Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

16.05.2019 Porsche setzt auf Kommunikation

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Heute mit der weltexklusiven News, wer den Porsche-Digitalpitch für sich entscheiden konnte. Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, hat heute Neuigkeiten über Porsche zu vermelden.

Lieber Herr Böhmer,

Dieses Unternehmen wird in kürzester Zeit kaum wiederzuerkennen sein: Porsche. Auf den neuen Chefmarketer Oliver Hoffmann kommen große Dinge zu, die vielleicht größten, die je auf den Fahrzeugbauer aus Zuffenhausen zugekommen sind.

Noch in diesem Jahr will Porsche sein erstes rein elektrisch betriebenes Sportwagenmodell Taycan auf den Markt bringen. Zudem steigt Porsche in die Formel E ein. Porsche macht ernst und will bis zum Jahr 2025 die Hälfte der gesamten Porscheflotte elektrifiziert sehen.

Jetzt wird auch kommunikativ aufgerüstet, mit zusätzlichen Online-Agenturen. Damit steht ein komplettes Agenturpaket parat. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass Porsche wieder vermehrt auf Kommunikation setzt.

Momentan verstecken sich gerade Autobauer vor der Kommunikation. Und damit auch vor der Zukunft. Wo doch Werbung eine Investition ist und keine Ausgabe.

Schönen Abend

Ihr Jochen Kalka

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15.05.2019 Die Berlin Collection

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, hat heute eine weitere Modegeschichte anzubieten. Gestern war es noch das das Fashion-Magazin Vogue, das nun selber Mode macht, und heute geht es um Mode nur für die Hauptstadt.

Lieber Herr Böhmer,

ich habe mich schon immer gefragt, warum die Hersteller von Shampoo nicht spezielle Produkte für einzelne Großstädte auf den Markt bringen. Denn das Leitungswasser in Berlin, Hamburg, Köln und München ist ziemlich unterschiedlich.

Das hängt wahrscheinlich in erster Linie mit dem Härtegrad und dem pH-Wert zusammen. Egal. Gäbe es jedenfalls ein Shampoo, das mir verspricht, auf die chemische Zusammensetzung des Wassers meines Aufenthaltsorts abgestimmt zu sein, ich würde wohl zugreifen. Und zwar nicht allein wegen der chemischen Zusammensetzung des Wassers.

Es gibt weitere Gründe: Ich mag meine Stadt. Ich mag maßgeschneiderte Dinge, ich mag es, wenn’s passt. Ich mag Dinge, die logisch erscheinen. Diese emotionalen Faktoren könnte ein Unternehmen durchaus nutzen.

H&M bringt nun eine Berlin-Collection raus. Die neun Teile umfassende Sonderedition ist ausschließlich in acht Berliner Filialen zu haben. Der Test soll zeigen, inwieweit es möglich ist, noch spezifischer auf Kundenwünsche zu reagieren.

Eine tolle Idee. Und vielleicht wird die Berlin-Collection sogar zum Renner bei Menschen, die nicht aus Berlin sind, aber Berlin trotzdem attraktiv finden. Aus irgendwelchen emotionalen Gründen…

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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14.05.2019 Suchmaschinenoptimierung und mehr

GFDK - Marketing News

Ein guter Tipp ist es einen Blog für Ihre Webseite aufzubauen. Zwar wird ein Blog von vielen Menschen immer noch belächelt, jedoch handelt es sich hier um eine ausgezeichnete Methode, um gezielt Werbung zu machen. Schließlich ist ein Blog eine Ansammlung von Beiträgen in Form von News, Berichten, Daten und Fakten.

Online Marketing ist keine Hexerei

Die Leser lesen sich gerne so etwas durch, solange Sie es schaffen lösungsorientiere Beiträge zu schreiben. Des Weiteren spielen Blogs auch in der Suchmaschinenoptimierung eine große Rolle. Jeder Blogbeitrag sollte entsprechende Keywords enthalten.

Mithilfe dieser Keywords können Sie im Netz auch besser gefunden werden. Zwar ist die Suchmaschinenoptimierung nicht so teuer, dafür aber müssen Sie sich ein bisschen länger gedulden bis die ersten Resultate eintreffen.

Wenn Sie hier aber alles richtig machen, dann werden sie auch auf die ersten Seiten in der Google Suchmaschine befördert. Vorteilhaft ist, dass Ihre Einträge dann auch dauerhaft bleiben.

Bei der Google Werbung ist das anders. Hier sind Sie nur solange sichtbar bis Sie nicht mehr zahlen. Dann verschwinden Ihre Anzeigen auch. Die Werbung macht bei Google deshalb so viel Sinn, weil viele Menschen dort ihre Recherchen ausführen.

Daher kann man auch sagen, dass alle Firmen einen klaren Wettbewerbsnachteil haben, sofern sie nicht auf den ersten Seiten in Google erscheinen.

Des Weiteren sollten Sie auch Ihre Webseite googletauglich machen. Ihre Webseite ist in einem langen Prozess entstanden. Wie bei einem Auto kann Ihre Webseite nur durch ständige Updates und Modernisierungen am Leben gehalten werden.

Diese Aktualisierungen sind erforderlich, damit die Webseite den Anforderungen von Google gerecht wird. Lassen Sie sich hier von einer Online Marketing Agentur helfen, welche die Suchalgorithmen von Google bestens kennt.

Damit Sie auch in den lokalen Suchergebnissen erscheinen, sollten Sie sich ein Google+ anlegen. Auf diese Weise werden Sie von den Kunden auch viel schneller gefunden. Sie erscheinen mit Ihrem Betrieb auf der Google Karte.

Kunden können Sie dann auch schnell kontaktieren, weil Sie Ihre Kontaktdaten hinterlegt haben. Mit guten Rankings sorgen Sie zudem für eine hohe Transparenz und schaffen unter den Kunden auch ein höheres Vertrauen.

Bei den Facebook Posts sollten Sie sich immer fragen, ob die Inhalte den Kunden auch interessieren. Fragen Sie sich, ob der Leser diese Inhalte in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Spazierengehen wirklich konsumieren möchte.

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14.05.2019 Der erste Vogue Collection

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, ist der Meinung, man muß es auch machen, wenn man Veränderung will. Recht hat er.

Lieber Herr Böhmer,

es hat sich mittlerweile ja fast schon überall herumgesprochen, dass wir in Zeiten der ständigen Veränderung leben. Gleichwohl hat man nicht den Eindruck, als würde die Erkenntnis allerorten auch zu Taten führen.

Umso besser, wenn es Vorbilder gibt, die wenigstens was versuchen. Muss noch lange nicht heißen, dass wirklich was daraus wird - versucht man es nicht, ist aber schon von Anfang an klar, dass daraus auch nichts werden kann.

Deshalb beobachten wir beispielsweise mit großer Neugierde, was passiert, wenn eine Institution wie Vogue sich plötzlich an neue Geschäftsfelder wagt. Statt nur über Mode zu berichten, macht Vogue jetzt auch selbst Mode - obendrein (zumindest teilweise) in Kooperation mit Influencerin. Wer nicht wagt, der nicht ...

Sehr grundsätzlich beschäftigt sich die Hirschen Group mit Veränderung. Zu diesem Zwecke verwandelt man sich auch selbst. Zum Beispiel, indem Daniel Mack zum Director Digital and Creative Transformation der gesamten Gruppe aufsteigt.

Er soll, so heißt es, die Fortentwicklung und Vermarktung der Beratungsangebote zur kreativen Transformation von Unternehmen und Institutionen unterstützen. Langweilig dürfte ihm nicht werden.

Ganz und gar nicht langweilig sind übrigens auch unsere Interviews, die im Rahmen der #OMR19 entstanden sind. Auch da geht es viel um Möglichkeiten und Veränderungen. Zum Beispiel mit Pia Frey von Opinary, Daniel Verst von Instagram oder auch den Machern von Wisst-ihr-noch.de

Viel Spaß damit wünscht

Ihr Holger Schellkopf

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11.05.2019 Der BoB Award in Düsseldorf

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Ein Facebook-Mitgründer fordert, Instagram und Whatsapp von Facebook abzuspalten. Kim Kardashian verlangt schon mal eine halbe Million US-Dollar für einen Instagram-Post. Uber geht heute an die Börse.

Die BBC feuert einen Moderator wegen eines Tweets zu Baby Archie. Was eine Fabrik in Thüringen mit dem Milliardenverkauf von Harry's zu tun hat. Und: Wer das Spiel Minecraft versteht, bekommt eine Ahnung von der Arbeitswelt der Zukunft.

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über Goldjungen.

Lieber Herr Böhmer,

da muss man mal echt schnell sein, wenn man sich den Geschäftsbericht von Puma genauer ansehen will. Binnen 9,58 Sekunden werden 240 Seiten gezeigt, mit viel Feingefühl kann man jede Seite einzeln finden, hinterlegt zum Weltrekordrennen von Sprinter Usain Bolt.

Eine Idee, die Gold geholt hat, für Publicis Pixelpark und den Kunden Puma. Eines von drei Goldstücken, die beim BoB in Düsseldorf vergeben wurden.

Der BoB Award ist eine der wichtigsten Benchmarks für die kreative Wirtschaft in Deutschland. Denn hier geht es um Business-to-Business-Kommunikation. Hier ist es meist erheblich schwieriger, kreative Ideen umzusetzen, als im B-to-C-Markt. Für die Agenturszene eine echte Challenge.

Gerade, weil die Jury dieses Jahr so wenige Sieger gekürt hat, lohnt ein schneller Blick auf diese wenigen, aber beeindruckenden Werke. Auf der BoB-Website nicht irritieren lassen, die aktuellsten Sieger findet man unter dem Jahr 2018.

Nun aber auf zu einem entschleunigten Wochenende

Ihr Jochen Kalka

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10.05.2019 die ewig gleichen Posts

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Das wichtigste vorweg. Oh wie Schade - Ausgejodelt: Café Royal trennt sich von Robbie Williams vermeldet heute W&V. Robbie Williams als "Agent im Auftrag des guten Geschmacks" mit "Klasse, Charme und einer Prise Humor" hat ausgedient. Licht und Schatten bei den OMR 2019. Der Historiker Yuval Noah Harari äußert Anregendes über Google und internationale Digitalbestrebungen.

W&V-Chef Jochen Kalka findet das alles perfekt, geht aber auf der Suche nach einem Stand verloren. Des Weiteren: Gedanken zum Abschluss der re:publica. Reply ist die umsatzstärkste deutsche Digitalagentur – nur bekannter müsste sie noch werden. Und: Was Chinas wertvollstes Start-up in Europa vorhat.

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V hat ganz andere Dinge im Kopf.

Lieber Herr Böhmer,

am liebsten schaut er sich Auftritte von Leuten an, die er nicht kennt, sagt Thomas Strerath über seinen persönlichen Umgang mit Social Media. Sehr gut. Dann liest er vielleicht ja auch diese Zeilen.

"Ich bin schnell gelangweilt", sagt Strerath, "daher hasse ich Wiederholungen, die ewig gleichen Posts". Facebook verliere rapide an Bedeutung, so der Ex-Jung-von-Matt-Chef. Warum?

"Die immer gleichen Leute kreisen immer wieder um sich und ihre immer gleichen Statements, einer Mischung aus Empörung über Trump, Selbstfindung und pseudo-privater Darstellung von Business-Trips."

Was Frisches muss also her. Was ganz Anderes. Wie wäre es mit dem Werbespot der Partei „ Die Partei“ zur Europawahl? #HoldYourBreath Das ZDF weigerte sich zunächst, ihn auszustrahlen. Aus formalen Gründen. Das brachte schon mal Aufmerksamkeit und gespielte Empörung. Genial.

Jetzt hat das ZDF ihn doch ausgestrahlt, nachdem die Partei den Auftritt leicht verändert hat. Im Kern bleibt der Film gleich. Es ist ein Spot von Sea-Watch e.V., der für die Rettung von Flüchtlingen wirbt.

In der ersten Version gab es noch den Zusatz: "Die nachfolgende Wahlwerbung ist keine Wahlwerbung. Für den Inhalt des Films ist ausschließlich die EU verantwortlich."

Klare Botschaft, ungewöhnliche Mittel, deutliche Haltung, raffinierte PR-Arbeit. Wir empfehlen Thomas Strerath die Auftritte des Spitzenkandidaten der Partei "Die Partei" Nico Semsrott. Nicht so bekannt wie Trump, aber auch nicht so langweilig.

Einen spannenden Abend wünscht,

Rolf Schröter

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09.05.2019 und täglich grüßt das murmeltier

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Der Tag in Kürze - Die FDP im Bundestag möchte das Internet im Grundgesetz verankern. Das ZDF will einen Werbespot zur Europawahl von "Die Partei" nicht senden (was es theoretisch muss).

Der CDU-Politiker und Vater der Urheberrechtsreform Axel Voss stellt sich auf der re:publica seinen Kritikern. Des Weiteren: Airbus launcht ein Geodaten Start-up. BBDO holt den Etat von Ortel Mobile. Und: eine Liebeserklärung an Foren.

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, berichtet nun schon zum dritten mal über den Aufreger der Woche. Edeka und der Muttertag Spot sorgen immer noch für Disskusionen.

Lieber Herr Böhmer,

die mögen den Edeka-Spot: alle, die auf der Humorleiter der 50er Jahre stehengeblieben sind. Die sich köstlich über Rollen-Klischees amüsieren können.

Die schmunzeln müssen, wenn Papi wie doof eine Windel wechselt und Mami ernsthaft versucht, eine politische Meinung zu äußern. Bäh, diese Art von Humor tut weh, manifestiert leider nur alte Geschlechterrollen und hilft einer Gesellschaft nicht weiter.

Dass Edeka nun Werbung für 79plus zulässt, mag erschrecken - dass Jung von Matt so alt aussieht, ist sehr selten. Meine Kollegin Susanne Herrmann hat den Spot großartig analysiert. Lohnt sich zu lesen.

Eine gute Nachricht kommt heute aber ausgerechnet von einem Verband. Die organisierten Werbungtreibenden (OWM) haben gut gewählt. Nämlich sich. Oder, besser gesagt, ihren Vorstand.

Dass ein Uwe Storch als Ferrero-Medianer der neue Vorsitzende wurde, ist eine ebenso gute Entscheidung, wie die Wahl von Andrea Tauber-Koch, Commerzbank-Mediamanagerin, als Stellvertreterin und von Susanne Kunz, Procter & Gamble-Direktorin, als Schatzmeisterin.

Alles offene, geradlinige Menschen, alles Persönlichkeiten, die sich im Fach auskennen, alles mutige Macher, die kein Blatt vor den Mund nehmen.

Wir freuen uns auf spannende Auseinandersetzungen in der Branche.

Schönen Abend,

Jochen Kalka
Chefredakteur

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09.05.2019 alte Weggefährten und junge Talente

GFDK - Marketing News - W&V Redaktion

Lieber Herr Böhmer,

zum Wochenstart haben Edeka und Jung von Matt einiges an Gegenwind provoziert mit ihrem Spot zum Muttertag. Bei dem mehrere Dinge schiefgegangen sind – wie unsere Autorin Susanne Herrmann in ihrem Kommentar einordnet. „Mit einem Hauch weniger Reichweite und mehr Charme würde der Spot funktionieren“, findet sie.

Apropos Charme: Der neue Arbeitsplatz von Gabor Steingart wird ein ganz besonderer. Ein Schiff, auf das der Kapitän alte Weggefährten und junge Talente holt und das im sicheren Hafen des strategischen Partners Springer Leseraktionäre als Passagiere aufnimmt.

Mit Photoshop am Influencer ist der Werbeerfolg auf Instagram vorprogrammiert? Mitnichten. Der Reiz verfliegt - und die Influencer von morgen suchen neue Möglichkeiten, sich auszudrücken.

Überhaupt – geht es um die großen Trends im Digital Marketing, dann lohnt ein Besuch der Online Marketing Rockstars. Oder ein Blick in unseren Liveblog, den unsere Kollegin Verena Gründel vor Ort live mit News versorgt.

Einen interessanten Abend wünscht die W&V-Redaktion

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07.05.2019 Muttertags-Skandal von Edeka

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über einen Aufreger des tages. Edeka zahlt einen hohen Preis für Aufmerksamkeit. Der Spot zum Muttertag hat nicht vielen gefallen.

Lieber Herr Böhmer,

manchmal kann die Welt recht einfach sein. Man muss nur die richtigen Knöpfe drücken und schon läuft die Maschine. Wie das richtig geht, zeigen Jung von Matt und Edeka jetzt mit ihrem Spot zum Muttertag. So schnell konnte der Clip gar nicht gesendet werden, wie sich die Welle der Empörung erhob.

Immerhin fas 400.000 Aufrufe, das werden locker noch über eine halbe Millionen. Oh ja, heute sind es schon 540.000, und mit Facebook zusammen sogar schon 1,5 Millionen.

"Danke Mama, dass du nicht Papa bist"?

Edekas Statement "Mit dem Film möchten wir Väter keinesfalls schlecht darstellen, sondern etwas überspitzt und auf humorvolle Art und Weise allen Müttern anlässlich des Muttertags Danke sagen" zeugt relativ deutlich, dass man durchaus mit Aufregung kalkuliert hat.

Ob die berechtigt ist? In diesem Fall wohl Geschmackssache und deshalb auch eine diffizile Angelegenheit. Vielleicht sollten wir manchmal auch einfach etwas souveräner sein.

Die Leute sind sauer und finden den Werbefilm respektlos. "Griff ins Klo" und "Männerhass" urteilt das Publikum, und rufen zum Edeka-Boykott auf. Ein weiterer schreibt: ALDI, LIDL & Co sagen Danke für die Selbstdemontage, weiter so. Und der war lustig: Kann es sein das Edeka und die SPD die gleiche PR Abteilung haben?

Und politisch wurde es auch noch: Lustig, dass in allen Werbungen schwarze Männer mit weißen Frauen an der Seite gezeigt werden, aber wenn es darum geht, Männer im schlechten Licht dastehen zu lassen, dann sind die Männer plötzlich alle weiß und so genannte "Vielfalt" spielt keine Rolle mehr.

Heute legte W&V nach: Wie aus dem Edeka-Spot ein Treffer hätte werden können

Wesentlich erfreulicher sollte da eine andere Premiere ausfallen: Die Munich Marketing Week holt vom 4. bis 6. Juni zum ersten Mal die Welt des Marketing nach München.

Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm von Customer Experience über Marketing Technology bis Voice mit hochkarätigen Speakern an drei Kongresstagen mit drei Abendveranstaltungen. Und ja, es handelt sich hier um einen Hinweis in eigener Sache.

Einen schönen Abend wünscht,

Holger Schellkopf

Chefredakteur Digital

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05.05.2019 große neue Datenallianz

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Was gibt es neues? Facebook sperrt ultrarechte Kommentatoren aus den USA. Jung von Matt eröffnet einen Sport-Ableger in Berlin. Starbucks erwägt, demnächst auch Sushi zu verkaufen. Das Peng Kollektiv wehrt sich gegen Kritik an seinem Aufruf zur Sabotage. Coca Cola bringt Spezialdrinks zum Mischen auf den Markt. Und: Wie ein Aldi in Berlin-Kreuzberg zum Symbol gegen Gentrifizierung wurde.

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, schreibt mir, das sich in Deutschland eine große neue Datenallianz bildet.

Lieber Herr Böhmer,

klar, wir kennen das aus dem Biologieunterricht: Je unterschiedlicher die Gentöpfe sind, aus denen wir frische Babys kneten, desto besser ist das Entwicklungspotenzial. So ähnlich wirkt auf den ersten Blick das Joint Venture, das ein Außenwerber mit einem Versandhändler nun eingeht.

Aber logisch, Ströer und die Otto Group Media verfolgen in großen Teilen das gleiche Interesse, mitunter die gleichen Zielgruppen. OS Data Solutions heißt deren Baby, das nun in die Welt gesetzt wurde und sich um Werbevermarktung und Targeting kümmern soll.

Na ja, ganz neu ist diese Verbindung nicht – vor zwei Jahren starteten Ströer und Otto eine lockere Liaison, das daraus entstandene Kind jedenfalls ist mehr als ein Liebeszeichen. Es ist möglicherweise eine, wie Torsten Ahlers als Otto-Group-Media-Chef sagt, „Alternative zu US-amerikanischen Konkurrenten“.

Schau mer mal

Ein schönes Wochenende wünscht,

Jochen Kalka
Chefredakteur

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