Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

16.04.2018 Die Nachricht des Tages

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Zuletzt hat mir Frank Zimmer geschrieben, das auch Pharma-Kunden gute Werbung mögen. Daran wird wohl was dran sein, und die Deutschen Agenturen sollten einfach mal mutiger werden. Jochen Kalka Chefredakteur von W&V schreibt mir heute zu einer brandgefährlichen Situation für die Agnturen.

Lieber Herr Böhmer,

es ist die Nachricht des Tages. Wieder einmal von Procter & Gamble, dem größten Werbungtreibenden der Welt. Diesmal geht es nicht um das Umgehen von Mediaagenturen, nicht um Kritik an mangelhaft wirkenden Online-Budgets, sondern um eine weltweit einmalige neue Konstellation in der Zusammenarbeit mit Werbeagenturen.

Webeagenturen haben bald nichts mehr zu Lachen

Bisher griff das eine oder andere Unternehmen auf Top-Personal eines einzigen Agentur-Networks, P&G greift nach den Sternen aller Giganten wie Publicis, WPP und Omnicom. Ja, richtig: UND – nicht oder. Unter der Regie der Saatchi & Saatchi NY-Chefin Andrea Diquez werden in einer neuen Einheit Top-Kreative von Agenturen wie Leo Burnett und Grey zusammengezogen. Was für ein Coup.

Auch hinter dieser Idee steckt Marc Pritchard, der oberste Marketingchef von Procter. Es ist ein gelebtes Customized Agency-Modell. Es ist bahnbrechend und für die Zukunft von Agenturen brandgefährlich. „Adage“ hat als Erster darüber berichtet, am kommenden Montag gibt es weitere Details, W&V fasst den Stand der Diskussion zusammen.

Viel Spaß bei der Lektüre.

Jochen Kalka

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12.04.2018 kreatives Marketing

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Zuletzt schrieb mir W&V "eine rosafarbene "Ladies Bratwurst" oder Marzipaneier in schwarzer Blechhülle namens "Männersache": Was ist das? "Extrem blöd", schreibt W&V-Autorin Anja Janotta". Frank Zimmer Redaktionsleiter Online von W&V schreibt mir nun das in Deutschland Kreative Kommunikation Mangelware ist.

Lieber Herr Böhmer,

wenn Sie keine Lust auf kreatives Marketing haben, sollten Sie es in der Healthcare-Branche versuchen. Nirgendwo ist es einfacher, sich mit den "Gewohnheiten der Zielgruppe" und der "komplexen Gesetzeslage" herauszureden.

Noch. Denn zum Glück entdecken immer mehr Marketer, dass auch Pharma-Kunden Menschen sind und gute Werbung mögen. Starke internationale Kampagnen geben die Richtung vor - manche sogar im Auftrag deutsche Unternehmen wie Boehringer Ingelheim.

GWA-Vorstand Mirko Kaminski hat sich in der Jury der "One Show" in New York inspirieren lassen und für uns 6 beispielhafte Spots herausgesucht.

Viel Spaß beim internationalen Pharma-Werbefernsehen und einen schönen Abend.

Frank Zimmer

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10.04.2018 Ladies Bratwurst

GFDK - Marketing-News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter Ressortleiter Marketing von W&V schreibt mir zum Gender-Marketing. Ich sage mal so, man kann alles übertreiben.

Lieber Herr Böhmer,

eine rosafarbene "Ladies Bratwurst" oder Marzipaneier in schwarzer Blechhülle namens "Männersache": Was ist das? "Extrem blöd", schreibt W&V-Autorin Anja Janotta.

Für die politische Aktivistin und Publizistin Anke Domscheit-Berg ist es mehr. Nämlich Werkzeuge zur Verfestigung von Rollenmustern. Deshalb hat Domscheit-Berg gemeinsam mit Almut Schnerring und Sascha Verlan den Negativpreis "Der Goldene Zaunpfahl" gegründet, der am 8. April wieder verliehen wird.

Bei Kindern würden mit "Stereotypisierung" deren "Potenziale" beschränkt. Als Beispiel nennt Domscheit-Berg T-Shirts von Lindt. Auf der blauen Jungen-Version steht unter dem Bild des Goldhasen: "frech, wild & goldig", auf der pinkfarbenen Mädchen-Version steht "außen goldig, innen süß".

Wenn es um Kinder geht: einverstanden. Aber bei Produkten für Erwachsene wie der rosafarbenen Bratwurst oder dem schwarzen Marzipan? Humor ist Geschmackssache. Wer’s lustig findet, kauft. Na und?

Ihnen einen humorvollen Abend,

Rolf Schröter

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04.04.2018 Agenturen sind geiler als gedacht

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Rolf Schröter Ressortleiter Marketing von W&V hatte mir vor Ostern zu den Folgen, der DSGVO Verordnung, die im Mai 2018 in Kraft tritt ein paar wichtige Informationen geliefert, und mich vor den Abmahnanwälten gewarnt.

Jochen Kalka Chefredakteur von W&V schreibt mir heute, dass Werbung nicht immer Mittelmaß sein muß.

Lieber Herr Böhmer,

Kreation ist, wenn man es trotzdem macht. Nehmen wir Joko Winterscheidt. Augenzwinkernd zeigt er der ganzen Werbezunft die lange Nase und tritt in selbstironischster Perfektion in Printanzeigen und TV-Spots auf . Wie er das macht? Indem er austauschbare Werbeware, wie wir sie leider zu oft erleben müssen, vorführt und seinen Werbepartner, S.Oliver, platt in seine Schablone einbaut.

Chapeau nicht nur vor Joko, sondern auch vor S.Oliver. Denn meist scheitert Kreation nicht bei den Agenturen, sondern bei den Werbekunden. Klar ist der Marketingchef in den meisten Fällen auch kreativ. Oft genug ein ehemaliger Kreativstar. Doch in Unternehmen werden Entscheidungen leider zu gerne in grauenhaft grauen Gremien getroffen, in denen immer nur eines gewinnen kann: Mittelmaß.

Ja, Agenturen sind geiler als gedacht, wie Winfried Bergmann als Personalchef von Serviceplan in seinem Gastbeitrag schreibt, das hilft nur dann nichts, wenn sich eine Agentur gegenüber den Unternehmen nicht durchsetzen kann. Wie kreativ Agenturen sein können, beweist auch der CCO Harry Bernstein von Havas New York: Er sprayte seine Mobilfunknummer an Uni-Mauern, um Nachwuchs zu rekrutieren.

Und was ist mit Facebook, Google und all den Datenbaronen? Ach herrje, das wirkt wie ein Aschermittwoch nach misslungener Karnevalsfete, großer Kehraus, Aktionismus pur – doch am Ende sind es doch auch wieder Marketingverantwortliche, die völlig unkreativ gleich Lemmingen dem sozialen Werbewahn hinterherjagten, ohne über die Folgen nachzudenken.

Jochen Kalka

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03.04.2018 Verstöße gegen die DSGVO

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Jochen Kalka Chefredakteur von W&V schrieb mir zuletzt: "Erste Marken wollen Facebook die rote Karte zeigen". Das ihr Arzt oder Apotheker schon immer wuste was Facebook treibt ist nun einmal kein Geheimnis. Ich glaube, das ist nur ein Sturm im Wasserglass.

Nun schreibt mir Rolf Schröter Ressortleiter Marketing von W&V zu den folgen der DSGVO Verordnung die im Mai 2018 in Kraft tritt.

Lieber Herr Böhmer,

gefährlich wird es wegen der Abmahnanwälte. Wenn deine Fehler zum Geschäftsmodell für andere werden, hast du ein Problem. Also, Vorsicht, Ihr E-Commerce-Anbieter!

Rund 70 Prozent der 50 reichweitenstärksten deutschen Online-Shops erfüllen nicht die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung, schreibt W&V-Redakteurin Manuela Pauker. Das neue EU-Regelwerk – kurz DSGVO – tritt am 25. Mai in Kraft. Bei Verstößen drohen jetzt gravierende Bußgelder.

Wo kein Kläger, da kein Richter – dieses Motto ist im Umgang mit der DSGVO kein guter Ratgeber. Denn Kläger wird es vermutlich genug geben. Für Anwälte kann das proaktive Anschwärzen sehr lukrativ sein. Schließlich betreffen die Einwilligungserfordernisse aus der DSGVO auch die Online-Präsenz von Unternehmen.

Vielen ist das nicht bewusst. Für Abmahnanwälte ist es leicht, Verstöße gegen die DSGVO aufzuspüren und anzuzeigen.

Ihnen einen sicheren und angenehmen Abend.

Rolf Schröter

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01.04.2018 warum jetzt plötzlich dieser Aufschrei?

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Rolf Schröter Ressortleiter Marketing bei W&V schrieb mir zu den "Online Marketing Rockstars" geschrieben, und findet den Begriff "Rockstars" schon peinlich genug. Schröter meint. Als der Begriff "Online Marketing Rockstars" geboren wurde, war das vornehmliche Ziel bestimmt nicht, intelligent zu wirken. Da wird er wohl Recht haben.

Nun schreibt mir Jochen Kalka Chefredakteur von W&V. Erste Marken wollen Facebook die rote Karte zeigen. Ich glaube, das ist nur ein Sturm im Wasserglass.

Lieber Herr Böhmer,

mal ehrlich, aber das wusste doch schon Ihr Arzt oder Apotheker, warum jetzt plötzlich dieser Aufschrei? Was ist daran denn wirklich neu, an dieser hochgespielten Facebook-Affäre mit Cambridge Analytica. Alles, was jetzt hochkocht, hat deren bisheriger CEO Alexander Nix schon in aller Öffentlichkeit gesagt, etwa bei der OMR (Online Marketing Rockstars) – vor einem Jahr, wie die gedruckte Ausgabe von W&V am Montag zeigen wird.

Dass jetzt erste Marken Facebook die rote Karte zeigen, das ist neu. Ein großer Werbungtreibender wie die Commerzbank argumentiert mit Brand Safetyness und Datensicherheit. Absolut verständlich. Und doch darf man überrascht sein.

Das ist alles bekannt

Denn das, was Facebook liefert, ist bekannt. Seit Jahren bekannt. Die Ware, der Wert, die Wirkung. Im Guten wie im Bösen. Dass vor einem Jahr mal die Reichweite von gewissen Zielgruppen als größer dargestellt wurde, als es in den jeweiligen Ländern – auch Deutschland – Einwohner gibt, ist das Eine.

Dass Facebook für Fake und Hass missbraucht wird und als psychologische Waffe eingesetzt wird, ist das Andere. Das ist bedauerlich, aber ebenfalls bekannt.

Facebook versteckt sich an dieser Stelle nicht, aber auch Cambridge Analytica spielt das umstrittene Tun völlig frei und unverkrampft in der Öffentlichkeit. Was nicht heißt, dass man das gut finden muss.

Natürlich können Marken Facebook für ihre Zwecke nutzen, müssen sich aber ihrer Verantwortung bewusst sein, der Risiken und der Nebenwirkungen. Vielleicht sollten Marken doch mal ihren Arzt oder Apotheker fragen.

Ihnen ein schönes Wochenende.

Jochen Kalka

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25.03.2018 "Online Marketing Rockstars"

Marketing News - W&V Rolf Schröter

Zuletzt hat mich Rolf Schlöter darüber informiert, dass Joko Winterscheidt ein Magazin für junge Leser herrausbringt. Na ja, schrieb er, innen locken schon mal unter anderem kiffende Nonnen und Joko im Puppenpuff. Und rein äußerlich sieht man Joko seine eigene Zeitschrift verbrennen, um sich damit eine Zigarette anzuzünden.

Rolf Schröter Ressortleiter Marketing bei W&V schreibt mir zu den "Online Marketing Rockstars"

Lieber Herr Böhmer,

der Begriff "Rockstars" ist schon peinlich genug. Aber dass sich alberne Reklameheinis als 'Online Marketing Rockstars' bezeichnen, ist nicht nur grottenalbern, sondern auch kotzscheißdumm."

Diese LeserIn-Zuschrift hat mich erheitert und überrascht. Ihre authentische Wut bricht in eine sprachliche Blüte, die einen feinen Humorgeschmack verbreitet.

Und überrascht hat sie mich, weil ich mir bis dato noch gar keine Gedanken über den Begriff "Online Marketing Rockstars" gemacht hatte. (So abgebrüht bin ich schon.)

Aber, liebe Leserin, resp. Leser: Als der Begriff "Online Marketing Rockstars" geboren wurde, war das vornehmliche Ziel bestimmt nicht, intelligent zu wirken. Sondern Aufmerksamkeit und Interesse zu erregen. Hat ja auch funktioniert! Sogar Mirko Kaminski ist dort und stellt die richtigen Fragen. Zum Beispiel: Trinkt der Kollege Algorithmus eigentlich Alkohol?

Wobei: Wenn der Kollege ein echter Rockstar ist, dann kennt der wahrscheinlich noch ganz andere Stöffchen …

An alle, die in Hamburg sind: Rock on! Details bitte unter #OMR18

… und dem Rest noch einen heiteren Abend voller Überraschungen!

Das wünscht

Rolf Schröter

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21.03.2018 kiffende Nonnen und Joko im Puppenpuff

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V hat mir zuletzt zum deutschen Medienpreis 2018 geschrieben, und wie es um die Tradition bestellt ist. Richtig verstandene Tradition braucht Veränderung, braucht Weiterentwicklung, war seine Meinung. Dem konnten wir nur zustimmen.

Nun schreibt mir Rolf Schröter Ressortleiter Marketing bei W&V

Lieber Herr Böhmer,

sie sollten sich „in einer coolen, sitzenden Pose“ fotografieren. Die jungen Frauen erhielten recht klar umrissene Vorgaben, wie sie den „Muse X Strap“ von Puma zu inszenieren hatten.

Ja, wie brieft man eigentlich Influencer? Hier liefert W&V-Redakteurin Verena Gründel eine Gebrauchsanweisung für angeheuerte Social-Media-Werbefiguren.

Eine gute Werbefigur in eigener Sache macht derweil Joko Winterscheidt. Mit 671.000 Followern allein auf Instagram ist der TV-Entertainer selbst ein starker Influencer. Und ab dem 22. März liefert er auch noch gedruckte Reportagen. Wohlgemerkt: In einem Magazin! Und auch noch für junge Leser!!

Wie das funktioniert? Na ja, innen locken schon mal unter anderem kiffende Nonnen und Joko im Puppenpuff. Und rein äußerlich sieht man Joko seine eigene Zeitschrift verbrennen, um sich damit eine Zigarette anzuzünden.

Das ist Wahnsinn. Also sinnvoll.

Uns allen einen tollen Abend

Rolf Schröter

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18.03.2018 20 Jahre Deutscher Mediapreis

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Wie man viel Geld in Branding und Werbung verbrennt, hat mir zuletzt Frank Zimmer Redaktionsleiter Online bei W&V geschrieben. Dass der mit großem Aufwand entwickelte Auftritt von Innogy bald schon wieder Geschichte ist. Aberwitzige Summen wurden in Branding und Werbung investiert, aber ohne Erfolg.

Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V schreibt mir nun zu dem deutschen Medienpreis 2018, und wie es um die Tradition bestellt ist.

Lieber Herr Böhmer,

wenn von Tradition die Rede ist, wird das häufig gleichgesetzt mit sturem Beharren auf dem Bestehenden; Tradition scheint fast der Antipode von Erneuerung zu sein. Dabei stimmt genau das Gegenteil. Richtig verstandene Tradition braucht Veränderung, braucht Weiterentwicklung, moderne Interpretation, sonst wird sie ein aus der Zeit gefallenes Museumsstück.

20 Jahre Deutscher Mediapreis

Der Deutsche Mediapreis, 2018 immerhin in 20. Auflage, lieferte einige gute Beispiele von richtig verstandener Tradition. Der DMP selbst gehört dazu, mit neuer Location, neuen Kategorien, neuen Ansätzen. Vor allem aber gilt das für die Media-Persönlichkeit des Jahres, für Julia Jäkel.

Sie zeigt an der Spitze von Gruner + Jahr, wie Tradition verstanden werden muss, will man nicht am Ende mit einem Museumsstück dastehen. Ohne echten Wandel und stete Erneuerung kann die Tradition eines solchen Hauses nicht weiterleben.

Wandel und Erneuerung sind Prädikate, die auch gut zur Marke LEAD aus dem Hause W&V passen. Zu Jahresbeginn mit lead-digital.de neu gestartet, gibt es die neue LEAD ab 21. 3. auch gedruckt.

Eine recht schöne Tradition ist hierzulande das Wochenende. Hier hat sich auch schon eine Menge geändert, es lässt sich zumeist aber gut zur eigenen Erneuerung nutzen.

In diesem Sinne: ein erfolgreiches Wochenende wünscht

Holger Schellkopf

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16.03.2018 Sinnsucher gefunden

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Frank Zimmer Redaktionsleiter Online bei W&V hat mir wieder etwas mitzuteilen. Bertelsmann erschließt einen weiteren Vertriebsweg für ausgewählte Autoren der Buchsparte Random House: "Sinnsucher", ein Portal für digitale Lebenshilfe.

Super genau das brauche ich auch, da ich mich schon seit etlichen Jahren in einer Lebenskriese befinde. Ob mir der "Sinnsucher" Frank Behrendt den Weg aus der Finsternis aufzeigt werde ich einmal probieren. Für 59 Euro kann ich ja nicht viel falsch machen.

Zuletzt hat mir Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V  zu der South by SouthWest, dem Digitalfestival in Austin geschrieben , wo Tech auf Marketing und auf Entertainment trifft.


Nun schreibt Herr Zimmer - Lieber Herr Böhmer,

Sie werden hier selten lesen, dass der Aufbau einer Marke nicht lohnt, aber jetzt ist es wieder einmal soweit. Wie es aussieht, ist der mit großem Aufwand entwickelte Auftritt von Innogy bald schon wieder Geschichte. Keine 2 Jahre ist es her, dass RWE das neue Unternehmen in den Markt brachte. Heute weiß man schon nicht mehr genau warum, denn ein Deal mit dem Konkurrenten E.ON macht alles anders.

Ausgerechnet E.ON. Erinnern Sie sich? Im Jahr 2000 pumpte der damals neu formierte Energiekonzern aberwitzige Summen in Branding und Werbung, ohne dass sich die Marktanteile signifikant ändern wollten.

Eigentlich sollte man so einen Markenhype unterstützen, denn jeder von uns hat etwas davon: Marketer, Kreative, Mediaplaner, Vermarkter, Medienleute. Aber auch die fettesten Markenkampagnen machen keinen Spaß mehr, wenn Konsumenten sie irgendwann nicht mehr ernst nehmen.

Ihnen einen schönen Abend.

Frank Zimmer

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

 


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