Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

03.11.2016 von großen Ideen bis Erfolgsrezepten

GFDK - Jörg Schwarz

„May madness, love and pure happiness rule this city“ ist das Motto des Dance Festivals „Parookaville“ in Weeze,  einer 3-tägigen "Stadt" (!) mit über 50.000 sogenannten "Bürgern“. Festival-Gründer Bernd Dicks aus Weeze präsentierte die passenden Bilder aus der City der tanzenden Glückseligkeit und schuf  einen nahtlosen Übergang zur After-Show-Party der 2. Night of Creativity.

 

Doch bevor es soweit war, erlebten mehr als 1.100 Kreative, Visionäre, Querdenker und Freidenker - im restlos ausverkauften Auditorium des  „Congress Center Düsseldorf“ (CCD) - ein Feuerwerk an innovativen Ideen. Zu der Veranstaltung geladen hatten der Marketing-Club Düsseldorf, die Stadt Düsseldorf sowie mehrere namhafte Unternehmen. Sie gaben mit dem Format, erfolgreichen Kreativen aus Werbung, Industrie und Kultur eine Plattform,  um ihre Visionen und deren Umsetzung vorzustellen.

 

So erklärte das 18jährige Düsseldorfer Wunderkind der Malerei, Leon Löwentraut, im herrlich authentischen Interview mit Christoph Pietsch, Chief Marketing Officer bei Grey, sein künstlerisches Erfolgsrezept, das da lautet: Nicht abhängen, sondern mit Leidenschaft malen, malen, malen – nächtelang!

 

Jack Ramsay, ein international gefragten Experte für Digitalisierung und Entwicklung disruptiver Geschäftsmodelle nahm - begleitet von einer Illustratorin – die Gäste mit auf eine Reise in die Zukunft. Gemeinsam „malten“ sie aus, wie sich unsere Gesellschaft durch innovative Technologien verändern wird.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des „Creative Marketing Award Düsseldorf“ - an Dr. Dimitrios Argirakos und Markus Hündgen, die Geschäftsführer der "European Web Video Academy“.

 

„Sie haben konsequent und gegen alle Widerstände an ihrer Idee ‚Webvideo kills the TV-Star‘ festgehalten und sind in kürzester Zeit mit ihrem innovativen Geschäftsmodell zum Leader der Kategorie geworden“, schwärmte Professor Dr. Jörg Dederichs, Geschäftsführer von 3M Deutschland, der die Laudatio hielt.

 

Ein solcher Preis, gestiftet von dem Innovationsunternehmen 3M, muss sich natürlich auch visuell und haptisch von allen anderen Awards abheben. Dementsprechend wurde für Gestaltung und Design der Graffitikünstler René Turrek gewonnen, der u.a. bereits für Paris Hilton und Kim Kardashian arbeitete.

 

„Eis essen macht glücklich“ behauptete anschließend Yomaro-Gründer Matthias Rombay, der von Düsseldorf aus Frozen Yoghurt in die Welt trägt und gleich mal das gesamte Auditorium mit Kostproben seines Produkts am mitgebrachten Eiswagen glücklich machte.

 

 

Was weltweit die Kreativen schaffen, wird in Cannes gekürt. Fünf der dort preisgekrönten Commercial-Spots  zeigten  abschließend zwei Agency-Boys von  Grey London.


Dirk Krüssenberg, Präsident des Marketing-Club Düsseldorf und Initiator der "Night of Creativity Düsseldorf" betonte: „Schon allein der enorme Besucherandrang signalisiert den hohen Stellenwert der Kreativität in Düsseldorf.“ Er fährt fort: „Kreativität zählt zu den zentralen Treibern unseres gesellschaftlichen und ökonomischen Handelns. Mit dieser Veranstaltung läuten wir das goldene Zeitalter der Kreativität ein.“

 

Für Christoph Pietsch von Grey, der federführend die Veranstaltung konzipiert hat, ist die Plattform der "2. Night of Creativity Düsseldorf" ein "längst überfälliges, selbstbewusstes Ausrufezeichen der Düsseldorfer Kreativwirtschaft".

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09.10.2016 Schöne und Gute Geschichten erzählen

GFDK - Gottfried Böhmer

Jeden Tag wird eine neue Sau durch das digitale Dorf gejagt. Egal, wo man in Köln stand, überall wurde von der digitalen Transformation gesprochen. Leider konnten die wenigsten es erklären. Das Blub Blub von Martin Sorell (WPP) konnte man sich auch sparen.

Die bösen Ad Blocker wurden weiter verteufelt und ansonsten herrschte eine große RATLOSIGKEIT. Neue Content Strategien? Fehlanzeige. Einige Vermarkter, denen die Banner um die Ohren fliegen, kamen mit der Schnappsidee von automatisiertem Content. Nach dem Motto, die User mögen keine automatisierten Banner, dann lifern wir eben automatisierten Content. Was für eine Logik.

Die Frage OB stellt sich nicht mehr, nur das WIE

Auf der Content Marketing World in Cleveland Anfang September wurde über Content Marketing nicht mehr darüber gesprochen OB, sondern WIE. Und über das "WIE" könnte ich noch heftig streiten. Die Schlüsselfrage liegt nach meiner Meinung in guten Geschichten, die man fortschreiben muß, um neugierig zu machen. Der Mensch ist von Natur aus neugierig.

Der Kunde erwartet heute eine nahtlose Multi-Channel-Kommunication heißt es und nicht mehr die Marke, das Erlebnis sei gefragt. Soll wohl heißen, der Kunde ist dem Erlebnis treu, aber nicht der Marke. Sie verkaufen also keine Hemden, sie verkaufen den Hemdträger, wie er sich mit dem Hemd fühlt, wie seine Freunde, seine Frau und Kollegen darauf reagieren und was er dabei erlebt.

Die erste Frage muß lauten, was will der Kunde

Haben sich die Marketer einmal die Frage gestellt, warum amerikanische Serien im Deutschen TV so erfolgreich sind? Die Leute warten gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte, und so muß auch Content Marketing aufgebaut werden. Dafür muß man mehr Geld in die Hand nehmen.

"Ein knappes Höschen"

Dazu schrieb Matthias Schrader, Gründer und CEO der Hamburger Digitalagentur Sinner Schrader auf W&V: "Ein grober Richtwert sind zehn Prozent vom Media­volumen; und Jahresbudgets im sechsstelligen Bereich sind ein knappes Höschen." Den sehr informativen Artikel sollten sie Hier Lesen.

Eine einmalige Artikelplatzierung auf einer Webseite reicht niemals aus um den User für ein Produkt oder Unternehmen zu begeistern. Nur wer seine Geschichte permanent fortschreibt, kann auf einen langfristigen Erfolg setzen. Erfolgsgeschichten von Unternehmen, Firmlenkern und Mitarbeitern sollten auch dazu gehören.

Schöne und gute Geschichten erzählen, auch mit Mops

Nur mal ein Beispiel: Sie wollen eine neue Handtaschen-Collektion bewerben. Schicken sie in ihrer Geschichte eine Frau mit dieser Handtasche auf eine kleine Weltreise, und lassen sie die Frau erzählen, was sie mit ihrer Tasche in London, Paris, New York, Singapur und sogar in Wolfenbüttel alles erlebt hat. Das ganze können sie auch mit einer Schuhmarke machen. Und lassen sie die Frau mit einem süssen Mops verreisen. Das bringt noch mehr glückliche User die ihrer Geschichte gerne folgen.

Der Mops im Bett

In der letzten Zeit haben wir einige Artikel über Betten publiziert. Ein guter und gesunder Schlaf ist ja sehr wichtig. Leider hat niemand die Frage gestellt, warum der Mops immer als erster drin liegt. Darüber ließen sich auch tolle und lustige Geschichten schreiben und der Betten Anbieter würde viel Sympathie bekommen und so verkaufen sich die Betten eben besser.

Die Botschaft muß ankommen

Die besten Geschichten schreibt das Leben, und da muß man ganz nahe dran sein. Geschichten müssen spannend, informativ und unterhaltsam geschrieben werden. Man könnte auch von einem Wettbewerb der Worte sprechen. Erzählweise und Dramaturgie bestimmen den Erfolg von Storytelling.

Laut dem US-amerikanischen Linguisten Lakoff ist Storytelling sogar der einzig funktionierende Weg, die tatsächlichen Mechanismen des Denkens zu benutzen – Weltsichten, Frames, Metaphern, Emotionen, Bilder oder persönliche Geschichten. Dabei ist Storytelling nichts neues.

Kommunikationsstrategien werden schon lange in der Politik und Wirtschaft, leider auch beim Militär mehr und mehr eingesetzt. Beim Militär kann man getrost von "Kommunikationswaffen" sprechen die von Spin Doktoren, (DIE Herren genießen einen sehr zweifelhaften Ruf) Lobbyisten und PR-Profis eingesetzt werden. Anders als im Marketing werden hier keine tollen und schönen Geschichten unter die Leute gebracht, hier geht es um Manipulation und Lenkung der öffentlichen Meinung.

Erzählen sie keine Märchen, das machen heute die Journalisten

Mittlerweile ist sogar der Journalismus vom Storytelling kontaminiert. Der Journalismus hat, so das Selbstbild, die Aufgabe sich an Fakten zu halten und eben keine Geschichten zu erzählen. Erzählen statt berichten sollte nicht das Credo, die Devise von Journalismus sein.

Es gibt zudem einen feinen Unterschied. Meine beste Content Strategie taugt nichts, wenn das Produkt, das Unternehmen etc nicht das hergibt, was ich in meiner Botschaft verkaufen möchte. Von daher ist guter Content heute schon teilweise besser und informativer als das, was uns Journalisten täglich servieren.

VW und Deutsche Bank brauchen gute Geschichten

Denken sie nur einmal an VW und die Deutsche Bank. Seit Monaten werden die Unternehmen in den Medien von negativen Berichten regelrecht kaputt geschrieben. Dabei gäbe es sehr viele gute Geschichten über diese Unternehmen zu erzählen. Es müsste jetzt nur einer damit anfangen. Die Fehler des Managements in der jüngeren Vergangenheit sollten nicht die gesamte Erfolgsstory der Firmen negieren. Hier ist gutes Content Management dringender den je.

Unilever will den Hunger nach unterhaltsamen Inhalten stillen

Gerade kommt noch eine Meldung rein, die meine These unterstützt: Der "Kontakter" meldet am 30. September "Unilever baut eigene Inhouse-Content-Studios auf. Mit dem Schritt soll der Hunger der Kunden nach unterhaltsamen und nutzwertigen Inhalten von den Unilever-Marken besser gestillt werden, meldet The Drum."

In Deutschland herrscht noch im Gegensatz zu den USA, wo Native Advertising als "Einstiegsdroge" für Content Marketing gesehen wird, Nachholbedarf. Lukas Kircher, einer der Chefs der CM-Agentur C3 hat es zumindest so berichtet. Das Stichwort heißt: Storytelling. "Es ist an der Zeit, die Perspektive zu wechseln und das Augenmerk auf den Content zu richten, in den ein Produkt eingebettet wird."

Und noch eine schlechte Nachricht:

Einer Studie von Radium One zufolge belegt, dass mehr als drei Viertel aller digital geteilten Inhalte für die Marketer unsichtbar bleiben. Also nicht messbar sind, wie W&V berichtete. Demnach verliert sich die Spur der User, die zuvor noch über Klick-Ketten verfolgt weden konnten in den sozialen Kanälen zusehens. Der Geschäftsführer der Online-Marketing-Agentur Netzeffekt, Bernd Stieber hat dazu ausführlich Stellung bezogen.

Medien, Agenturen und Kunden werden immer Ratloser

Agenturgründer, Publizist, Speaker: Thomas Koch, auch als "Mr. Media" bekannt, hat es auf den Punkt gebracht:

"Es sind ungemein schwierige Zeiten. Diese Digitalisierung disruptiert alles, aber auch wirklich alles. Kein Stein steht mehr auf dem anderen. Und keiner weiß, wo’s lang geht. Die Medien nicht, die Agenturen nicht, die Kunden nicht.

Die Kunden tun einem am meisten leid, denn sie müssen das ganze Durcheinander bezahlen und die Suppe am Ende auslöffeln. Auf der Dmexco irrten sie von Stand zu Stand und wurden dabei immer ratloser. Manchem wurde vor lauter Buzzwords einfach nur schwindelig."

Jammern hilft nichts, nur besser machen

Jean-Remy von Matt, Co-Gründer der Hamburger Agentur Jung von Matt, beklagte sich, oder sollte ich sagen jammerte im "Handelsblatt-Magazin" über die Werbebranche. "Der Wettbewerbsdruck habe die Branche willfährig gemacht, so dass wir oft nicht mehr beraten, sondern nur noch liefern. Werbung sei "intransparenter denn je. Zum Beispiel mit Content-Marketing, Native Advertising oder Branded Entertainment, was im Ergebnis alles Schleichwerbung sei."

Jean-Remy von Matt attestiert seiner Branche zudem "einen gigantischen Selbstbetrug", wenn es um sogenannte virale Werbung geht, die sich nur noch durch die Konsumenten und die sozialen Netzwerke verbreiten soll: "Der Lockruf würde lauten: Reichweite ohne Mediakosten", höhnte der Top-Kreative.

Vielleicht ist es nur so, dass Herr von Matt die gigantischen Umbrüche der vergangenen fünf Jahre  einfach nur verpasst hat und die, das sei ihm gesagt, sind erst der Anfang. Neues Ungemach droht von einer Seite mit der er, wie auch die Agenturen nicht gerechnet haben.

Fortsetzung folgt.

Ich wünsche den Vermarktern und Agenturen ein gutes Gelingen bei der Content Erstellung.

Gottfried Böhmer


Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

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08.10.2016 Möller Ventures steigt bei StyleLike

GFDK - Thomas Rosenwald

Influencer-Marketing ist eines der Trendthemen 2016. Nun gibt der Berliner Frühphaseninvestor Möller Ventures (www.moeller-ventures.de) sein Engagement bei StyleLike (www.StyleLike.io) bekannt und beteiligt sich als erster Business Angel an der neuen Marketing-Plattform. 

StyleLike bringt Influencer und Marken zusammen und sorgt mit intelligentem Matchmaking für zielgruppengenaue Werbung via Snapchat und Instagram. StyleLike kann sehr genau bestimmen, welche Anhängerschaft ein Influencer mit seinem Content bedient und passgenaue Kampagnen aufsetzen: Dadurch minimieren Marken und Unternehmen Streuverluste und können unmittelbar mit ihrer Zielgruppe in Kontakt treten.

Plattform für Fashion Blogger

Influencer haben mit StyleLike die Möglichkeit, ihre Reichweite in sozialen Netzwerken zu monetarisieren und in Kontakt mit großen Unternehmen und Brands zu kommen. Zum Start der Plattform stehen bereits mehrere hundert internationale Influencer aus dem Mode- und Fashionbereich unter Vertrag. Auch namhafte Marken konnten bereits gewonnen werden.

Affiliate Marketing Plattform

Chris Möller, Gründer und Geschäftsführer von Möller Ventures, freut sich über den Deal: “Die ersten großen Meilensteine hat StyleLike in einem hart umkämpften Umfeld bereits erreicht. Marketing wird durch Plattformen wie StyleLike neu definiert. Weg von AdWords und SEO, hin zu direkter Zielgruppenansprache. Wir glauben fest an den Erfolg der Plattform.”

“Wir haben uns sehr bewusst für Möller Ventures als strategischen Partner entschieden”, sagt Christian Doberschütz, Gründer und Geschäftsführer von StyleLike. “Neben dem Seed-Kapital profitieren wir von Möllers Netzwerk und der Expertise im Online-Bereich.”

StyleLike ist unter zwei Adresse zu finden. Eine Übersicht der Influencer findet sich unter · www.StyleLike.it. Unternehmen und Marken informieren sich unter: www.StyleLike.io.


Über Möller Ventures
Möller Ventures (www.moeller-ventures.de) entwickelt eigene internetbasierte Geschäftsmodelle, startet Neugründungen mit Sitz in Berlin und investiert Wachstumskapital in Start-ups. Schwerpunkt sind Marktplätze, B2B aus den Bereichen Automotive und Lebenszyklus. Möller Ventures unterstützt die Beteiligungen aktiv im Bereich Strategie, Marketing und Entwicklung.

Außerdem entwickelt Möller Ventures für ausgewählte Unternehmen digitale Geschäftsmodelle und beteiligt sich an daraus entstehenden Gründungen. Möller Ventures ist das Beteiligungsvehikel von Seriengründer Chris Möller und hat seinen Sitz in Berlin.

Über StyleLike
StyleLike ist eine internationale Influencer-Marketing-Plattform. Über StyleLike erreichen Unternehmen und Marken aus dem Fashion-, Beauty- und Lifestyle-Bereich ihre Zielgruppen via Instagram und Snapchat. Dafür hat StyleLike bereits mehrere hundert Influencer aus aller Welt unter Vertrag genommen.

Über einen  demographischen Matchmakingprozess kann StyleLike die Anhängerschaft eines Influencers genau nach Zielgruppe und Zielort bestimmen und für eine Marke ohne große Streuverluste werben. Das Unternehmen wurde von Christian Doberschütz gegründet und hat seinen Sitz in Potsdam.

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07.10.2016 der tag ist gerettet

GFDK - Redaktion

Was passiert, wenn das Herrchen dem Hundchen den Rücken kehrt? Ein neugieriger Hundebesitzer wollte mehr wissen. Der findige Hundebesitzer eines netten Stafford Terriers installierte kurzerhand eine Kamera im Zimmer, um zu herauszufinden, ob der gefolgsame Hund sich an das ausbesprochene Verbot, die gute Schlafcouch nicht zu bespringen, hält.

Herrchen aus dem Haus - Hund freut sich

Was dann passiert, treibt uns die Tränen in die Augen....schaut es Euch selbst an. Wieviel Spass es bereitet, Verbote zu ignorieren, beweist dieser Hund. Was sagt uns das? Es kann sogar wahre Glücksmomente in uns auslösen. Let´s party.

Viel Spass beim anschauen wünschen Euch die Freunde der Künste

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09.08.2016 Debatte über Gleichberechtigung

GFDK - Gottfried Böhmer

Kevin Roberts war bis zum 1. August 2016 so was wie eine Legende in der Werbebrance. Seit 1997 stand er an der Spitze von  Saatchi & Saatchi Worldwide. In einer Branche wo heuern und feuern an der Tagesordnung ist, wenn nur der kleinste Erfolg ausbleibt, kann man tatsächlich bei Roberts von einer Legende sprechen.

Nun verliert einer der bekanntesten Werber der Welt seinen Job. Als Grund werden umstrittene Äußerungen des Agenturchefs zum Thema Gleichstellung von Frauen in Werbeagenturen angegeben. In einem Interview mit dem "Business Insider UK"  sagte er.

Sexistische Sprüche?

"Viele Frauen wollen im Job gar nicht aufsteigen und Karriere machen. Es mangelt ihnen nämlich schlicht an "vertikalen Ambitionen": Sie wollen keine Führungspositionen. Sie wollen einfach nur gute Arbeit machen und glücklich sein." Was ist daran falsch fragen wir uns. Viele Frauen haben tatsächlich keine Lust täglich 13 und mehr Stunden im Büro zu verbringen und auch noch die Wochenenden durch zuarbeiten.

Debatte über Gleichberechtigung sei längst "vorbei"

Auch sagte er "Er selbst habe freilich keine Zeit, um Gleichstellungsfragen zu erörtern. In der Werbebranche gebe es aber ohnehin keine sexuelle Diskriminierung. Denn: Bei Saatchi & Saatchi sei die Mehrzahl der Mitarbeiter weiblich." Auch an dieser Aussage gibt es nichts zu bemängeln. Als Saatchi & Saatchi-Chairman hat man ganz gewiss sehr viele wichtigere Aufgaben als sich permanent mit einem Thema zu beschäftigen, das schon lange abgegriffen ist.

"Die Debatte über Gleichberechtigung sei längst "vorbei" und er vertrödele in seiner Agentur "keine Zeit" mehr mit diesem Thema. Die Welt sei voll von Integration, Kollaboration, Zusammenarbeit und Kreativität - dies werde auch in der Agenturgruppe deutlich."

Haben die noch alle Tassen im Stübchen

Diese Aussagen sollen nach Auffassung der Publicis-Holding, zu der Saatchi & Saatchi gehört schon sexistisch sein. Da packt man sich doch an den Kopf.

Der politisch korrekte Zeitgeist hat zugeschlagen

Die Publicis-Holding, zu der Saatchi & Saatchi gehört, reagierte wie im Irrenhaus. In einer Stellungnahme heißt es, "die Gruppe verfolge eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Verhaltensweisen und/oder Äußerungen, die dem Motto "Vive la différence" zuwiderlaufen. Die Themen Vielfalt und Inklusion seien für die Gruppe nicht verhandelbar".

Ein Armutszeugnis der Werbebranche

Ist die Werbebranche wirklich frauenfreundlich? Die Zahlen der Association of Accredited Advertising Agents (4A) sprechen eine andere Sprache, wie der "kontakter" meldet. "Demnach wurde mehr als jede zweite Frau, die in der Werbebranche arbeitet, mindestens einmal in ihrem Arbeitsleben Opfer sexueller Belästigungen.

Ein Drittel glaubt, dass ihnen aufgrund ihres Geschlechts Aufgaben nicht zugeteilt wurden oder sie in Entscheidungen nicht miteinbezogen wurden. Auch an weiblichen Vorbildern oder Mentoren fehlt es allen Ortens: 70 Prozent der jüngeren Mitarbeiterinnen gaben an, noch nie mit einer weiblichen Kreativdirektorin zusammengearbeitet zu haben".

Kevin Roberts hat sich wie folgt geäusert:

“Fail Fast, Fix Fast, Learn Fast” is a leadership maxim I advocate.

When discussing with Business Insider evolving career priorities and new ways of work/life integration, I failed exceptionally fast.

My miscommunication on a number of points has caused upset and offense, and for this I am sorry.

I have inadvertently embarrassed Saatchi & Saatchi and Publicis Groupe, two companies I love and have been devoted to for almost 20 years.

I have expressed my regret and apology to the companies for the furor my remarks and language stimulated, and I extend this to colleagues, staff and clients.

So that we can all move forward, I am bringing forward my May 1, 2017, retirement from the company, and will leave the Groupe on September 1, 2016.

There is a lot of learning to reflect on, and within the thousands of tweets, comments and articles there are many powerful and passionate contributions on the changing nature of the workplace, the work we do, what success really looks like, and what companies must do to provide women and men the optimal frameworks in which to flourish.

I believe that new thinking, frameworks and measures are needed to make more rapid progress on diversity in all its forms, in all professions and occupations. Hopefully, the focus on this serious and complex issue will gather momentum.Kevin Roberts
“Fail Fast, Fix Fast, Learn Fast” is a leadership maxim I advocate.

When discussing with Business Insider evolving career priorities and new ways of work/life integration, I failed exceptionally fast.

My miscommunication on a number of points has caused upset and offense, and for this I am sorry.

I have inadvertently embarrassed Saatchi & Saatchi and Publicis Groupe, two companies I love and have been devoted to for almost 20 years.

I have expressed my regret and apology to the companies for the furor my remarks and language stimulated, and I extend this to colleagues, staff and clients.

So that we can all move forward, I am bringing forward my May 1, 2017, retirement from the company, and will leave the Groupe on September 1, 2016.

There is a lot of learning to reflect on, and within the thousands of tweets, comments and articles there are many powerful and passionate contributions on the changing nature of the workplace, the work we do, what success really looks like, and what companies must do to provide women and men the optimal frameworks in which to flourish.

I believe that new thinking, frameworks and measures are needed to make more rapid progress on diversity in all its forms, in all professions and occupations. Hopefully, the focus on this serious and complex issue will gather momentum.

Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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25.06.2016 Verarscht euch nicht selbst!

GFDK - Redaktion

Jung-von-Matt-Vorstand Thomas Strerath und Amir Kassaei kritisieren mit harten Worten das Werbefestival in Cannes. Wir sagen mal so: Da wird wohl was dran sein.

Cannes sei zu "einem Technologie- und Marketing-Festival verkommen", in dem Kreativität für den Kunden kaum noch eine Rolle spiele: "90 bis 95 Prozent der Auszeichnungen sind für dieses Festival und für die Jury-Räume gemacht", meint der weltweite Kreativchef von DDB im Interview mit W&V-Videoblogger Mirko Kaminski. Kassaei in Cannes wörtlich: "Es ist mir scheißegal, was hier passiert".

"Verarscht euch nicht selbst!"

Amir Kassaei gilt als bekanntester Werber Deutschlands. Im Interview mit W&V gab sich der bekennende Workaholic ungewöhnlich selbstkritisch und nachdenklich. "Lernt aus unseren Fehlern" sagte der Endvierziger mit Blick auf den Agenturnachwuchs. Seine eigene Generation habe viele Jahre lang "sehr gut in einer Scheinwelt gelebt".

Das sei heute nicht mehr möglich, denn Kreativität verlange "Wahrhaftigkeit, Substanz, Konsequenz". Sein Rat an junge Werber: "Verarscht euch nicht selbst!"

Thomas Strerath hatte zuvor gesagt: "Cannes macht mich sehr wütend"

Die Präsenz der großen Konzerne wertet Cannes auf? Nicht das Festival, sondern höchstens die Bankkonten der Veranstalter, findet Thomas Strerath. Der Jung-von-Matt-Vorstand ärgert sich im Interview mit W&V-Videoblogger Mirko Kaminski über die Dominanz des großen Geldes und die Degradierung von Kreativen zu "Pausenclowns".

* Mirko Kaminski ist Gründer und Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Achtung. Der frühere Radiojournalist ist bei großen Kreativ-Festivals und Digitalkonferenzen regelmäßig als Video-Blogger für W&V im Einsatz. 2013 gehörte er der Cannes-Jury an.

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11.12.2015

GFDK - Alice von Schroeder

Ethic-Food statt Weihnachtsgans? Meditatives Singen statt "Oh Tannenbaum"? Umweltbewusst und nachhaltig statt verschwenderisch? Spontane Einladungen über Facebook in die neue AIRBNB Wohnung inklusive Gruppen-Selfie auf Instagram?

Wie halten es die "Millennials" mit Heiligabend?

Eine aktuelle Studie zeigt die Einstellungen der Teens, Twens und Babyboomer zu diesem Thema. Diesen und anderen Fragen gehen die Trendforscher der frisch gegründeten Agentur RedRabbitInnovations aus Hamburg auf den Grund. Gerade für Marketer liefern die Hanseaten entscheidende Informationen, um Produkte nicht am Markt vorbei zu platzieren.

Trend 1: "Selbstgemacht" lautet das Motto der Geschenke-Saison 2015! Immerhin rund die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie lieber selbstgestrickte Socken oder Bruchschokolade aus der örtlichen Manufaktur verschenken, als auf Geschenke von der Stange zurückzugreifen. Über die Möglichkeit, Präsente in Ruhe online auszusuchen und zu erwerben, freuen sich vor allem die Millennials (45,8 %). Paradox dabei: Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein wird in den anderen Monaten des Jahres gepredigt - Weihnachten wird schön verpackt und festlich dekoriert.

Trend 2: Unter dem Tannenbaum bleibt man analog - digitale Spielereien, Facebook und Co haben Pause.

Trend 3: Auch das Party-Volk unter den Befragten mag es traditionell! Weihnachten mit Freunden auszugehen, um den Feiertag ohne Zwänge zu genießen, lehnen 74,5 Prozent der Befragten ab. Weltoffenheit und Social-Networking steht erst nach den Feiertagen wieder auf dem Programm.

Trend 4: Am Fest der Nächstenliebe bleibt man lieber unter sich. Der Gedanke an Weihnachten Menschen zu besuchen oder einzuladen, die es schwer haben, stößt bei der Umfrage bei 73,7 Prozent auf Ablehnung. Befragt wurden 1.200 Menschen in Deutschland ab 18 Jahren - darunter die sogenannten Millennials (18- bis 29-Jährigen) sowie die Generation der Babyboomer (50 Jahre +). Dabei sind es überraschenderweise die 18- bis 29-Jährigen, die sich mehrheitlich (56,8 Prozent Zustimmung) nach einem unverfälschten Weihnachten sehnen. Mit dem Gedanken, zeitgemäßere Rituale für das Fest aller Feste zu entwickeln, können sich nur knapp 18 aller Befragten anfreunden.

Weihnachten - Romantik und Konsum

"Zu Hause" oder zumindest in "privater Umgebung" feiern über 96 Prozent der für viele Marketing-Verantwortlichen interessanten Zielgruppe der Millennials. 52,1 Prozent von ihnen verbringen den Heiligabend mit mindestens sechs Personen, überwiegend (89,58 %) im Kreise der Familie.

Die Romantik und der Konsum stehen Weihnachten allerdings über der kulinarischen Tradition: Zum Must-have gehören bei den Millennials ganz klar der geschmückte Weihnachtsbaum (67,7%), selbstgebackene Plätzchen (65,6%) sowie Geschenke (64,6%). Der Weihnachtsbraten oder die Weihnachtsgans sind dann eher für die sogenannten Babyboomer von Bedeutung (39,4%).

Auf die Ruhe nach dem Sturm freuen sich dann am Ende rund 33 Prozent aller Befragten: Familie ist zwar schön, aber nach dem Fest soll aber wieder Ruhe einkehren.

Auf dem Weg zum erfolgreichen Produktlaunch unterstützt RedRabbitInnovations Firmen von umfangreichen Trend- und Marktforschungen und Strategieberatung über die Ideen-, Design- und Neuproduktentwicklung bis hin zur Evaluierung. Dabei kooperieren sie weltweit im Verbund mit knapp zwei Dutzend Innovations- und Trendforschungsagenturen und können über ihre internationalen Instituts- und Sample-Partner auf 4 Millionen aktive Probanden in 33 Ländern zugreifen. Die Bündelung der Kompetenzen bei RedRabbitInnovations schafft vor allem einen klaren, wichtigen Zeitvorteil - in nur 4-6 Wochen können valide Ergebnisse und klare Lösungsstrategien geliefert werden

Die Studie selbst steht unter http://red-rabbit.de/x-mas/ zum Download bereit.

Kontakt: Red Rabbit Innovations GmbH Jochen Matzer Gurlittstrasse 40, 20099 Hamburg, DE

 

 
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31.10.2015 Oase Wohnzimmer

GFDK - Sandra Lades

Nürnberg - Couch und Fernseher stehen bei fast allen Wohnzimmern im Mittelpunkt. Doch gibt es auch Unterschiede. In seiner Studie hat der GfK Verein drei Wohntypen identifiziert: älter-traditionell, jung-pragmatisch, und gehoben-stilvoll.

Studie der Gfk

Der GfK Verein fragte nicht nur danach, wie das deutsche Wohnzimmer eingerichtet ist. Die Nürnberger Forscher untersuchten auch, welche Faktoren die Wohnzimmergestaltung beeinflussen.

Ein Dach über dem Kopf zu haben ist ein menschliches Grundbedürfnisse. In der modernen Konsumgesellschaft sind Wohnung und Einrichtung außerdem Ausdruck eines bestimmten Lebensstils. Das trifft besonders auf das Wohnzimmer zu. "Das typisch deutsche Wohnzimmer gibt es nicht, dafür sind die Unterschiede in den Lebenswelten zu groß", fasst Ronald Frank, Leiter Studien beim GfK Verein zusammen.

Was charakterisiert die Wohnzimmer in Deutschland?

Wie sind sie eingerichtet und welchen Aktivitäten wird dort nachgegangen? Diese Fragen untersuchte der GfK Verein in einer kombinierten qualitativen und quantitativen Untersuchung. "Durch eine Verdichtung beider Studien haben sich für uns am Ende drei grundlegend verschiedene Wohntypen herauskristallisiert", so Frank.

Von älter-traditionell bis jung-pragmatisch

Den größten Anteil macht mit 40 Prozent der "älter-traditionelle" Typ aus. Das Wohnzimmer ist in diesen Haushalten durchschnittlich 22 Quadratmeter groß und klar auf das Wohnen ausgerichtet. Typische Einrichtungsmerkmale sind eine Strukturtapete in Beige, Teppichboden, Vorhänge und ein braunes Stoffsofa mit passendem Sessel. In so eingerichteten Wohnzimmern leben eher ältere Personen und Familien mit geringem Einkommen.

Der zweite Wohntyp lässt sich als "jung-pragmatisch" charakterisieren: Rund 30 Prozent der Haushalte gehören laut Studie des GfK Vereins zu dieser Gruppe. Ihr Wohnzimmer ist im Durchschnitt 23 qm groß. Es muss variabel sein, um neben dem Wohnen auch Raum zum Essen oder Arbeiten zu bieten. Diese Haushalte mögen es modern: Weiße Raufasertapete für die Wände, weiß lackierte Türen und eine Wohnlandschaft in Grautönen nehmen Spitzenplätze ein.

Ein weiteres Drittel der Haushalte lebt in "gehoben-stilvollen" Wohnzimmern. 62 Prozent dieses Wohntyps leben im eigenen Haus. Diese rund zwölf Millionen Haushalte sind für die Einrichtungsbranche besonders interessant: Sie haben nicht nur ein 30 Quadratmeter großes Wohn- und Esszimmer - 38 Prozent verfügen auch über ein Haushalts-Nettoeinkommen von mindestens 3.000 Euro im Monat.

Wohnzimmer als Rückzugsort

Weitere Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und kultureller Hintergrund sorgen für sehr unterschiedliche Einrichtungsstile. Das belegt die im Anschluss an die quantitative Erhebung durchgeführte qualitative Untersuchung. Eines eint die Befragten jedoch: Alle sehen im Wohnzimmer einen individuell gestaltbaren Raum und Ort des gemütlichen Beisammenseins.

"Wohnzimmer bedeutet, Zeit für sich selbst und für die Familie oder den Partner zu haben", beschreibt Studienleiter Ronald Frank. Wohnzimmer sind in Deutschland im Schnitt 25 qm groß. Das Herzstück ist die Couch: Drei von vier Haushalten haben sich mit einem Sofa eingerichtet, meist in dezenten Farben gehalten. Dort sitzt man zusammen, redet miteinander, telefoniert, spielt, schaut fern oder surft im Internet. Die Couch ist fast immer auf das TV-Gerät ausgerichtet - Fernsehen ist nach wie vor die Hauptbeschäftigung im Wohnzimmer. Doch liegen bei vielen Laptop oder Tablet griffbereit. Handy oder Smartphone hat die Mehrheit sowieso fast immer in Reichweite.

Der aktuelle Wohntrend in Deutschland ist klar, leicht und luftig

Die Wohnzimmerwände sind bei 53 Prozent überwiegend in Weiß gestrichen. Sideboards, kombiniert mit Vitrinen, finden sich in mehr als der Hälfte der Wohnzimmer. Die traditionelle Schrankwand schätzen hingegen nur noch 28 Prozent der Befragten. Bei den Zuständigkeiten für die Einrichtung herrscht in vielen Wohnzimmer noch immer eine klare Rollenverteilung: Die Frauen sind für Details und Dekoration zuständig. Geht es um größere Anschaffungen, haben meist die Männer das Sagen.

Zur Studie

Mit einer Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden wurde untersucht, wie Wohnzimmer in Deutschland eingerichtet sind und welche Bedeutung dieser Raum hat. Im Herbst 2014 gaben in einer repräsentativen Erhebung 2.000 Männer und Frauen ab 14 Jahren Auskunft zu ihrer Wohnzimmereinrichtung, der technische Ausstattung sowie der baulichen Gegebenheiten. Ergänzend erfolgte eine ethnografische Erforschung von 30 Wohnzimmern aus neun verschiedenen Lebenswelten. Gegenstand der qualitativen Interviews war die Bedeutung der Einrichtungsgegenstände im Wohnzimmer sowie der Motive, die hinter einer bestimmten Einrichtung stehen.

Zum GfK Verein

Der GfK Verein ist eine 1934 gegründete Non-Profit-Organisation zur Förderung der Marktforschung. Er setzt sich aus rund 600 Unternehmen und Einzelpersonen zusammen. Zweck des Vereins ist es, innovative Forschungsmethoden in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen zu entwickeln, die Aus- und Weiterbildung von Marktforschern zu fördern und die für den privaten Konsum grundlegenden Strukturen und Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu verfolgen sowie deren Auswirkungen auf die Verbraucher zu erforschen. Die Studienergebnisse werden den Mitgliedern des Vereins kostenlos zur Verfügung gestellt. Der GfK Verein ist Gesellschafter der GfK SE. Weitere Informationen unter www.gfk-verein.org. Twitter: GfK_Verein facebook: GfK Verein XING: GfK Verein

Pressekontakt:

 

V.i.S.d.P.,  GfK Verein, Presse,  sandra.lades@gfk-verein.org 
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28.03.2015 V+Etikettenaktion

GFDK - Ulrich Biene

Aus Inspiration wird Erlebnis und V+ macht sein Markenversprechen wahr: "Mach Sachen!" - dieser Slogan wird durch die V+Etikettenaktion attraktiv aufgeladen und erlebbar. Denn 2015 winken unvergessliche Gewinne mit zahlreichen Künstlern wie Revolverheld, Frida Gold, Jupiter Jones oder Mark Forster!

Neue Markenimpulse für den erfolgreichen Biermix

V+ startet mit einer fulminanten Etikettenaktion in das neue Jahr! Der Markenslogan "Mach Sachen - Mach hinter jedem Tag ein +", der erst im letzten Jahr mit dem V+Relaunch vorgestellt wurde, wird somit eindrucksvoll und glaubwürdig in Szene gesetzt. Das Topthema der Etikettenaktion 2015, die in Kooperation mit der Musik-Plattform AMPYA umgesetzt wurde, nimmt trendige Musik in den Fokus, den Gewinnern winken einzigartige und vor allem nirgendwo sonst erhältliche Gewinne mit angesagten Musikern und Gruppen aus den deutschen Charts.

"Nach dem gelungenen Marken-Relaunch zünden wir in diesem Jahr die nächste Stufe", ist Herbert Sollich, Marketingdirektor der Brauerei C. & A. VELTINS von der Durchschlagskraft überzeugt. "Mit 'MUSIK HAUTNAH' bringen wir die V+Fans ganz nah an die Musikstars heran".

Kooperation mit Ampya

Über 30 Millionen Etiketten finden seit März ihren Weg auf alle sechs V+Produkte, die dann für hochwertige Kontakte im emotionalen Umfeld der Produktverwendung stehen. Hinzu kommen unübersehbare Hinweise auf den Six-Packs. "Über den Kooperationspartner AMPYA arbeiten wir mit zehn Künstlern zusammen, die in diesem Musiksommer für einmalige Erlebnisse stehen", so Herbert Sollich. Mark Forster lädt zum Go-Kart fahren ein, Revolverheld wird mit V+Fans zu eine Hafenrundfahrt in Hamburg starten, und Maxim wird der persönliche Reisepartner eines Europa-Städtetrips sein. In der Zielgruppe werden diese emotionalen Erlebnisse absolut begehrlich sein: Ein exklusives Konzert mit Jupiter Jones, Juli oder Johannes Oerding, ein einzigartiges BBQ mit DJ Alle Farben, Streetfood mit Culcha Candela, Meet & Greet mit Samu Haber oder Backstage bei Frida Gold - diese coolen Erlebnisse überraschen unter den V+Front-Etiketten und bei der Code-Eingabe auf der Website.

Coole Hauptgewinne und zahlreiche Musik-Downloads

Neben diesen exklusiven Hauptgewinnen, die den V+Genießer in Deutschland schnell zum Musik-VIP werden lassen, locken 100.000 Musik-Downloads. "Mach Sachen" - Mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall! Herbert Sollich: "Damit erreichen wir neue Markenaufladung in der trendbewussten Zielgruppe!" Massive Markenpräsenz wird die V+Etikettenaktion begleiten und unterstützen. Neben prominenten Aktions-Störern auf allen V+Sixpacks, V+Einzelflaschen und Aktionsmaterial im Handelsoutlet und in Getränkemärkten steht vor allem ein eigener V+Spot im Fokus.

Markenspot geplant

"Wir werden mit einem Markenspot klar im zielgruppenaffinen Umfeldern präsent sein und dort attraktive TV-Zeiten belegen", beschreibt Herbert Sollich die massive Kampagnenpräsenz. Zwei TV-Spots zeigen die Aktualität der Biermixmarke und weisen gleichzeitig auf die Aktion 2015 hin. Das exklusive Sponsoringkonzept wurde von der Düsseldorfer Agentur Markenloft und der ProSiebenSat.1-Vermarktungstochter SevenOne Media entwickelt und umgesetzt. Neben einer breiten TV-Präsenz, sind digitale Werbeeinbindungen und On the Ground-Aktionen vorgesehen. So wird etwa der Ausschank auf AMPYA-Konzerten von Veltins betrieben und gebrandet.

Ulrich Biene, ulrich.biene@veltins.de

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21.03.2015 neuzugang

GFDK - Redaktion

Nach personellem Querelen stabilisiert sich das Führungsteam der Berliner Agentur Thjnk um Chefin und Gründerin Karen Heumann. Sebastian Hardieck, langjähriger Chef-Kreative der Düsseldorfer Top-Agentur BBDO vervollständigt das Führungsteam bei Thjnk.

Nicht ganz nachzuvollziehen ist allerdings die Doppel-Kreationsspitze. Denn Stefan Schulte ist aktuell Geschäftsführer Kreation bei Thjnk. Sebastian Hardieck soll sich als Kreations-Chef speziell um New Business und die Betreuung der Top-Kunden wie Douglas und Audi kümmern. Armin Jochum und Hardieck kennen sich noch gut aus der alten gemeinsamen BBDO-Zeit. Hardieck, selbst aus Berlin stammend, wollte wohl gerne zurück in die Heimat und Jochum verspricht sich jede Menge Neugeschäft, denn dafür war Hardieck bei BBDO bekannt.

Thjnk formierte sich aus ehemaligen Jung von Matt-Werbern

2012 formierte Karen Heumann zusammen mit André Kemper, Michael Trautmann und Armin Jochum die Agentur Thjnk. Armin Jochum war wie Karen Heumann bis 2011 Vorstandsmitglied bei Jung von Matt. Im September 2013 wechselte dann noch der Top-Stratege von Jung von Matt Michael von Bach die Fronten und ging als Geschäftsführer Strategie zur Thjnk-Gruppe. André Kemper hat sich ja bekanntlich neuen Aufgaben gewidmet, nach einem kurzen Boxenstopp bei Opel, ist er nun von Mercedes-Benz beauftragt eine neue "Stern-Agentur" gemeinsam mit Tonio Kröger bis Sommer 2015 an den Start zu bringen.

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