Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

08.03.2019 strikterer Digitalisierungskurs

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

So ging es heute los: Mehr als 4,5 Millionen Congstar-Kunden müssen zur Telekom wechseln, Amazons Werbeumsätze schießen in die Höhe und Forscher finden heraus, dass autonome Autos womöglich ein Rassismusproblem haben. Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat da was besseres zu bieten.

Lieber Herr Böhmer,

keine Frage, Max Conze hätte sich für seine erste Jahresbilanz gewiss bessere Zahlen gewünscht. Aber Einbußen im Werbegeschäft ließen 2018 Umsatz und Ergebnis bei ProSiebenSat.1 sinken - und das Wachstum im Digitalgeschäft ist noch nicht stark genug, um diese Schwächen auszugleichen.

Noch, denn Conze zeigt sich bei der Bilanzvorstellung sehr entschlossen, genau das zu ändern. Er will die nächste Stufe der Digitalisierung zünden. Schon in der Vergangenheit - auch das gehört zur Wahrheit - hat der Konzern im Digitalgeschäft einige ziemlich gute Entscheidungen getroffen und verdient gutes Geld.

Flapsig könnte man sagen: vor allem Digitalgeschäft, von dem nur wenige Menschen wissen, dass ProSiebenSat.1 die Finger im Spiel hat, läuft.


Ein noch konsequenteres Vorgehen war bisher schlichtweg noch nicht notwendig: Das gute alte TV-Geschäft hat genug eingespielt. Das hat sich geändert, dieses Kerngeschäft bröckelt massiv. Deshalb wird nun in Unterföhring ein noch strikterer Digitalisierungskurs ausgerufen.

Diesen Schritt hat ein anderer deutscher Medienriese schon hinter sich. Das hat vor allem damit zu tun, dass bei Axel Springer genau das Kerngeschäft - in dem Fall gedruckte Zeitungen - schon eher zu bröckeln begann. Die Zeichen der Zeit wurden erkannt.


Das Ergebnis: Axel Springer hat den Umsatz im vergangenen Jahr dank eines starken Digitalgeschäfts gesteigert. Die Erlöse legten laut Unternehmen um rund 4 Prozent auf 3,18 Milliarden Euro zu. Dementsprechend machte Springer-CEO Mathias Döpfner bei der Präsentation seiner Zahlen einen sehr zufriedenen Eindruck.

Interessanter Aspekt am Rande: Springer hat sich mit dem Technologie-Dienstleister CeleraOne gerade eben auch ein Unternehmen einverleibt, dessen Software in einer ganzen Reihe von relevanten deutschen Medienhäusern als Paid-Content-Technologie im Einsatz ist. Eine interessante Datengrundlage. Mal sehen was da in Zukunft kommen wird ...

Wenn wir von Digitalisierung reden, dann darf aktuell natürlich ein Ausflug nach Texas nicht fehlen. In Austin findet nun wieder die Hochmesse in Sachen digitale Zukunft statt, genannt SXSW. Wer nicht vor Ort sein kann, ist bei uns gut aufgehoben; wir schauen sozusagen gemeinsam, was die Zukunft so zu bieten hat.

Einen aufschlussreichen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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07.03.2019 Ab ins Homeoffice

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, ist auch kein Freund von Großraumbüros.

Lieber Herr Böhmer,

Großraumbüros sind gut für Kommunikation und Produktivität? – Bullshit

Endlich räumt mal jemand mit dem Quatsch auf. Und zwar Ikea. Die Schweden halten sich in Kopenhagen ein Design-Labor namens Space 10, von „Fast Company“ zu einer der „World’s most innovative companies 2019“ gewählt. Auch bei Space 10 gab es Großraumbüros. Aber das ist passé.

Denn: In Großraumbüros verbringen die Menschen 73 Prozent weniger Zeit damit, sich mit Kollegen persönlich auszutauschen. Sondern? Sie schreiben stattdessen einander via Mail, Slack oder ähnlichem. Eigentlich logisch: Wer mit jemandem reden möchte, will nicht unbedingt, dass das gesamte Team mithört.

Außerdem: Ein Bericht des „Asia-Pacific Journal of Health Management“ hat festgestellt, dass Großraumbüros zu Konflikten, hohem Blutdruck und erhöhter Mitarbeiterfluktuation führen.

Auch mit dem Homeoffice ist das so eine Sache. Die SPD hat „ein Recht auf Homeoffice“ gefordert. Und tatsächlich mutet das Klischee der Heimarbeit wunderbar an: Ungestörtes, konzentriertes Arbeiten, und, weil es keine An- und Heimfahrtzeiten gibt: Mehr Freizeit.

Pustekuchen. Grundsätzlich führen flexible Modelle bei beiden Geschlechtern im Schnitt zu längeren Arbeitszeiten. Gerade Familien profitieren davon also prinzipiell nicht. Während die Väter im Homeoffice mehr Zeit in den Job stecken, machen Mütter Überstunden und investieren mehr Zeit in die Kinderbetreuung. Das Ergebnis: Überlastete Mütter.

So. Schluss für heute. Ab ins Homeoffice

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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06.03.2019 Gewalt gegen Frauen?

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V hat wieder aufregendes zu berichten. Obwohl, wenn man sich die Bilder genau ansieht, könnte man auch meinen, das die Hand des Mannes um den Hals der Frau, auch eine Liebkosung sein könnte. Das haben viele anders gesehen.

Das gab es auch noch: Norwegischer Rundfunk verbannt Michael-Jackson-Songs, Barbie feiert 60. Geburtstag und Immobilienmakler Engel & Völkers blamiert sich mit Weltfrauentags-Tweet.

Lieber Herr Böhmer,

ist es nicht affentittengeil? Man lege sich ein frisch gebügeltes Eichhörnchen auf die Stirn und stolziere heute als Donald Trump durch die Welt, um sich frauenfeindlichen Leidenschaften hinzugeben. Je anstößiger, desto mehr Trump.

Ganz nach dieser Geschmacksverirrung scheint die Werbung zu sein, bei der auf einem Motiv eine Frau gewürgt wird und auf einem anderen einer Frau gewaltsam ein Glas Whisky eingeflößt wird. "Wie Whisky und schöne Frauen verlangen Uhren Bewunderung…", heißt es in dem Sujet der Uhrenmarke Mariner Watches. Leider ist das kein Witz.

Immerhin führte es auf Social Media zu einem Aufschrei des Publikums – auch wenn manch einer hier eine PR-Strategie vermutet hat. Der Aufschrei des Publikums ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Die Reaktionen auf Twitter reichen von "Welcher Idiot hat sich das ausgedacht?", über "Soll das ein Witz sein?" bis hin zu "widerwärtig" und "abstoßend".

Was soll man hierzu noch sagen? Mariner hat die Motive inzwischen von seinen Accounts entfernt und sich entschuldigt. Das ist mehr, als wir von Trump erwarten dürften. Aber weniger, als wir von einer scheinbar seriösen Marke erwarten.

Ihr Jochen Kalka

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05.03.2019 Karneval Fasching Fassnacht

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, scheint auch in Karnevalsstimmung gewesen zu sein.

Lieber Herr Böhmer,

das war im wahrsten Sinne des Wortes ein stürmischer Rosenmontag. Schuld daran sind allerdings weniger die weiblichen und männlichen Narren, sondern ein Sturmtief namens Bennet. Mancherorts flogen deshalb weniger die Löcher aus dem Käse, denn die Perücken von den Köpfen.

Wer übrigens glaubt, Karneval/Fasching/Fassnacht/wieauchimmer sei reine Privatsache, der oder die liegt falsch. Denn gerade die großen Züge in den Karnevalshochburgen sind nicht nur interessant für Touristen und Einheimische.

Vielmehr wollen auch Unternehmen die Großveranstaltungen nutzen und dort für eine breite Masse sichtbar sein. Ein paar kreative Beispiele gibt es tatsächlich.

So eine Art immerwährender Karneval ist ja aus Sicht von manchen Markenmenschen noch immer das Influencer-Geschäft. Auch dies eine Fehleinschätzung, die sogar teuer werden könnte.

Die Top-Liga der globalen Influencerinnen verfügt inzwischen nämlich über einen Einfluss, von dem Marken oft nur träumen können. Mit eigenen Brands machen sie den Etablierten zunehmend Konkurrenz.

In diesem Sinne einen erfüllenden Rosenmontagabend wünscht

Holger Schellkopf

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02.03.2019 Wertschöpfungsstrategie

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, sieht schwarz für Deutschland. Chinesen sind Lichtjahre voraus. Und was noch? Werbeausgaben für Stories in sozialen Medien steigen rasant und eine oberbayerische Stadt färbt Frauenparkplatz-Schilder wegen Klage um - von blau in pink.

Lieber Herr Böhmer,

drehen wir heute mal ein richtig großes Rad:

Die Zukunft bringt selbstfahrende Autos. Die zu entwickeln kostet aber viel Geld.

Tesla verkauft Autos ab jetzt nur noch online. Aus Kostengründen. BMW und Daimler haben gestern angekündigt, bei autonom fahrenden Autos zu kooperieren. Ebenfalls aus Kostengründen.

Bei der Erprobung selbstfahrender Autos fährt Google voraus. Google hat ja auch genug Geld zum Investieren und eine global hebelnde Wertschöpfungsstrategie. Noch weiter voraus fahren die Chinesen. Man hört, Google habe einen Vorsprung von „Jahren“. Bei den Chinesen heißt es, sie hätten einen Vorsprung von „Lichtjahren“.

Egal, ob es um die Zeit oder die Strecke des Vorsprungs geht: Deutschland hinkt hinterher. Daran sind aber in erster Linie nicht die Unternehmen schuld.

Vor der Kamera zeigt sich unser Bundeswirtschaftsminister fast euphorisch: „Das ist industriepolitisch eine außerordentlich wichtige und positive Entscheidung“, jubelte Peter Altmaier in der Tagesschau.

Wahrscheinlich ist er einfach nur heilfroh, dass die Erzrivalen zusammenfinden, weil die Bundesregierung leider keine zentral gesteuerte Industriepolitik machen kann (und will) wie China. Und weil sie es verpasst hat, deutschen Unternehmen die Fußfesseln im Rennen der Digitalisierung abzunehmen.

Wichtig wäre eine strategische Infrastrukturpolitik. Vor über fünf Jahren – man schrieb das Jahr 2013 – verkündete Kanzlerin Angela Merkel, dass bis Ende des Jahrzehnts eine Million Elektroautos über Deutschlands Straßen fahren sollen.

Das Ende ist zwar nah. Aber wo ist die Million? Fünf Jahre hatte die Regierung Zeit, eine Infrastruktur zu schaffen, die überhaupt erst mal eine Nachfrage ermöglicht hätte. Aber mit diesem Mega-Problem wurden die Hersteller allein gelassen.

Und jetzt? Jetzt stehen wir vor einer ähnlichen Fehlentwicklung, die wohl noch gravierende Ausmaße haben wird: dem Bau des Mobilfunkstandards 5G. Hier erreicht die Wirtschaftsentwicklung nicht Milliarden-Größen; wir reden über Billionen.

Aber statt den Ausbau des 5G-Netzes zu einer staatlichen Aufgabe zu machen und damit der heimischen Wirtschaft den Weg zu bereiten, wird es eine Frequenzversteigerung geben. Die bringt kurzfristig einen Milliardenbetrag in den Staatsgeldbeutel. Und dann? Später wird das Geschrei groß sein, dass die Abdeckung nicht flächendeckend funktioniert.

Aber 5G ist mehr als eine Autobahn. Es ist ein allumfassendes Netz, das die Gesellschaft miteinander verbindet. Wenn dieses Netz nicht überall funktioniert, bekommen wir ein gesellschaftliches Problem.

Stop! Mir wird schwindlig.

Genießen wir erst mal ein schönes Wochenende

Rolf Schröter

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02.03.2019 Promi-Partnmerschaft aus Angst

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Viel Aufregung um nichts - WDR schneidet Doppelnamen-Eklat aus Karnevalssendung, Sportartikelhersteller Decathlon stoppt Sport-Hidschab wegen Empörung im Netz und Account-Schnorrer verursachen Milliardenschaden bei Netflix.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat da heute anderes zu bieten.

Lieber Herr Böhmer,

es ist gerade mal ein paar Tage her, da haben BMW und Daimler verkündet, dass sie gemeinsam eine Familie gründen wollen. Wie das manchmal bei solchen Promi-Partnmerschaften ist, die Namen des Nachwuchses hinterlassen bei der geneigten Zuschauerschaft gerne mal verwundertes Kopfschütteln.

Was Popstars recht ist, das ist den Automobilherstellern offenbar billig. Und so hat man den Spott zur Kenntnis genommen, den die Bezeichnung der einzelne Now-Sparten an der ein oder anderen Stelle hinterlassen hat.

Vielmehr noch: Jetzt wollen BMW und Daimler schon wieder gemeinsame Sache machen (was prinzipiell sicher eine gute Idee ist). Diesmal geht es um autonomes Fahren - wie das Kind heißen soll, das ist aber noch nicht bekannt.

Weithin bekannt sind dagegen - zumindest temporär - die Kandidatinnen von "Germany's Next Topmodel". Manchmal reicht es sogar für mehr. Bei Stefanie Giesinger beispielsweise. Da lässt sich ProSieben nicht lumpen und nutzt die Gelegenheit.

Der Sender begleitet in einem neuen Online-Format ehemalige Teilnehmerinnen der Casting-Show. Frontfrau ist eben jene Stefanie Giesinger. Vielleicht erleben wir da ja gerade den Aufbau einer neuen Marke, Germanys Next Heidi sozusagen. Wir werden sehen.

In diesem Sinne einen aufschlussreichen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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01.03.2019 mit einem einzigen Ticket

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Das wichtigste zu erst. DuMont bestätigt möglichen Verkauf von Regionalzeitungen, Volkswagen baut den Jetta vom VW-Modell zur eigenen Marke aus und die "New York Times" nutzt erstmals das Wort "Grünkohl".

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, ist sehr unglücklich mit der Situation im Nahverkerhr, am meisten tun ihm die Pendler Leid.

Lieber Herr Böhmer,

wenn das keine gute Nachricht für Außenwerber und die digitalen Signateure ist: Die Zeit des Pendelns hat sich für jeden Zweiten – weltweit – erhöht, mehr als ein Drittel der Bevölkerung erwartet, dass die Zeit zwischen Job & Home noch länger werden wird. Das besagt eine Studie, die Visa mit der Stanford University erhoben hat.

Was die Studie nicht sagt: Wie rückständig meist noch im öffentlichen Nahverkehr gedacht wird. Komplizierteste Automaten, komplizierteste Zonen, komplizierteste Tarife. Dazu kommt eine katastrophale Kommunikation. Für Mobilität müsste oft ein Grundstudium eingeführt werden.

Es ist und bleibt ein Rätsel, wieso Reisende, vor allem Pendler, oft nicht mit einem einzigen Ticket auskommen, mit dem sie ihren Weg bewältigen können.

Gerade feinstaubgeplagte Städte wie Stuttgart, München, Hamburg, Berlin oder Köln beweisen mit ihrer völlig veralteten Denke, wie sie – im wahrsten Sinne des Wortes – nichts bewegen.

Das grün regierte Stuttgart etwa hat seinen Feinstaubtarif wieder abgeschafft (50 Prozent Rabatt) und fordert jetzt einen der Höchstpreise Deutschlands für Bus und Bahn (bei Feinstäuble koscht die 3. Fahrt nix). Damit wir auch in Zukunft kraftvoll Feinstaub atmen können.

Na dann: Gute Nacht

Ihr Jochen Kalka

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27.02.2019 Ein besonderer Deal

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

So begann der Tag. DuMont will sich von allen seinen Zeitungen trennen, das Werbeverbot für Tabak rückt näher und Huaweis faltbares Handy scheint Probleme beim Falten zu haben. Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat da noch mehr zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

gemeinsam ist man stärker, haben sich die Verantwortlichen bei Outbrain und Gruner + Jahr offensichtlich gedacht - und einen besonderen Deal eingefädelt.

Outbrain schnappt sich die Native-Advertising-Plattform Ligatus, G+J wiederum holt sich Anteile bei einem der internationalen Big Player in Sachen Empfehlungsmarketing - und einen Sitz im Directors Board noch dazu.

Das klingt nach einem ganz guten Geschäft. Auch und gerade mit Blick auf den Konkurrenten Taboola, der in der jüngeren Vergangenheit mit einigen neuen Abschlüssen und Kooperationen wie der Springer-Partnerschaft für Aufsehen gesorgt hatte.

Auch bei Springer gibt es wieder Bewegung, diesmal an der Spitze des Springer-Funke-Vermarkters Media Impact. Hans Hamer, seit Oktober 2017 Chef der Einheit, wird Media Impact verlassen.

Die Geschäftsführung übernimmt einer, der sich im Geschäft insgesamt und bei der Firma im Besonderen schon bestens auskennt: Carsten Schwecke. Der 43-Jährige war bislang für die digitale Vermarktung bei Media Impact zuständig.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht

Holger Schellkopf

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26.02.2019 Der Hamburger Händler Otto

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, lobt den Händler Otto, Matthias von Bechtolsheim, Guido Heffels und Andreas Mengele die den Weg frei machen für eine neue Generation.

Lieber Herr Böhmer,

Gegensätze ziehen sich manchmal nicht nur an, sie passen sogar blenden zueinander. Der Hamburger Händler Otto ist beispielsweise das, was man mit Fug und Recht als deutsches Traditionsunternehmen bezeichnen kann.

Gleichzeitig kann Otto aber inzwischen für sich in Anspruch nehmen, so eine Art Marktführer in Transformation zu sein. Mit einer Mischung aus Mut, Ideenreichtum und Entschlossenheit hat sich das Traditionshaus auf den Weg in die Zukunft gemacht und lässt gleichzeitig keinen Zweifel daran, dass Veränderung ein dauerhafter Prozess ist.

Für Veränderung haben sich auch die Gründer von Heimat entschieden. Das Triumvirat aus Matthias von Bechtolsheim, Guido Heffels und Andreas Mengele zieht sich aus dem aktiven Tagesgeschäft zurück , will das Ruder nach 20 Jahren einer neuen Generation überlassen.

Ganz von Bord gehen die drei Herren aber nicht, sie wollen stattdessen "die Marken Heimat und TBWA frei von deren täglicher operativen Führung weiterentwickeln".

An einem Tag wie heute darf natürlich die Oscar-Verleihung nicht außen vor bleiben. Noch dazu, wenn mit Birkenstock ein deutscher Schuhhersteller einen Auftritt bei der Gala hatte, mit dem wohl die Wenigsten rechneten.

Gegensätze passen eben manchmal richtig gut zusammen.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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23.02.2019 eine fröhliche Party

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

So begann der Tag: YouTube dreht pädophilen Video-Uploadern den Geldhahn zu. YouTube reagiert auf ein Problem mit pädophilen Nutzern und schaltet Werbung im Umfeld von Millionen Videos ab. Große Marken wie Disney und Nestlé stoppten zuvor Werbung, weil sie fürchteten, damit sexualisierte Kinder-Videos zu fördern.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hatte schöneres zu berichten. Der Deutsche Mediapreis 2019 stand heute im Mittelpunkt.

Lieber Herr Böhmer,

glückliche Gewinnerinnen und Gewinner, eine fröhliche Party und sogar ein doppelter Ude: der Deutsche Mediapreis 2019 hatte alles, was man für so eine Preisverleihung braucht. 120 Kampagnen wurden für den Deutschen Mediapreis 2019 eingereicht, sieben Media-Strategien sowie 22 Media-Ideen.

Für ganz besondere Momente sorgten dabei die Media Youngsters mit ihren wirklich beeindruckenden Leistungen und gleich in mehrfacher Hinsicht die Media-Persönlichkeit des Jahres, Susanne Kunz.

Laudator Paul Remitz, Deutschlandchef der Omnicom Media Group und Jury-Mitglied des Mediapreises, zeichnete bei seiner Rede mit Respekt, Humor und Emotion ein stimmiges Bild der Media-Chefin von Procter & Gamble. Eine Laudatio, die auch bei der Preisträgerin selbst Wirkung hinterließ. Alles in allem war es eben doch der Abend der Gewinner.

Nicht wirklich als Gewinner dürften sich dagegen die Produktverantwortlichen bei Nike gefühlt haben. Der gebrochene Schuh und das verletzte Knie eines Basketball-Nachwuchsstars werden für den Sportriesen ziemlich teuer. Der Aktienkurs gab im frühen Handel um 1,2 Prozent nach. Das Unternehmen verlor mehr als 1 Milliarde Dollar an Wert. Ziemlich unerfreulicher Ausrutscher.

Gemeinsam mehr Sicherheit auf dem ebenfalls ziemlich glatten Parkett des Carsharing-Markets wollen künftig Daimler und BMW. Aus Car2Go und DriveNow wird das gemeinschaftliche Share Now. Von dem neuen "Odd Couple" der Mobilität lässt sich einiges lernen, kommentiert Rolf Schröter - was Partnerschaft in digitalen Zeiten bedeutet.

Im Hause Now gibt es derweil eine recht umfangreiche Familienplanung. Park Now, Charge Now, Reach Now und Free Now sollen Mama und Papa Autobauer in Zukunft viel Freude bereiten. Mal sehen, wie sich der Nachwuchs so entwickelt.

Ein schönes Wochenende wünscht

Holger Schellkopf

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