Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

17.02.2021 Verlag Werben & Verkaufen

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute etwas in eigener Sache, aber nicht nur, zu verkünden.


Lieber Herr Böhmer,
bei W&V ist immer was los. Doch heute war es ganz besonders spannend für uns. Denn heute startet W&V in die Zukunft.

Mit neuer Geschäftsleitung und neuer Chefredaktion schaffen wir die Voraussetzungen für die Transformation der W&V zum digitalen Coach für die Marketing-, Agentur- und Commerce-Branche.
 
Wir, das sind meine Kolleg:innen Susanne Tacke und Patrick Schmitt, die die Geschäftsleitung übernehmen, sowie das neue Chefredakteur:innen-Team Rolf Schröter und ich – und natürlich das wunderbare W&V-Team.

Wir wollen die W&V voranzubringen, weiterentwickeln, transformieren, neue Impulse setzen – und dabei der großartigen Traditionsmarke treu bleiben.
 
W&V will Macher:innen wie Ihnen Wissen, Weiterbildung und Insights bieten. Wir wollen Sie begeistern, inspirieren und voranbringen. Damit Sie erfolgreicher in ihrem Business sind – und ihre Kunden erfolgreicher in deren Business machen.

Gemeinsam mit unserer neuen Mutter, der Ebner Media Group, wollen wir die zentrale Anlaufstelle für Wissen für die Marketing- und Commerce-Branche werden.

Was sich dabei sicher nicht ändern wird, das versprechen wir; wir stehen weiter für journalistische Qualität, Substanz und Nutzwert – mit der richtigen Portion Unterhaltung.
 
Wir freuen uns, den Weg mit Ihnen gemeinsam zu gehen, denn Sie als Partner, Kund:in und Leser:in stehen bei uns im Mittelpunkt.

Der Austausch mit Ihnen liegt uns besonders am Herzen. Kommen Sie auf uns zu, sprechen Sie mit uns und dem gesamten W&V-Team. Es wird eine spannende Zeit.
 
Einen schönen Abend wünscht
Ihre Verena Gründel

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16.02.2021 umstrittenes Werbeverbot

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, im Saarland soll ab 22. Februar ein Werbeverbot für Artikel "außerhalb des täglichen Bedarfs" in Kraft treten. Die Maßnahme, die Supermärkte und Discounter betrifft, sieht Strafen bis zu 10.000 Euro vor.

Lieber Herr Böhmer,

das Saarland plant ein Werbeverbot für Artikel, die nicht zum täglichen Bedarf gezählt werden. Daran gibt es heftige Kritik.

Eine freiwillige Selbstverpflichtung, nicht für Non-Food-Produkte zu werben, habe nicht funktioniert, kritisiert die Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.  

Die aktuelle Sieben-Tages-Inzidenz im Saarland lag gestern bei 71,9. Bundesweit liegt sie aktuell bei 58,9.  Noch ist das Werbeverbot nicht endgültig beschlossen – das soll morgen, am 16. Februar, geschehen.

Wie die Händler darauf reagieren und ob die Maßnahme überhaupt rechtlich Bestand hätte, ist offen. Allein die Definition des “täglichen Bedarfs” ist nicht klar.

Sind beispielsweise Kaffeetassen oder -löffel Dinge des alltäglichen Bedarfs? Ist es ein Badezusatz?   Die Politik handelt womöglich aus ehrenwerten Motiven:

Gesundheitsschutz, Solidaritätsgedanke. Aber gut gedacht ist nicht gut gemacht. Man hört jetzt schon den Amtsschimmel wiehern. Was fehlt, sind nicht Verbote, sondern Perspektiven.  

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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13.02.2021 Share Something New

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, macht sich einige Gedanken über das Reisen. Ich mache mir dabei andere Sorgen. Lauterbach und seine Kumpane wollen uns jetzt sogar wieder den Osterurlaub versauen:

„Wir müssen die Osterwochen nutzen, mit möglichst geringen Kontakten die noch immer drohende dritte Welle mit den gefährlichen Mutationen abzuwenden“, sagt SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach der "Welt". Zuvor hatte Sachsens Ministerpräsident Kretschmer (CDU) Urlaub in Deutschland über Ostern ausgeschlossen.

Lieber Herr Böhmer,
ich fühle mich ertappt. Ich gebe hiermit ganz offen zu, dass auch ich vor gut einem Jahr zu diesen vermeintlich phantasielosen Instagram-Touristen Neuseelands gehörte. Tourism New Zealand prangert uns in der neuesten Kampagne an.

Auch ich stand in der Fotoschlange am Roys Peak, suchte den Wanaka Tree zwischen asiatischen Reisebussen und quetschte mich durch die Menschenmassen in Hobbiton.

Um es auf Fotos möglichst so aussehen zu lassen, als wäre niemand sonst dort. Zu meiner Verteidigung: Ich habe auch immer wieder die Menschenmassen dokumentiert.
 
Die vielen Reisenden auf der Welt sind ein Dilemma. Für die Reisenden selbst, für die Natur und für die Einheimischen.

Das dokumentieren die Spots ganz herrlich humorvoll und ohne erhobenen Zeigefinder. Sie machen nachdenklich und regen an, die ausgetretenen Pfade mal zu verlassen.

Obwohl man das beim Wandern ja eigentlich nicht soll, um die Umwelt nicht zu zerstören. Gleichzeitig ziehen die Spots wahrscheinlich noch mehr Touristen an. Das sollen sie irgendwie ja auch. Oder nicht? Es ist kompliziert.
 
Genauso kompliziert wie der Beziehungsstatus vieler Paare, die in der Pandemie Tag und Nacht aufeinander hocken. Die Frauen scheinen noch etwas genervter als die Männer.

Trotzdem, oder gerade deswegen sind Frauen und Männer dieses Jahr zum Valentinstag spendabler als gedacht. Offensichtlich gibt es beziehungstechnisch einiges gutzumachen. Bei den Werbungtreibenden übrigens auch, wie die Analyse zeigt.
 
Sie haben noch kein Geschenk für Sonntag? Laden Sie ihre Liebste oder Ihren Liebsten doch zu einer Spritztour mit dem Cabrio ein.

Schlechte Idee bei den Temperaturen? Stimmt! Trotzdem geistert gerade diese Cabrio-Werbung für Sixt durchs Netz .

Vielleicht liegt das Motiv, das auf Anton Hofreiters schnittbedürftige Frisur anspielt, schon eine Weile in der Schublade. Jetzt musste es jetzt schnell raus, weil wir bald wieder zum Haareschneiden dürfen. Unser Flop der Woche.
 
Halten Sie durch, bis zum Frisör ist es nicht mehr lang. Und Cabriofahren können wir bald wieder.
 
Ein schönes Wochenende wünscht
 
Verena Gründel

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12.02.2021 Corona-Krise erfasst Bierbranche

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, schreibt mir, Bier wandert in den Gully und Heineken entlässt tausende Mitarbeiter.

Lieber Herr Böhmer,
Corona killt Bier-Kultur. Es ist traurig: Geschlossene Kneipen und keine Volksfeste – das macht den Biermarken schwer zu schaffen. Millionen Liter Bier wandern in den Gully und Heineken entlässt tausende Mitarbeiter.
 
Kommen wir zu Themen, die Mut machen. Ich empfehle einen Text von Irmgard Hesse. Die Markenstrategin schreibt über die Schwierigkeit im Umgang mit Nachhaltigkeit.

Hesse zitiert die amerikanische Psychologin Wendy Wood. In deren Buch „Good Habits, Bad Habits“ beschreibt die Professorin, wie unglaublich oft wir eine neue Handlung über einen gewissen Zeitraum wiederholen müssen, bis sie in unser tägliches Verhalten übergeht und vom Gehirn nicht mehr hinterfragt und so zur unangestrengten Gewohnheit wird. Trotzdem:  

„Gehen wir es an“, appelliert Irmgard Hesse, „auch auf die Gefahr hin, dass es erst mal kleine Schritte sind.“   Einen kleinen Schritt für ein Unternehmen, aber einen großen Schritt für die Menschlichkeit, hat Twitter getan.

Der Dienst gab bekannt, dass er Donald Trump endgültig sperrt. Ohne Comeback-Möglichkeit.

Und Instagram hat den Verschwörungstheoretiker Michael Wendler gesperrt.

Uns allen noch einen schönen Abend!  

Rolf Schröter

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11.02.2021 Kampf der Getränkehersteller

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet über einen sozialmedialen Schlagabtausch der Getränkehersteller.

Lieber Herr Böhmer,
drei Getränkehersteller streiten darum, welche Flasche die nachhaltigste ist. Fritz-Kola schickt Glas in den Ring. Coca-Cola kämpft für Alu und Pepsi setzt auf recyceltes PET.

Der Battle ist durchaus unterhaltsam. Aber im Sinne der Umwelt nicht zielführend. Denn ich befürchte, am Ende gewinnt nicht das nachhaltigste Material. Sondern die beste Marketingstrategie. Und was übrigbleibt, ist ein verunsicherter Verbraucher.
 
Das Beispiel zeigt, dass wir in der nachhaltigen Kommunikation mehr Fakten und weniger Blubberblasen brauchen. Erst wenn sich Fakten und Marketing zusammentun, überzeugen sie den Kunden restlos und helfen der Umwelt.

Wie das geht, lernen Sie mit unseren fünf Einsteigertipps für werthaltiges Marketing – und auf dem W&V Green Marketing Day am 17. März.
 
Auch Jens Spahn hat heute dazugelernt. Nämlich, dass der Staat kein Medium ist, das durch einen Monopolisten wie Google bevorzugt werden darf. Und dass Pressefreiheit in Deutschland ein hohes Gut bleibt.

Das Landgericht München hat eine Kooperation zwischen dem Bund und Google vorläufig untersagt: Google darf das Gesundheitsportal der Regierung in den Suchergebnissen nicht bevorzugen.

Sieger ist in dem Fall der Burda-Verlag, der über seine Tochterfirma, das Gesundheitsportal netdoktor.de, geklagt hatte.
 
Auch der Mediengruppe RTL Deutschland und Gruner + Jahr sind die globalen Tech-Plattformen ein Dorn im Auge. Deshalb wollen sie ihre Zusammenarbeit ausbauen, um schlagkräftiger agieren zu können.

Selbst ein Zusammenschluss scheint nicht ausgeschlossen, wie aus einem internen Schreiben hervorgeht. Das klingt sinnvoll und bringt beiden Größe, Ressourcen und Kompetenz. Oder platt gesagt: Gemeinsam ist man immer stärker.
 
Aus dem Grund kann ich auch nur an die Cola-Hersteller appellieren: Tut euch zusammen und findet gemeinsam die beste Lösung in der Materialfrage. Nur dann habt ihr einen wirklichen Impact auf die Umwelt. Und das ist doch das Ziel, oder?
 
Einen schönen Abend wünscht Ihnen
Verena Gründel

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10.02.2021 Mega-Buchungsboom

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist heute nicht sehr gesprächig.

Lieber Herr Böhmer,
Aldi Süd diskriminiert Männer. Wie, das erklärt mein Kollege Peter Hammer. So weit, so ärgerlich. Doch es gibt auch fröhliche Nachrichten heute.

Abgesehen davon, dass die Telekom eine Corona-konforme Karnevals-Show live aus der Kölner Lanxess-Arena übertragen will, scheint sich die Tourismusbranche gerade auf einen Mega-Buchungsboom vorzubereiten, sobald die Beschränkungen fallen. Es scheint sich was zu bewegen…
 
Einen schönen Abend wünscht
Rolf Schröter

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08.02.2021 Bier kaltgestellt und Chips eingekauft?

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,


haben Sie das Bier schon kaltgestellt und Chips eingekauft? Denn Sie können sich auf einen fesselnden Super-Bowl-Abend freuen.
Super Bowl? Heute? Selbstverständlich ist mir bewusst, dass das Spiel längst vorbei ist. Heute dagegen ist der Abend der Super-Bowl-Werbung.

Mein Kollege Maximilian Flaig hat die 19 besten Spots , die wir in Deutschland ja leider nicht in Echtzeit empfangen können, für Sie zusammengetragen.

In den Hauptrollen sind unter anderem Cardi B, Ashton Kutcher, Mila Kunis und Samuel L. Jackson. Ich freue mich jetzt schon auf einen Videoabend, der ausnahmsweise nur aus Werbung besteht. Sie auch?
 
Kann man das, was Stefanie Giesinger für About You und Nike macht, eigentlich noch als Werbung bezeichnen? Sie informiert Frauen per Video und App darüber, wie sie abhängig von ihrem Menstruationszyklus besonders effektiv trainieren.

Und wie sie mit Sport sogar Periodenbeschwerden lindern können. Ein spannendes Thema, das erst mal wie ein Randproblem klingt, nämlich weil es bisher kaum thematisiert wurde. Doch immerhin betrifft es die Hälfte der Menschen.

Dass es bei der Kommunikation auch um einen Sportschuh geht, wird zur Nebensache.
 
Wer den Lockdown statt für Sport lieber zum Sprachenlernen nutzen möchte, wird bei Ikea fündig. Das Möbelhaus bietet drei Minikurse in Schwedisch an, mit denen Kinder und Erwachsene die Grundkenntnisse erlernen sollen.

Ganz nebenbei erfährt man zum Beispiel, nach welcher Systematik Ikea die Produktnamen vergibt. Damit sind wir für den nächsten Schwedenurlaub gerüstet – wenn wir denn wieder reisen dürfen. Zumindest aber für den nächsten Ikea-Besuch.
 
Hej då,
Ihre Verena Gründel

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07.02.2021 Das Football-Spiel des Jahres

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, scheint vom Super Bowl begeistert zu sein.

Lieber Herr Böhmer,


Fußball-EM hin, Olympia her – wenn es um die Verbindung von Sport und Show mit Marken und Werbung geht, dann ist wohl nichts größer als der Super Bowl. In der Nacht auf Montag (nach deutscher Zeit) ist es wieder soweit, ohne Zuschauer aber mit viel Aufmerksamkeit.

Das wichtigste Football-Spiel des Jahres hat schon im Vorfeld Geschichte geschrieben. Mit den Tampa Bay Buccaneers bestreitet erstmals in der Geschichte der NFL eine Mannschaft im eigenen Stadion den Super Bowl.

Damit schreibt auch Quarterback-Legende Tom Brady ein weiteres Kapitel seiner Erfolgsstory. Obendrein kommt es zum Duell der Generation, wenn auf der anderen Seite Titelverteidiger Kansas City Chiefs mit dem jungen Helden Patrick Mahomes.

Viel mehr können sich weder die Fans vor den TV-Geräten, noch die übertragenden Sender wünschen – und die Werbungtreibenden im Umfeld des Spiels schon gar nicht. Kein Wunder also, dass die Brands auch in diesem Jahr viel Geld für ihre Super-Bowl-Spots in die Hand nehmen.

Doritos schickt Matthew McConaughey aufs Werbe-Feld, Amazon spielt mit Michael B. Jordan als Alexa mit, Klarna setzt bei seinem Super-Bowl-Debüt auf eine Offensive Line von vier eher klein geratenen weiblichen Cowboys und Fiverr will durch die Reminiszenz an eine von vielen bizarren Szenen aus dem Wirken des ehemaligen US-Präsidenten Trump punkten.
 
Sogar deutsche Werbestars gibt es in Sachen Super Bowl inzwischen. Björn Werner (dereinst selbst ein sehr solider NFL-Spieler) und Patrick "Coach" Esume (wie der Spitzname vermuten lässt, vor allem als Trainer – unter anderem der französischen Nationalmannschaft – aktiv) sind nicht nur die Moderatoren von “Ran NFL” sondern bestreiten auch den wohl bekanntesten deutschen Football-Podcast.

Grund genug für Ford, mit den beiden Herren eine Kampagne für den Ford Ranger zu lancieren. "Sportmarketing muss in große Momente investieren", sagt denn auch Robert Zitzmann von JvM Sport.
 
Der Super Bowl ist ein solcher Moment, wahrscheinlich der größte. Das lässt sich sogar an den Marken erkennen, die in diesem Pandemie-Jahr ein Zeichen setzen wollen und auf die normale Kampagne bei der Werbemaschine Super Bowl verzichten. Selbst der Verzicht generiert viel Aufmerksamkeit.
 
Über mangelnde Aufmerksamkeit kann sich der 1.FC Köln gerade nicht unbedingt beschweren, mit großen Momente sieht es dagegen ziemlich finster aus. Im DFB-Pokal kassierte der Bundesligist gerade eine sehr bittere Niederlage gegen Zweitligist Jahn Regensburg.

Sehr erfreulich für mich als Regensburger, sehr unangenehm für den bekennenden Köln-Fan Mike Kleiß. Was unseren Markenlage-Kolumnisten aber sogar noch mehr schmerzt, ist die Posse, die sein Verein bei der Besetzung der Mediendirektor-Stelle inszeniert hat.
 
Ob Fußball oder Football, am Wochenende steht auf jeden Fall viel Sport auf dem Programm. Noch besser ist es natürlich, auch selbst aktiv zu werden, egal womit.
 
In diesem Sinne: schönes Wochenende!
 
Holger Schellkopf

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05.02.2021 Ein rollendes Homeoffice

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, träumt von einer neuen Freiheit.

Lieber Herr Böhmer,

aus der Traumfabrik in den Autobetrieb: Oscar-Preisträger Christoph Waltz wird BMW coachen. Als Content Co-Creator. Weil es nicht nur wichtig ist, WAS man sagt, sondern vor allem auch, WIE man es sagt. Denn den Ton zu treffen, ist eine Kunst.

Einen Traum zu treffen auch. So wie Nissan. Ich träume von grüner Weite und freiem Himmel. Weil: Mein Homeoffice ist klein, und draußen ist es dunkel und kalt.

Nissan zeigt mir einen kleinen Transporter, der ein ausfahrbares Homeoffice in seinem Inneren trägt. Und eine Mini-Dachterrasse mit Sonnenschirm.

Das „NV 350 Home Pod“ ist nur ein Konzeptfahrzeug. Ein Traum. Aber was für einer. Dieser Traum trifft eine starke Sehnsucht nach Freiheit.

Einen traumhaften Abend wünscht

Rolf Schröter

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05.02.2021 Clubhouse ist die Hype App der Stunde

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, beschäftigt sich immer noch mit Clubhouse.

Lieber Herr Böhmer,

verrückt. Viele hätten es nicht für möglich gehalten. Selbst zweieinhalb Wochen nach dem Erscheinen von Clubhouse auf der deutschen Bildfläche wird das Netzwerk immer noch aktiv genutzt.

Weltweit loggen sich laut dem Mitgründer und CEO Paul Davison zwei Millionen Menschen wöchentlich ein. Sechs Millionen sind insgesamt angemeldet.

Die anderen vier Millionen Neugierigen haben sich offenbar in Karteileichen verwandelt. Der Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung ist allerdings noch immer minimal, wie OMD herausfand. Man könnte sagen, Clubhouse ist die winzige hintere Ecke in der Nische.

Trotzdem weisen die Zeiger nach oben. Auch die Professionalität steigt. Nach zahllosen Sessions, wie man denn ein perfekter Host und Moderator wird, werden die Talks immer besser.

Sogar immer mehr Unternehmen trauen sich mit eigenen Accounts auf die Plattform: Edeka, der WWF, Congstar, Peek & Cloppenburg, Urlaubsguru oder der FC Bayern München, um nur ein paar zu nennen.

Sie alle bewegen sich in einer Grauzone, denn den Nutzungsbedingungen zufolge darf Clubhouse nicht für geschäftliche Zwecke verwendet werden.

Das wirft eine allgemeine Frage auf: Ist jeder von uns eigentlich privat oder geschäftlich dort? Kommunizieren wir im Namen unseres Arbeitgebers oder nur für uns persönlich?

Und wenn ja, was sollen und dürfen wir sagen? Bodo Ramelow kann ein Lied davon singen. Diese Frage dürfte noch einiges an Konfliktpotenzial aufwerfen.

Apropos Konflikt: Facebook kopiert mal wieder. Diesmal guckt sich der Konzern für seine Plattform Instagram ein Feature von Tiktok ab: nämlich das vertikale Scrollen durch die Stories.

Noch handelt es sich bei dem vertikalen Story-Feed um einen frühen Prototypen. Der aber eigentlich längst überfällig ist. Denn wo scrollt man abgesehen von den Stories schon horizontal?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend

Ihre Verena Gründel

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