06.09.2021 Leere Seite statt Baerbock-Interview

Annalena Baerbock hat gekniffen, da beißt die Maus keinen Faden ab

von: GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat das was wohl nicht richtig verstanden. Annalena Baerbock hätte warscheinlich die Fragen der Bild-Redaktion allesamt nicht beantworten können. Weil sie das schon wuste, hat sie gekniffen. Und im Netz habe ich nur wenige gefunden, die das gut fanden. Außer auf den Grünen Kanälen. Und eine Haltung, habe ich bei Annalena Baerbock noch nie erkennen können.

Wie hatte ich zuletzt geschrieben: 

"Auf den Weg in die grüne Diktatur - Mit Verboten, Strafen und Ausgrenzungen machen die Grünen Politik und keiner scheint es zu bemerken. Diese Art von Konsorten vertreten mich nicht, müßte der freie Bürger sagen, nur tut er es nicht. Putzfrau ohne Rechnung beschäftigt, Nebeneinkünfte verschleiert oder Miete schwarz kassiert, Denunzianten sollen für die Grünen Abhilfe schaffen".

Lieber Herr Böhmer,

mit einem Interview für die Bild am Sonntag hätte Annalena Baerbock kaum gewinnen können. Also hat sie es abgesagt. Sie ließ sich eine ganze Seite in der auflagenstärksten Sonntagszeitung Deutschlands entgehen.

Aus Termingründen, wie sie zu verstehen gibt. Und wie reagiert die Bild? Sie macht Baerbock das größte Geschenk, das sie ihr in der Situation machen kann. Sie druckt eine leere Seite.

Und erzeugt so maximalen Medienbuzz.  

Die Bild wollte Baerbock offenbar als Feigling outen. Doch das ging nach hinten los. Stattdessen strotzt die leere Seite vor allem vor einem: vor Baerbocks Haltung. Gleichzeitig präsentiert sich die Bams selbst als beleidigte Leberwurst.

Das Netz lacht schadenfroh.  

Währenddessen ist heute in München die IAA Mobility gestartet. Sehr spannend dort sind die beiden neuen chinesischen Automarken Wey und Ora . Der Hersteller Great Wall Motors hat sie explizit für den europäischen Markt gelauncht.

Das Besondere: Die eine positioniert er als Premiummarke in Konkurrenz zu Audi und BMW. Die andere soll lifestylig, jung und elektronisch sein. Ein spannender Versuch, den hiesigen Automarkt zu erobern.  

Vor allem DHL-Kuriere müssen extrem gute Autofahrer:innen sein. Schließlich kann es schon mal passieren, dass sie James Bond ein Paket zustellen müssen. Im Spot des Logistikers zum Kinostart wird der Zusteller selbst zum Helden.

Wie er es schafft, den Agenten auf Schritt und Tritt zu verfolgen und dabei die Verkehrsregeln einzuhalten, zeigt der Spot.  

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend

Verena Gründel

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