Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

21.12.2018 Marken, Hass und Haltung

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V ist der Meinung, dass Marken Haltung zeigen sollen. Ja, da Frage ist mich aber einmal zuerst, wer bestimmt denn die Haltung, und was ist die richtige, oder die falsche?

Eines sollte doch klar sein, Marken sollten keine Politik machen, dafür sind die Politiker zuständig. Weltoffenheit und Toleranz werden von Marken nur verwendet, um ein großes Publikum anzusprechen, und den Verkaufserfolg zu sichern. Auch das hat mit Haltung wenig zu tun, und mit Politik schon gar nichts.

Mal ehrlich, einem Wursthersteller ist es piepen egal, welche Hautfarbe oder Religion der Käufer hat, Hauptsache er kauft die Wurst. Stephan Remmler wußte es schon immer, "Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei". Ein Shitstorm ist noch lange kein Weltuntergang. Wir haben früher gesagt, es gibt keine schlechte Presse, alle ist besser als gar keine.

Lieber Herr Böhmer,

Marken und Agenturen werden immer öfter zum Ziel politischer Angriffe - zumeist kommen die Attacken von rechts bis ultrarechts, übelste rassistische Ausfälle inklusive.

Jüngstes Beispiel war die Beschwerde eines lokalen AfD-Funktionärs bei Rügenwalder Mühle. Die Firma hatte es doch tatsächlich gewagt, in ihrem Spot auch einen Mitarbeiter mit dunkler Hautfarbe als Teil einer feiernden Runde zu zeigen.

Vor einem solchen Hintergrund hat die geradezu slapstickhafte Auseinandersetzung von AfD(-Anhängern) mit diversen Cola-Marken ja wenigstens gewissen Unterhaltungswert.

Klar ist aber auch: Marken und der Dienstleister müssen sich in Zukunft auf immer neue Attacken dieser Art gefasst machen. Sie tun gut daran, darauf vorbereitet zu sein. Gerald Hensel, Werber mit eigener Erfahrung in Sachen Shitstorm von rechts, hat sich in einem Essay mit dem Thema beschäftigt, definiert das Thema Haltung und Markenprägung in diesem Zusammenhang.

Marken werden natürlich auch geprägt durch Menschen. Im besten Fall sind sogar die Menschen selbst echte Marken. Rüdiger Böss, bisher mit dem schönen Titel Executive Vice President Group Content Acquisitions & Sales für ProSiebenSat.1 aktiv, ist so eine Mensch.

Der Oberpfälzer war das Gesicht der Sendergruppe in Hollywood, beeinflusste als Chefeinkäufer auch das Programm ganz maßgeblich. Zum Jahresende verlässt Böss nach mehr als 25 Jahren den Konzern.

Ziemlich sicher auch eine Nachricht mit Blick auf die künftigen Programme bei ProSieben und Sat.1.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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20.12.2018 Job Angebot aus Frankfurt

GFDK - Marketing News - Frank Zimmer

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online bei W&V meint das ein Job Angebot aus Frankfurt nicht das schlimmste ist.

Lieber Herr Böhmer,

Frankfurt am Main und Stuttgart sind die Städte mit den meisten offenen Marketing-Jobs, sagt das Karriereportal Stepstone, das selber in Düsseldorf (Platz 4) sitzt. Stuttgart kenne ich leider zu wenig, aber falls Sie ein Jobangebot aus Frankfurt haben sollten und der Ort schreckt:

Überlegen Sie es sich, denn unter den Top 10 der deutschen Großstädte ist Frankfurt die am meisten unterschätzte. Es ist dort viel besser als man denkt.

Und falls Sie ein Job-Angenbot aus Frankfurt annehmen und in Ihrer neuen Position eine Agentur suchen: Nehmen Sie eine aus Frankfurt. Der Agenturstandort, der schon bessere Zeiten gesehen hat, verdient es.

Sie müssen es mit der Frankfurt-Liebe ja nicht übertreiben: Bei den Medien empfehlen wir München.

Einen schönen Abend wünscht

Frank Zimmer

Foto: Christian Wolf, www.c-w-design.de

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20.12.2018 Ein Kommen und Gehen bei BMW

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, schreibt mit das dass Marketing-Personalkarussell der Autohersteller sich munter weiter dreht. Zuletzt hatte wir ja darüber berichtet das in der Marketing Brance einiges los ist - Freie Fahrt auf dem Marketing-Personalkarussell - Einsteigen bitte.

Lieber Herr Böhmer,

ein Kommen und Gehen im Marketing bei BMW. Erst Swen Schuwirth, kam, sah, ging zurück zu Audi. Jetzt die nächste Top-Personalie, die W&V ebenso exklusiv verbreiten darf: Jens Thiemer, erfolgreicher Marketing-Manager von Mercedes-Benz, kommt nach München zu BMW.

Damit erfüllt Vorstandsmitglied Pieter Nota seine Ankündigung, mehr digitales Denken in seine Abteilung zu bringen.

Denn Thiemer ist ein moderner Mensch, der vom Kunden aus denkt, der die sogenannte Customer Journey vorantreiben wird, der sich um Mobilitätsdienste kümmern wird.

Und so scheinen die großen Automarken wieder gut gerüstet ins neue Marketingjahr zu gehen: Zu Audi passt ein Swen Schuwirth einfach besser, zu BMW ein Jens Thiemer.

Doch das Personalkarussell wird sich in den Marketingetagen der Autohersteller auch 2019 weiter drehen. Mal sehen, was bei VW & Co noch so passieren wird…

Einen schönen Abend wünscht

Jochen Kalka

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19.12.2018 Blattmacher des Jahres

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online bei W&V, weist mich darauf hin, das die Blattmacher gefeiert wurden. Schön und gut, anders sehen das die Journalisten. Journalisten aus 52 Ländern reflektieren über ihre größten Ängste in ihrer Branche, ihre persönlichen Gefühle gegenüber dem Beruf und warum die Pressefreiheit geschützt werden muss.

Die Umfrage stellte die folgenden drei Fragen:

1. Was ist Ihrer Meinung nach die größte Bedrohung für den Journalismus heute?

2. Mit einem Wort, was definiert den Journalismus in Ihrem Land im Moment?

3. Warum sollten sich die Menschen um den Schutz der Pressefreiheit kümmern?

Die wichtigsten Ergebnisse von Journalisten in DACH:

69,2% der Journalisten in DACH wählten negative Worte zur Beschreibung der Branche, gegenüber 30,8%, die positive Worte wählten.
35% der Journalisten in DACH, die ein Zitat über die Bedeutung der Pressefreiheit abgaben, waren froh, zitiert zu werden.

Wichtigste Ergebnisse

Der Rückgang der Einnahmen aus dem Verkauf von Druckerzeugnissen ist ein Hauptanliegen von Journalisten in allen Regionen der Welt. Fake News gelten jedoch als noch größere Bedrohung als sinkende Einnahmen für Europäer (Festland (23%) und Nordische Länder (32%)) und Journalisten in Lateinamerika (32%).

Umgekehrt sind Nordamerika, der Mittlere Osten, Afrika und Asien die Regionen, die am wenigsten von Fake News betroffen sind.

Diejenigen, die am meisten mit dem Vorgehen der Regierung gegen die freie Presse zu tun haben, sind Journalisten in Skandinavien (26%), im Nahen Osten, Afrika und Asien (26%).

Journalisten in Ozeanien, im Nahen Osten, in Afrika und Asien sowie in Lateinamerika waren am meisten besorgt über die Gewalt gegen Journalisten mit 6%, 11% bzw. 9,1% der Befragten, die sie als die größte Bedrohung bezeichneten, während praktisch keine Journalisten in Europa oder Nordamerika die Sicherheit als ein wichtiges Anliegen bezeichneten.

Mit 27% machen Soziale Medien den größten Teil des Besorgnis in Ozeanien aus, während keine Journalisten in Lateinamerika sie als Bedrohung betrachten.

Der Personalabbau ist für Journalisten in Ozeanien ein großes Problem, 27% der Befragten bezeichnen ihn als die größte Bedrohung, gefolgt von den Nordländern mit 21% und dem europäischen Festland und Nordamerika mit 20%.

Unternehmen welche Medien kaufen, werden von nordamerikanischen (15%) und lateinamerikanischen Journalisten (9%) als große Sorge bezeichnet, gelten aber nur von weniger als 6% der Befragten in allen anderen Regionen als große Bedrohung.

Der Nahe Osten, Afrika und Asien waren am negativsten in Bezug auf ihre Journalismusbranche, 87% antworteten mit negativen Worten, gefolgt von Ozeanien mit 72%.

Nordische Journalisten waren am positivsten in Bezug auf ihre Journalismusbranche, 53% antworteten mit positiven Worten, gefolgt von Nordamerika mit 37%. Umgekehrt waren die Journalisten auf dem europäischen Festland nur zu 26% positiv.

Das häufigste Wort auf dem europäischen Festland war "Struggeling", während die beiden beliebtesten Wörter in Nordamerika "Challenge" und "Truth" waren."Conflict", "Crisis" und "Investigation" waren die beliebtesten Wörter, die von Journalisten in Lateinamerika gewählt wurden.

"Censorship" war das beliebteste Wort, das von Journalisten aus dem Nahen Osten, Afrika und Asien gewählt wurde.

"Dying" war das beliebteste Wort, das von Journalisten in Ozeanien gewählt wurde.
Journalisten aus den USA boten die meisten Zitate zum Thema Bedeutung der Pressefreiheit, 68% wollten jedoch anonym bleiben.

"Wie Journalisten über ihren Beruf denken, kann ein aufschlussreiches Barometer für den Gemütszustand der Gesellschaft insgesamt sein, daher ist es alarmierend, dass die Mehrheit der befragten Journalisten so ängstlich bezüglich ihre Beschäftigungsstabilität sind.

Es ist auch inakzeptabel, dass so viele Reporter in Angst um ihre Sicherheit oder um freie Meinungsäußerung leben, wie wir durch die vielen Journalisten gesehen haben, die ihre Antworten um ihres eigenen Wohlbefindens willen anonym halten wollten", kommentiert Elizabeth Ryan, Head of Content bei Sweet Spot.

"Wir sind optimistisch, dass die besten Tage des Journalismus noch kommen werden; dennoch ist es klar, dass Reporter auf der ganzen Welt bedroht sind und die Gesellschaft nur eine einzige richtige Option hat: sie zu schützen."

Lieber Herr Böhmer,

vor einigen Jahren haben wir uns hier in der Redaktion gefragt, wie relevant die Lead Awards noch sind. Ob unsere Leser in Marketingabteilungen und Agenturen einen Medienpreis wirklich noch so interessant finden, wie wir Journalisten glauben. Eine Traffic-Analyse ergab damals: Nein, finden sie nicht mehr.

Nach einer Denkpause 2017 sind die Lead Awards neu an den Start gegangen. Ein Blick in unsere Zahlen zeigt, dass nicht nur der Preis zurück ist, sondern auch die Leute, die sich dafür interessieren. Selten hat ein Artikel über die Lead Awards so viele Leser gefunden wie in diesem Jahr.

Das mag daran liegen, dass das Award-Konzept erneuert und verbessert worden ist. Vielleicht steht die Rückkehr der Lead Awards aber auch für ein ganz anderes Comeback: Für den Respekt vor einem Medienbetrieb, der trotz aller Unzulänglichkeiten immer noch für die beste aller möglichen Content-Welten sorgt.

Einen schönen Abend wünscht

Frank Zimmer

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19.12.2018 Aufsehen und Aufregung

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V schreibt mir, das sich einige Dinge im Leben niemals ändern. Aufsehen und Aufregung, daran fehlt es auch 2018 nicht. Gut so, das sich vieles niemals ändern wird.

Lieber Herr Böhmer,

früher war, nein, ganz bestimmt nicht alles besser - vieles sogar um einiges schlechter. Aber früher war so manches etwas anders. Ganz früher gehörte alles, was mit Telefon zu tun hatte, der tDeutschen Post. Ok, das ist wirklich schon lange her.

Aber auch zu Zeiten der Telekom war es eher schwer denkbar, dass der Chef der ganzen Bude unter die Weihnachtsbäcker geht, um per Video von den Höhepunkten des Firmenjahres zu erzählen.

Telekom-CEO Timotheus Höttges hat ganz offensichtlich verstanden, dass sich die Zeiten geändert haben und neue Weg auch neue Chancen bedeuten. Gut so.

Wenn wir schon bei eher ungewöhnlichen Dingen sind: den klassischen Deutsche-Bank-Aufsichtsrat stellt man sich jetzt auch nicht so vor wie TLGG-Chef Christoph Bornschein. Auch da hat sich was bewegt. Gut so.

Für einige Bewegung in der Agenturszene sorgt ziemlich ausdauern Accenture. In Deutschland hat die Übernahme von Kolle Rebbe für Aufsehen und Aufregung gesorgt.

Matthias Schrader, CEO DACH von Accenture Interactive, und Fabian Frese, GF Kreation Kolle Rebbe, haben im W&V-Gespräch erklärt, wie es zu der Entscheidung kam, was sie vorhaben und warum die ganze Sache vielleicht doch viel logischer ist, als es manch Branchenmensch wahr haben will.

Eines wird aber bei dem Gespräch mit Schrader und Frese genauso klar, wie beim Blick auf Höttges und Bornschein. Am Ende kommt es doch immer auf die Menschen an. Das hat sich nicht geändert. Gut so.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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18.12.2018 Social Media-Leitmedien

GFDK - Marketing News

VICO Research & Consulting analysiert ein halbes Jahr lang über drei Millionen Social Web-Beiträge zu 22 deutschen Tageszeitungen - Die WELT wird mit Abstand am häufigsten diskutiert - Über die taz wird häufiger gesprochen als über die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Die Welt ist das Leitmedium aller deutschen Tageszeitungen im Social Web. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von Deutschlands führendem Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und Analysen, VICO Research & Consulting (www.vico-research.com).

Demnach wurde die überregionale Tageszeitung des Axel Springer-Verlages in einem halben Jahr über eine Million Mal in den sozialen Medien erwähnt und somit rund 400.000 Mal häufiger als die BILD-Zeitung, die in dem Ranking den zweiten Platz belegt. Auf dem dritten Rang folgt die Süddeutsche Zeitung, zu der sich die Social Web-Nutzer im selben Zeitraum 420.660 Mal geäußert haben.


taz schlägt Faz: 50.000 Social Web-Erwähnungen mehr

Die Tageszeitung, kurz taz, wurde während der Analyse 259.759 Mal diskutiert und belegt damit den vierten Rang der Untersuchung von VICO Research & Consulting.

Auf Platz fünf landet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (209.610 Erwähnungen), Platz sechs sichert sich das Handelsblatt (161.372 Erwähnungen) vor Neues Deutschland (79.859 Erwähnungen). Die Rheinische Post belegt als erste regionale Tageszeitung mit 45.350 Erwähnungen den achten Platz.

Südwest Presse und Rhein-Zeitung: Diese Tageszeitungen wurden am seltensten diskutiert

Am wenigsten Social Media-Beiträge wurden während des Analysezeitraumes zu der größten Ulmer Regionalzeitung, Südwest Presse, verfasst (3.767 Erwähnungen). Damit wurde die Baden-Württemberger Tageszeitung am seltensten aller 22 analysierten Medien erwähnt.

So verfassten die Social Web-Nutzer im Schnitt pro Tag mehr Beiträge über Die Welt als über die Südwest Presse während eines halben Jahres. Platz 21 sichert sich die Rhein-Zeitung mit 5.633 Beiträgen, auf dem 20. Platz landet Die Rheinpfalz mit 7.183 Beiträgen.

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse

“Online-Journalismus ist für deutsche Verlagshäuser in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und unsere Analyse zeigt eindeutig, dass insbesondere die Inhalte von Die Welt in den sozialen Medien viral gehen.

Aus diesem Grund darf sich die Zeitung ab sofort zurecht Deutschlands Leitmedium im Social Web taufen. Es überrascht schon, dass Die Welt während des Untersuchungszeitraumes insgesamt fast doppelt so häufig in den sozialen Medien diskutiert wurde wie die Bild, obwohl diese Europas meistverkaufteste Tageszeitung ist.

Weniger überraschend ist natürlich, dass die analysierten regionalen Medien seltener in den sozialen Medien erwähnt wurden als die überregionalen Medien, da diese eine deutlich größere Leserschaft ansprechen.”

Um die Anzahl an Erwähnungen deutscher Tageszeitungen in den sozialen Medien zu analysieren, hat VICO Research & Consulting zwischen dem 21. Mai und dem 21. November 2018 rund 3,04 Millionen öffentliche Beiträge erfasst und ausgewertet. Die Beiträge stammen aus dem Mikroblog Twitter, sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+, Blogs, Foren, sowie Q&A-, Video- und Bild-Portalen.

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12.12.2018 Markenschädigung

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, weist mich auf eine politische Aktion hin in der Nutella das Opfer ist. Also, ich möchte nicht, dass meine Marke, die GFDK, von politischen Aktivisten für ihre Zwecke mißbraucht wird. Mit Haltung zeigen hat das nichts zu tun, wenn man mich zwingen will, mich für oder gegen etwas auszusprechen.

Das ist Markenschädigung

Ich möchte mich auch nicht dafür auch noch rechtfertigen müssen oder Stellung beziehen, warum ich das nicht möchte. Hier haben einige etwas falsch verstanden. Hier handelt es sich eindeutig um eine Markenbeschädigung, die hier vorgenommen wird, und da gibt es nichts zu jubeln. Stellen sie sich vor, ich male nachts ihr Auto an, um meine politische Botschaft los zu werden, das nennt man Sachbeschädigung.

Lieber Herr Böhmer,

häufiger hört man in letzter Zeit, Unternehmen und Marken müssten Haltung zeigen. Tatsächlich passiert das selten. Warum nicht nachhelfen? Denken sich politische Aktivisten und machen Nägel mit Köpfen.

Jetzt hat es Nutella erwischt. In Berlin ist ein Plakat aufgetaucht, das aussieht wie ein Out-of-home-Motiv von Ferrero. „Lieber braun aufs Brot als braun im Kopf“ steht darauf geschrieben. Vor einigen Tagen erst wurde Coca-Cola benutzt, um „für eine besinnliche Zeit“ zu werben mit dem Ratschlag: „Sag Nein zur AfD“

Aktivisten wollen Statement erzwingen

Mit diesen Aktionen zwingen die Urheber die Firmen, Stellung zu beziehen. Selbst wenn sie schweigen würden. Denn auch nichts zu sagen wäre ein Statement.

Coca-Cola zum Beispiel hat zwar festgestellt, dass das Motiv nicht aus dem Konzern stammt, sich gleichwohl inhaltlich nicht davon distanziert, sondern die Aussage gebilligt. Allein die vorsichtige Sympathie mit den Plakatklebern hat Coca-Cola Sympathien eingebracht.

Wie Ferrero wohl mit dem prank umgehen wird? Noch prüft das Unternehmen. Selbst eine laue Stellungnahme könnte gefährlich sein. Schon in der Offenbarung heißt es: „Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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11.12.2018 Post von W&V

GFDK - Marketing News

Post von W&V - Lieber Herr Böhmer,

die Woche endet mit Aufregern wie dem Zebra-Fleisch, das derzeit sehr zum Ärger vieler Verbraucher im Tiefkühlfach von Netto liegt, oder der AfD-Kritik an einem Werbespot der Rügenwalder Mühle, in dem ein „Afrikaner“ zu sehen ist. Das Schöne an den Reaktionen auf beide Themen: Daraus spricht klare Haltung. Pro Artenschutz, gegen Rassismus.

Traurig ist indes, dass es eine beliebte digitale Lifestyle-Marke aus den USA hierzulande nicht geschafft hat. Zum Wochenende musste Condé Nast das endgültige Aus für Wired verkünden, auch bei der noch übrig gebliebenen Onlinefassung wird nach 7 Jahren im deutschen Markt noch vor Jahresende der Stecker gezogen. Es reicht eben doch oft nicht aus, einfach ein gut gemachtes Rezept adaptieren zu wollen.

Ihnen stand vor dem 2. Adventswochenende der Sinn mehr nach Beschaulichem? Davon können wir jede Menge liefern – die Unternehmen gehen mit Reklame fürs Fest jetzt in die Vollen. Weihnachtsspots liefern die Telekom, Netto – oder sogar der Zoll. Ausgerechnet mit einem bekifften Weihnachtsmann sucht er Nachwuchs

Der Weihnachtsspot "Schöne Bescherung" von Zum Goldenen Hirschen Stuttgart läutet die nächste Runde der Ausbildungskampagne "Dein Talent im Einsatz" des Deutschen Zolls ein.

Für W&V ging jetzt eine besondere Woche zu Ende – angefüllt mit unserem Kreativranking. Den Abschluss macht das frisch erschienene Auftraggeberranking. Vielleicht schauen Sie nachher beim Wochenendeinkauf sogar bei der kreativsten Marke vorbei  ….

Viel Spaß beim Lesen

wünscht die W&V-Redaktion

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11.12.2018 100 Köpfe mit Ideen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, weist mich heute darauf hin, das ich nicht zu den 100 Köpfen gehöre, die W&V für wichtige Weichen und mutige Entscheidungen ausgewählt hat. OK, damit habe ich auch nicht gerechnet, ich bin ja auch nicht im Markeing tätig.

Lieber Herr Böhmer,

Zahlen sind ja eigentlich wunderbar eindeutig - und trotzdem irgendwie doch immer sehr relativ. Nehmen wir zum Beispiel die 100. Wenn jemand 100 Freunde zum Adventsumtrunk einlädt, dann ist das für uns Normalsterbliche doch ziemlich viel.

Wenn jemand 100 Freunde auf Facebook hat, dann ist das für Social-Media-Aktivisten ziemlich wenig. 100 Köpfe eines Jahres sind auf den ersten Blick ziemlich viel.

Wenn man sie aber auswählen muss, dann zeigt sich schnell, dass 100 Köpfe auch ziemlich wenig sein können. Trotzdem ist es uns auch in diesem Jahr wieder gelungen, 10x10 Menschen zu definieren, die sich mit vollem Recht auf unserer Liste finden.

Kein Zweifel, es würde auch noch eine ganze Reihe weiterer Frauen und Männer geben, die unsere 100 Köpfe wirklich schmücken könnten. Aber es ist eben doch die Qual der Wahl und außerdem haben wir uns für die Zusammenstellung des Rankings auch ein paar Regeln gegeben.

Dazu gehört, nur als Beispiel, dass im Normalfall nicht mehrere Menschen des gleichen Unternehmens darauf zu finden sind. Dazu gehört auch, dass wir den Aspekt Diversität im Auge behalten.

Schließlich und endlich ist aber das Schöne an so einer Auswahl, dass man wunderbar darüber diskutieren kann.

Ohne jeden Zweifel auf die besagte Liste passen würde auch Stefan Ottlitz, der als Leiter der Produktentwicklung zur Geschäftsleitung des Hamburger Spiegel-Verlags gehört. Gleichzeitig würde das aber irgendwie gar nicht zu seiner Maxime passen.

Nicht umsonst lautet der Titel seines wirklich lesenswerten Beitrags: "Es geht um Produkte, nicht um Eitelkeiten"

Einen schönen Abend mit möglichst viel von dem, was in Ihrem Ranking ganz weit oben steht, wünscht

Holger Schellkopf

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08.12.2018 Mit Sternekoch Andreas Schweiger

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V hat heute eine schöne Geschichte für uns. Kommunikation mit der Öffentlichkeit spielt eine immer größere Rolle und das hat Lidl gut verstanden. 2018 ist, was das angeht, wohl das Lidl Jahr. Im April hat die GFDK Redaktion Essen und Trinken berichtet:

"Der Discounter LIDL hat ab April 2018 freiwillig alle Frischfleischprodukte (Schwein, Rind, Pute, Hähnchen) seiner Eigenmarken nach dem Vorbild der Eierkennzeichnung durch ein 4-stufiges Modell gekennzeichnet, und damit sogar die Bundesregierung blamiert."

Nun hat Lidl eine weiteres Highlight geliefert, der die Konkurrenz erblassen läßt. Auf diese Idee ist weder Rewe, Aldi noch Edeka gekommen. Lidl hält in diesem Jahr auch noch einen weiteren Rekord.

Mit vier positiv Meldungen, Artikeln hat es Lidl in diesem Jahr auf unsere Webseite geschafft, so viel wie kein anderes Unternehmen, Platz zwei belegt mit drei positiv Artikeln, Douglas mit Tina Müller.

Lieber Herr Böhmer,

dass es nur 50 geladene Gäste waren, denen die Kinnladen runterklappten, als Lidl die Bombe platzen ließ, ist egal. Die Wirkung ist trotzdem immens, weil sich die Story rumspricht. Denn die Kampagne ist einfach durch und durch gut gedacht und gemacht.

Am 29. November öffnete in der Münchner Müllerstraße Das Lux 42, ein exklusives Pop-up-Restaurant – unter der Führung von Sternekoch Andreas Schweiger. Jeder Gast zahlt keine festen Preise, sondern, was ihm der Restaurantbesuch wert war.

Was die Öffentlichkeit erst am Nikolausabend erfuhr: Hinter dem Restaurant steht der Discounter Lidl. Die Menüs im Lux 42 wurden sämtlich mit Lidl-Produkten zubereitet. Alle Einnahmen des Restaurants werden an eine Organisation gespendet, die Kinder vor Missbrauch und Gewalt schützt.

Kann eine Marke mit ihrer Botschaft noch näher am Menschen sein? Wohl kaum. Schließlich geht auch Liebe durch den Magen.

Kann man eine Botschaft noch besser rüberbringen? Wohl kaum. Denn: Wer könnte die Gütekriterien Qualität und Frische besser transportieren als ein Sternekoch?

Kann man eine Kampagne emotionaler verpacken? Wohl kaum. Sie bietet nicht nur ein echtes Erlebnis und arbeitet mit einem sympathischen Prominenten. Darüber hinaus demonstriert Lidl Uneigennützigkeit und Herz, indem die Einnahmen des Restaurants an eine wohltätige Organisation gespendet werden.

Ergo: Kompliment an die Münchner Agentur FJR, Lidl-Marketingchef Jürgen Achenbach und die Event-Agentur G.R.A.L.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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