Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

28.11.2017 Keine Schnäppchen am Black Friday

GFDK - Marketing-Redaktion

Keine Schnäppchen bei den Top-Marken. Wer nach besonderen Angeboten von Top-Marken am Black Friday suchte, wurde leider enttäuscht. Wer nach einem Trenchscout von Burberry Ausschau hielt oder sich für Schuhe von Galizio Torresi interessierte, ist wohl leer ausgegangen. Auch die Portale für Luxus-Uhren wollten den Rabatthungrigen keine Angebote machen.

Die GFDK-Marketing-Redaktion hat über zwanzig grosse Online-Händler und deren Preisgestaltung während des Wochenendes beobachtet und konnte keine Schnäppchen für Luxusmarken und hochwertige Artikel finden.

Rabatte wirken wie starke Drogen

Fazit: Die Top-Marken halten sich aus der Rabattschlacht und dem Rabattmarathon raus und haben nichts zu verschenken, hier haben die Schnäppchenjäger das Nachsehen. Alles was gut und teuer ist, bleibt auch teuer. Einzig Elektronik und Haushaltswaren wurden verramscht, aber auch hier galt, das nur jedes zweite getestete Angebot wirklich ein Schnäppchen war.

Eine US-amerikanische Erfindung zur Geschäftsbelebung

Keine Schnäppchen bei dm. Einzig die Drogeriemarktkette dm hält sich aus der Rabattschlacht raus und bleibt ihrer Dauerniedrigpreispolitik treu. Das Unternehmen spendet fünf Prozent des Tagesumsatzes am 24. November an verschiedene Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Die Ladenpreise für die Kunden werden dabei nicht verändert.

Nur die Elektronik-Hersteller und Händler hauen ihre Produkte raus

Der Black Friday war auch dieses Jahr wieder das Shopping-Event des Jahres in Europa und den USA. Doch welche Marken und Produkte waren im Netz eigentlich besonders gefragt?

Um diese Frage zu beantworten, hat das führende deutsche Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und -Analysen, VICO Research & Consulting (www.vico-research.com), über 100.000 deutschsprachige Social-Web-Beiträge untersucht. Die Ergebnisse: Hierzulande war Samsung die gefragteste Marke, während die Playstation 4 das beliebteste Produkt war.

Schnäppchentag Black Friday

Insgesamt wurde die Kommunikation rund um den Black Friday von Beiträgen über Elektronik-Produkte und deren Hersteller dominiert. Besonders gefragt war Samsung. In rund 4.000 Beiträgen befassten sich die Nutzer mit dem südkoreanische Konzern.

Damit war Samsung am Black Friday die am meisten diskutierte Marke im Netz. Auf dem zweiten Platz folgt Apple, das in rund 2.300 Social Web-Beiträgen erwähnt wurde, Platz drei sichert sich überraschenderweise der Audiosystem-Hersteller Tonies, der sich komplett auf Geräte für Kinder spezialisiert hat.

Tonies wurde in knapp 1.600 aller von VICO Research & Consulting untersuchten Beiträge erwähnt und damit etwa genauso oft wie Sony. Auf dem fünften Platz der meistdiskutierten Black Friday-Marken landet das Unternehmen Philips, das in diesem Zusammenhang in etwa 1.400 Beiträgen diskutiert wurde.

Beliebte Produkte: Playstation 4 hängt alle ab

Auch die rund um den Black Friday meistdiskutierten Produkte stammen aus dem Elektronik-Bereich. Vor allem für Sonys Playstation 4 interessierten sich sehr viele Social Web-Nutzer. Die Spielekonsole wurde in rund 5.400 Black Friday-Beiträgen erwähnt und sichert sich in diesem Ranking eindeutig den ersten Platz vor Microsofts Konkurrenzangebot, der X-Box One und Samsungs Galaxy A5.

Beide Produkte wurden in jeweils knapp 1.400 Beiträgen diskutiert. Amazons smarter Lautsprecher Echo rangiert mit 1.300 Black Friday-Erwähnungen auf Platz vier, auf Platz fünf ist Samsung mit dem Galaxy S8 (900 Beiträge) noch einmal vertreten.

Die meiste Kommunikation zum Thema Black Friday erfolgte auf Twitter, wo 30,7 Prozent aller Black Friday-Beiträge von VICO Research & Consulting erfasst wurden. 20,9 Prozent der Kommunikation erfolgte auf Bewertungsportalen, insbesondere auf dem Schnäppchen-Portal MyDealz, 12,6 Prozent auf sozialen Netzwerken wie Facebook, 10,4 Prozent auf News-Portalen und 9,6 Prozent auf Bild-Portalen wie Instagram.

Die restliche von VICO erfasste Web-Kommunikation fand auf Blogs, Foren sowie Q&A- und Video-Portalen statt.

Kommunikation überwiegend neutral

Die Stimmung im Netz war in Bezug auf den Black Friday insgesamt überwiegend neutral. 78,7 Prozent der erfassten Beiträge waren nicht wertend - der Großteil der Kommunikation bestand aus Hinweisen auf besondere Angebote. Positive Wertungen fanden sich in 17 Prozent der Beiträge, in denen sich Nutzer zu ihren bereits getätigten oder anstehenden Einkäufen äußerten.

In den 4,3 Prozent negativ bewerteten Beiträgen kritisierten die Social Web-Nutzer vor allem die Sale-Kultur und die damit einhergehende “Amerikanisierung” Deutschlands. Einige zweifelten zudem an der Echtheit der angepriesenen Angebote.

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, äußert sich zu der Analyse:

“Auch in Deutschland ist der Black Friday mittlerweile voll angekommen und stellt insbesondere für viele Online-Händler den umsatzstärksten Tag des Jahres dar. Auffällig ist natürlich, dass Elektronik-Hersteller und -Produkte am Black Friday mit Abstand am gefragtesten sind.

Überraschend ist, dass der auf Audiogeräte für Kinder spezialisierte Anbieter Tonies am Black Friday eine der am nachgefragtesten Marken im Netz war. Ich persönlich kannte das Unternehmen zuvor gar nicht.”

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28.11.2017 Markenkooperation von Heineken

GFDK- Marketing Redaktion

Im Jahr 2013 sahen sich die Produzenten des 24. James-Bond-Films („Spectre“) mit einer schwierigen Entscheidung konfrontiert und mussten sich die Frage stellen: Ist ein cooles Bier dem Mr. Cool würdig?

Hat es hat sich ausgeschüttelt?

Um die Rechnungen des teuersten Bond-Films aller Zeiten bezahlen zu können, planten die Produzenten Produktplatzierungen - keine ungewöhnliche Situation an und für sich - da große Unternehmen bereit waren, Millionen zu zahlen, um das große Bond-Publikum anzusprechen und neben den enormen Kosten auch Unterstützung bei der Filmbewerbung zu bekommen.

Ein kühles blondes Heineken oder einen Martini

Die Entscheidung fiel als Heineken 100-Millionen-Dollar-Angebot auf die Produzenten zukam. Der Deal: Die Firma würde den Film und ihr Bier mit einer riesigen Werbekampagne cross promoten, und das Bier würde im Film als Getränk „platziert“. Unglücklicherweise hatte Bond bereits im vorherigen Film „Skyfall“ eine Gegenreaktion seiner Fans erfahren müssen, weil sein Lieblingsmartini gegen ein Heineken ausgetauscht wurde.

Mit seinem Aussehen, seinem Selbstvertrauen, seinem Geschmack und seiner Kühnheit war Bond bekannt für seine eigene Art von Coolness - und seinen berühmten „Signature Drink“. Würde die Partnerschaft zwischen den beiden globalen Marken den Coolness-Faktor von Bond verringern?

Eine riskante Partnerschaft für Bond oder Heineken?

Selbst eine Marke, die so etabliert und beliebt ist wie James Bond, ist vor einer unvereinbaren Partnerschaft nicht sicher, die ihr Markenimage und ihre Wahrnehmung beeinträchtigen könnte. Das Bond-Franchise, das die Risiken und Vorteile einer Verbindung mit einem niederländischen Bier bewertet, könnte eine neue Theorie zur Coolness als Leitfaden verwendet haben.

Diese nutzt drei Eigenschaften, die für die Gestaltung und Aufrechterhaltung von Coolness entscheidend sind: Autonomie (das Gefühl der Unabhängigkeit und der Rebellion, das die Menschen dazu bringt Dinge als cool anzusehen), Einstellung (die Haltung und Überzeugung ohne Anstrengung cool zu sein) und Authentizität.

Die Produzenten überlegten zunächst, ob Heineken zu Bonds Autonomiebild passt, das sich auf Konformitätslosigkeit, Unkonventionalität, Rebellion, Individualität und Unabhängigkeit bezieht. Zweitens ist Bond authentisch.

Wenn ein Martini Teil seiner Authentizität ist, könnten die Zuschauer eine Partnerschaft mit Heineken als unaufrichtig oder sogar als Fälschung ansehen. Andererseits ist die Zusammenarbeit mit Bond eine großartige Gelegenheit für Heineken, um im Bier viel schneller und einfacher die Coolness zu etablieren.

Eine riskante Partnerschaft, die sehr sorgfältig und programmatisch durchgeführt werden musste mit Authentizität als Schlüssel. Die ephemere Idee, cool zu sein, ist sowohl für persönliche als auch für professionelle Marken in der Unterhaltungsindustrie und darüber hinaus von entscheidender Bedeutung. Es ist ein Kunstwerk und Wissenschaft, um diese zu entwerfen und aufrechtzuerhalten.

Der Artikel basiert auf dem Fall Von Heineken mit Liebe: James Bond Produktförderung (Darden Business Publishing), von Lalin Anik und Johnny Miles (MBA '17).

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19.11.2017 das wirkliche Weihnachten

W&V - Rolf Schröter

Rolf Schröter, der Ressortleiter Marketing von W&V, hat mir ein paar nette Worte zu Weihnachten und den Nebenwirkungen geschrieben. Nun ja, Weihnachten kann grausam sein.

Lieber Herr Böhmer,

woher John McClane die Kraft nimmt, all die Schweinebacken abzumurksen? Erstens: Er ist Profi. Zweitens: Die Familie! Der Held aus „Stirb langsam“ will schließlich seine Frau befreien und gemeinsam mit seiner Familie Weihnachten feiern.

Woher Jürgen Vogel die Kraft nimmt, diese winzige Marke Karlswrong so groß aussehen zu lassen? Erstens: Er ist Profi. Zweitens: Die Familie! Der Schauspieler hat einen Sohn namens Giacomo. Er ist der Freund von Leoni Lencinas. Die junge Berlinerin wiederum hat das Label Karlswrong gegründet. Und sie hat sicherlich kein Problem gehabt, Giacomos Papa vor die Kamera zu bewegen.

Jedenfalls: Den von Wolffpack Vision produzierten Film sollte man gesehen haben. Es lohnt sich.

Im Gegensatz zu den Weihnachtsfilmen unserer Food-Discounter.

Lidl erzählt mir, wie toll es ist, dass ich normal bin. Und Aldi wünscht mir einen attraktiven Kühlschrankinhalt. Würg - Nicht mal Penny ist eine Alternative. Die Rewe-Tochter versucht plump, mit dem Hashtag #zeitsichzuversöhnen auf meine Tränendrüse zu drücken. Autsch.

Bin ich ob des allgegenwärtigen Hasses und der ständigen Reizüberflutung völlig stumpf geworden? Nein. Echte Profis, meine Familie und das wirkliche Weihnachten schaffen es immer noch, mich glücklich zu machen.

Auch Ihnen einen glücklichen Abend.

Rolf Schröter

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11.11.2017 aber ohne Magenbitter

GFDK -Marketing News- W&V Frank Zimmer

Der Redaktionsleiter Online von W&V, Frank Zimmer hat mir ein paar nette Worte gesendet, die ich hier veröffentlichen werde, weil er es auf den Punkt trifft.

Lieber Herr Böhmer,

ein Hamburger Agenturchef bringt ein interessantes Argument in die "Früher-gab-es-hier-ehrliche-Arbeiter-jetzt-gibt-es-Werber-Debatte um Fernet-Branca . Er verstehe gar nicht, sagte er mir gerade bei einem Telefonat, wie man den Begriff "Werber" überhaupt noch ernst nehmen könne: "Das ist doch 90er". Er selbst würde sich niemals angesprochen fühlen, und er kenne auch niemanden, der sich "Werber" nenne.

"Wie nennst Du Dich denn selbst?", fragte ich ihn. "Je nach Zielgruppe", war seine Antwort. "Kommunikationsberater, Unternehmensberater oder einfach "Ich arbeite in einer Agentur".

Vielleicht ist das ein Teil des Problemes heutiger Agenturen und der Branche insgesamt. Wer nicht mit ein und demselben Wort erklären will, was er macht: Wie sollen es alle verstehen?

Und wer mit Berufsbezeichnungen hantiert, die genau so gut ein Wirtschaftsprüfer, ein Handy-Verkäufer oder ein Versicherungsvertreter führen könnte:

Wie stolz ist er auf seine Arbeit, die Werbung?

Die Antwort von Scholz & Friends: "Alkohol ist keine Lösung

Ein Beispiel für die Arbeit guter Werber und die "einzig richtige Reaktion auf Fernet-Branca" ist jedenfalls die in Hamburg plakatierte Antwort von Scholz & Friends: "Alkohol ist keine Lösung / textpraktikum@s-f.com".

Ein Plakat, zwei Zeilen, viele Lacher, noch mehr Aufmerksamkeit. Das bringen nur Werber fertig.

Einen schönen Abend aus München mit oder ohne Magenbitter wünscht Ihnen

Frank Zimmer

Was war passiert? "Früher gab es hier ehrliche Arbeiter. Jetzt gibt es Werber", steht auf einem haushohen Plakat an einer Hamburger Hauswand. Raphael Brinkert von Jung von Matt/Sports war so verärgert über die Kollegen von Pilot aus Hamburg, das er beim Werberat Beschwerde wegen angeblich diskriminierender Werbung erhob. Das war aber ein Eigentor wie sie hier lesen können.

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28.10.2017 Autonomes Fahren kostet Jobs

Gottfried Böhmer

Dass die Digitale Transformation in großen Schritten auf uns zukommt, war im Bundestagswahlkampf für die Parteien kein Thema. Dass gerade hier der soziale Sprengstoff der nahen Zukunft liegt, wollen die Politiker lieber verschweigen.

Diese und andere Fragen hat unser Autor Gottfried Böhmer schon Anfang 2017 gestellt.

"Werden wir von der Digitalisierung bedroht? Läutet die Digitale Transformation das Ende der Wohlfahrts-Arbeits-Gesellschaft ein? Wer hat in Zukunft noch Arbeit und ein Ein-Auskommen? Und was machen dann die Millionen Menschen für die es keine Arbeit mehr gibt?"

Im Güterverkehr und der Logistik - Strasse, Schiene, Luftfahrt werden Millionen Mitarbeiter nicht mehr gebraucht. LKWs fahren ohne Fahrer, Flugzeuge fliegen ohne Piloten und Lagerarbeiter sind vollkommen überflüssig.

Die Digitalisierung-Automatisierung in der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe wird in den nächsten 20 Jahren einen Quantensprung machen und Millionen Arbeitsplätze werden verloren gehen.

Die Digitale Transformation fordert ihre Opfer

Der D-Zug mit Atomantrieb ist schneller da als wir uns das vorstellen. In einigen Branchen wird es keine 20 Jahre mehr brauchen, die Nutzfahrzeugbranche wird schon in 10 Jahren soweit sein, das sie fast keine Mitarbeiter mehr brauchen.

Autonomes Fahren braucht keine Mitarbeiter

Die Nutzfahrzeugbranche träumt schon davon keine Mitarbeiter mehr beschäftigen zu müssen, selbstfahrende Autos wecken in der Branche schon kühnste Visionen. Schließlich entfallen im Transportgewerbe fast 50 Prozent der Betriebskosten auf den Mitarbeiter am Steuer an.

Entsprechend eifrig wird daran gearbeitet, sie abzuschaffen, schreibt der "Spiegel". "Brauchen wir noch Fahrer?", fragte Henrik Henriksson, Vorstandschef des schwedischen Lkw-Herstellers Scania, jetzt rhetorisch bei einer Veranstaltung der VW-Nutzfahrzeugsparte in Hamburg.

Ein Fahrzeug fährt voraus, die anderen fahren ohne Fahrer hinterher. Elektronisch aneinander gekoppelte Sattelschlepper brauchen kein Personal, denn nur im Führerhaus des ersten Lasters wird noch ein Mensch sitzen. Der Nutzfahrzeughersteller MAN hat schon ein autonom fahrendes Fahrzeug entwickelt, das schon auf hessischen Autobahnen getestet wird.

Das Zauberwort heißt "Platooning". Das ist der Einstieg in das automatisierte Fahren auf öffentlichen Straßen", sagt Andreas Renschler, Chef der Volkswagen-Sparte Truck & Bus, der unter anderem Nutzfahrzeuge von MAN, Scania und VW angehören. "Der nächste Schritt wird darin bestehen, Lkw-Kolonnenfahrten markenübergreifend zu ermöglichen."

Auch im gesamten öffentlichen Nahverkehr braucht man dann keine Mitarbeiter mehr. Klaus der Busfahrer aus Mainz oder Berlin sollte sich schon rechtzeitig nach einem anderen Job umschauen. Am 25. Oktober 2017 setzt die Deutsche Bahn zum ersten mal einen autonom fahrenden Bus im öffentlichen Personennahverkehr ein.

Weil Roboter Menschen ersetzen und Arbeitsplätze vernichten, droht Deutschland eine „trostlose Zukunft“: So jedenfalls klingt eine neue, düstere Analyse der Deutschen Bank. Wie ausweglos ist das Arbeitsmarkt-Desaster?

 

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27.10.2017 es geht um Strategien

GFDK - Redaktion

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online bei W&V schreibt uns: Das Standard-Argument gegen Content Marketing lautet: Zu teuer. Man muss doppelt und dreifach zahlen, argumentieren klassische Werber gern.

Einmal für die Technik, dann für den Content und zum Schluss noch für die kostenpflichtige Distribution. Da könne man auch gleich eine Anzeige schalten. Thomas Strerath hat im Handelsblatt gerade den Niedergang von Content Marketing angekündigt.

Klassische Werber müssen so argumentieren,  erklärt Karsten Lohmeyer von der Telekom-Agentur The Digitale in unserem heutigen Interview.  Weil sie in Kampagnen denken, nicht in Plattformen. Aber genau darum geht beim Content Marketing.  "Gutes Content Marketing bedeutet Blut, Schweiß und Tränen".

Was sagt es eigentlich über ein Medium aus, wenn es für sich wirbt und Geld dafür ausgibt? Zunächst einmal gar nichts.

Klassische Medienmarken tun das in klassischen Medien seit Jahrzehnten, ohne dass deshalb ihre Relevanz in Frage steht. Warum sollen also neue Medienmarken nicht in digitalen Medien für sich werben dürfen?

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15.10.2017 Schuß in den Ofen

GFDK - Redaktion

Webeslogans, die zum Schuß in den Ofen wurden, hat es schon einige gegeben. Hier ist ein weiterer, der in den Sozialen Medien für Aufsehen sorgte. Ein Schuss ins Knie.

Netzfund unbekannte Autorin:

Eine Frau antwortete auf eine Werbekampagne eines Fitnessstudios, das mit dem Slogan wirbt „Wollen sie diesen Sommer wie eine Meerjungfrau oder wie ein Wal aussehen“ wie folgt:

„Sehr geehrte Leute, Wale sind immer von Freunden umgeben (Delfine, Robben, neugierige Menschen), sie sind sexuell aktiv und ziehen ihre Kinder mit großer Sorgfalt auf.

Sie spielen wie verrückt mit Delfinen und essen viele Garnelen. Sie schwimmen den ganzen Tag und reisen zu phantastischen Orten wie Patagonien, Barentssee oder den Korallen Riffen von Polynesien.

Sie singen unglaublich gut und sind manchmal sogar auf CDs zu hören.

Sie sind beeindruckende, sehr geliebte Tiere, die jeder verehrt und versucht zu schützen.

Meerjungfrauen gibt es nicht. Wenn sie allerdings existieren würden, würden sie Psychologen konsultieren, wegen des Problems der Persönlichkeitsspaltung - "Frau oder Fisch?"

Sie hätten auch keine sexuelle Aktivität und könnten keine Kinder bekommen.

Natürlich, sie wären schon hübsch anzusehen aber einsam. Außerdem, wer möchte schon eine Frau, die nach Fisch riecht?

Deshalb möchte ich zweifelsohne lieber ein Wal sein.

Und wenn uns die Medien permanent vorkauen, das nur „dünn“ schön sein soll, esse ich lieber Eiscreme mit meinen Kindern, Abendessen mit meinem Mann und genieße das Leben mit all meinen Freunden.

Wir Frauen sind nicht fett, sondern toll geformt.“

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09.10.2017 Freigeister und Querdenker

GFDK - Jörg Schwarz

Im vergangenen Jahr hat die „2. Night of Creativity“ mit über 1.200 Gästen die Rolle Düsseldorfs als kreativer Hotspot Deutschlands erneut unterstrichen.

Nach diesem Erfolg gehen die Initiatoren einen Schritt weiter:

Neben der Night of Creativity Düsseldorf 2017 wird es unter dem Titel „Creative Hive“ (hive = engl. Schwarm) drei zusätzliche Veranstaltungen geben. Zu den Events „Creative Culture", „Creative Digital & Technology" oder "Creative Entrepreneurship" kommen Freigeister und Querdenker aus Gesellschaft, Kultur, Technologie und Wirtschaft zusammen.

Hier diskutieren kreative Macher, Digital-Experts, Künstler, Gründer und Dax-Konzernvorstände über spannende Phänomene wie digitale Währungen, die Evolution von Geschäftsmodellen, die Verbindung von Kunst, Kultur, Wirtschaft und Technologie – kurz: über die Zukunft.

Dirk Krüssenberg, Präsident des Marketing-Clubs Düsseldorf betont: “Die Night of Creativity Düsseldorf wächst inhaltlich in ihrer Bedeutsamkeit. Neben dem Höhepunkt der 3. Night of Creativity Düsseldorf, soll mit „Creative Hive“ eine neue Plattform für kreative Geister und Unternehmer entstehen.“

Demokratisch-geführte Marke der Kreativität

Der Initiator Christoph Pietsch, CMO der DDB Group Germany, ergänzt: „Mit der Plattform „Creative Hive“ sollen die Bereiche Kultur, Kunst, Design, sowie Technologie und Unternehmertum noch intensiver miteinander verknüpft werden. Wir wollen inspirieren, vernetzen und das Format über die gelernten Regeln hinaus weiterdenken.

So entsteht aus der „Night of Creativity“ eine starke, demokratisch-geführte Marke der Kreativität. Bewusst setzen wir dabei weiter auf Talent und die kommenden Generationen von Creative Leadership. Und vor allem wollen wir gemeinsam einen wertvollen Beitrag für die Zukunft leisten: Im Zeichen der Kreativität. Aus der Community, für die kreative Community.“

Folgende Fokusveranstaltungen mit Programmauszügen sind in Düsseldorf geplant:

CREATIVE CULTURE

„Verschmelzung von Ökonomie und Kultur – How to become Popculture“
U.a. mit Walter Gehlen, Gründer der ART.FAIR Köln und ART DÜSSELDORF, Philipp Maiburg, Künstlerischer Leiter Open Source Festival & Marketing Manager Carhartt, Tobias Kargoll, Gründer und Geschäftsführer von hiphop.de, Daniel Janzen von der PopCultureCompany und Stefan Kirmse, Senior Vice President Corporate Brand & Communication bei Wacom

Montag, 23.10.2017, postPost - Grand Central, ab 18 Uhr
der Eintritt ist frei, Tickets über www.evenbrite.de

CREATIVE TECHNOLOGY & DIGITAL

„Unsere Zukunft ist digital – Schon heute“
U.a. mit Michael Becker, Intendant der Tonhalle Düsseldorf, Dr. Marc Thom, Global Senior Business Development Manager bei Sony Mobile, Florian Schültke, Partner & Leiter der Digital Studios von Deloitte.Digital, Benjamin Menzel, Head of Innovation & Digital Products bei Wavemaker der groupM, Bernhard Mogk, SVP Global Sales & Business Development, Electronic Sports League (ESL) und Constantin Vennekel, Experte für digitale Währungen, University of Nicosia/Conjoule by innogy

Dienstag, 24.10.2017, Tonhalle Düsseldorf, ab 18 Uhr
der Eintritt ist frei, Tickets über www.evenbrite.de

CREATIVE ENTREPRENEURSHIP

„Kreative Unternehmer und Macher – das exklusive Dinner mit der Zukunft“
U.a. mit Ralf Reichert, Gründer der Electronic Sports League, Michael Fritz, Gründer von Viva con Agua, Vladimir Danila, Microsoft Student Partners Deutschland unterstützt von der IHK Düsseldorf und Table Head Dinner-Gästen wie :agile accelerator von E.ON, Steakschmiede, Yomaro, sipgate, DDB Germany, Carrera, Just Spices, PopCultureCompany, Künstler Leon Löwentraut, dem Webvideopreis Deutschland, dem Graffiti Artist René Turrek, Stübben Reitsport-Manufaktur, der METRO und vielem mehr.

Mittwoch, 25.10.2017, Rheinterrasse Düsseldorf, ab 18 Uhr
Ticket nur über persönliche Einladung erhältlich (bei Interesse creative@creative-hive.de)

NIGHT OF CREATIVITY DÜSSELDORF

Grand Finale des Kreativfestivals Düsseldorf


Richtungsweisende Veranstaltung der Kreative-Branche/-Szene mit Vorträgen führender kreativer Köpfe wie Matthias Schrader, CEO von Accenture Digital, Eva Wimmers, President Europe Huawei/HONOR, dem Künstler Tim Bengel, Europas bekanntestem Graffiti Artist René Turrek, DDB Deutschland Kreativ-Chef Dennis May und Florian Falk, einem der drei Gründer der Gewürzmanufaktur „Just Spices“, der über eine Gewürzreise um die Welt und die Liebe zum Kochen sprechen wird.

Donnerstag, 26.10.2017, Congress Center Düsseldorf, Einlass ab 17.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr Ticketpreis 20,- EUR (inklusive Food & Drinks), Tickets über www.evenbrite.de

Unterstützt werden die Initiatoren von namhaften Partnern wie Accenture, dem Innovationsunternehmen 3M, der Agenturgruppe DDB Germany, Huawei/Honor, Acer, Scala, Wacom Europe, WALLDecaux, staudigl Druck, Deloitte.Digital, Wavemaker von der groupM, den Agenturen Granpasso und ZackBumm, LSD, der fritz-kulturgüter GmbH, der Warsteiner Gruppe, Stockheim, dem Startplatz Düsseldorf, der Landeshauptstadt Düsseldorf, Düsseldorfer Wirtschaftsförderung, der IHK sowie zahlreichen weiteren Unternehmen und Institutionen.

Der Kartenverkauf startet in den kommenden Tagen und wird auf www.marketing-club.net sowie www.creative-hive.de bekannt gegeben.

Hochaktuelle Topics, inspirierende Persönlichkeiten und ein permanenter Wissenstransfer:

Der Marketing-Club Düsseldorf ist mit über 700 Mitgliedern das Begegnungsforum für Führungskräfte, Marketing-Spezialisten, Young Professionals, Wissenschaftler und Studierende. Der 1954 gegründete Club bietet neben seinem Netzwerk zahlreiche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Unternehmensbesuche. Dabei wurde die jährlich stattfindende „Night of Creativity Düsseldorf“ zum richtungsweisenden Event der Branche.

Im Deutschen Marketing Verband e.V, dem Dachverband des Marketing-Clubs Düsseldorf, sind bundesweit über 14.000 Mitglieder organisiert.

Dirk Krüssenberg steht gerne nach Terminabsprache für Interviews zur Verfügung.

Jörg Schwarz

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09.10.2017 Herrschaft der Dinge

GFDK - Redaktion

Ist das Marketing, die Werber oder doch nur die Gier, alles haben zu wollen schuld? Sicherlich eine gute Frage. Nun ist es aber so, das wir uns schon seit Jahrhunderten so verhalten, und da gab es ja noch kein Marketing, oder doch?

Üppiger Lebensstil hat nichts mit Stil zu tun

Was wir konsumieren, ist zu einem bestimmenden Aspekt des modernen Lebens geworden. Wir definieren uns über unseren Besitz, und der immer üppigere Lebensstil hat enorme Folgen für die Erde. Wie kam es dazu, dass wir heute mit einer derart großen Menge an Dingen leben, und wie hat das den Lauf der Geschichte verändert?

Frank Trentmann, Professor für Geschichte am Birkbeck College der Universität London, erzählt in seinem 2017 auf deutsch erschienenen Buch „Herrschaft der Dinge “ erstmals umfassend die Geschichte des Konsums.

Von der italienischen Renaissance bis hin zur globalisierten Wirtschaft der Gegenwart entwirft er eine weltumspannende Alltags- und Wirtschaftsgeschichte, die eine Fülle von Wissen bietet, den Blick aber ebenso auf die Herausforderungen der Zukunft lenkt angesichts von Überfluss, Klimawandel und Turbokapitalismus.

Im Vortrag Frank Trentmanns und im folgenden Gespräch werden konventionelle Sichtweisen auf das “shopping” hinterfragt und der Blick auf die Rolle des Staates und die der Zivilgesellschaft für den Aufstieg der Konsumenten und unsere heutigen Lebensweisen gelenkt.

Englische Ausgabe: EMPIRE OF THINGS --
HOW WE BECAME A WORLD OF CONSUMERS FROM THE FIFTEENTH CENTURY TO THE TWENTY-FIRST
, Allen Lane/Penguin 2016

Deutsche Ausgabe: DVA 2017

Werkbundarchiv – Museum der Dinge
ÖffnungszeitenDonnerstag bis Montag 12.00 – 19.00 Uhr
Oranienstraße 25
10999 Berlin
T: +49 (0)30 / 92 10 63-11
F: +49 (0)30 / 92 10 63-12
info@museumderdinge.de

 

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07.10.2017 das wird folgen haben

GFDk - Redaktion

Der Kontakter hat uns auf ein spannendes Thema aufmerksam gemacht. Maschinen könnten in Zukunft über Wohl und Wehe der Marken entscheiden, und so abwegig ist das nicht einmal. Man sollte das zumindest zu Ende denken, denn auch die Maketer sind dann überflüssig.

Brands läutet das Totenglöckchen, prognostiziert Aaron Shapiro, CEO des Marketing-Unternehmens Huge. Und schuld ist die künstliche Intelligenz.

Denn wenn zunehmend mehr Maschinen Entscheidungen für Menschen treffen, werden Marketer es schwerer haben, herauszufinden, wie sie den Entscheidungsprozess manipulieren und das Kaufverhalten beeinflussen können.

Wenn ein intelligenter Kühlschrank einmal Milch von einer bestimmten Marke bestellt habe, wird er das immer wieder tun, egal, wie sehr sich die Konkurrenz marketingtechnisch ins Zeug legt. Darauf sollten Marken sich frühzeitig einstellen, mahnt Business Insider.

Auch das wird nicht folgenlos bleiben

Die Vorstände deutscher Konzerne verpennen das digitale Zeitalter, wenn man der Analyse der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und der Denkfabrik der Dieter Schwarz Stiftung (Lidl) glauben will. Laut der Studie hat gerade mal jeder vierte Manager in deutschen Unternehmen eine substanzielle unternehmerische Vorerfahrung. Wie soll die aussehen?

Vorstände in Deutschland sind auf das digitale Zeitalter nicht vorbereitet

HTW-Professor Julian Kawohl und der Heilbronner Wissenschaftler Jochen Becker haben für ihre Studie 411 Lebensläufe von Vorständen aller 80 Dax- und MDax-Unternehmen unter die Lupe genommen. Deutschlands Unternehmen hätten "bei der Besetzung der Vorstandsteams großen Nachholbedarf in Bezug auf Entrepreneurship, Gründergeist und Digitalerfahrung".

Und was nun?

Also, wenn schon die Unternehmensführer an der Digitalisierung scheitern, wie wollen dann die Unternemen die Mitarbeiter auf die Zukunft vorbereiten? Eine Frage, die nicht nur wir von der GFDK uns stellen.

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