketing- und Kommunikationschef bei We Work auszuhelfen.

Neues gibt es auch schon wieder von We are social. Die Digitalagentur gibt sich jetzt auch sportlich. Lukas Bauernberger, der ab sofort den neuen Geschäftsbereich Sport leitet, bearbeitet künftig als Director mit seinem Team die Felder Sportmarken, Sporthandel, Sponsoren und Rechtehalter.

Bei Bedarf kann er da auch mit dem ebenfalls noch recht neuen Director Content fachsimpeln. Max Retzer war schließlich lange Zeit als Head of Social Media bei Sport 1 aktiv.

Einen fast schon sportlichen Wettbewerb liefern sich traditionell die amerikanischen Brausebrauer von Coca-Cola und Pepsi. Im Wettbewerb um die bunteste Weihnachtsgeschichte hat Pepsi jetzt einen Spot mit US-Rapperin Cardi B aufgelegt.

Für die Kampagne gilt, was auch beim Cola-Vergleich gilt: Geschmackssache. Ziemlich sicher ist aber, dass der Spot nicht unbedingt als Fanal gegen die gerne mal beklagte und angeblich immerwährend drohende Überkommerzialisierung des Weihnachtsfestes verstanden werden kann.

Schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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