Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

12.12.2020 Eine überraschende Weihnachtskampagne

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über den Weihnachtsmann von Audi.

Lieber Herr Böhmer,

also mich hat er ja an den alten Pierce Brosnan-James Bond erinnert, der neue Weihnachtsmann von Audi: Maßgeschneiderter Anzug, kontrolliertes Lächeln, perfekt frisiert, glatt. – Zu glatt?

Meinen Kollegen Peter Hammer jedenfalls lässt der Ingolstädter Weihnachtsspot von Thjnk „emotional völlig unberührt“.

Zur Ehrenrettung dieses kurzbärtigsten Santa Claus, den ich je gesehen habe, möchte ich noch anführen: Immerhin ist diese Weihnachtsgeschichte tatsächlich, wie beabsichtigt, „radikal anders“.

Der Discounter Penny zum Beispiel massiert zwar meisterhaft die Tränendrüsen und schafft es damit, zum beliebtesten Werbespot des Monats Novembers auf YouTube zu werden.

Ist ja gut! Aber mutiger ist Audi. Dass Santa Snob vom Nordpol polarisiert, war schließlich klar.

Ach, reden wir lieber über Selbstbefriedigung. Die Berliner Agentur Heimat Active wirbt für die Marke Womanizer. Das ist ein Sextoy, das sowohl vaginal als auch klitoral stimuliert – soweit ich das auf den Bildern erkennen kann.

Entwickelt wurde das Gerät von einem Ehepaar: Brigitte und Michael Lenke. Die Beiden wollten damit den „Orgasm Gap“ zwischen Männern und Frauen schließen.

Ein schöner Schluss.

Ein genussvolles Wochenende wünscht

Rolf Schröter

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10.12.2020 Smoothie-Edition von True Fruits

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Erst mal das: Im Internet verbrachten die jungen Leute 2020 258 Minuten täglich im Internet. 2019 waren es noch 205. Nur nach Informationen haben die nicht gesucht. Man will in dieser Generation, der Zwölf- bis 19-Jährigen, lieber dumm sterben. So steht es in der zwölften Ausgabe der JIM-Studie

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

das Gehirn liefert manchmal seltsame Dinge aus, oft basierend auf besonders erfreulichen oder schmerzlichen Erfahrungen.

Wer wie in meinem Fall in mehreren Chargen und damit beunruhigend lange Zeit "Bibi & Tina" über sicher ergehen lassen musste, ordnet dies fast schon zwangsläufig irgendwann eher in den schmerzlichen Bereich ein.

Ändert aber auch nix daran, dass sich  die beiden Figuren tief in das Gedächntnis eingegraben haben – und zum Vorschein kommen, wenn man sie ganz und gar nicht brauchen kann und irgendwie auch wehrlos ist.

Schuld hat diesmal die Smoothie-Bude True Fruits mit ihrem ausgeprägten (und manchmal auch reichlich fehlgeleiteten) Hang zur Provokation. Die aktuelle Limited Edition sorgt für ein neues Duo:

"Bibi & True Fruits" statt "Bibi & Tina" sozusagen. Die beiden sind auch nicht auf Amadeus und Sabrina unterwegs (schöne Grüße an alle, die jetzt auch einen Ohrwurm haben), sondern im Einzelhandel und zwar mit Bilou und Billo.
 
Ersteres ist eine Duschpflegeserie, mit der Influencerin Bibi ein paar Euro machen will, zweiteres eine den identischen Zweck verfolgende Smoothie-Edition von True Fruits.

Interessanterweise stößt die trinkbare Version respektive der mit ihr verbundene Marketing-Hook auf durchaus positive Reaktionen in der sonst ja gerne mal schäumenden Social-Media-Welt. Bibi höchstselbst hat sich noch nicht geäußert, nimmt aber das Werbeplus wohl ganz gerne mit.
 
Apropos Influencer: Adil Sbai, CEO und Co-Founder bei WeCreate, und Influencer-Marketing-Expertin Sarah Emmerich präsentieren bei W&V die drei herausragendsten Creator im November auf Instagram.

Zu guter Letzt noch ein wenig jahreszeitlich geprägtes: Im Wettbewerb um den meistgefeierten Weihnachtsspot hat Lidl jetzt vorgelegt. In einer Art Actionfilm legt sich der Discounter mit einem bösen Weihnachtsmann an – offenbar zur Freude des Publikums.

Schönen Abend.

Holger Schellkopf

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10.12.2020 AirPods Max: Apple

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Apple steigt nach jahrelangen Spekulationen ins boomende Kopfhörer-Geschäft ein. Der US-Konzern will dabei an den Erfolg seiner Airpods-Ohrstöpsel anknüpfen.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist begeistert von dem Over-Ear-Kopfhörer von Apple.

Lieber Herr Böhmer

rund 600 Euro kosten die Over-Ear-Kopfhörer von Apple. Kurz vor Weihnachten werden die “AirPods Max” einen gehörigen Umsatzschub für die Kultmarke bringen.

Der Preis erscheint auf den ersten Blick teuer. Aber Apple ist in diesem Segment nicht der teuerste Anbieter. So kostet zum Beispiel der Beoplay H95 der dänischen Luxusmarke Bang & Olufsen 200 Euro mehr.

Ich glaube, der Corona-bedingte Trend zum Homeoffice wird den bequemen Over-Ear-Kopfhörern einen zusätzlichen Schub verleihen. Der wichtigste Grund dafür: Ihre Sichtbarkeit.

Das gesellschaftliche Leben hat sich ins eigene Heim verlagert. Der wichtigste Kontakt zur Außenwelt ist unser digitales Endgerät. Wir werden nicht mehr ganzheitlich erfasst, sondern als Querporträtbewegtbild.

Over-Ear-Kopfhörer sind für dieses Szenario das ideale Lifestyle-Objekt und das perfekte Statussymbol. Der Preis passt.

Einen schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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08.12.2020 in diesem Jahr weniger Kataloge

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Vorweg erst mal das. Das in normalen Jahren so umsatzstarke Weihnachtsgeschäft könnte 2020 für bis zu 50.000 Händler in die Insolvenz führen, mahnt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Auch das zweite Adventswoche lief für den Einzelhandel weiter schlecht. Und auch das Sterben der Reisebüros hat begonnen, wie die "Welt" heute titelte.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist nicht sonderlich traurig, das es keinen Ikea Katalog mehr gibt. Unternehmensgründer Ingvar Kamprad hatte den ersten Katalog des Möbelhauses 1951 selbst zusammengestellt und damit einen Klassiker geschaffen. Im auflagenstärksten Jahr wurden weltweit 200 Millionen Exemplare in 32 Sprachen gedruckt. Damit ist es nun vorbei.

Lieber Herr Böhmer,

noch vor gut zwei Jahren schrieb ich: Einige Dinge „ändern sich scheinbar nie“. Ich meinte damit, dass Jahr für Jahr der Ikea-Katalog in unseren Briefkästen liegt. Doch damit ist jetzt Schluss. Nach 70 Jahren stellt das Möbelhaus ihn endgültig ein. Schade, ich habe meine 2020-Ausgabe bereits weggeworfen. Denn ich ahnte nicht, dass es eine historische sein würde.

Mein Verhalten zeigt, dass die Entscheidung aus Schweden wohl die richtige ist. Die Kunden surfen lieber auf der Webseite oder in der App, statt sich den Wälzer auf den Wohnzimmertisch zu legen. Ganz zu schweigen vom Nachhaltigkeitsaspekt.

Ikea begründet die Entscheidung genau damit: mit der Digitalisierung und dem sich ändernden Verhalten. Vielleicht hat auch das Umsatzminus in diesem Jahr etwas damit zu tun.

Sicherlich aber die Coronasituation insgesamt. Denn es ist das Jahr, in dem wir Gewohnheiten überdenken, Dinge neu machen und radikaler entscheiden als bisher. Und radikal ist der Schritt definitiv.

Auch bei BMW ändert sich das Marketing gerade massiv. Nach einem neuen Agenturmodell und neuen Dienstleitern tritt nun eine neue Marketingleiterin für BMW Deutschland an. Kirsty Skinner-Gerth löst ab 1. Februar 2021 Marc Lengning ab.

Hat auch Sie das Transformationsfieber gepackt? Vielleicht fangen Sie mal mit kleinen Schritten an und probieren TikTok aus: Ich habe vergangene Woche mit dem Vermarktungschef Thomas Wlazik gesprochen.

Er hat einige gute Tipps und vier Marketingstrategien für die Plattform parat. Außerdem erklärt er im Interview, warum Sounds die neuen Hashtags sind. Wie das in der Praxis aussehen kann, macht Boss vor. Inklusive eigenem Song. TikTok ist also längst im deutschen Mittelstand angekommen.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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06.12.2020 Für alle Corona-Panikkäufer

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist anscheinend ein Hamster Fan.

Lieber Herr Böhmer,

der kleine Hunger musste sterben. Das war von Anfang an klar, sagt Kreativgeschäftsführer David Stephan von David+Martin. Die Münchner Agentur hat die Marke Müller Milchreis modernisiert und dabei das kleine, bunte Zeichentrick-Kerlchen gefeuert.

"Die Zeit von klassischen Werbefiguren ist vorbei", sagt David Stephan.

Und was ist mit Käpt’n Iglo? Das Münchner Landgericht hat gerade eine Klage von Iglo gegen Appel Feinkost abgewiesen. Appel hatte nämlich mit einem Typen geworben, der nach Meinung von Iglo aussieht wie ihr Käpt’n.

Nix da. Die Münchner Landrichter sehen kein Exklusivrecht auf einen bärtigen, älteren Mann mit Mütze vor Meereshintergrund. Appel hatte es schließlich gesagt: Der Typ ist kein Kapitän, sondern nur ein "Best-Ager in edlem Outfit".

Wie dem auch sei. Dass es überhaupt einen Streit gibt, zeigt doch: Die klassische Werbefigur eines in die Jahre gekommenen Mannes mit heller Gesichtsbehaarung und dunkler Filzkappe scheint voll gut zu wirken.

Und der kleine Hunger wirkt nicht mehr? Ich verstehe das nicht. Ich mag Werbefiguren. Alte und neue. Ich mag auch den kleinen Hamster aus Plüsch, den die Firma Hakle ihrem limitierten XL-Paket aus 64 dreilagigen Klopapier-Rollen mit Hamster-Aufdruck beibettet.

Ich finde, Hakle sollte den Hamster zur ständigen Werbefigur machen: Zum Hakle-Hamster, kurz: HaHa. Er wäre mein ständiger Gast an dem Ort, wo ich die besten Ideen habe.

Ein nices Weekend wünscht

Rolf Schröter

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05.12.2020 das kommende Jahr planen?

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hofft wohl auf bessere Zeiten, wie wir alle. Nur die optimistischsten unter uns glauben, dass in den nächsten Monaten wieder Veranstaltungen und Großevents stattfinden können. Wie soll man das kommende Jahr planen?

Lieber Herr Böhmer,

es ist die Zeit, in der viele von uns für das kommende Jahr planen – so gut das eben geht, wie wir 2020 gelernt haben. Schon jetzt deutet sehr viel darauf hin, dass auch die Planung 2021 eher volatil ausfallen wird.

Erst vor ein paar Tagen hatte uns OMR-Gründer Philipp Westermeyer verraten, dass es zum eigentlich gewohnten Zeitpunkt im Mai kein Festival in Hamburg geben wird. Stattdessen gebe es später im Jahr verschiedene andere Optionen für die Online Marketing Rockstars.

Die nächste Überraschung kommt jetzt aus Köln. Die DMEXCO 2021 soll nämlich satte zwei Wochen vor dem ursprünglich geplanten Termin  über die Bühne gehen.

Am 7. und 8. September 2021 wird – so der neue Plan - es die erste hybride DMEXCO geben - mit „pulsierendem Event vor Ort und digitaler Experience online“, wie es in der entsprechenden Mitteilung heißt. Statt wie gewohnt an einem Mittwoch, geht es diesmal bereits an einem Dienstag los.

Ein durchaus überraschender Move, der auch die Pläne des ein oder anderen Veranstalters beeinflussen könnte.

Der Blick zurück auf 2020 sollte zumindest mit Blick auf das Kreativranking bei Scholz & Friends ganz ohne Zorn ausfallen.

Der erste Platz von Scholz & Friends ist nicht zuletzt ein Verdienst von Kreativchef Matthias Spaetgens. Im W&V-Interview bezieht er Stellung zur Aussagekraft des Rankings - und zeigt sich gleichzeitig durchaus offen für eine Reform der Awardindustrie.

Apropos Kreativ-Ranking: da wird es im kommenden Jahr schon mal mindestens eine zusätzliche Chance auf Punkte geben. Mit der "DOOH Creative Challenge" zeichnet das Digital Media Institute (DMI) herausragende Kampagnen auf Digital Out of Home aus.

Ganz traditionell gibt es natürlich auch Ruhm und Ehre in Form von Punkten und Preisen beim Deutschen Mediapreis. Wer hier am Start sein will, sollte aber langsam Fahrt aufnehmen. Die Deadlines der Einreichungsfristen rücken näher.

In diesem Sinne einen kreativen Abend wünscht

Ihr Holger Schellkopf

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04.12.2020 Marktführer für digitale Zeitschriften

GFDK - Marketing News

Readly, europäischer Marktführer für digitale Zeitschriften, ruft mit einem eigenen Award eine Auszeichnung ins Leben, die einmal jährlich hervorragende Leistungen im Bereich der digitalen Interaktion mit den Leser*innen würdigt. Die Gewinner der sechs Kategorien wurden per Datenanalyse ermittelt und heute während des Readly Client Days bekannt gegeben.

Das besondere an den Readly Awards ist, dass keine Jury, sondern Daten darüber entscheiden, wer zu den prämierten Verlagen gehört. Die Analysen von Readly basieren auf mehr als 32 Milliarden Datenpunkten. Sie bieten einen objektiven Blick auf die Leistungskennzahlen und wurden bei der Ermittlung der Gewinner in den verschiedenen Kategorien verwendet.

Unser Ziel ist es, die Digitalisierung der Zeitschriften-Industrie voranzutreiben und zu unterstützen. Mit mehr als 800 Verlagen auf unserer Plattform ist es unserer Meinung nach an der Zeit, nicht nur die Verlage zu würdigen, denen es gelingt, ihr digitales Publikum anzusprechen, sondern auch hervorzuheben, dass die von uns zur Verfügung gestellten Daten-Tools zur Leistungssteigerung genutzt werden können.

Mit Nutzer*innen in 50 Märkten ist Readly sowohl eine Vertriebsplattform als auch ein Analyseinstrument, sagt Ranj Begley, UK Managing Director und Chief Content Officer bei Readly.

Die Gewinner der Readly Awards 2020 sind:

Readly Reach Award - Computer Bild, DE

Mit dieser Auszeichnung wird die Zeitschrift gewürdigt, die im Jahr 2020 die höchste Zahl an einzelnen Lesern erreicht hat. Computer Bild hat über das gesamte Jahr hinweg Leser in seinen Bann gezogen und dadurch das höchste Level an Leserschaft generiert.

Readly Read Time Award - The People’s Friend Pocket Novel, UK

Diese Zeitschrift zeichnet sich dadurch aus, dass sie pro Zugriff die längste durchschnittliche Lesezeit hervorruft. The People’s Friend Pocket Novel beschäftigt und unterhält seine Leser länger als jedes andere Magazin auf der Plattform.

Readly Bookmark Award - BBC Good Food, UK

Mit dieser Auszeichnung wird das Magazin gewürdigt, das die höchste Anzahl von Lesezeichen auf Readly gesammelt hat. BBC Good Food bietet Inspirationen und Informationen, auf die unsere Leser immer wieder zurückkommen möchten.

Readly Engagement Award - Bamse för de Yngsta, SE

Diese Auszeichnung wird der Zeitschrift verliehen, die ihr Publikum von Anfang bis Ende in ihren Bann zieht. Gewürdigt wird das Magazin, das über alle Ausgaben hinweg den höchsten Prozentsatz an gelesenen Seiten aufweist.

Readly Reader's Favourite Award - National Geographic, DE

Mit dieser Auszeichnung wird das Magazin mit der höchsten Anzahl von Favoriten auf Readly prämiert. Für die Leser ist es wichtig, dass sie nie eine Ausgabe verpassen.

Readly Magic of Magazines-Auszeichnung - Future Publishing, UK

Mit dem Magic of Magazines Award wird ein Verlag geehrt, den man wahrhaftig als Botschafter von Readly bezeichnen kann. Future Publishing nutzt Readly-Statistiken, um die Performance seiner Marken fortwährend zu verbessern und kooperiert bei sämtlichen neuen Initiativen konsequent und partnerschaftlich mit uns.

- Diese Verlage haben alle eines gemeinsam. Sie schaffen es dauerhaft, das Interesse von Lesern wirklich zu wecken. Diese hohen Maße an Engagement und Konsum von hochwertigen Inhalten sind das, was wir ‘Magic of Magazines’ nennen, sagt Ranj Begley.

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03.12.2020 Marketer wollen moralischer sein

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

es ist eine hochkarätige Woche. Nachdem wir gestern die 100 einflussreichsten Köpfe für 2021 veröffentlicht haben, folgt heute das W&V-Kreativranking. Es gewinnt eine Agentur, über die wir dieses Jahr viel gesprochen haben, sehr viel Gutes – aber nicht nur.

Eine Agentur, deren Siegerkampagnen uns noch lange im Kopf bleiben werden – eine davon hat sogar eine längst überfällige Änderung im deutschen Gesetz bewirkt. Schon allein deshalb ist diese Agentur der gebührende Sieger. Herzlichen Glückwunsch an ...

Entschuldigen Sie dieses unverschämte Klickbaiting. Ich gelobe Besserung. Und sage deshalb ganz unverblümt: Es stimmt, Salesforce hat Slack gekauft . 27,7 Millionen Dollar hat der CRM-Anbieter für den Business-Messenger locker gemacht.

Die Übernahme sei nicht weniger als "die strategisch wichtigste Kombination in der Geschichte der Software" – das sagt zumindest Slack-Chef Stewart Butterfield. Der Coup bekommt von mir ein tanzendes Pokémon-Emoji: charmander:

Einen Daumen hoch oder sogar ein Smiley mit Herzchen-Augen haben auch 60 Prozent der Marketer und Kommunikationsexperten verdient. Sie sagen nämlich, dass die Wirtschaft ihre Werbegelder in Medien stecken sollte , die einen positiven Einfluss auf Gesellschaft und Demokratie haben.

Haltung wird also auch für Werbespendings wichtiger. Das ist eine gute Botschaft. Auch wenn viele der Befragten vermutlich noch nicht oder nur teilweise danach handeln, ist Einsicht ein erster wichtiger Schritt.

Das bedeutet, dass jetzt die Medien gefragt sind, ein positives Umfeld zu schaffen. Und das heißt nicht, dass nur noch positive Themen gefragt sind. Sondern vor allem, dass Hass, Hetze, Diskriminierung und Fake keinen Platz mehr haben. Ist das nicht ein schöner Vorsatz für 2021?

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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01.12.2020 Rekordumsätze am Black Friday

GFDK - Maketing News - W&V Holger Schellkopf

Laut dem Zahlungs-Anbieter Klarna stieg das Umsatzwachstum am Black Friday im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent. Von Neuseeland bis Kalifornien konnten die Shopify-Händler eine Umsatzsteigerung von 75 Prozent  gegenüber dem Black Friday im Jahr 2019 verzeichnen.

Deutschland belegt zudem Platz Fünf der Länder, in denen weltweit am meisten verkauft wurde - und deutschlandweit wurde in Berlin am meisten geshoppt. Und das auch noch: 63 Milliarden US-Dollar (ca. 52,6 Milliarden Euro) Werbeinvestitionen hat die Corona-Pandemie vernichtet. 

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen am Black Friday keine Rolle.

Lieber Herr Böhmer,

der Black Friday hat sich längst in die Riege der besonderen Paradoxa unserer Zeit eingereiht. Während gefühlt an allen Ecken und Enden - nicht ohne Grund -  der mahnende Zeigefinger  (u. a. wegen fehlender Nachhaltigkeit, nur vermeintlich attraktiven Angebote, Klimaunverträglichkeit) gehoben wird, schießen gleichzeitig weltweit die Umsätze nach oben.

Der Super Sale war zumindest für die Online-Händler super. Darin sind sich Analysten einig.

Ebenso herrscht Einigkeit darüber, dass diese Entwicklung nur bedingt mit dem ja durchaus gestiegenen Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Klimaschutz unter einen Hut zu bringen ist und schon gar nicht mit den Aufrufen, den stationären Handel zu unterstützen. Aber gut, manchmal passen Wunsch und Wirklichkeit eben erst mit Verzögerung zueinander.

Gilt in ähnlicher Art übrigens auch für das Thema Digitalisierung. Auch hier herrscht große Einigkeit darüber, dass schnellstens mehr passieren muss. Die harte Realität sieht aber leider noch etwas anders aus.

Ein neuer Digitalisierungsindex für Deutschland zeigt beispielsweise großen Nachholbedarf bei kleineren und mittelständischen Unternehmen.

Spitzenreiter ist laut Index die Informations- und Kommunikationsbranche. Das hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass in diesem Jahr viele Veranstaltungen quasi turbo-digitalisiert wurden.

Mit häufig durchaus erfreulichen Ergebnissen. Weil dem so ist, sind auch wir eifrig dabei, unser Angebot konsequent weiter auszubauen.

Jüngster Neuzugang ist hier der W&V-Chefredaktionstalk. Das Format, natürlich komplett digital, feiert morgen seine Premiere. Wer dabei sein will, kann sich immer noch anmelden.

Wir sehen uns.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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28.11.2020 start in die "Grünere Woche"

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, fragt sich, wer noch Weihnachten braucht.

Lieber Herr Böhmer,

braucht eigentlich irgendwer Weihnachten noch? Oder kann das weg, weil uns der Black Friday als großes Spektakel am Ende des Jahres völlig ausreicht?

Wenn man die Diskussionen, Medien und Botschaften in diesen Tagen verfolgt, erschleicht einen das Gefühl, dass Weihnachten nur noch Legitimation für eine große Rabattschlacht ist.

Da ist es geradezu erfrischend, sogar beruhigend, dass sich manche Onlinehändler weigern, bei dem Rabatt-Exzess mitzumachen, und stattdessen andere Projekte starten.

Bei einigen werden die Produkte sogar teurer, dann aber selbstverständlich für einen guten Zweck.

Vor allem kleine Händler gehen mit gutem Beispiel voran, aber auch Globetrotter startet die "Grünere Woche". Meine Kollegin Annette Mattgey hat recherchiert, was das bedeutet.

Für gar keinen Konsum plädiert dagegen Steve Carell alias der Weihnachtsmann. Er weiß genau, dass die begehrenswertesten Dinge die sind, die man nicht haben kann.

In diesem Jahr ist das eben nicht das neue Apple-Gerät oder das Spielzeugauto. Sondern der Geruch von Großmutters Weihnachtsbraten, der wegen Corona ausfallen muss.

Oder die Schneeballschlacht mit der Familie, die nicht stattfinden wird. Deswegen schnüren in diesen schönen Weihnachtsspot für die Comcast-Marke Xfinity der Weihnachtsmann und die Elfen – natürlich aus dem Homeoffice heraus – ausschließlich Pakete mit "Zusammensein"-Geschenken.

Zwischen den Zeilen steht: Nur die Einfallslosen prügeln sich am Black Friday um die besten Schnäppchen.

Die Botschaft des Kabelnetzbetreibers steht für eine Haltung, die auch über die Cyber Week hinaus anhält.

Die mehr für die Marke tut, als der 30-Prozent-Rabattgutschein. Die eine Brand zur Lovebrand macht.

Verena Gründel

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