Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

21.01.2020 Stimmung nicht mehr ganz so euphorisch

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, läßt sich die Stimmung anscheinend nicht ganz verderben.

Lieber Herr Böhmer,

wie immer war sie hochkarätig besetzt, ereignisreich, voller knackiger Zitate und kluger Denkanstöße. Nach zweieinhalb Tagen ist die DLD Munich heute zu Ende gegangen. Die Wirtschafts- und Politikprominenz fliegt nun weiter nach Davos.

Die Stimmung war nicht ganz so euphorisch wie in vielen Jahren davor. Der Klimawandel beschäftigte die Teilnehmer genauso wie die immer größere Abhängigkeit von Facebook, Google oder Amazon.

Es ging um die Herausforderungen der klassischen Medien, um politische Manipulation im Netz, Hasskommentare, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Unterdrückung. Ernste Themen.

Europapolitiker Axel Voss prophezeite uns eine Zukunft als digitale Kolonie von China und den USA. Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus warf den Eliten vor, mehr Schlechtes als Gutes zu tun.

Werner Vogels von Amazon erklärte die vernetzte Produktion zur Illusion, weil die meisten Maschinen viel zu alt für Vernetzung seien. Stefan Vilsmeier von Brainlab warnte davor, Gesundheitsdaten nicht zu nutzen, denn das würde mehr Menschen töten als jeder Terroranschlag.

Und Gesundheitsminister Jens Spahn fragte provokativ, was unethischer sei: Daten zu nutzen – oder sie nicht zu nutzen.

Im Fall Rothco zumindest triumphiert die Datenanalyse: Die Agentur, die zu Accenture Interactive gehört, hat nämlich mithilfe künstlicher Intelligenz einen spektakulären, 57 Jahre zurückliegenden Fall gelöst.

Dank einer Bilderkennungssoftware konnten sie nachweisen, dass zwei Alcatraz-Insassen es tatsächlich lebend aus dem Gefängnis geschafft hatten. Bisher dachte man, sie seien bei dem Versuch ums Leben gekommen.

So hat KI die Geschichte umgeschrieben.

Noch eine spektakuläre Meldung kam zum späten Nachmittag von Axel Springer und der Funke Mediengruppe. Nach fünf Jahren wollen sie das Vermarktungs-Joint-Venture Media Impact aufgeben.

Welche Pläne die beiden Verlage in Zukunft verfolgen, hat meine Kollegin Manuela Pauker kurz vor Feierabend für Sie zusammengefasst.

Einen trotz allem schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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19.01.2020 Agentur für Nerd-Kultur

GFDK -Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint Okös und Nerds haben es geschafft.

Lieber Herr Böhmer,

was haben Okös und Nerds gemeinsam?

Lange Zeit führten sie ein Schattendasein, wurden in der Schule ausgelacht und im Job zumindest schräg angeschaut. Sie boten immer Gesprächsstoff für Lästereien.

Doch heute braucht die Welt sie. Und wie es in Superheldenfilmen so ist, entwickelten sie sich weiter und nehmen ihre Herausforderung an.

Die Ökos kämpfen für eine nachhaltige Zukunft der Welt. Und Nerds verstehen die digitale Welt, so wie wir Normalos es niemals könnten. Sie sind endgültig hip geworden.

Das geht soweit, dass Jung von Matt eine Agentur für Nerdkultur gegründet hat. Denn Nerds haben Geld. Sie sind eine attraktive Zielgruppe – und nicht zuletzt eine große.

JvM/Nerd heißt die Ausgründung  des bisherigen E-Sports-Chefstrategens Toan Nguyen. Sie bringt Marken mit den Phantasyfiguren aus Gaming-, Nerd- und digitaler Popkultur zusammen. Schließlich wollen auch Marken etwas von der Nerd-Coolness abhaben.

Die Ökos dagegen haben es geschafft, dass tierfreie Bratlinge der letzte Schrei in Fastfood-Restaurants sind. McDonald's, Burger King und Hans im Glück haben die veganen Burger schon. Jetzt zieht auch die letzte große Kette nach:

KFC serviert in Zukunft ein Quorn-Filet . Das besteht aus Mycoprotein, das durch Fermentierung einer natürlichen Pilzkultur entsteht. Klingt wenig appetitlich. Und irgendwie auch nicht wirklich gesund. Aber Hauptsache vegan.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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17.01.2020 Netflix & Chill'd

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über einen neuen Fettmacher, der bald auch in Deutschland zu haben ist.

Lieber Herr Böhmer,

fett glotzen geht immer besser. Denn Streaming boomt. Und das Snacken gehört dazu. Wenig Bewegung plus viele Kalorien – das wirkt.

Laut einer Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde CDC aus dem Jahr 2018 sind rund 40 Prozent der Frauen, 35 Prozent der Männer und 17 Prozent der Kinder und Jugendlichen in den USA fettleibig. Das heißt, sie haben einen Body-Mass-Index (BMI) von mindestens 30. Kein Wunder

. Die USA sind die Heimat von Marken wie Netflix und Ben & Jerry’s. Und eben die machen jetzt auch noch gemeinsame Sache. Auch in Deutschland.

Hierzulande hatten im Jahr 2017 zwar nur 16 Prozent aller Erwachsenen einen BMI von über 30. Aber da ist noch Luft nach oben. Beziehungsweise in die Breite. Und der Trend ist eindeutig: Wir wachsen in Richtung amerikanischer Vorbilder.

Die neue Eissorte „Netflix & Chill’d“ von Ben & Jerry’s macht es jedenfalls einfach. Denn sie hat es in sich: Das Erdnussbutter-Eis ist angereichert mit süß-salzigem Brezel Swirl und Fudge Brownies.

Man muss sich nicht mal aufraffen, das Zeug zu besorgen. Lieferservices bringen die Fett-Salz-Zucker-Bömbchen gemeinsam mit dem Fastfood quasi direkt ans Sofa.

Eine gefährliche Verbindung. Dabei geht es auch anders. Der Brite James Bond macht’s vor. Statt sich vor den Big Screen zu lümmeln, rennt er einem Taxi hinterher. Und statt Eiscreme zu löffeln, greift er zu einer Flasche Heineken.

Na ja, okay… die Briten scheiden als Vorbilder auch aus.

Bleibt Julien Bam aus Aachen. Der Youtube-Star hat für Aldi Süd eine Streetwear-Kollektion entworfen. Auf dem Fummel steht der Hinweis „No brand needed“ garniert mit seinem Personal Branding „Bam“.

Keine Marke, sagt deine Marke. Also was jetzt?

Jetzt ist Schluss - Schönen Abend noch.

Rolf Schröter

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16.01.2020 Sich die Hände dreckig gemacht?

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute so richtige Männerthemen drauf.

Lieber Herr Böhmer,

heute schon geschwitzt? Gekämpft? Geblutet? Sich die Hände dreckig gemacht? Nein?

Dann haben Sie noch nicht richtig trainiert. Zumindest nach den Maßstäben von Under Armour. „The only way is through” lautet der Claim der neuen Kampagne.

Und im Spot geht es zur Sache. Während andere Sportmarken wie Adidas oder Brooks in den vergangenen Monaten gemäßigter motivierten, eher Spaß, Teamgeist oder Ausgleich in den Vordergrund stellten, geht Under Armour auf Angriff . Vielleicht ein bisschen zu verbissen? Schließlich stehen die Amerikaner unter Druck. Die letzten Umsatzzahlen sahen nicht gut aus.

Mit Angriff hat auch der neue Spot von Wilkinson zu tun. Nicht nur weil das Schwert im Namen steckt. Wilkinson zelebriert den Moment vor dem Moment , in dem es um alles geht.

Der, in dem Mann sich vor dem Spiegel mit dem Schwert, pardon Rasierer in der Hand das letzte Quäntchen Selbstvertrauen einflößt, bevor sein großer Auftritt kommt.

Damit ist die Zeit des Rasierklingenwettrüstens unter den Herstellern wohl endgültig vorbei. Längst geht der Trend in die andere Richtung. Deshalb gibt es bei Wilkinson jetzt wieder ein traditionelles Rasiermesser. Mit nur einer Klinge.

Heute noch nicht geblutet? Dann haben Sie sich wohl noch nicht richtig rasiert.

Einen unfallfreien Abend wünscht

Verena Gründel

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15.01.2020 Vorreiter in der Welt der Technologie

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über starke Frauen.

Lieber Herr Böhmer,

mit Angelika Gifford leitet künftig eine "Vorreiterin in der Welt der Technologie" das Europageschäft von Facebook. So zumindest hat Facebook-VP Nicola Mendelsohn die Neuverpflichtung des Digitalriesen beschrieben.

Eine ausgewiesene Digital-Spezialistin ist Gifford in jedem Fall, das stellte sie schon an ihren Stationen bei Hewlett-Packard und Microsoft unter Beweis.

Mit Angelika Gifford schließt Facebook eine Lücke, die durch den Wechsel von Martin Ott zu WeWork entstanden war.

Über einen Neuzugang freut sich auch Dropbox. Für Andrea Trapp wurde die Position als Director of Business für die Regionen Nord- und Zentraleuropa neu geschaffen.

Sie soll von München aus die Geschäfte von Dropbox in Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Irland sowie in den nordischen und baltischen Staaten koordinieren und vorantreiben.

Bei Audi hat mit Hildegard Wortmann im Vorstand in Sachen Vertrieb und Marketing schon länger eine Frau das Sagen. Sie ordnet aktuell ihren Geschäftsbereich neu.

Seit Anfang des Jahres verstärkt Ex-Byton-Mann Henrik Wenders den Kreis der obersten Führungskräfte. Dabei stellt sich die Frage: Was wird aus Markenchef Sven Schuwirth?

Übrigens: Die Bedeutung des Digitalgeschäfts verdeutlicht (zumindest auf den ersten Blick) eine aktuelle Bitkom-Studie. Während die deutsche Wirtschaft 2020 kaum zulegen dürfte, befindet sich die Digitalbranche laut Studie auf deutlichem Wachstumskurs -  es sollen knapp 40.000 Jobs hinzukommen.

Verbunden wird das Studien-Ergebnis von der Bitkom mit einigen Forderungen. Um international nicht weiter an Boden zu verlieren, solle Deutschland beispielsweise mehr in Aus- und Weiterbildung investieren.

Zudem müsse Deutschland die beste digitale Infrastruktur in Kommunikation, Verkehr und Energie schaffen. In Staat und Verwaltung müssten Arbeitsabläufe von Grund auf digital angelegt werden.

Da kann man im Grunde nicht widersprechen.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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14.01.2020 Flucht vor der royalen Verwandtschaft

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

Sixts Witze sitzen. Ist einfach so. Wenn der Autodealer das aktuelle Geschehen per Werbemotiv kommentiert, dann ist das der momentan größte gemeinsame Humorteiler in Deutschland.

Sehr interessant ist der neueste Coup aus Pullach. Nicht etwa wegen des Themas, sondern wegen des Textes. Das #Megxit-Drama, also die Tatsache, dass Prinz Harry und Meghan offenbar vor der royalen Verwandtschaft in die USA flüchten, garniert Sixt mit dem Zitat "Harry, fahr schon mal den Wagen vor".

Wer von unserer jungen Audience weiß noch, wo dieser Spruch herkommt?

Aus einer ziemlich alten Krimiserie. Ursprünglich wandte sich Oberinspektor Stefan Derrick mit diesen Worten an seinen Assistenten Harry Klein. Das ist Jahrzehnte her. "Derrick" ist ein Stück deutscher Kulturgeschichte. Derrick lief im ZDF von 1974 bis 1998.

Heute reden alle über erfolgreiche Netflix-Produktionen. Aber schon Derrick wurde seinerzeit in fast 100 Länder verkauft. Die meisten Fans hatte der spröde Verbrecherjäger übrigens in China.

Horst Tappert, der Schauspieler, der Stefan Derrick war, starb vor über elf Jahren. Harry Kleins Alter ego Fritz Wepper ist mittlerweile 78 Jahre alt und gibt seit wiederum bereits achtzehn Jahren in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" den säkularen Gegenpart zur Protagonistennonne Lotte.

Horst Tappert hatte einst in einem Interview gesagt: "Ein normaler Beamter denkt vom ersten Tag an den Ruhestand – Derrick nie."

Was für ein Arbeits-Ethos. Was für ein Durchhaltevermögen über Generationen hinweg! Vergleichbar wohl nur mit dem Standing der Queen…

Armer Harry

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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11.01.2020 Podcast-Netzwerke mit Werbung

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint das es immer mehr Podcasts geben wird.

Lieber Herr Böhmer,

mit den Podcasts verhält es sich irgendwie wie mit dem gesamten Internet. Viele hatten darauf gehofft, das würde schon wieder von selbst weggehen und müssen nun (in Sachen Internet insgesamt ist das hoffentlich schon eher geschehen) konstatieren: sie sind gekommen, um zu bleiben.

Damit aber nicht genug. Es wird immer mehr - und es wird immer professioneller. Spotify hat beispielsweise bei der CES in Las Vegas verkündet, künftig auch die personalisierte Ansprache der Nutzer bei Werbung zu ermöglichen.

Quasi zeitgleich hat sich Stefan Zilch, ehemals Geschäftsführer von Spotify Deutschland, mit einer Neugründung zu Wort gemeldet.

Voicd.FM heißt das international ausgerichtete Podcast-Netzwerk, das "den Stimmen, die wir aus der Musikwelt kennen, auch eine Präsenz in der Welt der Podcasts ermöglichen" soll. Nun gut.

Interessanterweise gibt es eine zweite starke Parallele zwischen Podcast und Netz. Die Pioniere sind von der Entwicklung nicht unbedingt begeistert.

Auch ursprüngliche First Mover tun sich mit Neuerungen eben manchmal schwer. Gleichzeitig sollte man wirklich versuchen, die ein oder andere Fehlentwicklung nicht zu wiederholen.

Mehr Neuerung als Fehlentwicklung sollten die Produkte und Dienste sein, die bei der CES in Las Vegas das offizielle Licht der Welt erblickten.

Franziska Knoefel, im normalen Leben Manager Digital Revolution bei Weischer.Media, hat sich auf die Reise gemacht und erklärt via Video, was man von der riesigen Show wirklich nicht verpassen sollte.

Schönes Wochenende

Holger Schellkopf

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10.01.2020 Agenturen stehen vor großen Herausforderungen

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V

Lieber Herr Böhmer,

vielfältig, zerklüftet, chaotisch. Wie auch immer man es nennen möchte, die Kommunikations- und Medienlandschaft wird immer komplexer. Das stellt Agenturen vor große Herausforderungen. Denn immer am Ball zu bleiben, ist nicht leicht.

Eine Agentur löst diese Herausforderung unserer Ansicht nach besonders gut. Deshalb haben wir sie zur Agentur des Jahres ernannt: Fischer-Appelt aus Hamburg. Ihr Rezept:

Sie lebt Einheit in der Vielfalt. Während sie nach außen geschlossen auftritt, arbeitet sie darunter mit dezentralen Strukturen und Subkulturen. Aber wie genau das funktioniert, erklärt Ihnen Bernhard Fischer-Appelt am besten selbst (W&V+).

Das Dschungelcamp ist auch so ein Erfolgsgarant. Nicht mal die verheerenden Waldbrände können ihm bisher etwas anhaben. Dabei hat Australien zugegebenermaßen gerade größere Probleme als kakerlakenscheue C-Promis.

Doch obwohl ein Bundestagspolitiker die Show am liebsten abblasen wollte, hält RTL am Erfolgskonzept fest, verschärft nur die Sicherheitsvorkehrungen.

Schließlich müssen die Werbekunden bedient werden. Wie die Hosta Group mit Mr. Tom und Nippon. Nicht gerade subtil – "Ich bin ein Star - Reiß mich auf!" – spielt das Unternehmen erstmals den Proviant-Lieferanten. Aber den Promis wird’s schmecken. Garantiert.

Einen genussvollen Abend wünscht

Verena Gründel

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10.01.2020 „Reimagine Sport - Play your Way“

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint das wir beim Sport etwas falsch verstehen, Recht hat Sie.

Lieber Herr Böhmer,

wenn es nach den lautesten Stimmen in den Medien geht, treiben wir Sport vor allem aus zwei Gründen: um besser auszusehen oder um zu gewinnen.

Obwohl Sport doch Teil eines gesunden Lebensstils sein soll, verderben wir uns den Spaß, indem wir uns ständig vergleichen oder unrealistischen Zielen hinterherhecheln.

Adidas stellt diese Denkweise in seiner neuesten Kampagne in Frage: „Reimagine Sport – Play your Way“ heißt der Claim, der sich vor allem an Frauen richtet.

Der Spot stellt keine perfekten Models, sondern echte, leidenschaftliche Sportlerinnen ins Rampenlicht, die Authentizität versprühen sollen mit der Botschaft: Sport ist, wie du ihn für dich definierst.

Eine echte Sportlerin, zumindest eine ehemalige, ist auch das neue Aushängeschild von Brax. Die Modemarke verpflichtet die Ex-Profitennisspielerin Ana Ivanovic und ihren Ehemann Bastian Schweinsteiger als Testimonials. Verjüngung ist das Ziel des Mittelständlers.

Schließlich sind die beiden gerade mal gut halb so alt wie der durchschnittliche Kunde. Was sich bei Brax außerdem noch ändert, erzählt Marketingchef Marc Freyberg im Interview (W&V+).

Eine neue Ära bricht auch bei der Telekom an. Zumindest im Marketing. Nach zwölf Jahren gibt Markenchef Hans-Christian Schwingen seinen Posten ab.

Nachfolger wird Ulrich Klenke, der zuletzt Volkswagen beriet. Die Fußstapfen sind groß, denn Schwingen hat die Marke zu einem Erfolg gemacht. Er geht, wenn es am schönsten ist, sagt er selbst zum Abschied.

Einen wundervollen Feierabend wünscht

Verena Gründel

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08.01.2020 das Motto der diesjährigen CES

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, beschäftigt sich heute fast nur mit der CES in Las Vegas

Lieber Herr Böhmer,

"Where Tech Changes Business" lautet das Motto der diesjährigen CES. Die Veranstaltung in Las Vegas ist das weltweit größte und wohl einflussreichste Technologieevent und prägt gleich zu Jahresbeginn die Agenda für die nächsten Monate.

"Every company is a tech company" ist ein zentraler Merksatz, den 4.500 Aussteller - darunter auch BMW, Daimler, Bosch, Audi oder die ZF Friedrichshafen - mit Leben erfüllen wollen. Was bei der CES wirklich passiert, gibt es bei uns zu sehen und zu hören.

Franziska Knoefel, im normalen Leben Manager Digital Revolution bei Weischer.Media, ist in Las Vegas für W&V wieder im Videoeinsatz.

Sie wird Einblicke, Einschätzungen, Interviews auch aus ganz persönlicher Sicht liefern und den Zuschauern damit einen besonderen Blick hinter die Kulissen ermöglichen.

Möglicherweise wird ja in den kommenden Jahren auch ein deutsches StartUp bei der CES einen großen Auftritt haben. Wir haben uns mal einige Kandidaten ausgeguckt, die zumindest das Zeug haben, um im kommenden Jahr so richtig durchzustarten.

Billie Eilish ist das längst gelungen. Diesen Umstand macht sich jetzt die Modekette H&M zunutze und geht mit einer eigenen Eilish-Kollektion an den Start.

Die 18-jährige US-Sängerin verfügt übrigens durchaus über Erfahrung in Sachen Kleidung und hat bereits früher mit Modelabels zusammengearbeitet.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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