10.09.2021 BGH erlaubt Influencern Produkt-Posts

Auch Cathy Hummels ändert nichts an der Glaubwürdigkeit der Influencer:innen

von: GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V,

Lieber Herr Böhmer, …

und Cathy Hummels hat doch recht.  Es war okay, dass sie in ihren Instagram-Posts Marken nennt und mit deren Profilen verlinkt.

Das hat der BGH nun entschieden. Ein jahrelanger Rechtsstreit geht damit zu Ende. Konkret sagt der BGH, dass Influencer:innen bei Posts, bei denen sie auf Produkte verweisen, nur dann einen Werbehinweis platzieren müssen, wenn es zu werblich wird. (I ZR 126/20, I ZR 90/20, I ZR 125/20). Der Verband Sozialer Wettbewerb hatte unter anderem bei Cathy Hummels Schleichwerbung beanstandet, und Unterlassung sowie Abmahnkosten gefordert.

Also wenn sie eine Gegenleistung erhalten. Die Details haben die Kollegen für Sie zusammengefasst.  

Oder ist die Diskussion darüber ohnehin vertane Liebesmüh? Denn offensichtlich ist die Glaubwürdigkeit der Influencer:innen minimal.

Nur 13 Prozent der deutschen Verbraucher:innen halten sie für vertrauenswürdige Quellen, zeigt jetzt eine Studie. Viele wünschen sich sogar strengere Gesetze und Vorschriften für mehr Vertrauen .

So viel zum Thema Authentizität.  

Tiktok hat mit der Glaubwürdigkeitsdebatte bisher kein Problem. Die App wächst munter vor sich hin. Was spielerisch aussieht, folgt einem konkreten Plan und Ziel. Erster Zwischenschritt: das Teenie-Image ablegen.

Wie die Gesamtstrategie aussieht, und was Tiktok doch noch in die Quere kommen könnte, das habe ich hier für Sie analysiert .   

Einen sonnigen Abend aus München wünscht Ihnen  

Verena Gründel

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