Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

27.08.2019 Sommerpause wohl offiziell beendet

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V ist aus dem Urlaub zurück und hat sogleich einige Personalwechsel zu verkünden.

Lieber Herr Böhmer,

spätestens seit diesem Montag ist die Sommerpause wohl offiziell beendet, das Kommen und Gehen bei Agenturen, Medien, Vermarktern und Werbungtreibenden nimmt wieder richtig Fahrt auf.

Eher Gehen als Kommen war zuletzt bei Sky angesagt. Das setzt sich jetzt mit dem Abschied von Thomas Deissenberger fort. Seit vier Jahren war er Geschäftsführer von Sky Media, den Job macht künftig wohl Kollege Jaques Raynaud alleine.

Zumindest schon mal angekündigt hat indes Jürgen Blomenkamp seinen Rücktritt als Group-M-Chef Deutschland. Irgendwann im kommenden Jahr soll es soweit sein. Bis dahin will Blomenkamp bei der Suche nach dem/der Nachfolger/in helfen. Auch eine interessante Aufgabe.

Kommen und Gehen steht bei McCann auf der Tagesordung. Katrin Kester hat als neue Direktorin PR & Communications bei der McCann Worldgroup angeheuert. Vorgänger Jérôme Cholet macht sich auf den Weg nach Hamburg und wird dort bei Achtung an den Start gehen.

Gekommen um zu bleiben ist derweil WhatsApp als Marketing-Kanal. Auch wenn der Messaging-Dienst zum Dezember das Ende der Newsletter-Ära verkündet hat, kann WhatsApp ein wertvolles Werkzeug bleiben. Warum dem so ist, hat uns Sandro Spieß (Marketing Director Germany bei Eventbrite) erklärt.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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26.08.2019 Keine Entwicklungsperspektive

GFDK - Marketing News - Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat Nachrichten über Tina Müller.

Lieber Herr Böhmer,

Tina Müller hat gesprochen. 70 Filialen will die CEO der Parfümeriekette Douglas bis Ende nächsten Jahres einstampfen. Nicht, weil sie unprofitabel wären. Nein, die langfristige Entwicklungsperspektive fehlt.

Entwicklungspotenzial sieht Müller dagegen in zwei anderen Strategien: In Wellnesstempel-artigen Flagship-Stores, wie es sie auf Sylt und in Frankfurt bereits gibt. Und im E-Commerce. Dafür hatte Douglas vergangenes Jahr Parfumdreams und erst Ende Juli Niche Beauty übernommen.

Testen, sich inspirieren, beraten oder weiterbilden lassen sollen sich die Kundinnen und Kunden also in Zukunft in ausgewählten, durchgestylten Hochglanzläden.

Dort werden Begehrlichkeiten geweckt, Erlebnisse geschaffen, Kunden gebunden. Kaufen dürfen sie dann gern online. Das tun sie ohnehin immer häufiger.

Falls Sie übrigens bei Douglas kein passendes Parfum für Ihre anspruchsvolle Nase gefunden haben, bewerben Sie sich doch bei der Agentur Mirum in Helsinki .

Sie hat mit "Creative Essence" einen Duft aus dem Schweiß der Mitarbeiter gewonnen, der an Job-Kandidaten verschickt wird und garantiert alles andere als Mainstream ist. Da bekommt "Agenturluft schnuppern" eine ganz neue Bedeutung.

Verena Gründel

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23.08.2019 Geschlechterrollen bei Influencern

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, klärt mal auf.

Lieber Herr Böhmer,

Influencer verstärken die klassischen Geschlechterrollen. Diesen Vorwurf hört man immer öfter. Deshalb überrascht es, dass unter den Top 20 der erfolgreichsten deutschen Bloggerinnen viele sind, die weder über Kochen, noch über Mode oder Beauty schreiben.

Auf den zweiten Rang schaffte es beispielsweise der Management-Blog von Claudia Tödtmann, Redakteurin der Wirtschaftswoche. Und Platz drei nimmt Stefanie Fiebrig ein. Sie schreibt für „Textilvergehen“ nicht etwa über Style-Fails, sondern über Fußball.

Interessant ist auch ein weiteres Ranking. Google hat die Top 10 der besten Bumper-Ads veröffentlicht. Konkret geht es um Deutschlands erfolgreichste Sechssekünder-Werbespots auf Youtube.

All diese Marken und ihre Agenturen beherrschen die große Kunst, in kürzester Zeit ihre Botschaft zu transportieren und den Zuschauer zu begeistern. Unbedingt anschauen. So viel lernt man selten in 10-mal 6 Sekunden.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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22.08.2019 Login Purpose-Studie von Globeone

GFDK - Maketing News - W&V Verena Gründel

Die Deutsche Post DHL wird in Deutschland keine Zustellungen mehr für den Lebensmittel-Lieferservice Amazon Fresh abwickeln. Der E-Commerce mit frischen Lebensmitteln bleibe bisher weit hinter den Erwartungen zurück.

So,so - Vor allem VW, der Deutschen Bank und Bayer trauen die Deutschen nicht zu, dass die Marken einen tieferen Sinn verfolgen. Das ist das zentrale Ergebnis der "Purpose"-Studie von Globeone.

Die Bild-Zeitung und die zu Vergleichszwecken untersuchten Parteien CDU und SPD, die Bundesregierung und Facebook zeigen eine besonders negative Wahrnehmung, bei Bürgern und Verbrauchern.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, schreibt mir dazu:

Lieber Herr Böhmer,

möglichst viel Profit – das war bisher das Ziel der meisten Unternehmen. Steigendes Wachstum, maximaler Umsatz, Kosteneinsparungen; darum drehten sich Quartal für Quartal, Jahr für Jahr sämtliche Entscheidungen.

Diese Zeit soll jetzt vorbei sein. In Zukunft wollen immer mehr Unternehmen ihr Handeln an ihrem "Purpose", ihrem tieferen Sinn, ausrichten. Sie wollen Unternehmensziele jenseits des Profits definieren.

Die Ambitionen sind da, an der Umsetzung hapert es noch. Zumindest in Deutschland sind viele noch nicht so weit. Eine Studie hat jetzt den "Purpose Readiness Index" ermittelt. Ihm zufolge schneiden in Deutschland vor allem Bosch, Continental, Rewe und Aldi gut ab. Dagegen steht neben Volkswagen auch die CDU schlecht da. Genauso wie die Bild-Zeitung.

Kann es ein Zufall sein, dass die Regierungspartei und neuestens auch die Boulevardmedien genau diejenigen sind, mit denen Youtuber Rezo in seinen letzten Videos abrechnet? Wohl kaum.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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21.08.2019 Facebook will keinen Like-Button

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat Alternativen zu Facebook anzubieten.

Lieber Herr Böhmer,

Facebook ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Die Nutzer werden älter, die Reichweite wächst kaum noch, es ist als Mecker-Plattform verschrien und so richtig cool? Naja cool ist anders.

Jetzt steht sogar im Raum, dass Facebook den Like-Button, seine eigene Erfindung und irgendwie auch das Herzstück von Social Media, abschaffen könnte.

Es kann also nicht schaden, sich nach Alternativen jenseits des Facebook-Universums umzuschauen. Was können Netzwerke wie TikTok, die deutsche Erfindung Jodel und andere für Nutzer und Unternehmen tun?

So einiges, wie mein Kollege Moritz Meyer auf W&V+ schreibt : Sixt zum Beispiel sagt über Jodel, dass es „kaum eine andere Plattform gibt, die so große lokale Reichweiten und Interaktionsraten hat."

Klingt spannend. Aber auch nach Arbeit. Müssen wir alle uns jetzt schon wieder in neue Social-Media-Netzwerke reinfuchsen? Ich denke, ja. Macht doch auch irgendwie Spaß. Oder?

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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20.08.2019 Sommerloch auch bei W&V?

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über einen Welt unbedeutenden Mann. OK, auch WELT-Online hat darüber einen Artikel gebracht. Ich Frage mich, war das nötig?

Lieber Herr Böhmer,

heißt es eigentlich DIE runde Ecke, DER runde Ecke oder DAS runde Ecke?

Weder noch. Es gibt keine runde Ecke.

Das war wohl der lustigste Witz, den Komiker Luke Mockridge am gestrigen Sonntag bei seinem Auftritt im ZDF Fernsehgarten gebracht hat. Ja, die anderen waren wirklich noch schlechter. So schlecht, dass Moderatorin Andrea „Kiwi“ Kiewel ihn vor laufender Kamera von der Bühne geholt hat.

Über alte Menschen sagte er "Sie haben graue Haare, sie sind schrumpelig und sie riechen immer nach Kartoffeln"

Kann die Show sein Ernst sein? Wohl eher nicht. Vermutlich ist der bizarre Auftritt eine Vorlage für seine neue Fernsehshow auf Sat.1, die im September startet. Dass der 33-Jährige die ZDF-Bühne für seine Promotion missbraucht und die Pointe auf Kosten der Moderatorin und ihres Publikums geht, war scheinbar gar nicht in ihrem Sinne.

Deswegen hat Kiwi den Spieß umgedreht und für den eigentlich legendären Moment der Sendung gesorgt. Sie hat den Comedian vor dem gesamten Publikum ordentlich zusammengefaltet. Ein emotionaler Auftritt im Namen ihrer Fans. Ohne Pointe.

Einen amüsanten Abend wünscht

Verena Gründel

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17.08.2019 Ansturm, inklusive Polizeieinsatz

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V meint, dass die Amis etwas von Marketing und Kundenbindung verstehen.

Lieber Herr Böhmer,

man mag Amazon ja so einiges nachsagen. Aber wenn es um Marketing und Kundenbindung geht, kann man den Amerikanern nichts vormachen. Um ihre neueste Serie "The Marvelous Mrs. Maisel", die in den späten 50ern spielt, zu bewerben, haben sie sich etwas Besonderes ausgedacht:

Sie haben zahlreiche Dienstleistungen und Waren zu Preisen von 1959 anbieten lassen. Haarschnitte, Milchshakes, Hamburger, Kinotickets oder Benzin gab es zu für heutige Verhältnisse lächerlichen Preisen.

Das Ergebnis: Verkehrschaos, Social-Media-Sturm – und jetzt spricht die ganze Welt drüber. Auch die Polizei mußte kommen. Eine Tankstation verkaufte Sprit für 30 Cent - pro Gallone (3,8 Liter)

Die Aktion war zwar sicher nicht ganz billig, aber der Wert sämtlicher Medienerwähnungen ist wahrscheinlich unbezahlbar.

Auch Aldi hat früher mit seinen Schnäppchen immer wieder Staus verursacht. Die Zeiten sind längst vorbei. Jetzt streitet der Discounter mit Lidl um die Vorherrschaft im niedrigsten Preissegment.

Das lässt er sich einiges kosten: Um ganze 50 Prozent steigerte er seine Werbeausgaben im ersten Halbjahr.

Ganz zu schweigen von den schrumpfenden Margen durch die immer aggressiveren Rabattschlachten. Tja, der Billigste zu sein, kann ganz schön ins Geld gehen.

Ein schönes Wochenende wünscht

Verena Gründel

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16.08.2019 der Selbstoptimierungstrend

GFDK - Marketing News - W&V - Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist von dem neuen Konzept von My Muesli noch nicht überzeugt.

Lieber Herr Böhmer,

der Selbstoptimierungstrend hat ein neues Level erreicht. Vegan, proteinreich oder Superfoods waren gestern, heute kann man längst individuell auf die Bedürfnisse des Körpers zugeschnittene Nahrung zu sich nehmen.

My Muesli macht’s möglich. Die Passauer arbeiten dafür mit zwei Start-ups zusammen. Das eine analysiert die DNA, das andere Blutzucker und Darmflora.

Auf Basis der Daten stellt My Muesli das angeblich perfekte Müsli für die Bedürfnisse des Kunden zusammen. Und was ist mit Geschmack und Datenschutz? Nebensache.

Auch der Hersteller von pflanzlichen Lebensmitteln Veganz geht neue Wege. Aber keine Angst – nicht noch mehr Scifi-Essen. Stattdessen beschafft sich das Unternehmen sein Geld für Marketing auf ungewöhnliche Weise.

Mit einer Crowdfunding-Kampagne. 1,5 Millionen Euro wollen die Berliner über Seedmatch einsammeln. 9 Prozent Rendite soll es geben. Klar, vegane Lebensmittel sind ein Wachstumsmarkt.

Genauso wie das Geschäft von We Work. Der Vermieter von Coworking-Spaces will bis zu seinem Börsengang im Laufe des Jahres den Umsatz noch kräftiger ankurbeln.

Die Mittel zum Zweck: Marketing und noch mehr Marketing. Bisher habe Mund-Propaganda das Unternehmen groß gemacht. Doch das reicht jetzt nicht mehr. Deshalb greift das Jungunternehmen jetzt ganz kühn zum Äußersten: zu klassischer Werbung.

Ihnen einen schönen Abend.

Ihre

Verena Gründel

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15.08.2019 ist Greta Thunberg nur eine PR-Produkt

GFDK - Marketing News - W&V - Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V schreibt mir etwas zu der Ikone der Klimabewegung Greta Thunberg. Dabei hat Greta Thunberg nicht viel dazu gesagt oder getan, außer vor dem  schwedischen Parlament einmal die Woche zu streiken, bis die Medien sie entdeckt haben.

Der Focus schrieb: Greta Thunberg hat mittlerweile den Terminplan eines Supermodells und Spitzenpolitikers; Pressekonferenzen, Foto-Shooting, Interviews, Parlamentsreden, Demonstrationsauftritte wechseln sich immer hektischer ab.

Und ich Frage mich, wer schlägt den Profit aus dem medialen Hype? Die Klimaschutzaktivistin, die für den Friedensnobelpreis nominiert ist, wird diesen Herbst von der britischen GQ ausgezeichnet. Ich bin mal gespannt wann die Öffentlichkeit merkt, das Greta Thunberg nur eine PR-Produkt ist. Hat sich mal jemand gefragt, wer die ganze Show finanziert?

Lieber Herr Böhmer,

Greta Thunberg hat eine ganze Menge verändert. Dass sie sogar Einfluss auf die "Men of the Year Awards" der britischen Männerzeitschrift GQ hat, überrascht trotzdem. Die Lifestyle-Zeitschrift lobt ihr zu Ehre erstmals einen neuen Preis aus. Der Titel könnte nicht treffender sein: "Game Changer of the Year".

Und weil das Magazin zeigen will, dass es visuell mehr kann als Schauspieler, Models und Manager, bildet es Greta Thunberg auch noch auf der Oktober-Ausgabe ab. Erfrischend – obwohl sie auf dem Foto weißes Hemd und Jackett trägt, wie vor ihr viele andere GQ-Coverfiguren. Aber sie ist eben doch eine Managerin. Klimaschutz-Managerin.

Das ist eine gute Gelegenheit für eine stolze Ankündigung in eigener Sache:

Die wohl bekannteste deutsche Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer – Medien bezeichnen sie sogar als die deutsche Greta – wird auf unserem W&V Green Marketing Day auftreten.

Auf der Bühne wird sie von ihren Zielen und Herausforderungen berichten. Sie wird erzählen, was sie sich von nachhaltigen Unternehmen und ökologischen Produkten erwartet. Da bleibt kein Platz für Greenwashing.

Ich freu mich drauf. Und wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Verena Gründel

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14.08.2019 Schokoladenhersteller greift ins Klo

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet mir, eine britische Casting-Agentur sucht auf Twitter nach einem "engelsgleichen" Mädchen für Milkas-Weihnachtsspot. Aber die Suche wird ein Griff in Klo. Rote Haare wären unerwünscht, und dicke Kinder seien für Schokoladen-Werbung ungeeignet.

Lieber Herr Böhmer,

Überraschung - Ein Schokoladenhersteller sucht für seine Werbung ein engelsgleiches, unschuldiges Kind, das bitte weder dicklich ist noch schiefe Zähne oder rote Haare hat.

Das Internet ist über den Aufruf schockiert. Und Milka, die Marke, für die eine Casting-Agentur nach diesem Bilderbuchmädchen sucht, erntet einen Shitstorm. Ein Nutzer kommentierte entsetzt: "Haben Trump oder Epstein das geschrieben? Was zur Hölle?" 

Dabei sind genau solche – und fast ausschließlich solche – Gesichter die Realität, die wir tagtäglich in TV-Spots und Anzeigen, auf Plakaten und Verpackungen von Süßwarenherstellern sehen. Doch so knallhart formuliert und niedergeschrieben – also bitte.

Der Fauxpas des Mondelez-Dienstleisters sollte uns allen eine Lehre sein. Denn mehr Diversität tut nicht nur Unternehmen und Fernsehshows gut, sondern auch den Süßwarenkampagnen.

Überhaupt, mehr Realität.

Einen schönen Abend.

Verena Gründel

Was gab es noch: Huawei stellt sein neues Betriebssystem für Smartphones vor und Google sollte sich etwas Sorgen machen. Dienste wie Patreon und Substack liefern ein alternatives Modell, um Geld im Internet zu verdienen. Und ein Hidden Champion vom Bodensee will nun in Kosmetik machen.

Ein Historiker sammelt Werbeanzeigen, die heute natürlich etwas kurios wirken. Tumblr gehörte Yahoo, dann Verizon, jetzt Automattic. Die großen Mobilfunk-Unternehmen starten einen Login-Dienst, ohne Mail und Passwort.

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