Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

04.04.2019 das Abo auf den Spitzenplatz

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Heute gibt es einen Neuzugang in den Top 3 der größten inhabergeführten Agenturen, neue Werbespots von Ritex und L'Oréal Paris und die Gewinner des BDZV-Awards "Anzeige des Jahres".

Kolle Rebbe, Storm Digital, Sinner SchraderDesignaffairsMackevision, Karmarama, Fjord, The Monkeys und nun auch noch die Top-Kreativschmiede Droga5 aus New York, Accenture Interactive verleibt sich alle ein. Wer glaubt dass das gut ist hat da was falsch verstanden.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, vergleicht die Agentur Serviceplan, mit dem FC Bayern München. Nicht ganz zu Unrecht, wie ich meine.

Lieber Herr Böhmer,

über Rankings, Tabellen und ähnliche Dinge freuen sich natürlicherweise vor allem diejenigen, die ganz vorne zu finden sind. So gesehen ist das Ranking der inhabergeführten Agenturen Deutschlands immer wieder ein Grund zur Freude für Serviceplan.

Die Münchner sind quasi der FC Bayern der Agenturen, teilen sich mit dem Fußball-Branchenführer nicht nur den Heimatort, sondern auch das Abo auf den Spitzenplatz (... selbst wenn es aktuell in der Bundesliga vorübergehend ein wenig anders aussieht).

 
Interessant beim aktuellen Ranking: Hinter Jung von Matt hat sich mit einem beachtlichen Zuwachs die Hirschen Group auf Rang 3 nach vorne geschoben.

Serviceplan ist im Gegensatz zum FC Bayern übrigens auch in Europa die Nummer 1. Da sind die Fußballer aus München derzeit ein Stück entfernt, ausgerechnet die Brexiteers aus England haben dem FCB die Suppe versalzen.

Englische Vereine wird es im europäischen Wettbewerb der Kicker übrigens wohl auch nach dem Brexit noch lange geben (so es denn den Brexit irgendwann geben sollte). Ansonsten dürfte sich so ziemlich alles ändern im Verhältnis von Briten und EU.

Mitgefangen, mitgehangen gilt dabei für Schottland. Die Schotten wären eigentlich gerne geblieben, dementsprechend sagen sie mit einer liebevollen, wehmütigen, emotionalen und sehenswerten Kampagne "Farewell" zu Europa.

Einen schönen Abend ohne zu viel Wehmut wünscht

Holger Schellkopf

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03.04.2019 Früher gab es „Wetten, dass…?

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Die Nachricht des Tages liefert Lidl. Nach dem Abgang von Kaufland-Chef Patrick Kaudewitz vor drei Wochen geht auch Lidl-Vorstandsvorsitzende Jesper Hojer, oder wurde gegangen. Aber, der Chef der Schwarz-Gruppe, Klaus Gehrig, dankte Hojer für sein langjähriges Engagement.

Bei Lidl ist schwer was los. Erst am 21. März hatten wir berichtet, das Klaus Gehrig die Machtzentrale von Lidl und Kaufland neu aufstellt. Eine Google-Managerin und ein Topbanker rücken in die Schaltzentrale von Lidl und Kaufland. Bei Lidl gibt es immer mal eine Überraschung, hatten wir geschrieben.

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, fragt heute, was ist Relevantz.

Lieber Herr Böhmer,

was ist Relevanz? Wenn ich meine Botschaften an möglichst viele Menschen bringe, die inhaltlich damit etwas anfangen können und in der richtigen Stimmung dafür sind.

Früher gab es „Wetten, dass…?“. Die meistgesehene Folge dieser Samstagabend-Show lief 1985. Damals saßen 23,42 Millionen Menschen zeitgleich vorm Fernsgerät. Die letzte Folge lief im Dezember 2014 und erreichte immerhin noch 9,27 Millionen Zuschauer.

Das ist Geschichte. Sowohl die Reichweite als auch die Gleichzeitigkeit ist heute undenkbar.

Wie erreichen Marken heute Menschen auf relevante Art? Zwei aktuelle Beispiele:

Die Drogeriemarktkette Rossmann setzt auf Events. "Festivals stehen für ein Lebensgefühl", sagt Petra Czora, Marketing-Geschäftsleiterin von Rossmann. Die Spezialagentur East End bringt Rossmann deshalb auf die Festivals Southside, Deichbrand und Highfield.

Zum Southside-Festival und zum Deichbrand-Festival pilgern jeweils rund 60.000 Menschen. Zum Highfield-Festival rund 35.000.

Aldi Süd dagegen stockt sein Influencer-Team auf. Fünf Persönlichkeiten aus den Bereichen Food und Lifestyle sind für ein Jahr jetzt fest für Aldi unterwegs. Unter ihnen Clea-Lacy Juhn, Tobias Wolf und Christiane Emma Prolic.

Clea-Lacy Juhn hat 412.000 Abonnenten auf Instagram. Tobias Wolf hat 400.000. Christiane Emma Prolics "emmikochteinfach" hat bei Instagram über 49.000 Abonnenten.

Mit Events und Influencer-Marketing erzielt man keine Traumreichweiten wie sie die alten Samstagabend-Shows gebracht haben. Die Arbeit der Marketiers ist vielfältiger geworden, aufwändiger, unübersichtlicher, punktueller. Aber irgendwie auch frischer und spannender. Und im besten Fall auch relevanter.

Einen schönen Abend

Rolf Schröter

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02.04.2019 Werbewirkung von Print

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Zwei Abschiede für immer (HuffPost und ORF bei Facebook), ein geplantes Comeback (Frau Renate und Dr. Oekter) und eine dramatische Enthüllungsgeschichte (wer steckt wirklich hinter den Nacktbildern von Jeff Bezos) - es gab schon langweiligere Starts in die neue Woche.

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V

Lieber Herr Böhmer,

das kommt so oft nicht vor, sagt aber auch viel aus: Print ist der heutige Tagessieger. Eine Analyse, die bestätigt, welch starke Werbewirkung Print hat, ist die meist gelesene Meldung. Zurecht.

Denn hinter dieser Studie steckt das Multisense Institut für sensorisches Marketing, die im Auftrag der Creature-Initiative mehr als ein Jahr lang gut 300 internationale Studien zur Werbewirkung von Print und Druckveredelung unter die Lupe nahm.

Erkenntnis: Unternehmen, die nicht blindlings alles in Digitalwerbung stecken, profitieren im wahrsten Sinne des Wortes von ihrem Mediamix. Ein Ergebnis, das übrigens ausgerechnet für reine Digitalhäuser nicht überraschend zu sein scheint.

Denn gerade Online-Händler wie Hawesko, Zalando oder Dreamlines setzen erfolgreich seit Jahren auf die Mood-Situation ihrer Zielgruppen beim haptischen Erleben. Also auf Print.

Am Ende macht es der richtige Mix der Medien. Ein einziges Medium macht in der Regel noch keine Kampagne.

In diesem Sinne, machen Sie sich einen schönen Abend

Jochen Kalka

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31.03.2019 New Work heißt nicht No Work

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint das  Modern Work besser  ist als New Work.

Lieber Herr Böhmer,

die Natur macht es uns gerade im Frühling mal wieder vor: die einzig wahre Konstante ist die Veränderung. Das gilt natürlich in disruptiven Zeiten mindestens genauso für die Arbeitswelt.

In diesem Zusammenhang hat sich der Begriff New Work etabliert. Im Grunde eine richtig gute Sache, geht es doch darum, die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Für die Mitarbeiter, am Ende des Tages aber natürlich auch für die Unternehmen.

Wenn das Arbeitsumfeld  auf die Mitarbeiter abgestimmt ist (und nicht umgekehrt), dann besteht einfach eine sehr gute Chance, dass diese Leute ihre Arbeit gern machen. Was man gerne macht, das macht man häufig auch viel besser. Win-Win also, könnte man meinen.

Wie so oft im Leben verselbständigen sich Dinge aber. Gilt auch für New Work und das was damit verbunden wird. Grund genug für Hypr-Chef Sachar Klein, einen kleinen Rant aufzusetzen. "New Work heißt nicht No Work!" sagt er - und liegt damit zweifellos richtig.

Der Missbrauch des Begriffs ändert aber nichts an der guten Sache selbst. Mir gefällt deshalb Modern Work wesentlich besser.

Das ist einen Schritt reifer, verzichtet auf esoterisches Drumherum und beschreibt am Ende eine Arbeitswelt, die auf der Höhe der Zeit ist. Modern, aber nicht modisch. Beispiel gefällig: Unter anderem Microsoft gibt sich da allem Anschein nach ziemlich viel Mühe.

Apropos disruptive Zeiten: die direkten Konsequenzen sind aktuell wieder in der Medien-Branche zu besichtigen. Finanzinvestor KKR ist gerade im Begriff, eine Reihe von Firmen einzusammeln, um daraus ein neues Medienunternehmen zu backen.

Tele München, Universum und jetzt Günther Jauchs i&u TV spielten in den bisherigen Folge des Übernahme-Spektakels eine Hauptrolle, Fortsetzung folgt mit größter Wahrscheinlichkeit.

Die Investoren setzen dabei ganz und wohl mit Recht auf den wachsenden Bedarf an hochwertigen Serien und Filmen durch TV-Sender und vor allem Streaming-Anbieter.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende, an dem ja mindestens die Sommerzeit für Veränderung sorgen wird.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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29.03.2019 In immer mehr Branchen

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, hat heute über viele Beziehungskisten zu berichten, nicht nur aus den Agentur-Kreisen.

Lieber Herr Böhmer,

wer hätte das gedacht: Das lustige Miteinander geht immer weiter. In immer mehr Branchen, in immer schnellerem Tempo. Haben wir gestern noch all die Beziehungskisten aus Agenturkreisen respektvoll gehuldigt, etwa das Händchenhalten von Philipp, Keuntje, Fischer und Appelt, so geht heute Daimler die nächste Partnerschaft ein.

Gemeinsam mit Volvo-Eigner Geely möchten die Schwaben ihren Smart unter die Haube bringen. Genauer gesagt geht es um ein 50:50-Joint-Venture mit einem E-Motor unter der Haube.

In der Öffnung von Unternehmen liegt die Zukunft. Das trifft nicht nur auf Konzerne wie Daimler zu, die ja fast schon zur Polygamie neigen, nicht nur auf Agenturen, die sich mehr und mehr vermählen, sondern auch auf Medienhäuser. Wenn sie modern denken.

Diese moderne Denke kam diese Woche auch beim Bertelsmann-Konzern stärker denn je heraus. Die Content-Achse zwischen der RTL Group und Gruner + Jahr klingt nach vielversprechenden Überraschungen. Davon werden wir dieses Jahr noch welche sehen.

Na denn, schönen Abend

Jochen Kalka

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28.03.2019 überraschende Beziehungskiste

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute von einer weiteren Hochzeit in der Agentur-Branche.

Lieber Herr Böhmer,

und wieder so eine überraschende Beziehungskiste: Jetzt schlüpft also Philipp und Keuntje unter die Bettdecke von Fischer Appelt.

Eine Liaison, die in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken anregt. Nicht nur, weil aus 6+10=3 wird, also Fischer Appelt, bisher Platz sechs im Ranking inhabergeführter Agenturen, mit Philipp und Keuntje (bisher Platz 10) nun hinter Serviceplan und Jung von Matt auf den dritten Platz vorrücken wird.

Zunächst einmal fällt auf, dass ausgerechnet die kreativsten Läden Zuflucht bei Partnern suchen, zuletzt waren es Kolle Rebbe, die bei Accenture das Ja-Wort sagten, Thjnk, die sich WPP anvertrauten oder Heimat, die TBWA in die Arme liefen. Neu ist bei der aktuellen Liebschaft, dass beide Partner unabhängig sind, inhabergeführte Agenturen.

Die wilden Eheschließungen sind allesamt zwar mit Gefahren verbunden, meist bleiben in der folgenden Ehezeit wichtige Kunden auf der Strecke. Aber dennoch sind die Verbindungen langfristig sinnvoll. Je überraschender eine Partnerschaft, desto besser.

Die jüngste Liebestollwut zeigt aber noch etwas: Kreativität wird gebraucht. Das ist etwas, das größeren Partnern so oft fehlt. Das ist etwas, was sich – als Geschäftsmodell alleine – oft nicht mehr rechnet, aber das ist auch etwas, das im Zusammenschluss mit anderen Business-Modellen eine rosige Zukunft haben kann.

In diesem Sinne: Schönen Abend!

Jochen Kalka

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27.03.2019 Urheberrecht und Urhebergesetz

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, äußert sich zum Urheberrecht und Urhebergesetz.

Lieber Herr Böhmer,

hat das Europäische Parlament heute die Meinungsfreiheit kassiert?

Nein. Nach wie vor hat jeder das Recht, seine Meinung frei zu äußern und zu verbreiten. Werden Plattformen nun Uploadfilter einsetzen müssen? Höchstwahrscheinlich. Denn sie profitieren bisher von den Vorteilen, wie Publisher zu arbeiten, ohne sich um die Nachteile zu kümmern, die damit im klassischen Bereich einhergehen, insbesondere die journalistische Sorgfaltspflicht.

Der Youtuber, der nun Angst hat, vom Uploadfilter ausradiert zu werden, hat zu Recht Angst. Diese Gefahr droht. Und sie zeigt, dass ein Abhängigkeitsverhältnis entstanden ist, das als unveränderlich hingenommen wird.

Dieses Abhängigkeitsverhältnis lässt sich auf die ökonomische Formel bringen: Ich gebe kostenlos Content und erhalte im Gegenzug Aufmerksamkeit und Reichweite.

All die Content-Lieferanten auf den Plattformen sind über die Jahre hinweg zu Reichweiten-Junkies geworden. Profitiert haben in erster Linie die Plattformen. Sie steuern die Algorithmen und damit die ökonomischen Stellschrauben. Und haben mit diesem Modell sagenhaft verdient.

Gleichzeitig sind die Plattformen zu Gatekeepern der Meinungsbildung geworden. Siehe die Tweets von Donald Trump. Früher sprach man von der Presse als der "vierten Gewalt" im Staat – neben der Gesetzgebung, der Regierung und der Justiz. Mittlerweile hat die Presse diese Macht zu einem großen Teil an die Plattformen weitergereicht.

Und jetzt? Die Meinungsbildung auf Plattformen ist zu einem Problem der Demokratie geworden. Das ist die inhaltliche Perspektive. Die ökonomische Perspektive fühlt sich ähnlich an: Die Datenmacht der Plattformen ist zu einem Problem des Wettbewerbs geworden.

Mit den Uploadfiltern wollen Plattformen vermeiden, in die Haftung zu geraten. Sie wollen keine Verantwortung übernehmen. Sie wollen keine Veranstalter sein, keine Publisher. Weil das Arbeit ist und Geld kostet. In der Praxis wäre das konsequent gar nicht umsetzbar. Plötzlich entstünden Heerscharen von redaktionellen Arbeitsplätzen. Wer sollte die bezahlen?

Wer aus Content Wertschöpfung betreibt, ohne dafür zu bezahlen, ist ein Schmarotzer.

Wer kann sich dagegen wehren? Firmen können versuchen zu kämpfen. Verlage tun das. Aber der Youtuber?

Eine Möglichkeit, aus diesem Abhängigkeitsverhältnis herauszukommen, ist das Urheberrecht. Ist das neue Urhebergesetz ideal? Nein. Ist es trotzdem notwendig? Ja.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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26.03.2019 Walt Disney und Apple

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat gute Nachrichten für den Verbraucher.

Lieber Herr Böhmer,

auf dem Streaming-Markt geht es derzeit richtig zur Sache. Während sich zuletzt auch deutsche Anbieter in Position gebracht haben, stehen aktuell vor allem die großen US-Player im Mittelpunkt. Die Informationen zum geplanten Videostreamingdienst Disney+ kommen noch eher häppchenweise - weder der konkrete Launch-Termin noch das Preismodell sind bislang bekannt.

Wesentlich konkreter sind da schon die Aktivitäten von Apple. Der iPhone-Konzern wird heute am Abend europäischer Zeit wohl verkünden, dass Apple mit eigenen Serienproduktionen ins Streaming-Geschäft einsteigt. Schon im Vorfeld war von Angeboten mit zahlreichen A-Promis der Hollywood-Riege und ähnlichen Superlativen die Rede.

Beim bisherigen Branchenprimus Netflix sorgt das Ganze jedenfalls schon für eifrige Betriebsamkeit. Die Reihen werden neu aufgestellt. Deutlich sichtbares Zeichen der Umstrukturierung: Netflix hat sein gesamtes globales Marketingteam für den Bereich Markenwerbung aufgelöst.

Es wird wohl ein spannendes Rennen der Giganten werden. Erfahrungsgemäß dürfen sich darüber zumindest vorübergehend die Endkunden wegen diverser Sonderangebote freuen. Es könnte aber auch cleveren Nischenspieler zugute kommen, dass sich die Branchenriesen vor allem selbst im Visier haben.

Auf Wachstum ausgelegt ist nicht nur der Streaming-Markt, auch die Online-Werbung erlebt einen weltweiten Boom, der offenbar sogar die bisherigen Erwartungen übertrifft. Das Mediaagentur-Network Zenith zumindest hat seine Prognose zur Entwicklung des Werbemarktes nach oben korrigiert.

In diesem Sinne viele Grüße

Holger Schellkopf

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23.03.2019 So, genug gelobhudelt

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Am letzten Werktag der Woche werfen wir einen Blick in die Marketing-Abteilung von C&A, stellen neue Brands von Berentzen vor, erklären das Schleichwerbe-Urteil von Influencerin Pamela Reif und gehen mit zwei Herren und Hund auf die Reise ins SuperCommunicationLand.

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V

Lieber Herr Böhmer,

mehr Lob geht nicht: Wenn ein Anruf aus der Zentrale von der Media-Saturn-Holding kommt, mit dem Hinweis, dass W&V mit der „Geschichte hinter dem Umwälzungsprozess in der Media-Saturn-Holding“ am nächsten an der Realität sei. Von allen Medien. Trotz der kritischen W&V-Berichterstattung, trotz einigen klar gekennzeichneten Spekulationen. Hier verdanke ich gerade auch meinem Kollegen Peter Hammer viel Wissen und gute Kontakte.

Lob gibt es seit gestern auch für Thjnks Entscheidung, den 25-jährigen Vincent Hartig zum Digitalchef zu machen. Bei uns auch an Tag 2 die meistgeklickte Meldung.

Und wer kurz vor dem Wochenende noch sehen will, wie der neue C&A-Marketingchef Ralf Rothberger aussieht – vorhin haben wir ein aktuelles Foto erhalten. Die Meldung ist so frisch, dass es noch kein offizielles Pressebild gibt. Irgendwie ist das aber sympathisch.

So, genug gelobhudelt. Was für ein versöhnlicher Wochenausklang.

Schönes Wochenende

Jochen Kalka

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22.03.2019 Distracted Boyfriend

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Die EU-Wettbewerbshüter haben am Mittwoch zum dritten Mal eine Milliardenstrafe gegen den US-Internetriesen Google verhängt. Bei Suchmaschinen-Werbung im Dienst „AdSense for Search“ seien andere Anbieter unzulässigerweise behindert worden, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Das Unternehmen müsse daher rund 1,49 Milliarden Euro Strafe zahlen.

Google hat seinen neuen Dienst Stadia vorgestellt. Deepblue befragt Bewerber via Alexa. Nach langem Ringen gehört Fox jetzt zu Disney. Cadbury hat Ärger in Großbritannien, weil es in einem Werbespot Jugendliche zu illegalen Taten aufrief.

Buchlieferung über Nacht in den Laden – heilige Kuh oder verzichtbar? Über diese Frage diskutiert der Buchmarkt angesichts einer Insolvenz. Und: Warum ein Schokoherz kein Customer Experience Management bedeutet und wie es besser geht.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat da andere Sorgen.


Lieber Herr Böhmer,

eines der berühmtesten und meistverwendeten Internet-Memes überhaupt trägt den netten Titel Distracted Boyfriend. Sie wissen schon: Der junge Mann, der an der Hand seiner sichtlich entsetzten Freundin mit größtem Interesse einer anderen jungen Frau hinterherschaut.


Das Szenario passt ziemlich gut zur Situation, in der sich aktuell der FC Bayern München, sein Noch-Partner Audi und der Bald-Partner BMW befinden. Streng genommen ist man ja einen Schritt weiter als beim Meme, denn der Distracted Boyfriend FCB hat bereits große Aufmerksamkeit bei der Noch-nicht-Freundin geweckt. Wie die Sache weitergehen könnte, war auch Thema bei der Bilanzpräsentation der BMW AG.

Wesentlich harmonischer als zwischen dem Distracted Boyfriend und seiner Freundin sollte es in der Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, zwischen Führungskräften und Mitarbeitern, in Teams zugehen. Die Rahmenbedingungen haben sich da in der jüngeren Vergangenheit aber drastisch geändert.


Was unter dem Stichwort "New Work" wichtig geworden ist, befindet sich gerade in der Metamorphose zu Modern Work. Es geht um Unternehmen, die alle Veränderungen des digitalen Zeitalters nicht nur hinnehmen, sondern aktiv für sich nutzen wollen.

Bei Microsoft gibt es dafür sogar einen eigenen Bereich namens "Modern Workplace Customer Success", der Firmen bei dieser speziellen Art der Transformation berät. Spoiler 1: Vertrauen ist die neue Kontrolle ...

Selbst wenn man nicht gleich ein Beratungsmandat zu vergeben hat, sollte man sich trotzdem intensiv darüber Gedanken machen, wie Zusammenarbeit in Zeiten von Home Office, dezentralen oder gar internationalen Teams gut funktionieren kann.

Slack ist ein Tool, das in diesen Fällen häufig zum Einsatz kommt. Kein Zufall also, dass der Slack-Europachef ein paar gute Tipps für die digitale Zusammenarbeit auf Lager hat.
Spoiler 2: Mit Tools ist es noch lange nicht getan ...

Einen interessanten Abend wünscht

Holger Schellkopf

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