Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

22.12.2020 Der Soul-Klassiker "Stand By Me"

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist von den emotionalen Weihnachtsspots so richtig angetan.

Lieber Herr Böhmer,

Danke, Antoni! Der Weihnachtsspot von Bett-1 ist wie ein Kräuterlikör nach einer Plätzchen-Orgie.

All die süßen, emotionalen Weihnachtsspots – man kommt ja aus dem Heulen gar nicht mehr raus; heute zum Beispiel schon wieder so was Schweres von Vodafone.

Im Weihnachtsspot von Vodafone Deutschland spaziert eine junge Frau an Heiligabend durch die völlig leergefegten Straßen der Stadt. Sie singt den Soul-Klassiker "Stand By Me" vor sich hin und trägt dabei stets ein heiteres Lächeln auf den Lippen.

Seine Emotionalität gewinnt der Film nicht zuletzt aus dem Ben-E.-King-Klassiker "Stand By Me", der wie kein anderes Lied für die sich selbst aufopfernde Liebe steht, die einen auch durch schwierige, herausfordernde Situationen trägt.(siehe unten)

Und dann dieser blanke Sarkasmus, wenn sich die Matratzen-Gegner heulend in den Armen liegen, um sich danach zu daunenschlachten, das tut gut!

Noch eine gute Idee: Bei Weigertpirouzwolf in Hamburg erhalten die Mitarbeiter:innen als Weihnachtsgeschenk Jogginghosen (mit Wolf gebrandet, natürlich).

Alles, was Videokonferenzen und das Homeoffice erträglicher macht, sei gepriesen.

Einen gemütlichen Abend wünscht

Rolf Schröter

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

mehr

20.12.2020 erotische Objekte und sexuelle Reize

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Öffentliche Rügen  - Der Deutsche Werberat versteht aber auch gar keinen Spaß mehr. Der Deutsche Werberat hat sechs Rügen erteilt: Und zwar allesamt wegen sexistischer Werbung. Der Zimmereibetrieb H. Meyer & Sohn aus Greven zum Beispiel, meint, das Nageln richtig gelernt sein muß.

Ok, man hätte ein anderes Motiv wählen können, aber dafür direkt eine Rüge vom Werberat, halte ich für übertrieben.

Öffentliche Rügen mit gleicher Begründung erhielten darüber hinaus "Thomas Brunner Welt der Haustechnik" aus Massing, Bettina Hotz Spedition aus Straubenhardt, Spedition Möschner Möbeltransport aus Hallbergmoos und Pfannenbeschichtungen.de Sand & Stein aus Neunkirchen.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist schon ganz weihnachtlich eingestimmt.

Lieber Herr Böhmer,

wir, die Macher:innen der W&V, treffen uns heute Abend zur digitalen Weihnachtsfeier.

Ja, ich freue mich. Nein, ich werde keinen Weihnachtspullover anziehen.

So ein schönes Exemplar wie das von Otto-Bereichsvorstand Marc Opelt habe ich leider nicht. Und so souverän wie Telekom-CEO Timotheus Höttges könnte ich das Ding auch gar nicht tragen.

Wer sich für das weihnachtliche Thema der wollenen Modemonster interessiert, kann sich hier noch ein wenig weitergruseln – oder inspirieren lassen.

Ich jedenfalls muss jetzt mal vorglühen...

Einen kuscheligen Abend wünscht

Rolf Schröter

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

18.12.2020 Google verliebt sich Fitbit ein

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat mal wieder was über google zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

Mixed Emotions bei Google, gute Nachrichten und schlechte Nachrichten gleich an einem Tag. In Sachen Fitbit hat der Digitalriese heute grünes Licht aus Europa erhalten.

Durchaus interessant, denn noch im Sommer war EU-Kommissarin Margrethe Vestager eher skeptisch, ob es eine gute Idee ist, wenn Google sich Fitbit einverleibt. Nun ist der Deal perfekt, allerdings mit strengen Vorgaben für Google.

Weniger Spaß dürfte Google allerdings bei den Nachrichten aus Hamburg gehabt haben. Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig Holstein leitet nämlich ein Verfahren gegen den Internet-Riesen Google zu einem Gesundheitsportal des Bundes ein.

Im Kern geht es um ein Thema, dass auch bei vielen Verlegern und Verlegerinnen den Puls nach oben getrieben hat. Das staatlich finanzierte Gesundheitsportal "gesund.bund.de" stellt geprüfte Informationen zu Corona und anderen Krankheiten bereit.

Es wird von Google bei einer Suche in einem Kasten hervorgehoben. Das Verfahren gegen Google ist zugleich der erste große Fall seit Inkrafttreten des neuen Medienstaatsvertrags in Deutschland. Der Vorwurf:

Das Angebot verstoße gegen den Paragrafen 94 des Vertrags, nach dem Plattformen journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote, auf deren Wahrnehmbarkeit sie besonders hohen Einfluss haben, nicht diskriminieren dürfen.

Google selbst sieht das naturgemäß anders. "Wir sind sehr verwundert darüber, dass die Medienanstalt die Einbindung dieser wichtigen Informationen des Ministeriums in die Google Suche untersuchen möchte", heißt es.
Ein Thema, das uns sicher noch länger begleiten wird.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

17.12.2020 Philippa Jarke ist die richtige

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint eine Marke ist eine Marke, fertig. Transgender hin oder her, und Philippa Jarke ist die Richtige.

Lieber Herr Böhmer,

sie hat unter anderem die Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher, Ben Stiller und Channing Tatum synchronisiert. Ihre Stimme ist "dynamisch, facettenreich, mittelkräftig, warm", schreibt die Berliner Spezialagentur namens "Stimmgerecht", die Philippa vermittelt.

Jetzt ist Philippa Jarke die neue Stimme der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG, bezeichnet Philippas Stimme als "etwas rau, aber immer sympathisch und authentisch".

Philippa Jarke ist transgender. Die BVG hat das nicht kommuniziert. In den Kommentarspalten wird es dennoch thematisiert. Es ist menschlich, dass Fragen gestellt werden, wie: Ist Philippa Jarke eine Frau?

Ist sie ein Mann? Aber das ist für die BVG irrelevant.

Philippa Jarke ist eine Marke. Die beste, die die BVG aus rund 1000 Alternativen wählen konnte. Eine gute Wahl.

Einen angenehmen Abend wünscht

Rolf Schröter

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

16.12.2020 Erfordernisse der modernen Arbeitswelt

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, glaubt das es bald eine neue Arbeitswelt geben wird. Einer der Vorreiter ist das Affiliate-Netzwerk Awin.

Lieber Herr Böhmer,

es gilt inzwischen als ausgemacht, dass die Corona-Pandemie (oder besser ihre Folgen) für eine Digitalisierung on steroid sorgte. Mindestens genauso wichtig – und irgendwie ja auch direkt verbunden - sind langfristig gesehen aber die Auswirkungen auf die Arbeitswelt, die Arbeitsorganisation.

Wohin die Reise gehen kann, zeigen Unternehmen wie Awin. Das Affiliate-Netzwerk, übrigens mit Axel Springer und United Internet verbunden, hat jetzt verkündet, man starte Anfang 2021 in die Pilotphase für seine 4-Tage-Woche für alle Mitarbeiter:innen – bei vollem Lohnausgleich wohlgemerkt.

Es gehe um eine "auf die Mitarbeiter ausgerichteten Vision der neuen Arbeitswelt", lässt das Unternehmen wissen. Awin setzt damit zweifellos ein Zeichen, tut dies aber auf Basis eigener Erkenntnisse.

Im vergangenen halben Jahr wurde dort die Viereinhalb-Tage-Woche getestet – mit Erfolg. Die Mitarbeiter:innen würden ihre Zeit effizienter nutzen, hätten mehr Möglichkeiten für eigene Aktivitäten.

Das alles sorge dafür, dass in vier Tagen genauso viel geschafft werde wie bisher in 5 Tagen.

Bei so manchen Vorgesetzten, die in der Vergangenheit schon wegen Mobile Office mit Schnappatmung zu kämpfen hatten, werden derlei Entwicklungen den Blutdruck in die Höhe jagen. Allein: es wird nichts ändern.

Auch wenn wir noch in der Findungsphase sind, ist schon jetzt sicher, dass Arbeits- und Entgeltmodelle in der Zukunft wesentlich weniger im direkten Zusammenhang mit Arbeitszeit stehen werden.

Andersrum wird eher ein Schuh draus: wem ist geholfen, wenn man sich weiter an Sitzprämien festklammert? Klar ist aber auch: Unternehmen sind per se keine caritativen Organisation, sie wollen und müssen Geld verdienen.

Deshalb werden nur Modelle bestehen, von denen auf Dauer alle Beteiligten profitieren. Mehr Zeit für die Menschen, höhere Effizienz für die Unternehmen klingt für den Anfang ja gar nicht so schlecht.

Schönen Abend.

Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

12.12.2020 Eine überraschende Weihnachtskampagne

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über den Weihnachtsmann von Audi.

Lieber Herr Böhmer,

also mich hat er ja an den alten Pierce Brosnan-James Bond erinnert, der neue Weihnachtsmann von Audi: Maßgeschneiderter Anzug, kontrolliertes Lächeln, perfekt frisiert, glatt. – Zu glatt?

Meinen Kollegen Peter Hammer jedenfalls lässt der Ingolstädter Weihnachtsspot von Thjnk „emotional völlig unberührt“.

Zur Ehrenrettung dieses kurzbärtigsten Santa Claus, den ich je gesehen habe, möchte ich noch anführen: Immerhin ist diese Weihnachtsgeschichte tatsächlich, wie beabsichtigt, „radikal anders“.

Der Discounter Penny zum Beispiel massiert zwar meisterhaft die Tränendrüsen und schafft es damit, zum beliebtesten Werbespot des Monats Novembers auf YouTube zu werden.

Ist ja gut! Aber mutiger ist Audi. Dass Santa Snob vom Nordpol polarisiert, war schließlich klar.

Ach, reden wir lieber über Selbstbefriedigung. Die Berliner Agentur Heimat Active wirbt für die Marke Womanizer. Das ist ein Sextoy, das sowohl vaginal als auch klitoral stimuliert – soweit ich das auf den Bildern erkennen kann.

Entwickelt wurde das Gerät von einem Ehepaar: Brigitte und Michael Lenke. Die Beiden wollten damit den „Orgasm Gap“ zwischen Männern und Frauen schließen.

Ein schöner Schluss.

Ein genussvolles Wochenende wünscht

Rolf Schröter

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

mehr

10.12.2020 Smoothie-Edition von True Fruits

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Erst mal das: Im Internet verbrachten die jungen Leute 2020 258 Minuten täglich im Internet. 2019 waren es noch 205. Nur nach Informationen haben die nicht gesucht. Man will in dieser Generation, der Zwölf- bis 19-Jährigen, lieber dumm sterben. So steht es in der zwölften Ausgabe der JIM-Studie

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

das Gehirn liefert manchmal seltsame Dinge aus, oft basierend auf besonders erfreulichen oder schmerzlichen Erfahrungen.

Wer wie in meinem Fall in mehreren Chargen und damit beunruhigend lange Zeit "Bibi & Tina" über sicher ergehen lassen musste, ordnet dies fast schon zwangsläufig irgendwann eher in den schmerzlichen Bereich ein.

Ändert aber auch nix daran, dass sich  die beiden Figuren tief in das Gedächntnis eingegraben haben – und zum Vorschein kommen, wenn man sie ganz und gar nicht brauchen kann und irgendwie auch wehrlos ist.

Schuld hat diesmal die Smoothie-Bude True Fruits mit ihrem ausgeprägten (und manchmal auch reichlich fehlgeleiteten) Hang zur Provokation. Die aktuelle Limited Edition sorgt für ein neues Duo:

"Bibi & True Fruits" statt "Bibi & Tina" sozusagen. Die beiden sind auch nicht auf Amadeus und Sabrina unterwegs (schöne Grüße an alle, die jetzt auch einen Ohrwurm haben), sondern im Einzelhandel und zwar mit Bilou und Billo.
 
Ersteres ist eine Duschpflegeserie, mit der Influencerin Bibi ein paar Euro machen will, zweiteres eine den identischen Zweck verfolgende Smoothie-Edition von True Fruits.

Interessanterweise stößt die trinkbare Version respektive der mit ihr verbundene Marketing-Hook auf durchaus positive Reaktionen in der sonst ja gerne mal schäumenden Social-Media-Welt. Bibi höchstselbst hat sich noch nicht geäußert, nimmt aber das Werbeplus wohl ganz gerne mit.
 
Apropos Influencer: Adil Sbai, CEO und Co-Founder bei WeCreate, und Influencer-Marketing-Expertin Sarah Emmerich präsentieren bei W&V die drei herausragendsten Creator im November auf Instagram.

Zu guter Letzt noch ein wenig jahreszeitlich geprägtes: Im Wettbewerb um den meistgefeierten Weihnachtsspot hat Lidl jetzt vorgelegt. In einer Art Actionfilm legt sich der Discounter mit einem bösen Weihnachtsmann an – offenbar zur Freude des Publikums.

Schönen Abend.

Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

mehr

10.12.2020 AirPods Max: Apple

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Apple steigt nach jahrelangen Spekulationen ins boomende Kopfhörer-Geschäft ein. Der US-Konzern will dabei an den Erfolg seiner Airpods-Ohrstöpsel anknüpfen.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist begeistert von dem Over-Ear-Kopfhörer von Apple.

Lieber Herr Böhmer

rund 600 Euro kosten die Over-Ear-Kopfhörer von Apple. Kurz vor Weihnachten werden die “AirPods Max” einen gehörigen Umsatzschub für die Kultmarke bringen.

Der Preis erscheint auf den ersten Blick teuer. Aber Apple ist in diesem Segment nicht der teuerste Anbieter. So kostet zum Beispiel der Beoplay H95 der dänischen Luxusmarke Bang & Olufsen 200 Euro mehr.

Ich glaube, der Corona-bedingte Trend zum Homeoffice wird den bequemen Over-Ear-Kopfhörern einen zusätzlichen Schub verleihen. Der wichtigste Grund dafür: Ihre Sichtbarkeit.

Das gesellschaftliche Leben hat sich ins eigene Heim verlagert. Der wichtigste Kontakt zur Außenwelt ist unser digitales Endgerät. Wir werden nicht mehr ganzheitlich erfasst, sondern als Querporträtbewegtbild.

Over-Ear-Kopfhörer sind für dieses Szenario das ideale Lifestyle-Objekt und das perfekte Statussymbol. Der Preis passt.

Einen schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

08.12.2020 in diesem Jahr weniger Kataloge

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Vorweg erst mal das. Das in normalen Jahren so umsatzstarke Weihnachtsgeschäft könnte 2020 für bis zu 50.000 Händler in die Insolvenz führen, mahnt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Auch das zweite Adventswoche lief für den Einzelhandel weiter schlecht. Und auch das Sterben der Reisebüros hat begonnen, wie die "Welt" heute titelte.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist nicht sonderlich traurig, das es keinen Ikea Katalog mehr gibt. Unternehmensgründer Ingvar Kamprad hatte den ersten Katalog des Möbelhauses 1951 selbst zusammengestellt und damit einen Klassiker geschaffen. Im auflagenstärksten Jahr wurden weltweit 200 Millionen Exemplare in 32 Sprachen gedruckt. Damit ist es nun vorbei.

Lieber Herr Böhmer,

noch vor gut zwei Jahren schrieb ich: Einige Dinge „ändern sich scheinbar nie“. Ich meinte damit, dass Jahr für Jahr der Ikea-Katalog in unseren Briefkästen liegt. Doch damit ist jetzt Schluss. Nach 70 Jahren stellt das Möbelhaus ihn endgültig ein. Schade, ich habe meine 2020-Ausgabe bereits weggeworfen. Denn ich ahnte nicht, dass es eine historische sein würde.

Mein Verhalten zeigt, dass die Entscheidung aus Schweden wohl die richtige ist. Die Kunden surfen lieber auf der Webseite oder in der App, statt sich den Wälzer auf den Wohnzimmertisch zu legen. Ganz zu schweigen vom Nachhaltigkeitsaspekt.

Ikea begründet die Entscheidung genau damit: mit der Digitalisierung und dem sich ändernden Verhalten. Vielleicht hat auch das Umsatzminus in diesem Jahr etwas damit zu tun.

Sicherlich aber die Coronasituation insgesamt. Denn es ist das Jahr, in dem wir Gewohnheiten überdenken, Dinge neu machen und radikaler entscheiden als bisher. Und radikal ist der Schritt definitiv.

Auch bei BMW ändert sich das Marketing gerade massiv. Nach einem neuen Agenturmodell und neuen Dienstleitern tritt nun eine neue Marketingleiterin für BMW Deutschland an. Kirsty Skinner-Gerth löst ab 1. Februar 2021 Marc Lengning ab.

Hat auch Sie das Transformationsfieber gepackt? Vielleicht fangen Sie mal mit kleinen Schritten an und probieren TikTok aus: Ich habe vergangene Woche mit dem Vermarktungschef Thomas Wlazik gesprochen.

Er hat einige gute Tipps und vier Marketingstrategien für die Plattform parat. Außerdem erklärt er im Interview, warum Sounds die neuen Hashtags sind. Wie das in der Praxis aussehen kann, macht Boss vor. Inklusive eigenem Song. TikTok ist also längst im deutschen Mittelstand angekommen.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

06.12.2020 Für alle Corona-Panikkäufer

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist anscheinend ein Hamster Fan.

Lieber Herr Böhmer,

der kleine Hunger musste sterben. Das war von Anfang an klar, sagt Kreativgeschäftsführer David Stephan von David+Martin. Die Münchner Agentur hat die Marke Müller Milchreis modernisiert und dabei das kleine, bunte Zeichentrick-Kerlchen gefeuert.

"Die Zeit von klassischen Werbefiguren ist vorbei", sagt David Stephan.

Und was ist mit Käpt’n Iglo? Das Münchner Landgericht hat gerade eine Klage von Iglo gegen Appel Feinkost abgewiesen. Appel hatte nämlich mit einem Typen geworben, der nach Meinung von Iglo aussieht wie ihr Käpt’n.

Nix da. Die Münchner Landrichter sehen kein Exklusivrecht auf einen bärtigen, älteren Mann mit Mütze vor Meereshintergrund. Appel hatte es schließlich gesagt: Der Typ ist kein Kapitän, sondern nur ein "Best-Ager in edlem Outfit".

Wie dem auch sei. Dass es überhaupt einen Streit gibt, zeigt doch: Die klassische Werbefigur eines in die Jahre gekommenen Mannes mit heller Gesichtsbehaarung und dunkler Filzkappe scheint voll gut zu wirken.

Und der kleine Hunger wirkt nicht mehr? Ich verstehe das nicht. Ich mag Werbefiguren. Alte und neue. Ich mag auch den kleinen Hamster aus Plüsch, den die Firma Hakle ihrem limitierten XL-Paket aus 64 dreilagigen Klopapier-Rollen mit Hamster-Aufdruck beibettet.

Ich finde, Hakle sollte den Hamster zur ständigen Werbefigur machen: Zum Hakle-Hamster, kurz: HaHa. Er wäre mein ständiger Gast an dem Ort, wo ich die besten Ideen habe.

Ein nices Weekend wünscht

Rolf Schröter

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

mehr
Treffer: 871