Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

01.08.2019 Veränderungen im Vorstand

GFDK - Marketing News

Personalien - Veränderungen im Vorstand der Smart InsurTech AG. Berlin, 31. Juli 2019: Die Smart InsurTech AG, Betreiber der webbasierten Versicherungsplattform SMART INSUR, baut zum 1.8.2019 ihren Vorstand um. Um zukünftigen Herausforderungen besser gerecht zu werden, fokussiert sich der bisher achtköpfige Vorstand auf dann drei Vorstandsmitglieder.

Vor zwei Jahren erfolgte der Marktstart der Smart InsurTech AG, deren Grundstein bereits 2016 unter dem Namen Hypoport InsurTech GmbH gelegt wurde.

Sie vereint unter ihrem Dach verschiedene IT-Unternehmen aus der Versicherungswelt, die gemeinsam die Versicherungsplattform SMART INSUR für Verwaltung, Vergleich und Beratung von Versicherungs- und Vorsorgeprodukten bzw. -verträgen aufgebaut haben.

„Nach dem Erwerb der unterschiedlichen Unternehmen war es uns wichtig, alle ehemaligen Geschäftsführer und Vorstände für den Vorstand der Smart InsurTech AG zu gewinnen, um von hier aus die Integration der Einzelfirmen und somit das Zusammenwachsen der verschiedenen Komponenten der Versicherungsplattform voranzutreiben“, berichtet Stephan Gawarecki, Aufsichtsratsvorsitzender der Smart InsurTech AG.

„Diese Kontinuität in der Führung der einzelnen Einheiten hat uns sehr beim Zusammenwachsen zu unserem gemeinsamen Unternehmen geholfen.“

Weichenstellung für die Zukunft

Die einzelnen InsurTech-Unternehmen sind mittlerweile erfolgreich verschmolzen und bilden mit SMART INSUR eine ganzheitliche technologische Lösung für Versicherer, Finanzdienstleister, Banken sowie FinTechs.

Nun ist es an der Zeit, das Unternehmen zukunftsfähig für die kommenden Herausforderungen aufzustellen. Damit einher geht die Konzentration des Vorstands auf drei Mitglieder und somit die Reduzierung dieses Gremiums auf ein normales Maß.

Vom verbleibenden Vorstand wird Bernd Jakobs den Bereich Finanzen und die bestehenden Verwaltungsmodule verantworten, während André Männicke für die technologische Weiterentwicklung der Versicherungsplattform zuständig ist und Marcus Rex die Federführung für Marketing und Vertrieb innehat.

„Wir bedanken uns sehr herzlich bei Klaus Brodbeck, Armin Juhlke, Gerhard Kremer, Andreas Quast und Ludwig Reitinger dafür, dass sie maßgeblich zum Zusammenwachsen der einzelnen Firmen zur Versicherungsplattform SMART INSUR und ihrem Erfolg beigetragen haben“, sagt Gawarecki.

„Ihre tolle Vorarbeit hat uns unserer Mission ‚We make the insurance market smart and simple‘ schon ein gutes Stück nähergebracht. Andreas Quast wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 31.8.2019 verlassen.

Wir freuen uns sehr, dass die restlichen scheidenden Vorstandsmitglieder – in Person Klaus Brodbeck, Armin Juhlke, Gerhard Kremer und Ludwig Reitinger – in unterschiedlichen Funktionen weiterhin für die Smart InsurTech AG tätig sein werden und wir so auch zukünftig von ihrer Expertise profitieren können.“

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31.07.2019 legt Lidl jetzt nochmal nach

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet kurz über den Wettlauf der Discounter um die Gunst der Veganer. Lidl liegt zur Zeit vorne.

Lieber Herr Böhmer,

die Sache mit den Burgern (also denen ohne Fleisch) ist im Grunde ein schönes Beispiel dafür, wie der Markt die Marken – in diesem Fall die Discounter-Marken -  in Bewegung bringt.

Jüngster Akt im Schauspiel: Ab dem 1. August bringt Lidl einen eigenen Veggie-Burger dauerhaft in die Regale. Der Discounter reagiert damit auf die Wünsche der Kunden - und kommt dem Konkurrenten Aldi zuvor, der ja eigentlich Lidl ausstechen wollte.

Bleiben wir noch kurz beim Thema Essen: Rewe und Sun Express haben da eine ganz smarte Aktion auf die Beine gestellt, die dem Rewe-Lieferservice neuen Schwung verleihen soll. Die Idee ist allerdings nicht ganz neu.

Ähnlich heftig wie bei den Discountern geht es im Wettbewerb der Telkos zur Sache. Vodafone holt sich deshalb jetzt Unterstützung bei Jung von Matt, um bei der Jagd auf neue 5G-Kunden vor allem gegen die Telekom gerüstet zu sein. Mal sehen, wie lange es dauert, bis Deutschland tatsächlich zur „Gigabit Republik“ wird.

Allzeit guten Empfang wünscht

Holger Schellkopf

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30.07.2019 Du kannst alles sein

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, ist wohl auch schon im Sommerloch angekommen.

Lieber Herr Böhmer,

Kooperationen sind im besten Falle für alle Beteiligten von Vorteil - so zumindest der Grundgedanke. Geradezu kooperationswütig zeigt sich zuletzt der Online-Fashion-Händler About You.

Während man es bei der Partnerschaft mit Lena Gercke noch mit einem echten Menschen versuchte, wagt sich About You jetzt auf möglicherweise schwierigeres Terrain. Barbie ist einerseits natürlich legendär, andererseits auch nicht ganz unvorbelastet.

Denn trotz aller Bemühungen des Barbie-Herstellers Mattel, die Puppe abseits von Schönheitsidealen und Klischeerollen neu aufzulegen, kämpft die Marke noch immer mit dem sexistischen Image.

Vielleicht passt es aber auch gerade deshalb, kann die eine Marke der anderen helfen. Zumindest die Slogans haben ja gewissen Gemeinsamkeiten: „Du kannst alles sein!“ trifft „It’s all ABOUT YOU“.

Manchmal haben Kooperationen aber auch so ihre Haken. Das gilt besonders, wenn Nutzerdaten ins Spiel kommen. Aktueller Fall:

Webseiten-Betreiber müssen künftig die Einwilligung ihrer Leser einholen, wenn sie Facebooks "Like"-Button oder andere Social-Plugins einbauen. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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28.07.2019 Die Wachstumsstory geht zu Ende

GFDK - Marketing News

In der Nacht zum Donnerstag brach die Tesla-Aktie um mehr als zehn Prozent ein. Warum? Ganz einfach, Elon Musk macht mit Tesla und jedem ausgelieferten Auto weiter Verlust. Dazu kommt, dass sich der langjährige CTO JB Straubel aus dem operativen Geschäft zurückzieht.

Auch ein weit verbreiteter Irrtum: JB Straubel war schon vor 16 Jahren bei der Entstehung des Elektroautobauers dabei – im Gegensatz zu Elon Musk, den viele für den Gründer von Tesla halten.

Glaubt diesem Mann nicht mehr

Der Morgan-Stanley-Analyst Adam Jonas bezeichnete Tesla als "eine Kredit- und Restrukturierungsstory", Bernstein-Analyst Max Warburton schob mit der Aussage nach, das Unternehmen scheine "strukturell unrentabel" zu sein.  "Es ist an der Zeit, dass die Aktionäre und Tesla die Realität akzeptieren:

Die Tage des Unternehmens als Wachstumsstory gehen zu Ende", kommentiert das "Wall Street Journal""Investoren müssen sich auf die Möglichkeit einstellen, dass sie unrentable Wachstumsaktien besitzen, die gerade aufgehört haben zu wachsen", warnt  das Wall Street Journal.  

Der Exzentriker mit Größenwahn muß bald liefern, sonst springen wohl die Investoren ab. 95.000 Fahrzeuge hat Tesla von Januar bis März ausgeliefert und dabei 408 Millionen Dollar Verlust gemacht. Damit hatten die Investoren nicht gerechnet.

Was lernen wir daraus: Auslieferungsrekorde bringen noch lange keinen Gewinn. Hart aber herzlich kommentierte das Manager Magazin: Elon Musk nimmt den Mund zu oft zu voll. "Die Lehre für die Aktionäre daraus kann nur lauten: Glaubt diesem Mann nicht mehr."

Elon Musk 2018 im Interview mit der "New York Times": "Wenn Sie jemanden haben, der einen besseren Job machen kann, lassen Sie es mich wissen. Sie können den Job haben." Vielleicht kommen die Aktionäre ja bald darauf zurück.

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27.07.2019 Unternehmen wollen sich verbessern

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, glaut das es jetzt alles besser wird. Unternehmen wollen sich verbessern.

Lieber Herr Böhmer,

das ist ein Statement. Dem Kosmetikriesen L'Oréal Deutschland reicht es nicht, einfach nur eine Chief Sustainability Officer einzustellen – dabei könnte man selbst das als progressiv bezeichnen. Der Hersteller vereint auch noch Marketing- und Nachhaltigkeitschefin in einer Person. Laurence Pardieu-Duthil wird diese Doppelrolle künftig übernehmen.

Keine leichte Aufgabe, schließlich hat L’Oréal mit Mikroplastik in den Kosmetikprodukten, viel zu viel Kunststoffverpackungen sowie Tierversuchen eine ganze Menge Baustellen. Kein Wunder, dass es dem Konzern an Glaubwürdigkeit mangelt:

Als er 2018 den Naturkosmetikhersteller Logocos übernahm, haben viele Bioläden die Logocos-Marken aus Protest ausgelistet. Jetzt will er zeigen, dass er auch anders kann und dass es ihm mit der Nachhaltigkeits-Transformation ernst ist.

L’Oréal ist in guter Gesellschaft. An diesem Tag häufen sich die Meldungen zu nachhaltigen Projekten: Krombacher will 500.000 Euro für nachhaltige Projekte bereitstellen.

Lidl möchte mehr Plastik einsparen und führt ein Logo für Verpackungen mit weniger Kunststoff ein. Und der Hamburger Mittelständler Fritz-Kola nutzt die verschrienen Einweg-Pfandflaschen , um Obdachlosen etwas Gutes zu tun.

Er ruft in einer Kampagne dazu auf, dass Menschen ihre Pfandflaschen nicht wegwerfen, sondern neben die Mülleimer stellen.

Einen schönen Friday for Future noch.

Verena Gründel

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26.07.2019 Oscar & Paul neue Corporate Indie Brand Unit

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet mir über Neuigkeiten bei Beiersdorf.

Lieber Herr Böhmer,

Innovation-Lab und Unternehmens-Start-up waren gestern. Heute nennt man eine firmeninterne eigenständige Entwicklungseinheit „Corporate Indie Brand Unit“. Zumindest Beiersdorf will diesen Begriff bei sich etablieren.

Beim Namen für die nagelneue Einheit zeigt sich der Nivea-Hersteller eher konservativ: Oscar & Paul, nach den schon vor vielen Jahren verstorbenen Gründervätern Oscar Troplowitz und Paul C. Beiersdorf.

Um dieses Spannungsfeld zwischen Alt und Neu, zwischen Tradition und Moderne geht es bei Beiersdorf mit Oscar & Paul. Das erste Projekt der Unit war die schon über 70 Jahre alte Marke 8x4. Jeder kennt sie, aber gekauft wird sie von immer älteren Kunden.

Weil eine alternde Käuferschaft langfristig den Tod einer Marke bedeutet, haben Oscar & Paul – die heutigen – gleich alles neu gemacht: neue Formel, neuer Duft, neue Verpackung. Zumindest letztere sehen gar nicht mal schlecht aus.

An einer Verknüpfung zwischen alter und neuer Welt versuchen sich gerade auch Moleskine und Dropbox. In einer Kooperation haben der Notizbuchhersteller und der Cloud-Speicherdienst eine App entwickelt.

Mit der soll man handschriftliche Notizen abfotografieren, hochladen und mit Kollegen teilen. Der Mehrwert erschließt sich meiner Kollegin Marina Rößer nicht. Abfotografieren und Teilen können schließlich auch andere Apps.

Eine Brücke zwischen Alt und Neu zu bauen, ist also schwieriger, als es aussieht. Sogar die deutsche Vorzeigemesse IAA knabbert an dem Projekt, wie Markus Weber analysiert hat (W&V+).

Nicht umsonst ist die Transformation des eigenen Geschäftsmodells eine der größten Herausforderungen von Unternehmen.

Einen schönen Abend.

Ihre Verena Gründel

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25.07.2019 ein ganzheitliches Überwachungssystem

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute mal richtig gute Laune, besonders die neue Pampers hat es ihm angetan.

Lieber Herr Böhmer,

heute im Angebot: bunte Äpfel und smarte Windeln.

Angeblich will Apple das Regenbogen-Logo aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts wieder auf seine Smartphones bringen. Die Community ist elektrisiert. Denn ein buntes Logo wäre ein entscheidender Produktvorteil im Kampf gegen Android.

Auch Pampers weiß, was die Zielgruppe will : totale Kontrolle. Die Rede ist von der Kaufzielgruppe namens Eltern. Hinter dem euphemistischen Begriff der „smarten Windel“ lauert nämlich ein ganzheitliches Überwachungssystem frühkindlichen Verhaltens.

Nicht nur eine Weitwinkelkamera mit Full-HD-Auflösung, akustischer Direktleitung zum Schreihals, Raumtemperatur- und Luftfeuchtigkeitsmesser bietet der Höschen-Spion. Auch wenn der Säugling kackt oder brunzt – die Windel hält’s fest. Analog sowieso. Aber auch digital.

Ekelhaft. Aber so lernt man eben sein Baby kennen.

Zum Schluss noch ein Satz von Götz Ulmer, dem Kreativhäuptling von Jung von Matt:

„Der Tanz auf der Briefmarke gehört zum Frustrierendsten und Spannendsten, was der Beruf zu bieten hat.“

Was die alles können, bei Jung von Matt… Hut ab

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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24.07.2019 wenn man Journalisten richtig quälen will

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, freut sich auch schon auf Barack Obama.

Lieber Herr Böhmer,

wenn man Journalisten richtig quälen will, gibt man ihnen gute Geschichten und nimmt ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zur Veröffentlichung. So gesehen hat uns die Technik heute genau diese Qual beschert. Ein Hardware-Defekt hat wuv.de 2 Stunden lang lahmgelegt.

Noch wichtiger als die Qual der Journalisten ist natürlich die Enttäuschung der Nutzerinnen und Nutzer, die zu dieser Zeit nur eine weiße Seite zu sehen bekamen. Sorry dafür.

Gute Geschichten hatten wir natürlich dennoch auch Lager. Zum Beispiel die vom spektakulären Gast bei der diesjährigen Bits&Pretzels. Mit dem Engagement von Barack Obama haben sich die jungen Macher des Gründerfestivals ein dickes, fettes Wow verdient.

Barack Obama kommt nach München und eröffnet am 29. September 2019 die dreitägige Veranstaltung auf dem Münchner Messegelände.

Für ein Wow auf andere Art und Weise sorgte McDonalds in Österreich mit einem kessen Spruch, Stichwort Mampfiosi. Die aufgeregten Reaktionen und die Tatsache, dass der Gag jetzt schleunigst entsorgt wird, sagen irgendwie recht viel über unsere Zeit aus.

Zeitgemäß im positiven Sinne ist die Beschäftigung mit dem Thema Podcast. Was in diesem Zusammenhang der Satz "Es kommt nicht auf die Länge an" zu bedeuten hat, kann man natürlich bei uns erfahren.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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23.07.2019 der Fall Louisa Dellert

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute einiges zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

Nachhaltigkeit ist ja - glücklicherweise - nicht nur im Trend, sondern gehört zu den wesentlichen Merkmalen moderner Marken. Wie schwer der Weg dorthin aber sein kann, demonstriert aktuell der Fall Louisa Dellert. Sie hat beschlossen, von der Fitnessbloggerin zur politischen Nachhaltigkeitsinfluencerin zu transformieren.

Der damit verbundene Crowdfunding-Aufruf an ihre bisherige Fangemeinde hat ihr zwar tatsächlich ein wenig Geld, vor allem aber auch ziemlich viel Ärger eingebracht.

Vielleicht auch ein ganz gutes Lehrstück dafür, dass Influencer eben vor allem dann gut angenommen werden, wenn sie sich auf erwartbaren Pfaden bewegen.

Die Münchenerin Nina Schwichtenberg zeigt seit längerem, wie man so etwas professionell macht. Deshalb verwehrte sie sich auch gegen die Berufsbezeichnung Influencer und legte Wert darauf, Bloggerin genannt zu werden.

Seit kurzem kann man sie auch Modeschöpferin nennen. Schwichtenberg hat gemeinsam mit ihrem Partner Patrick Kahlo ihre eigene Modemarke namens Banú ins Leben gerufen.

Viel Spaß haben aktuell wohl die Agenturen diverser Discounter und Lebensmittelhändler. Die dürfen sich nämlich in Sachen Wortspiele so richtig austoben.

In einem Rundumschlag hat zunächst Lidl gegen die Konkurrenz gestichelt - nun kommt die Reaktion von Edeka und Tochter Netto.

Die schickten Testimonial Friedrich Liechtenstein an die Sprücheklopfer-Front. Er wendet sich denn auch gleich an die "süßen Lidl-Mäuschen". Und auch in Sachen Slogan hat Netto nachgelegt.

Am Ende profitieren irgendwie wohl alle Beteiligten. Fortsetzung dürfte deshalb garantiert sein.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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20.07.2019 die richtige Anwendung von Sonnenschutz

GFDK - Marketing News

Nach den etwas kälteren und stürmischeren Tagen kehrt der Sommer diese Woche endlich wieder zurück. Auch nach dem Hitzerekord im Juni gilt dabei stets: Sonnenschutz muss sein! Laut einer Studie des britischen Marktforschungsunternehmens Mintel herrscht bei diesem Thema allerdings immer noch Unklarheit, weswegen jeder Zweite (48 Prozent der deutschen Verbraucher*) von den Herstellern mehr Informationen über die richtige Anwendung ihrer Sonnenpflegeprodukte fordert.

Verwirrung über die richtige Anwendung von Sonnenschutz

Obwohl vier von zehn Deutschen (38 Prozent) Sonnenschutzprodukte als bestes Mittel gegen das Auftreten von Alterungsanzeichen erachten, findet über die Hälfte der deutschen Verbraucher (53 Prozent) es schwierig einzuschätzen, ab wann man Sonnenschutz nachcremen sollte.

Vor allem Jüngere zwischen 16 und 24 Jahren tun sich schwer daran, die richtige Sonnencreme auszuwählen: 44 Prozent dieser Altersklasse ist beispielsweise nicht klar, welchen Lichtschutzfaktor (LSF) sie in bestimmten Wetterkonditionen verwenden sollten, und sogar knapp ein Fünftel (18 Prozent) gibt sich mit den in Hautpflege und Kosmetika enthaltenen LSF zufrieden.

Unsicherheit gibt es auch gegenüber After-Sun-Artikeln, welche die Haut nach dem Sonnenbaden pflegen und kühlen sollen. So sagt jeder Vierte, dass diese Produkte genauso gut wirken wie normale Feuchtigkeitscremes.

Alex Fisher, Associate Director für Beauty & Personal Care bei Mintel, erklärt: „Wir alle wissen, wie wichtig es ist, regelmäßig Sonnencreme aufzutragen, besonders nach dem Baden.

Allerdings kann dies leicht vergessen werden. Besonders jüngere Verbraucher sind beim Thema Sonnenschutz etwas nachlässiger – eventuell liegt dies daran, dass sich jüngere Haut besser regeneriert und langfristige Sonnenschäden noch nicht sichtbar werden.”

Nachhaltige Sonnenpflege

Seit einigen Jahren wird auch das Thema Nachhaltigkeit in Sonnenpflege immer wichtiger. Filtersubstanzen wie Octocrylene, Octinoxate und Oxybenzon werden etwa für das Ausbleichen von Korallen verantwortlich gemacht.

Europaweit beinhalteten 59 Prozent der im letzten Jahr lancierten Sonnenprodukte Octocrylene, gefolgt von Octinoxat (enthalten in 23 Prozent aller Produkteinführungen in dieser Kategorie) und Oxybenzon (7,7 Prozent).

Ein möglicher Ausweicher wären beispielsweise Sonnencremes mit mineralischen UV-Filtern wie Zinkoxid. Dieser Inhaltsstoff wird vor allem in der Bundesrepublik immer beliebter. War er 2015 in gerade einmal knapp 2  Prozent aller europäischen Neueinführungen enthalten, stieg der Anteil dieser Produkte in 2018 auf 15 Prozent.

Nachhaltigkeit hat auch beim Thema Sonnenschutz Einzug gehalten, und das nicht nur in Hinblick auf Plastik. Das Korallensterben hat frühe Warnsignale gesetzt, die einige Marken zum Nachdenken angeregt haben.

Einige Hersteller haben zum Beispiel chemische durch mineralische Sonnenschutzfilter ersetzt, um ihre Produkte „Riff-freundlich“ zu gestalten,“ fügt Alex Fisher hinzu.

  *   Basis: 2000 Deutsche Internetnutzer 16+ Jahren, März 2019

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