Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

10.07.2020 es war nie die große Liebe

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über einen möglichen Rosenkrieg.

Lieber Herr Böhmer,

es war nie die große Liebe. Eher eine Zweckgemeinschaft. 2015 schlossen sich die AGF und Google zusammen, um gemeinsam einen Bewegtbildstandard für TV und Onlineplattformen zu schaffen und die Reichweitendaten beider Medien vergleichbar zu machen.

Seitdem hat man nicht mehr viel gehört. Bis jetzt. Aber statt des langersehnten Standards verkünden sie das Ende der Partnerschaft.

Wer einen Rosenkrieg erwartet, wird nicht enttäuscht: In Stellungnahmen schieben sie sich – indirekt – gegenseitig die Schuld in die Schuhe. Die AGF wolle weiter an einem Standard arbeiten und verkündet großmütig, die Tür für Google stehe jederzeit offen.

Google dagegen bedauert angeblich den Abbruch der Gespräche und lässt betont unschuldig wissen, man habe alle Verpflichtungen erfüllt.

Das Projekt hätte ein internationales Vorbild werden können. Doch die Chance ist nun vertan. Unterm Strich dürfte es die lokale Werbewirtschaft deutlich mehr schmerzen, als den Monopolisten Google. Der sitzt mit seiner Marktmacht im Zweifel immer am längeren Hebel.

Einen Trumpf haben die hiesigen TV-Vermarkter heute aber doch noch ausgespielt:

Die Werbewirkungsstudie "Not all Reach is Equal" zeigt nämlich, dass klassisches Fernsehen und Streaming bei der Werbewirkung die Nase vorn haben – im Vergleich zu Youtube, Facebook und Instagram.

Es ist wohl keine Überraschung, dass die Studie nicht von Google oder aber Facebook finanziert wurde, sondern von Screenforce, der Initiative der TV- und Bewegtbildvermarkter.

Die zweite große Trennung des Tages ist die von Jung von Matt und der Sparkasse – nach beeindruckenden 30 Jahren. Da darf man schon mal ein Tränchen verdrücken. Böses Blut gab es nicht.

"Nach so langer Zeit ist der Wunsch nach anderen Perspektiven verständlich“, kommentiert Jean-Remy von Matt. Er trägt es mit Fassung. Denn Tiefschläge seien Crashtests für seine Agentur, schrieb er im Mai in W&V. Und ein Beleg für Unkaputtbarkeit.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

09.07.2020 der Hoffnungsträger

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, ist heute nicht sonderlich auskunftsfreudig, oder besser gesagt, etwas wortkarg.

Lieber Herr Böhmer,

VW hat es schon vor einiger Zeit getan, bei BMW gibt es sogar eine eigene digitale Variante davon - jetzt hat auch Opel an seinem Logo rumgeschraubt.  Das neue Logo der Rüsselsheimer Marke sieht aus wie das alte, finde ich.

Begleitet von vielen warmen Worten ist Generation 2 des Stadtgeländewagens (ja, klingt komisch) Mokka im wahrsten Sinne des Wortes der Hoffnungsträger. Opel-Chef Lohscheller lässt es dabei ganz schön krachen.

Mit dem Mokka, so sagt er, "erfinden wir Opel neu und zeigen unsere Designsprache der kommenden zehn Jahre". Begleitet wird das Ganze von einem ungewöhnlichen Dreiklang. "Begeisternd, nahbar, deutsch" seien die Markenwerte der Firma.

Wollen wir mal nicht zu kleinlich sein und beispielsweise außer Acht lassen, dass Opel eigentlich gar nicht mehr so wirklich deutsch ist.


Dabei findet sich das deutsch nach Ansicht von Designchef Mark Adams auch im veränderten Logo wieder, das jetzt auch Präzision vermitteln soll.

Bleibt nur zu hoffen, dass der Entwicklungsprozess am Ende etwa sichtbarer wird, als es die Veränderung des Logos ist. Die ist nämlich, vorsichtig ausgedrückt, eher zurückhaltend ausgefallen. Aber das muss ja auch nicht falsch sein.

Viele Grüße
Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

 

mehr

08.07.2020 "Voll Kola. Null Zucker"

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Erst eimal eine schlechte Nachricht. Laut einem internen Strategiepapier, das dem "Handelsblatt" vorliegt, soll jede zweite Filiale der Commerzbank geschlossen werden. Das könnte bis zu 10.000 Mitarbeitern den Job kosten - von insgesamt 40000 Vollzeitstellen.

Laut einem aktuellen Bericht des Spiegel könnte der Aderlass sogar noch heftiger ausfallen. Demnach könnten von den ursprünglich 1000 Standorten gerade einmal 200 übrig bleiben, in denen sich Kunden beraten lassen können. Darüber hinaus, heißt es in dem Nachrichtenmagazin, soll auch das Auslandsgeschäft eingedampft werden. Dies könnte 1000 bis 1500 Vollzeitstellen im Firmenkundenbereich kosten.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat da besseres zu vermelden.

Lieber Herr Böhmer,

#OMG Der Teenie-Star der Marketingbranche wechselt zum Teenie-Social-Media-Netzwerk. Charles Bahr verlässt seine Agentur Project Z, um Karriere bei Tiktok zu machen. Für die Bytedance-Tochter ist das ein Glücksgriff, denn Berater im Alter der Hauptzielgruppe gibt es äußerst selten.

Schließlich ist Bahr gerade mal 18 Jahre alt. Oder ist er mit der Volljährigkeit für sein eigenes Unternehmen zu alt geworden? Denn das Ruder übernimmt ein Jüngerer: Der 17-Jährige Urs Meier.

Zuckersüß – das ist auch die neue Cola von Fritz-Cola. Zucker ist jedoch nicht drin – soviel verrät schon der Name: Null Zucker . Zwar gibt es bereits eine Fritz-Cola Zuckerfrei.

Aber Coca-Cola hat vorgemacht, dass eine Marke zwei kalorienfreie Cola-Getränke im Sortiment braucht: eines für die, die zugeben, dass sie auf die schlanke Linie achten.

Und eines für alle, für die Zucker nicht zum Lifestyle passt. Immerhin behält der Hamburger Mittelständler seine lokale Identität bei und macht aus dem von Coke geprägten Zero kurzerhand eine Null. Einfach mal querdenken.

Das haben auch die Macher der Marke Vitesco getan. Der Antriebshersteller sollte von heute auf morgen von der Mutter Continental abgespalten werden.

Und obwohl man von der CI eines Technologieentwicklers eher die Farben Blau oder Schwarz, zumindest was Gedecktes, erwartet, gab sich Vitesco einen Anstrich in Gelb, Weiß und Berry.

Fröhliche Farben können bei der Krisenstimmung nicht schaden. Schließlich schaut die Bevölkerung trotz immer mehr Lockerungen besorgt in die Zukunft.

Das hat Auswirkungen auf die Wahrnehmung und Wirkung von Werbung. Doch welche Ansprache wünschen die Verbraucher? Und was sollten Werber lieber lassen?

Um das herauszufinden, hat der Marktforscher Hopp eine Verbraucher-Typologie für den Sommer nach dem Corona-Lockdown entwickelt. Hier finden Sie die vier Corona-Typen, die Werber im Blick haben sollten.

Einen sorgenfreien, sonniggelben Abend wünscht

Verena Gründel

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

 

mehr

08.07.2020 neue Ausgabe der Erotikshow Peep

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Noch im Sommer 2020 soll eine neue Ausgabe der Erotikshow Peep anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums ausgestrahlt werden. Ob die Kultshow wieder regelmäßig laufen könnte, ist noch offen, meldet W&V.

Das Format hatte unter anderem dank seiner Moderatorin Verona Pooth, damals noch Feldbusch, Kultstatus erlangt.

Jetzt will der Sender "Peep" wiederbeleben. Allerdings vorläufig nur für eine Ausgabe anlässlich des 25-jährigen Juiläums – das berichtet Bild am Sonntag.

Aber die Moderation der Sendung ist noch unklar. Bild am Sonntag spekuliert, es könne sich um Influencerin Bonnie Strange handeln, die unter anderem in der Vergangenheit  bereits für ProSieben die Sendung "Taff" präsentiert hat. Das wollte man bei RTLZwei bislang aber nicht bestätigen.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat anderes zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

überrascht, dass die Dmexco nun doch nicht physisch stattfindet? Ich nicht.

Ich glaube, viele würden gerne teilnehmen. Aber sie dürfen nicht. Diese krasse Ambivalenz prägt zurzeit unsere gesamte Gesellschaft:

Auf der einen Seite sehen wir überall dichtes Gedränge und pralles Party-Leben. Auf der anderen Seite penibles Abstandhalten und maximale Hygiene-Regulierung.

Dort, wo Menschen für sich selbst handeln, scheint keine Angst mehr vor Ansteckung vorhanden zu sein. Dort, wo ein Veranstalter Verantwortung übernehmen muss, herrscht dagegen strenge Vorsicht.

Der Mensch will sich einfach mit anderen Menschen treffen. Wenn das nicht möglich ist, entstehen zwar Alternativen. Aber auch das haben wir in den vergangenen Wochen am eigenen Leib erfahren:

Analoge Formate wirken anders, wenn man sie in digitaler Form bringt. Man kann sie zwar eins zu eins übertragen. Aber es ist nicht das Gleiche. Es entsteht etwas Anderes.

Das bedeutet: Wir brauchen neue Formate. Weil auch Fotoproduktionen zurzeit nur schwer möglich sind, lässt die Zeitschrift Harper’s Bazaar ihre aktuelle Titelheldin Charlize Theron einfach zeichnen – und die Modestrecke gleich mit.

Statt auf einem Catwalk präsentiert die RedBull-Tochter AlphaTauri ihre neue Modekollektion an über 40 Schaufensterpuppen auf einem 27 Meter langen Laufband.

Die geladenen Gäste konnten per Knopfdruck die jeweiligen Looks anhalten, um aus der Nähe Produktbesonderheiten in Augenschein zu nehmen.

Wir drücken jedenfalls dem Dmexco–Team um Dominik Matyka die Daumen. Jetzt wird’s kreativ.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt

mehr

04.07.2020 Ann-Katrin Schmitz Himbeersahnetorte

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, wünscht mir einen guten Start ins Wochenende, und hat noch was zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

"Social Media ist nicht für Marken gemacht, sondern für Menschen" - ein schlauer Satz. Stammt aber leider nicht von mir, sondern von Ann-Katrin Schmitz alias Himbeersahnetorte.

Schmitz ist Teil der Influencer-Ikone Novalanalove und hat im Gespräch mit meinem Kollegen Rolf Schröter viel Interessantes über das Verhältnis zwischen Creator, Community und Channel erzählt.

Dazu gehört eben auch die Rolle, die Marken auf den Plattformen spielen können und sollten, wenn sie es denn richtig machen wollen.

Apropos Marken und Social Media. Das Verhältnis von vielen Brands zu Facebook entspricht aktuell dem Beziehungsstatus "Es ist kompliziert" , vorübergehend auch "Getrennt".

Grund genug für Facebook, sich eine Handvoll Paartherapeuten ins Haus zu holen, um mit ihnen zu besprechen, wie sich denn die Beziehung zu den Marken wieder kitten lässt.

In der Werbebranche haben die Mediaagenturen den Vermittler-Job und dem Vernehmen nach haben die geladenen Agenturchefinnen und Agenturchefs der Plattform recht eindeutig klar gemacht, dass sie wohl öfter mal den Müll rausbringen und auch sonst besser aufräumen sollte.

Aber, und das muss man auch hervorheben, Facebook zeigt sich nicht nur in den USA sondern gerade auch in Deutschland sehr diskussionsfreudig. Um noch einmal die Sache mit der Partnerschaft zu bemühen: miteinander reden soll ja durchaus hilfreich sein.

Intensiv miteinander geredet haben offenbar Discovery Deutschland und Leonine. Ergebnis: der Sender Tele 5 wechselt den Besitzer. Discovery will durch die Übernahme seine Position auf dem deutschen Markt stärken.

Einen guten Start ins Wochenende

Ihr Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

03.07.2020 Werbeboykott gegen Facebook

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktionbei W&V, hat heute verdammt viel zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

ich bin noch ganz geflasht. Die Verleihung des Deutschen Mediapreises gestern Abend war trotz virtueller Darreichungsform emotionaler und persönlicher, als ich vermutet hätte. Wer ihn verpasst hat, kann sich jetzt noch ein Bild davon im Webcast machen.

Dazu haben besonders die Momente beigetragen, als die Media-Agentur und die Media-Persönlichkeit des Jahres ihre Auszeichnungen bekamen.

Herzlichen Glückwunsch noch einmal an beide – wie auch an sämtliche Gewinner der Media-Strategien, -Ideen und Youngsters. Es war ein guter Jahrgang.

Apropos guter Jahrgang, nächstes Jahr stoßen wir dann hoffentlich wieder persönlich auf die Sieger an – und auf die aus diesem Jahr gleich mit.

Bei Facebook gibt es dagegen keinen Grund zum Feiern. Das soziale Netzwerk steht unter Druck wie nie in seiner Geschichte. Was Politik oder Datenschützer nicht geschafft haben, gelingt nun Werbetreibenden wie VW und Audi: Mittlerweile haben sich rund 160 Unternehmen dem Werbeboykott gegenüber dem sozialen Netzwerk angeschlossen.

Facebook gerät in die Defensive und verteidigt sich. Bisher sind die Statements von Chefkommunikator Nick Clegg allerdings nicht mehr als warme Worte. Die Industrie wartet auf ein Handeln. Das muss kommen. Denn diesen Boykott auszusitzen, wird sich Facebook nicht leisten können.

Wenig Grund zur Freude herrscht auch bei der AOK Baden-Württemberg. Denn die soll 1,2 Millionen Euro wegen eines Verstoßes gegen die DSGVO zahlen. Es eine der bislang höchsten Summen bundesweit.

Ertragen Sie noch eine Hiobsbotschaft? Wenn nein, dann hören Sie jetzt auf zu lesen und haben Sie einen schönen Abend.

Wenn ja, dann habe ich noch die hier für Sie: Erstmals in ihrer Geschichte erscheinen die Luxusmagazine Vogue und Madame mit Doppelausgaben für Juli und August . Geschuldet ist dies vor allem dem massiven Einbruch des Anzeigengeschäfts.

Denn wer mag sich schon mit neuen Lippenstiften beschäftigen, wenn man sie hinter den Masken ohnehin nicht sieht. Und wer interessiert sich für 2000-Euro-Kleider, wenn ein Virus die Existenz bedroht?

Und der angeschlagene Modekonzern Esprit wird die Hälfte seiner 100 Geschäfte in Deutschland schließen. Etwa 1100 Stellen in den Läden und in der Verwaltung fallen den Sparmaßnahmen zum Opfer.

Zum Glück wird 2021 alles besser. Zumindest die IAA hat große Pläne für ihre Messe im kommenden Jahr in München. Von Corona ist im neuen Konzept, das die Verantwortlichen vorstellen, keine Rede.

Optimismus ist so wichtig.

Einen positiven Abend wünscht

Verena Gründel

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

 

mehr

02.07.2020 Nach der Kritik von Mitarbeitern

GFDK - Marketing News

Die Rassismus-Debatte hat nun auch den deutschen Sportartikelhersteller Adidas erreicht. Vorständin und Personalchefin Karen Parkin ist zurückgetreten.

Nach der Kritik von Mitarbeitern an einer als rassistisch empfundenen Äußerung ist die Personalchefin von Adidas, Karen Parkin, zurückgetreten.

Die 55-Jährige verlasse den Sportartikelhersteller nach 23 Jahren, verkündete Adidas am Dienstagabend. Der Aufsichtsrat habe "in gegenseitigem Einvernehmen" zugestimmt, ihr Vorstandsmandat zum 30. Juni zu beenden. Adidas-Chef Kasper Rorsted übernehme übergangsweise ihre Aufgaben.

"Um das Unternehmen zu einen, ist es besser, wenn ich mich zurückziehe und den Weg für einen Wandel bereite", erklärte Parkin.

Dem Vernehmen nach hatte die Britin im vergangenen Jahr bei einer Mitarbeiterversammlung der Adidas-Tochter Reebok einen Zeitungsartikel, der sich mit dem Thema Rassismus befasst hatte, als "Lärm" bezeichnet. Daraufhin hatten sich US-Mitarbeiter des Konzerns über sie beschwert, vermeldet DPA.

Was gab es noch - "Es hätte keine bessere werden können", urteilt die Jury. Die Auszeichnung Media-Agentur des Jahres geht 2020 an Mediaplus. Media-Persönlichkeit des Jahres 2020 wird IP-Deutschland-Chef Matthias Dang.

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

01.07.2020 Für Menschen auf der Straße

GFDK - Marketing News

Die fritz-kola Initiative „Pfand gehört daneben“ ermutigt Menschen, Obdachlose im Hochsommer mit einer zusätzlichen Flasche Wasser zu unterstützen. 

Für Menschen auf der Straße sind hohe Temperaturen, wie sie für die kommenden Tage angekündigt werden, fatal. Sie haben selten die Möglichkeit, der Hitze zu entkommen und es fehlt an Trinkwasser.

Mit der #hitzehilfe für Obdachlose möchte die fritz-kola-Initiative „Pfand Gehört Daneben” auf das Thema aufmerksam machen und die Gesellschaft dazu motivieren, obdachlose Mitmenschen mit Wasser zu versorgen. 

Für Menschen auf der Straße sind hohe Temperaturen eine ganz besondere Herausforderung. Ohne Zugang zu Wasser, Schatten und Sonnencreme leiden sie oft unter Dehydrierung, Kreislaufproblemen und Verbrennungen.

Im Winter gibt es Notprogramme, im Sommer bisher nur wenig Hilfe. Hinzu kommt, dass Menschen auf der Straße wegen Vorerkrankungen, Suchtproblemen oder unausgeglichener Ernährung bereits geschwächt sein können.

Zusammen mit der Karuna Sozialgenossenschaft und GoBanyo ruft „Pfand gehört daneben”, die soziale Initiative von fritz-kola, nun zur Hitzehilfe für obdachlose Mitmenschen auf.

Die Idee: Zuhause einfach eine zusätzliche Flasche Wasser einpacken und einem obdachlosen Mitmenschen auf der Straße geben. Für viele bedeutet das nur eine kleine Geste der Solidarität, an der man sich ohne viel Aufwand beteiligen kann, für Obdachlose kann sie einen großen Unterschied machen.

Mirco Wolf Wiegert, Gründer und Geschäftsführer von fritz-kola findet die Initiative aus verschiedenen Gründen enorm wichtig: „Viele Obdachlose haben auf Grund von Corona schwierige Wochen hinter sich.

Sie hatten mit geschlossenen Hilfsprojekten, fehlenden Hygienemöglichkeiten und „social distancing“ – im wahrsten Sinne des Wortes – zu kämpfen.

Die Hitzehilfe leistet daher nicht nur einen physischen Beitrag, sondern kann auch psychisch enorm helfen und im Extremfall sogar Leben retten.”

Ganz neu ist die Initiative nicht – schon 2019 konnten Pfand gehört daneben, Karuna und GoBanyo mit ihrem Aufruf 750.000 Menschen direkt erreichen und damit eine Welle der Solidarität auslösen.

In Berlin wurde daraufhin unter der Leitung von Karuna mit Beteiligung von Pfand gehört daneben sowie weiteren Organisationen das Konzept „Berlin bleibt cool“ erarbeitet, das Maßnahmen wie die Errichtung von öffentlichen Trinkbrunnen, dem Aufstellen von Sonnenschirmen und der Einrichtung mobiler Teams zur Wasserversorgung vorsieht.

In Hamburg sind Angebote wie der Duschbus von GoBanyo ein zentraler Treffpunkt für Menschen auf der Straße. Die Dusche selbst bietet Abkühlung und außerdem wird vor Ort Wasser verteilt.

Auch Pfand gehört daneben wird mit einem Lastenrad aktiv Wasser an Obdachlose verteilen.

Sowohl Karuna, als auch GoBanyo finanzieren sich aus Spenden. Unterstütze hier die gemeinnützigen Organisationen:

Spendenkonto Karuna eG:  IBAN DE73 4306 0967 0322 02, BIC: GEN0DEM1GLS

GoBanyo gGmb: IBAN: DE73200505501251135370 BIC: HASPDEHHXXX

PFAND GEHÖRT DANEBEN wurde 2011 ehrenamtlich von Matthias Gomille gegründet und wird seit 2015 von der fritz-kulturgüter GmbH, zu der die Marken fritz-kola und die Bio und Fairtrade zertifizierte Limonade Anjola gehören, weitergeführt. Zahlreiche Unternehmen aus der Getränkeindustrie, Künstler und Privatpersonen unterstützen die Initiative.

fritz-kola wurde 2002 von zwei Studenten in Hamburg gegründet. Die erste Kola kam 2003 auf den Markt, zahlreiche safthaltige Limonaden und Schorlen folgten.

Der Umwelt zuliebe setztfritz-kola auf eine dezentrale und verbrauchernahe Abfüllung sowie Glasmehrwegflaschen und engagiert sich in zahlreichen sozialen Projekten. Mirco Wolf Wiegert und Winfried Rübesam sind Geschäftsführer des Unternehmens, das seit 2014 fritz-kulturgüter heißt.

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

01.07.2020 7 Eigenschaften sollte er haben

GFDK - Marketing News

Herausforderung Unternehmenskommunikation: diese 7 Eigenschaften sollte ein guter Pressesprecher haben. Aktuell gibt es kaum einen Job der mehr Verantwortung hat als der Pressesprecher der Unternehmen, da es ganz viel zu kommunizieren gibt.

Sei es eine mögliche Insolvenz oder hat man vielleicht sogar Corona-Infizierte im Betrieb und fragt sich, wie man es an die Öffentlichkeit bringt.

Es können aber durchaus auch positive Nachrichten sein, die man zur Beruhigung der Kunden, Mitarbeiter, Anleger oder der Anwohner in der Region streuen möchte.

Doch kaum jemand ist sich bewusst, wie viel Verantwortung ein Pressesprecher auf den Schultern trägt. Zwei, drei falsche Sätze oder gar eine Notlüge können den Unternehmenserfolg riskieren und von heute auf morgen ist alles anders.

Die erfahrenen deutschen Pressesprecher leisten -laut David Rölleke- eine ganz tolle Arbeit und gehören zu den besten der Welt, allerdings kann sich nicht jedes Unternehmen einen Pressesprecher mit einem Jahresgehalt von ca. 65.000 Euro brutto leisten und daher möchte man die Unternehmenskommunikation intern vergeben und genau da sollte Vorsicht geboten sein und man muss realistisch einschätzen, ob der passende Kandidat die Eigenschaften erfüllt.

David Rölleke ist ein sehr erfahrener Kommunikations-Experte, welcher bereits über 300 Unternehmen im Rahmen der Unternehmenskommunikation betreut hat. Oft wird er aber auch kontaktiert, wenn es eigentlich schon zu spät ist und die interne Lösung nach hinten los gegangen ist.

David Rölleke hat hier sieben Eigenschaften zusammengefasst, die ein guter Pressesprecher haben sollte:

1) Man sollte kein Problem damit haben, dass man das Gesicht und das Aushängeschild des Unternehmens ist. Verstecken ist nicht.


2) Spontanität und Unberechenbarkeit sollten kein Problem darstellen, typische Arbeitstage gibt es hier nicht, von jetzt auf gleich kann alles anders sein.

 

3) Man sollte Multitasking-Fähigkeiten besitzen und im Chaos den Überblick behalten.

4) Der Pressesprecher sollte mit Stress umgehen können und dabei stets freundlich, aber schlagfertig sein.


5) Brust raus - Selbstbewusstsein an. Ein gesundes Selbstbewusstsein ist hier enorm wichtig, denn um die passenden Worte sollte man nicht verlegen sein.


6) Ein gewisses Fingerspitzengefühl sollte schon vorhanden sein, damit man die die richtige Story zur richtigen Zeit kommuniziert.


7) Der Arbeitgeber ist der Star, nicht der Pressesprecher! Man muss hier ganz klar die Bereitschaft zum Dienen haben, sonst wird es sehr früh Machtkämpfe mit dem Arbeitgeber geben.

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

 

mehr

01.07.2020 in Sachen Digitalmarketing

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, kozentriert sich heute voll und ganz auf die DMEXCO 2020, die ganz anders wird.

Lieber Herr Böhmer,

man kann nicht behaupten, dass die DMEXCO - immerhin das deutsche Flaggschiff in Sachen Digitalmarketing und Messen - in den vergangenen Jahren in besonders ruhigem Fahrwasser unterwegs gewesen wäre.

Mehrfache konzeptionelle Änderungen, neue Macher - all das ist nicht spurlos vorübergegangen. 2020 toppt aber alles bisher Dagewesene, diesmal ist der Wirbel zwar nicht hausgemacht, aber umso stürmischer.

Corona und die Folgen erwischen eine Veranstaltung in dieser Größe natürlich besonders heftig. Hinzu kommt eine ständige Ungewissheit, was wann und wie möglich ist.

Das alles hat dazu geführt, dass wir auf ein handfestes Konzept für die DMEXCO unter diesen speziellen Voraussetzungen ziemlich lange warten mussten.

Jetzt sind die Macher an die Öffentlichkeit gegangen  - und man muss sagen: das liest sich durchaus beeindruckend. Streng genommen ist es ja sogar ein Konzept für zwei DMEXCOs, eine modifizierte analoge Messe und die voll digitale DMEXCO@home.

Der Ansatz ist ambitioniert, trägt sehr eindeutig die Handschrift von Dominik Matyka. Er spricht denn auch von einem "Lichtblick für die Wirtschaft und Digitalbranche".

Wie viel Licht wirklich zu sehen sein wird, muss sich zeigen. Mit ziemlicher Sicherheit wird die Messe auf eine ganze Reihe von Ausstellern verzichten müssen, die der Veranstaltung in den vergangenen Jahren den Stempel aufgedrückt hatten.

Mit sehr großer Sicherheit werden deutlich weniger Menschen da sein, was natürlich einen Markenkern der DMEXCO, das Netzwerken, empfindlich beeinflusst.

Aber so viel ist klar: Dominik Matyka und das Team haben die Herausforderung angenommen, sie haben sich richtig viel vorgenommen.

Schönen Abend

Ihr Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr
Treffer: 729