Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

06.12.2018 grosse Herausforderungen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint das Klarheit in der Kommunikation hilft, Missverständnisse zu vermeiden. Da können wir nur zustimmen.
 
Lieber Herr Böhmer,

zu den großen Aufgaben - und größten Herausforderungen - in der Kommunikation gehört Klarheit, die Vermeidung von Missverständnissen, das gilt heute mehr denn je.

Wir haben eine nie gekannte Vielfalt an Kommunikationsmöglichkeiten und gleichzeitig ein riesiges Potenzial für Missverständnisse. Vielleicht gibt es auch passende Sprachen für unterschiedliche Kanäle, bestes Beispiel sind Emojis oder GIFs in der Kommunikation auf digitalem Weg.

Der alte Spruch vom Bild, das mehr als 1000 Worte sagt, gewinnt ganz neue Bedeutung, wenn sich das Bild auch noch bewegt. Auch mit Emojis lassen sich wunderbar ganze Geschichten erzählen.

Hilft einem natürlich wenig, wenn es kein Display oder gedrucktes Pendant dazu gibt. Kommt ja bei Alexa und ihren smarten Kumpels auch digital immer öfter vor und bringt einen anderen alten Spruch wieder nach vorne: Hast du Töne? Die spielen im Voice-Umfeld eine ganz besondere Rolle, neben dem gesprochenen Wort natürlich.

Manchmal reicht für Kommunikation, zentrales Thema der heute neu erschienenen Print-Ausgabe von LEAD, aber auch nur ein Ton. Deshalb gibt es zur gedruckten Ausgabe von LEAD auch eine digitale Soundmachine, immer verfügbar und durchaus unterhaltsam

Besonders interessant kann die Sache mit der Kommunikation auch werden, wenn man Dritte für sich sprechen lässt. Das gilt ja beispielsweise beim Einsatz von Influencern, der für viele Marken heute ganz selbstverständlich und durchaus berechtigt zum Werbemix gehört.

In diesen Fällen empfiehlt es sich, auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Worauf man achten muss und wie sich Schwierigkeiten von Anfang an vermeiden lassen, das alles steht in unserem neuen Report.

Ihnen einen schönen Abend,

Holger Schellkopf

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06.12.2018 Lesen Sie dieser Wechselei

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Zuletzt unterrichtete mich Frank Zimmer über einige Paukenschläge bei den Top-Personalien in einigen Unternehmen. Aber das sollte erst der Anfang sein, die große Jahresend-Rallye stehe noch an, meinte er. Und er sollte Recht behalten. Nun schreibt mir Jochen Kalka Chefredakteur bei W&V, das dass Personalkarussell richtig Fahrt aufgenommen hat, und wie.

Lieber Herr Böhmer,

Jessas, das geht ab, heute. Freie Fahrt auf dem Personalkarussell. Einsteigen, bitte, jetzt geht´s ab. Und wie es sich dreht, das Karussell: Lucas Brinkmann etwa, ein Google-Mann, löst Matthias Brüll ab, der doch – gefühlt – gerade erst gekommen ist.

Verimi, dieses Daten-Bündnis-Experiment, holt sich Roland Adrian, der bisher Miles & More beschäftigt hat. Oder dort beschäftigt war. Wolf Heumann und Percy Smend verlassen Scholz & Friends, Tobias Ahrens landet an der Kreativspitze.

Und, ist Ihnen vom Lesen dieser Wechselei auch schon ganz schwindelig? Denn das ist noch lange nicht alles, was alleine heute passiert ist. Nennen wir noch Susanne Lämmer, die bei Ikea die Family-Community aufgebaut hat und BMW, VW und TLGG auf ihrer Vita stehen hat. Sie wird Strategie-Direktorin bei DDB & Tribal Hamburg.

Auch das noch: Ende Oktober hatte die Agentur Ogilvy UK allen 1200 Mitarbeitern in Großbritannien einen freiwilligen Abfindungsvertrag angeboten. Akzeptiert haben ihn nur wenige. Um es genau zu sagen, nur etwa 50 Mitarbeiter haben dem zugestimmt. Na ja, das kann ja noch was werden.

Nach CEO Paul Polman verlässt nun auch Chief Marketing Officer Keith Weed Unilever. Dies meldet das britische Marketing-Magazin "Campaign". Unilever ist nach P&G der zweitgrößte Werbetreibende der Welt.

Jetzt reicht´s. Machen Sie lieber schnell Feierabend, bevor wir noch mehr Personalien zu vermelden haben. Schönen Abend

Jochen Kalka

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01.12.2018 Deutschlands GWA-Agenturen

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online bei W&V, freut sich schon auf 24 Agenturen, die in diesem Jahr besonders beeindruckt haben. Gut so, sagen wir. Gestern mußten wir noch darüber berichten, das „Europas Business-Festival für Innovation und Digitalisierung“, die Cebit beerdigt wurde. Gabor Steingart hatte dazu eine klare Ansage gemacht.

Lieber Herr Böhmer,

wirklich große Werber stehen für Wertschätzung und Respekt, nicht für Neid und Missgunst. Darum bekennen sich Deutschlands GWA-Agenturen auch in diesem Jahr wieder zum fairen Umgang in der Branche:

Mit dem Wertschätzungskalender auf W&V. Die Idee ist ganz einfach. Wie schon im Dezember 2017 loben 24 Agenturchefs ihre Konkurrenten. Nacheinander, Tag für Tag, bis Weihnachten. Diesmal geht es nicht um einzelne Kampagnen, sondern um die ganze Agentur.

Morgen geht's los. Seien Sie gespannt auf 24 Agenturen, die in diesem Jahr besonders beeindruckt haben.

Herzliche Grüße,

Frank Zimmer

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30.11.2018 Staatsversagen

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online, unterrichtet mich darüber, dass der Taktgeber der IT-Branche, die Cebit gestorben ist. Dafür gibt es natürlich viele Gründe, aber nur Gabor Steingart bringt es in seinem Morning Briefing auf den Punkt.

"Nach 33 Jahren wird dieser einst wichtigste Marktplatz der Moderne sang- und klanglos geschlossen. Schuld seien rückläufige Zuschauerzahlen, meldet das Fernsehen. Die Deutsche Messe AG trifft demnach keine Schuld, sie testierte lediglich wie ein braver Notar das digitale Desinteresse der Deutschen.

Doch die Wahrheit sieht anders aus. Es steht Messe drauf, aber es steckt Politik drin. Das Ende der Cebit ist Teil eines großen Versagens. Eigentümerin der Cebit ist die Deutsche Messe AG, eine hundertprozentige Staatsfirma, die der Stadt Hannover und dem Land Niedersachsen gehört.

Und die war unfähig, den Markenkern der Cebit in die neue Zeit zu transformieren. Stellt euch vor, das Digitalzeitalter klopft an die Tür und niemand ist zu Hause. In den Führungsgremien der Deutschen Messe AG sitzt nicht ein einziger Digitalexperte, dafür Politiker soweit das Auge reicht." Gabor Steingart ist Journalist und Buchautor.

Gabor Steingart, 56, ist Journalist und Buchautor.

Lieber Herr Böhmer,

fast jeder von uns hat seine persönlichen Erinnerungen an die Cebit . Meine eigenen sind nicht die besten. Ich denke an Schneeregen in Hannover, Unterkünfte in Kinderzimmern und vor allem an das Geräusch fiepender Modems, das mich 2001 im Pressezentrum empfing. Es war unglaublich.

Die gefühlt größte Technologiemesse der Welt bot ihren Medienpartnern damals Internetzugänge, über die sich im Hunsrück jeder Friseurladen bei der Telekom beschwert hätte.

Sie werden das vielleicht als Befindlichkeit verwöhnter Journalisten abtun, aber vielleicht ist es kleines Symbol für einen Giganten, der nicht mit der Zeit gegangen ist und zu spät auf neue Entwicklungen reagiert hat.

Nun ist die Cebit Geschichte. Woran sich Branchenköpfe erinnern, lesen Sie in unserer Abendpost.

Ihr Frank Zimmer

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30.11.2018 Der pure Gin-Genuss

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V schreibt mir, bei Joko Winterscheidt kommt alles aus einer Hand – der Gin, die Werbung, das Testimonial, aber er sollte aufpassen, dass er nicht selber seine eigene Marke verbrennt. Das soll schon anderen passiert sein. Und nackt ist man auch schneller als man schauen kann. Der Joko-Gin ist nun in allen Real-Märkten erhältlich.

Lieber Herr Böhmer,

er hat ja recht, der Joko. Er beamt sich durch unzählige Werbespots, wirft seine lässige Art mehr und mehr in die glitzernd-werbende Produktwelt und verewigt sich in seiner eigenen Zeitschrift. Mehr geht nicht. Oder aber: Mehr sollte nicht gehen.

Jetzt hat der ProSieben-Moderator auch noch in Eigenregie für Muscatel Distilled Gin vom Mainzer Unternehmen A Witch, a Dragon & Me Werbung abgedreht, mit sich selbst, mit einem Produkt, an dem er selbst finanziell beteiligt ist. Kann man machen, wahrscheinlich hat er auch damit recht, dass er es durchzieht.

Doch so langsam muss er aufpassen, dass er seine eigene Marke Joko Winterscheidt nicht selbst hochprozentig verbrennt. Diesen Effekt hatten schon manche überstrapazierte Werbeikonen wie Franz Beckenbauer oder Verona Pooth, die zeitweise – gefühlt – Dutzende von Werbespots on air gejagt hatten. Am Ende konnte und wollte sie keiner mehr sehen.

Noch ist Joko definitiv sehenswert. Möge es so bleiben.

Ihnen einen schönen Abend.

Jochen Kalka.

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28.11.2018 Die älteste Agentur der Welt

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V meint, es hinterlässt immer einen schalen Geschmack, wenn renommierte Marken verschwinden. Das ist in der Agenturwelt nicht anders.

Lieber Herr Böhmer,

J. Walter Thompson, 1864 in New York gegründet, ist die älteste Agenturmarke weltweit. In den 30er-Jahren war sie die Nummer eins in den USA. Früher als andere erkannte sie das Potenzial von Fernsehwerbung. Und schon Jahrzehnte vor der Me-too-Debatte brachte die Agentur gezielt Frauen in Führungspositionen.

In Deutschland fusioniert JWT nun mit Wunderman. Sprich: Die Marke JWT verschwindet vom deutschen Markt. James Walter Thompson, war erst 1933 in Berlin, dann 1952 mit einer geborgten Schreibmaschine in Frankfurt gestartet, hatte hierzulande Kunden wie Jacobs Kaffee oder Warsteiner.

Jahrelang hatte der einstige CEO Martin Sorrell Agenturmarken zusammengekauft – unter anderem JWT. Aber es gab keine übergeordnete Strategie. WPP, das war bislang vor allem ein Finanzunternehmen und erst in zweiter Linie eine Werbeholding.

Doch auch Martin Sorrell ist mittlerweile Geschichte. WPP befindet sich mitten in einer Phase der Konsolidierung. Das ist sinnvoll und scheint bereits zu wirken:

In den USA hat WPP nun den Etat des deutschen Autokonzerns Volkswagen gewonnen und bildet in New York eines von weltweit vier so genannten „Powerhouses“, in denen Kampagnen und Inhalte von der Strategie bis hin zur Ausführung und Distribution entstehen.

Die ruhmreiche Vergangenheit der WPP-Marken hat dabei sicherlich keine Rolle gespielt. Die Welt braucht keine großen Namen, sondern große Ideen. Größe an sich bietet keinen Nutzen. Offenbar hat WPP es – neben Omnicom und Cheil – geschafft, Volkswagen mit zukunftsfesten Argumenten zu überzeugen. Hut ab.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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27.11.2018 beunruhigende Rechnung

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat einige Neuigkeiten aus der wunderbaren Welt der Werbung für uns.

Lieber Herr Böhmer,

manchmal macht ja nicht erst der Ton die Musik, sondern schon die Betonung. Gute Beispiele dafür finden sich immer wieder in der wunderbaren Welt der Werbung.

Schaut man sich mal genauer an, was die Herrschaften von Ebiquity in Sachen automatisierte Werbung so vorgerechnet haben, dann gewinnt eine Formulierung wie „Zahlen, bitte“ mehrfach Bedeutung. Erstens geht es offenbar nicht selten vor allem ums Kassieren.

Bis zu 85 Prozent eines Werbeeuros versickern bei automatisierten Kampagnen auf dem Weg zur Zielgruppe, sagen die Ebiquity-Chefs.

Das ist ziemlich viel. Klarer Auftrag für Auftraggeber: Sie sollten sich genau erklären lassen, wofür sie ihr Geld ausgeben, eben um Zahlen bitten.

Zahlen in Form von Geld spielen nicht ganz überraschend auch eine wichtige Rolle, wenn es um die Neuentwicklung von Inhalten, gar um neue Shows geht. So etwas ist nicht ganz billig und wird gemeinhin nur gemacht, wenn man sich zumindest auf Sicht davon Gewinn verspricht.

Umso interessanter also, dass gleich eine ganze Handvoll deutscher Medienunternehmen jetzt mit neuen Inhalten bei Snapchat an den Start geht.

Der Hype um die Plattform mit dem Geist mag sich zwar ein wenig gelegt haben, nicht nur die neuen Shows sprechen aber dafür, dass Snapchat gerade bei jüngerem Publikum sehr beliebt ist.

Was braucht eine Firma wie Snap, um auch in Zukunft mit ihren Produkten punkten zu können? Genau, Tech-Profis können kein Schaden sein. Das gilt natürlich nicht nur für Digital-Native-Brands wie eben Snap, sondern im Grunde für alle Unternehmen.

Warum sich viele Personaler mit Digitalos aber schwer tun und wie es trotzdem klappt, erklärt die auf genau diese Spezies spezialisierte Headhunterin Katharina Wolff.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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25.11.2018 neugier und tatendrang

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V ist der Meinung, dass Bernd Reichert die Probleme von RTL lösen wird und ist voll des Lobes für ihn. Aber eines dürtfe klar sein, Reichert hat dicke Nüsse zu knacken.

Lieber Herr Böhmer,

nichts tun. Nach vorne gehen. Zurückweichen. Diese drei Optionen hat grundsätzlich jedes Medienhaus. Nur eine davon ist natürlich sinnvoll, auch wenn viele Medienmanager ängstlich in der Ecke zittern und sich als mutig empfinden, wenn sie etwas wagen, was andere schon längst praktizieren.

Einen erfrischend anderen Weg gehen zwei Manager, die zum Hause Bertelsmann gehören: Bernd Reichart und Stephan Schäfer.

Reichart übernahm diese Woche das Erbe von Anke Schäferkordt , also den CEO-Posten des RTL-Imperiums, Schäfer entwickelte als oberster Produktchef von Gruner + Jahr eine komplett neue Gattung im Verlagswesen: Magazine mit prominenten Galionsfiguren.

Dabei steht Bernd Reichart vor gewaltigen Herausforderungen. Hauptproblem sind US-Plattformen wie Netflix, Amazon und Apple. Sie verdrängen mit ihren Streaming-Angeboten zunehmend das klassische TV-Geschäft. Auch gegen die schwachen Werbeeinnahmen im TV-Geschäft hat Reichert nun zu kämpfen.

Was beide Persönlichkeiten eint: Sie sind nicht nur leidenschaftliche Macher, sie sind Menschen, die sich für Menschen interessieren.

Sie hören zu, sie sind voller Neugier und Tatendrang. Sie sind optimistisch und realistisch zugleich. Sie lassen Fehler zu und fördern die innovative Energie ihrer eigenen Mitarbeiter. Das ist gelebte Wertschätzung.

So geht nach vorne.

Mehr zu den beiden Ausnahmeerscheinungen in der gedruckten W&V, die am Montag auf dem Schreibtisch liegt.

Ihnen ein entspanntes Wochenende.

Jochen Kalka

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24.11.2018 Der Wälzer hat ausgedient

GFDK - Marketing News

Er lag in Tausenden Briefkästen, wurde gehortet, geliebt und intensiv studiert. Nun hat der Otto-Katalog ausgedient. Das letzte Exemplar des kiloschweren Wälzers wurde heute in Nürnberg gedruckt.

Kein Grund zur Nostalgie

Dazu hatten wir geschrieben "Otto-Chef Marc Opelt glaubt, der Katalog, die Otto Bibel sei tot". Claudia Schiffer, Giselle Bündchen, Eva Padberg und Heidi Klum hatten bei Otto schon lange ausgedient.

Es begann 1950 mit 28 Paar Schuhen auf vierzehn Seiten, nur 300 Haushalte hatten den Katalog bekommen.

Nur eine Randnotiz für Otto

Das Zeichen unseres westdeutschen Wirtschaftswunders, die Ottos Bibel, hat ausgedient, und wird eingestampft. Nun, 70 Jahre nach der Firmengründung verschickt der Online-Handelsriese die letzten Kataloge.

"Der Abschied vom Otto-Katalog ist für uns nur eine Randnotiz, aber ein weiterer Nachweis für den erfolgreichen Wandel unseres Unternehmens", sagt Marc Opelt

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23.11.2018 Wohin geht das Geld?

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V schreibt mir von einer Begegnung der dritten Art. So zumindest muß die Rede von Franz-Olaf Kallerhoff gewirkt haben, die sich für manche Vermarkter wie eine Drohung anhörte. Da haben die Ohren gewackelt und geklingelt.

Lieber Herr Böhmer,

wohin geht das Geld? „Dahin, wo die Wirkung ist“, sagte Franz-Olaf Kallerhoff gestern auf der OWM-Jahrestagung. Dann wiederholte der Deutschland-Österreich-Schweiz-Chef jenes Konzerns, der weltweit rund eine Milliarde Euro für Werbung ausgibt, nämlich Procter & Gamble, seinen Satz.

Aber diesmal mit einer kleinen Ergänzung; nur einem einzigen weiteren Wort: NACHWEISLICH. „Das Geld geht dahin, wo nachweislich die Wirkung ist.“

Die bestehenden Nachweise sind dem P&G-Boss nicht reliabel genug, nicht valide genug und außerdem zu langsam. Konkret: TKP und GRP seien nicht mehr zeitgemäß, das AGF-Panel zu klein und die crossmediale Messung müsse gefälligst in Echtzeit funktionieren.

Kallerhoff kritisiert das Medium TV. Steigende Preise bei sinkenden Reichweiten – „Was ist das für ein Geschäftsmodell?“ wettert Kallerhoff. Ein paar Minuten später sagt er: „Wir werden in Zukunft nur in Wirkung investieren, nicht in Reichweite.“

"Der Konsument ist unser Chef und unser Freund. Alle anderen wollen nur unser Geld." so Kallerhoff

Moment mal- Wie war das noch mal mit der Reichweite? Wenn es um Preisverhandlungen geht, ist die Reichweite wichtig. Wenn es um die Wirkungsdiskussion geht, ist sie unwichtig. Sei’s drum. Kallerhoff ist schließlich Geschäftsführer. Er muss ja auf der einen Seite verhandeln und auf der anderen Seite fordern.

Aber im Kern hat er völlig Recht. Die Wirkungsmessung muss besser werden. Dafür aber müssten sich die Player in das Innere ihrer Reichweitenmaschinen schauen lassen. Tun sie das? Seit wann nochmal ist die OWM an diesem Thema dran?

Tatsächlich gibt Procter & Gamble nach wie vor den größten Teil seines Werbe-Etats für TV aus. Warum? Vielleicht, weil es eben nicht immer nur um Treffgenauigkeit geht. Denn wer das Wild vor seiner Flinte hat, und sogar geschossen und es getroffen hat, hat das Fleisch noch lange nicht auf seinem Teller.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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