Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

12.05.2020 Der traut sich was, der Bad Boy

GFDK - Marketing News -W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute was zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

die Zeiten sind verrückt. Und nein, ich meine ausnahmsweise nicht die Coronakrise. Sondern die neue Tiefkühlpizza von Capital Bra, ein recyceltes Speiseeis und 50er-Jahre-Propaganda vom Gesundheitsministerium. Kein Witz, all das gab es heute.

Gangstarella – so heißt sie, die angeblich "erste Pizza mit Street-Credibility" aus der Backstube von Capital Bra. Und da Gangster schon laut Definition irgendwas Illegales machen müssen – zum Beispiel was mit Drogen – verfeinert der Rapper seine Pizza, pssst,*spricht mit vorgehaltener Hand* mit Hanfsoße. Der traut sich was, der Bad Boy.

Auch beim recycelten Cremissimo-Eis von Langnese dürften manchen Italienern die Haare zu Berge stehen. Die neue Sorte "Schokoheld" besteht aus bis zu 40 Prozent nicht verwendetem Eis, das erneut aufbereitet wird. Was erst einmal seltsam klingt, ist eine gute Sache.

Denn das übriggebliebene Eis würde andernfalls im Müll landen. Mehrere Tonnen sind das angeblich im Jahr. So tut der Konzern Unilever gleichzeitig etwas gegen Lebensmittelverschwendung und für seine Marke. Da dürften selbst die Italiener ein Auge zudrücken.

Die Muttertagsaktion des Bundesgesundheitsministeriums kann man dagegen nicht einmal mit zwei zugedrückten Augen durchgehen lassen. Das Twitter-Video sei an Hohn und Zynismus kaum zu übertreffen.

"Ein Propagandafilmchen aus den 1950ern." Meine Kollegin Belinda Duvinage glaubte zuerst, der BGM-Account müsse gehackt worden sein. So absurd kam ihr der Spot vor. Ihre Meinung fällt vernichtend aus.

Es ist erstaunlich, dass Marken in der Krise reihenweise mit ihren Spots und Dankesvideos den Ton treffen und Begeisterung beim Konsumenten auslösen, während ein Ministerium es schafft, einen vor erstaunlich viel Wut strotzenden Shitstorm heraufzubeschwören.

Ein Paradebeispiel, wenn auch ein negatives, aus dem wir alle lernen können.

Einen besonnenen Abend wünscht

Verena Gründel

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09.05.2020 Aus Otto Media wurde Otto Retail Media

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Neue Einnahmequellen - Die Modekette Hennes & Mauritz startet die Marke Afound jetzt auch in Deutschland. Ab dem 7. Mai bedient das Unternehmen zudem den österreichischen Markt. Das Konzept von Afound basiert darauf, Einzelhandelsrestbestände zu erschwinglichen Preisen unter die Leute zu bringen und soll Schnäppchenjäger ansprechen. Ok, dabei hatte ich die Hoffnung, das durch die Corona-Krise sich etwas verändert hätte. Aber NÖÖ, man setzt weiter auf Schnäppchenjäger.


Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute gleich drei Nachrichten aus der Marketing-Welt.

Lieber Herr Böhmer,

es kursiert ja quasi dauerhaft die Ansicht, dass man gegen die Großen eh keine Chance habe und dementsprechend nix machen könne. Das ist insoweit sicher richtig, als ein deutscher Mittelständler kaum die GAFA-Konzerne über Nacht aus der Kurve drängen wird.

Es bedeutet aber ganz und gar nicht, dass man in so einem Rennen nicht auch als etwas kleinerer Player ziemlich gut Punkte machen kann.

Kleinerer ist natürlich relativ. Otto beispielsweise ist per se betrachtet nicht gerade klein, im direkten Vergleich mit Amazon dann aber doch irgendwie.

Das hindert die Ottos aber nicht daran, sich in quasi gleichen Segmenten bestens zu entwickeln. Jüngstes Beispiel: Aus Otto Media wurde Otto Retail Media, außerdem haben die Hamburger das Angebotsspektrum in Sachen Werbung erweitert. Sehr interessanter Weg jedenfalls.

Wenn es um Online-Shopping und Mode geht, führt indes an Zalando kein Weg vorbei. Laut einer repräsentativen Studie von Splendid Research ist Zalando die stärkste Marke unter den Online-Modeshops. Ein großer Konkurrent hat dagegen Probleme mit dem Image.

Mehr als nur Image-Probleme hat dagegen Attila Hildmann. Der vegane Koch scheint sich jüngst auf die Aluhut-Produktion verlegt zu haben und macht mit - vorsichtig ausgedrückt - extrem skurrilen Thesen auf sich aufmerksam. Seinem eigentlichen Geschäft tut das, nicht gerade überraschend und sehr nachvollziehbar, aber überhaupt nicht gut.

Gesunden Abend wünscht

Holger Schellkopf

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07.05.2020 Social-Media-Kanäle

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur Bei W&V, heute mal mit Meldungen, die einen nicht vom Hocker hauen.

Lieber Herr Böhmer,

Kundendialog ist nicht immer das reinste Vergnügen, aber immer sehr wichtig. Essentiell sozusagen. Gerade in Zeiten, in denen persönliche Begegnung aus besonderen Gründen eingeschränkt ist, spielen digitale Plattformen eine noch zentralere Rolle.

WhatsApp eignet sich da auch dank personalisierter Ansprache und einfacher Erreichbarkeit ziemlich gut. Aber es gibt es einiges zu beachten. Unsere Kolumnistin Stephanie Wißmann klärt auf. Spoiler: es geht auch um die DSGVO.

Messenger und Social-Media-Kanäle sind für Marken ja längst ganz wesentlicher Bestandteil ihrer Identität.  Umso schlimmer, wenn einem die Identität geraubt wird - sei es auch nur zeitweise.

Genau diesen Alptraum hat jetzt das Instagram-Team von Mercedes Benz erlebt. Der deutschsprachige Instagram-Account des Autobauers ist gehackt worden.

Statt mehr oder weniger formschöner Fahrzeuge und den passenden Botschaften waren vorübergehend ganz andere Botschaften zu finden. Eine davon bescherte auch einer Twitch-Streamerin unerwartete Berühmtheit.

Irgendwie auch eine Art von (allerdings unkreativem) Hack ist der Versuch, mit betrügerischen Anzeigen auf digitalen Plattformen zu Geld zu kommen. Covid-19, Passerneuerung,

Verbraucherkredite - Betrüger haben im vergangenen Jahr zu vielen Themen Anzeigen bei Google gebucht. Und zwar ziemlich viele Anzeigen. 2,7 Milliarden derartiger Ads hat Google nach eigenen Angaben aufgespürt und gelöscht.

Schönen Abend

Ihr Holger Schellkopf

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06.05.2020 Periodenschmerzen und Orgasmus

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&v, hat heute Geschichten auf Lager die ich kaum glauben kann.

Lieber Herr Böhmer,

im Jahr 2020 gibt es keine Tabus. Wir sind alle wahnsinnig offen. Wir nehmen kein Blatt vor den Mund. Und sprechen Wahrheiten gerade heraus aus. Alle sind gleich. Jeder Lebensentwurf wird unbewertet akzeptiert.

Dieser Eindruck lässt sich schnell bestätigen, wenn man sich zu lange in seiner eigenen Filterblase aufhält. Oder wenn man von sich auf andere schließt.

In Wahrheit sieht die Welt da draußen aber ganz anders aus. Sonst wäre es keine Sensation, dass das Motorpresse-Magazin Men's Health Dad erstmals ein schwules Pärchen mit seinen beiden Kindern auf dem Titel zeigt.

Ein mutiger Schritt, lobt sich der Verlag selbst. Das ist es scheinbar wirklich, wenn man liest, dass die porträtierten Papas im Netz immer wieder üble Anfeindungen erfahren.

Wenn die Welt tatsächlich so liberal wäre, dann müssten auch The Female Company und Womanizer nicht diese Kampagne starten: Anlässlich des „Masturbation Month“ rufen sie Frauen dazu auf, während der Periode zu masturbieren.

Damit wollen sie beweisen, dass Selbstbefriedigung gegen Periodenschmerzen hilft. Vor allem aber soll die Enttabuisierung beider Themen vorangetrieben werden.

Bis jeder überall sein und sich fühlen darf, wie er will, ohne schief angeguckt zu werden, ist es wohl noch ein langer Weg. Medien und Marken mit Haltung können die Entwicklung zumindest ein bisschen vorantreiben. Genauso wie jeder einzelne von uns.

Einen guten Start in den Internationalen Monat der Masturbation wünscht Ihnen

Ihre Verena Gründel

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05.05.2020 Saufen im Homeoffice

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Fördert die Arbeit im Homeoffice den Alkohol-Konsum? Dieser Frage ist vor Kurzem die amerikanische App Fishbowl nachgegangen. Befragt wurden dabei im Zeitraum vom 15. bis 18. April Mitarbeiter von Accenture, Amazon, Deloitte, Edelman, Ernst & Young, Google, KPMG und Nike sowie von Hunderten weiteren Unternehmen in den USA.

Auf die Frage "Trinken Sie Alkohol während Sie im Homeoffice arbeiten?" antworteten insgesamt 12.895 von Fishbowl verifizierte Beschäftige in den unterschiedlichsten Branchen. Um es kurz zu machen, klar doch, es wird gesoffen.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, geht darauf auch noch einmal ein.

Lieber Herr Böhmer,

zunächst das Wichtigste: Am kommenden Sonntag ist Muttertag. Also: Selbstgemalte Bilder und bunte Blumensträuße nicht vergessen!

Gemeinsam mit Jung von Matt feiert Douglas-Chefin Tina Müller jetzt schon die Mutter als Heldin unseres Alltags, ganz besonders in der Corona-Krise. Recht hat sie.

Kommen wir zum "Kind". Das ist der Spitzname von Baby Yoda. Und der hat heute seinen großen Auftritt. Schließlich schreiben wir den 4. Mai. "May the 4th" ist der wohl wichtigste Tag im Leben eingefleischter Star Wars-Fans. Und Disney liefert wahrlich Grund zum Feiern.

Feiern ist für viele automatisch mit dem Thema Alkohol verbunden. Leider verschwimmen in der Corona-Krise die Grenzen. Auch im Homeoffice wird Alkohol getrunken – weil die soziale Kontrolle fehlt.

Eine Umfrage bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern amerikanischer Unternehmen hat überdies gezeigt, dass Werber noch näher an der Flasche arbeiten als Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Consultants.

Einen schönen und verantwortungsvollen Abend wünscht

Rolf Schröter

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02.05.2020 Der Blick auf das danach

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, richtet den Blick nach vorne. Es gibt noch ein Leben nach Corona, bestimmt.

Lieber Herr Böhmer,

egal, ob in guten oder schlechten Zeiten - es gibt immer auch ein danach. Corona-Zeiten sind, so man denn nicht gerade Plexiglas-Scheiben oder Videokonferenzlösungen anbietet, auch aus wirtschaftlicher Sicht eher unerfreulich, für manche Unternehmen sogar existenzbedrohend.

Dennoch lohnt es sich, den Blick auf das danach zu richten. Nein, genau genommen ist es sogar zwingend notwendig. Selbst wenn wir irgendwie alle nicht wissen, wann und wie denn dieses danach im Fall von Corona eigentlich aussehen wird.

Für Andréa Mallard, CMO bei Pinterest, ist jedoch klar: der Schock ist noch nicht so richtig überwunden, die Menschen schmieden aber schon wieder Zukunftspläne.

Warum die Verbraucher den Werbetreibenden im Moment voraus sind und für wen das ein Problem werden könnte, erklärt Mallard in einem eigenen Beitrag.

Nach vorne gerichtet ist auch der Blick bei unseren virtuellen Konferenzen unter dem Motto #MachenwirdasBestedraus - am Montag geht es zum Beispiel um Liquiditätsmanagement, Back to the Office, Markenstrategien nach Corona, virtuelle Roadshows und kreative Corona-Kampagnen.

Das Motto unserer Konferenzen hat sich offenbar auch ein Kreativteam der Miami Ad School zu Herzen genommen und sich gleichzeitig an eine alte Spruchweisheit erinnert:

Mit Musik geht alles besser! Herausgekommen ist der Youtube-Channel "Koronaoke", der mit drei neu getexteten Klassikern zum Mitsingen einlädt. Eine wunderbare Idee für ein ungewöhnliches Wochenende mit vorgeschaltetem Feiertag.

Machen wir das Beste daraus

Ihr Holger Schellkopf

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30.04.2020 Medien, Marken, Communityportale

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bi W&V,

Lieber Herr Böhmer,

In Zukunft schwirren wir um Aufmerksamkeitsleuchttürme. Dann ist es egal, ob man sie Medien, Marken, Communityportale oder was auch immer nennt.

SinnerSchrader baut für den ADAC eine cloudbasierte Content-Plattform. Das wird bestimmt ein interessanter Leuchtturm. Seine Bauweise folgt einem aktuellen Trend.

Die Grenzen zwischen dem, was man früher Redaktion genannt hat und dem, was man früher Sales und Marketing genannt hat, verschwimmen. Die Optionen für die Ausspielung von Native Advertising werden vielfältiger und attraktiver.

Nun ist der ADAC kein Verlag, sondern ein Verein. Aber ein Verein, der verlegerisch tätig ist. ADAC-Chefredakteur Michael Kunz sagt:

"Mit den technischen Möglichkeiten des neuen Portals können wir erstmals Mitglieder und Kunden personalisiert und lokalisiert ansprechen." Das sei enorm wichtig für den Club.

Michael Kunz war vor vielen Jahren Redakteur bei dem Magazin "Focus". Sein damaliger Chefredakteur Helmut Markwort ist berühmt für folgendes Zitat:

"Fakten, Fakten, Fakten – und immer an den Leser denken." Damals hat eine Redaktion darüber entschieden, was "den Leser" interessiert.

Heute sind es Data Analysts und Data Scientists, die ermitteln, was die Contentkonsumentin oder den Contentkonsumenten interessieren wird. Früher führte eine Redaktion ihr Publikum. Heute wird die Redaktion vom Publikum geführt.

Die Welt der dargebotenen Inhalte wird befriedigender. Ob sie auch interessanter wird?

Zum Schluss noch ein Vorschlag. Lasst uns an all die Solo-Selbstständigen aka Freelancer denken, die unsere Branche interessant machen.

Viele von ihnen trifft es zurzeit hart. Hier ist ein Film von einigen von ihnen, den sie während des Corona-Lockdowns erdacht, getextet, organisiert, gedreht, geschnitten, vertont und fertiggestellt haben. Lohnt sich anzuschauen.

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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29.04.2020 das Motto zu Herzen nehmen

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute einige schöne Geschichten auf Lager.

Lieber Herr Böhmer,

#MachenWirDasBesteDraus – das ist nicht nur der Titel unserer virtuellen W&V-Konferenz, die am kommenden Montag in die vierte Runde geht. Auch immer mehr Marken scheinen sich das Motto zu Herzen zu nehmen.

Budweiser UK hat sich die Ausgangsbeschränkung zum Aufhänger genommen, um einen 21 Jahre alten legendären Werbe-Klassiker neu aufzulegen.

Der ist aktueller denn je. Nicht nur, weil 90th-Style total in ist, sondern weil man "Wassup?" so schön ins Telefon – oder die Videokonferenz – plärren kann.

Aldi dagegen macht einen auf Corona-Fashion. Der Discounter bringt eine Loungewear-Kollektion in die Läden. Dahinter steckt niemand Geringeres als Fußballstar Lukas Podolski.

Die Shirts, Jogginghosen oder Caps sind sowohl bei Aldi Nord als auch bei Aldi Süd zu haben. Die beiden Unternehmen sind in der Krise nämlich noch einmal näher zusammengerückt, sagen die Marketingmanager von beiden Seiten einvernehmlich im W&V-Interview. Auch das kann eine Krise schaffen.

Dass der Poldi-Schlabberlook den Nerv der Zeit trifft, ist keine Überraschung. Die Beweise dazu liefert W&V Data. Die Kollegen haben ausgewertet, welche Kleidung gerade wo gekauft wird. Immerhin 36 Prozent wollen im Moment Loungewear shoppen.

Ein letztes schönes Beispiel ist Audi. Der Autobauer forderte seine Community auf Instagram auf, die vier Ringe der Automarke auf ihre ganz individuelle Weise umzuformen, egal ob mit Nudeln oder Autoreifen.

Hashtag #FourRingsChallenge . Tausende – darunter viele Prominente – beteiligten sich, zeigten ihre Solidarität und wurden so Teil eines großen Ganzen. Das schweißt zusammen.

Machen auch Sie das Beste draus. Und machen Sie sich einen schönen Abend.

Ihre Verena Gründel

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28.04.2020 Die Gewinner der Coronakrise

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Heute war wieder gut was los im Marketing. "Greetings from Lockdown": Victoria Rosselli und Robyn Frost von FCB Chicago haben mit Freunden aus der ganzen Welt eine Postkartenserie zum Thema Corona-Quarantäne herausgebracht. Sehr Lustig und eine gute Idee.

Und Corona-Kampagnen entstehen unter erschwerten Bedingungen. Wie kommt die Werbung bei der Zielgruppe an? Unruly hat die Spots von BfG, Volkswagen, Sparkasse und ING analysiert.

Das Medienunternehmen Axel Springer verkündet per Videobotschaft an die Mitarbeiter, dass der Vorstand auf einen Teil seines Gehalts verzichtet: 20 Prozent im zweiten Quartal sollen es sein.


Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat noch mehr zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

es ist immer gut, wenn es was zu feiern gibt - derzeit wohl noch ein wenig besser. So gesehen dürfte die Freude bei FischerAppelt doppelt groß geworden sein.

Der Agentur ist gelungen, was seit 8 Jahren keiner geschafft hat: einen Wechsel an der Spitze des PR-Agenturrankings herbeizuführen. Fischer Appelt löst hier Media Consulta ab.

Apropos Wechsel: Der langjährige Marketingchef der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Martell Beck, wechselt demnächst die Fronten.

Er übernimmt zum 1. Juni 2020 den Bereich "Marketing und Transport Policy" bei der DB Cargo. Unter seiner Regie hat sich die BVG  einen ausgezeichneten Ruf als besonders originell werbendes Unternehmen erworben.

Eher überfällig als originell ist dagegen Facebooks Aufschlag in Sachen Videokonferenzen. Dienste wie Zoom gehören zu den Gewinnern der Coronakrise, Microsoft und Google haben ihre Position gestärkt - jetzt will Facebook via Messenger Rooms mitmischen. Die Chancen stehen wahrscheinlich gar nicht so schlecht.

Schönen Abend

Ihr Holger Schellkopf

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25.04.2020 Wochenende? Wieso denn?

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Erst einmal kommt hier ein Hilferuf von Compact. Sie unterrichten Französisch, singen in der Oper oder geben Yogakurse – und all das geht jetzt nicht mehr. Viele Solo-Selbständige trifft die Corona-Krise hart, sie haben keine Einnahmen.

Und damit auch kein Geld zum Leben. Bund und Länder haben zwar Hilfsprogramme aufgelegt, doch an den Betroffenen gehen sie vorbei. Denn private Ausgaben dürfen aus den Fördermitteln nicht bezahlt werden.

Christoph Schlüter, selbständiger Coach aus Kiel, regt das auf: „Wir sollen mit den Hilfen unsere ,Unternehmen' retten – dabei haben viele von uns meist nur geringe Betriebsausgaben. Doch wovon wir zum Beispiel die Krankenversicherung weiter bezahlen sollen, bleibt völlig offen.“

Er fordert: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sollen dringend die Förderbedingungen ändern. Es müsse möglich sein, von der Hilfe den Lebensunterhalt zu bezahlen.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion, bei W&V, ist heute ein wenig Sarkastisch.

Lieber Herr Böhmer,

Feierabend? Von wegen! Feiern ist verboten. Wochenende? Wieso denn? Wo ist schon der Unterschied zwischen Woche und Ende. Und dann kommt auch noch Katjes hinterhergedackelt, mit gesperrten Buchstaben und erinnert mich daran, Abstand zu halten. G e h t ‘ s   n o c h ?

Danke an meinen Kollegen Peter Hammer, der diesen Appell mal vernünftig einordnet.

Und – was geht sonst so? Ich kann ab dem 7. Mai ein Virtual-Reality-Selfie mit meiner Favoritin von Germany’s Next Top Model schießen. Echt jetzt? … T o l l - Ab 7. Mai können die Fans der Show die Model-Kandidatinnen im Rahmen von "Virtual GNTMX" mit Hilfe von Augmented Reality treffen.

Außerdem …. ach, egal…

Wünsche eine geruhsame Homeofficepause

Rolf Schröter

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