Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

20.05.2018 eine gewagte Inszenierung

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Frank Zimmer Redaktionsleiter Online von W&V schrieb mir noch gestern das zuviel Kommunikation auch nicht immer das richtige ist. Bei İlkay Gündoğan und Mesut Özil ist der Schuß nach hinten los gegangen. Aber es gibt einen lachenden dritten, und das ist Ritter Sport.

Jochen Kalka Chefredakteur von W&V schriebt mir heute zu der Teemaschine von Vorwerk. In den sozialen Medien wurde das Gerät sofort zerrissen. Die User fragen sich, ob man tatsächlich so ein teures Produkt braucht, um sich einen Tee zu kochen: Peinlich war auch das Vorwerk um das blöde Ding so ein Geheimnis gemacht hat.

Lieber Herr Böhmer,

eine Marke ist ohne Marketing keine Marke. Zumindest nicht auf Dauer. Kurzzeitig, oh ja, das kann gelingen, da gibt es Beispiele ohne Ende. Marken, die es geschafft haben, ohne Werbung erfolgreich zu sein. Das spanische Modelabel Mango war mal so ein Beispiel, die Brauerei Rothaus und Vorwerk.

Natürlich ist das nur die halbe Wahrheit, alle haben irgendwie im Marketing mitgemixt, aber weitgehend, oft jahrelang oder gar ganz auf klassische Werbung verzichtet.

Der Vorwerk-Konzern kriegt dafür jetzt seine Quittung. Der weltweite Umsatz mit Thermomix ist im vergangenen Jahr um 12,9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zurückgegangen. Und das in einer Zeit, als das Thermomix-Fieber ausgebrochen ist und zig Zeitschriften zu dem Thema auf den Markt kamen, mit einer verkauften Gesamtauflage von über einer Millionen Stück allein in Deutschland. Was für eine vertane Chance.

Nun hat Vorwerk eine Inszenierung gewagt, die an Apple erinnert: Ein neues Produkt wurde geheimnisvoll angekündigt und als nicht erkennbarer Teaser auf die Homepage gestellt. Heute war die offizielle Enthüllung – und die Welt hielt den Atem an:

Das frisch geborene Baby ist …eine Teemaschine. Wow. Wie aufregend. Bei Apple mag man sich ärgern, dass sie nicht auf diese famose Idee gekommen sind. Die es seit zig Jahren gibt. Nur nicht zu diesem horrenden Preis von 599 Euro.

Ob das Teedings die Rettung für den Vorwerk-Konzern ist? Das ist mehr als fraglich. Angesichts der nun publizierten negativen Umsatzzahlen sieht die ganze Tee-Aktion nach einer Nebelkerze aus.

Höchste Zeit also, dass Vorwerk wieder klassische Werbung macht. So schön wie zuletzt vor zwölf Jahren.

Ihnen einen schönen Abend.

Jochen KalkaJochen Kalka
Chefredakteur

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17.05.2018 Das hätte Merkel voher machen sollen

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Frank Zimmer Redaktionsleiter Online von W&V teilte uns mit, das die DSGVO bei den Unternehmen das Thema Nummer 1 ist, und die Anwälte ausgebucht sind.

Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V unterrichtete uns noch einmal über die neuste Entwicklung zur DSGVO, und meint, das es etwa so ist, wie bei einer Abitur-Prüfung.

Aber wie wir nun sehen findet das Thema kein Ende. Rolf Schröter Ressortleiter Marketing macht uns darauf aufmerksam, das weder die Kanzlerin noch die Bundesregierung an der DSGVO etwas ändern können, das hätte sie voher tun sollen. Nun liegt das Kind im Brunnen und die Abmahnänwälte stehen schon in den Startlöchern.

Lieber Herr Böhmer,

„alles andere als banal“ – das sagt Schleswig-Holsteins Kulturministerin Karin Prien (CDU) über den Liedtext, mit dem Michael Schulte Deutschland auf Platz vier beim Eurovison Song Contest gesungen hat. Glückwunsch an Michael Schulte!

Sehr banal dagegen ist das, was Karin Priens Parteifreundin Angela Merkel zum Thema DSGVO geäußert hat. Manches aus dem Gesetzeswerk sei „wirklich eine Überforderung“, sagte die Kanzlerin, und es müsse aufgepasst werden, dass die Regeln nicht „unpraktikabel“ ausfallen.

Die Äußerungen sind schon einige Tage her, aber sie stiften nach wie vor Verwirrung. Deshalb nur ganz kurz: Die DSGVO ist ab dem 25 Mai in ganz Europa unmittelbar geltendes Recht. Weder die Kanzlerin noch die Bundesregierung können an dem Text der DSGVO etwas ändern. Wie streng die Landesbehörden für den Datenschutz die DSGVO im Einzelfall überwachen und ihre Befugnisse anwenden werden? Das weiß momentan niemand.

Ärgerlich, dass sich Angela Merkel erst jetzt und in dieser Weise äußert. Schließlich liegt die DSGVO schon seit Jahren auf dem Tisch – und lässt sich auch nicht von deutschen Politikern runterwischen.

Wichtig ist jetzt, die Politik aufzuklären, warum der aktuelle Entwurf eines weiteren EU-Gesetzesvorhabens „unpraktikabel“ und „überfordernd“ ist. Die E-Privacy-Verordnung hätte nämlich eigentlich zeitgleich mit der DSGVO in Kraft treten sollen.

Noch kann das Bundeswirtschaftsministerium im Europäischen Rat versuchen, diese Verordnung „praktikabler“ zu gestalten. Denn diese Verordnung wird voraussichtlich erst ab dem kommenden Jahr die europäischen Gesetzgebungsinstanzen passiert haben.

Übrigens: Wer will, erfährt in unserem Praxis-Check DSGVO Näheres über die wirklichen Herausforderungen der DSGVO.

Uns allen einen schönen Abend.

Rolf Schröter

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15.05.2018 wie bei einer Abitur-Prüfung

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Jochen Kalka Chefredakteur von W&V, fand die Verbraucherschützer doof, weil die wohl glauben das wir, die Konsumenten, doof sind und ihren Schutz brauchen. Dabei ging es um die Werbeaktion von Ferrero zur Fußball-Weltmeisterschaft. Für 35 große Nutella-Gläser bekommt man, sofern man sie kauft, von Ferrero einen Fußball. Genau das schmeckte nicht den Verbraucherschützern.

Frank Zimmer Redaktionsleiter Online von W&V teilte uns mit, das die DSGVO bei den Unternehmen das Thema Nummer 1 ist, und die Anwälte ausgebucht sind.

Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V unterrichtet uns noch einmal über die neuste Entwicklung zur DSGVO, und meint, das es etwa so ist, wie bei einer Abitur-Prüfung.

Lieber Herr Böhmer,

mit der DSGVO ist es ein wenig wie mit, na ja, sagen wir mal den Abitur-Prüfungen oder einer wichtigen Abschlussprüfung an der Uni bzw. im Beruf. Keiner freut sich darauf, und obwohl jeder den Termin schon lange kennt, entwickelt sich die Aufregung indirekt proportional zur Zeit bis zum Stichtag.

Wenig hilfreich ist da zumeist, wenn kurz vorher – um im Bild zu bleiben – die Prüfungsordnung geändert wird. Genau das scheint jetzt aber der Fall zu sein.

Dabei geht es weniger um die Textanpassungen, die seitens der EU vor einigen Tagen vorgenommen wurden (warum macht man so etwas eigentlich derart kurzfristig?), sondern eher um die Aktivitäten der Politiker und Datenschützer hierzulande.

Die bewegen sich nämlich in durchaus unterschiedliche Richtungen: während Bundeskanzlerin Angela Merkel gerade ihr Herz für DSGVO-geplagte Unternehmen entdeckt und – vielleicht auch nach dem Vorbild anderer Länder – etwas Linderung in Aussicht stellt, haben die Herrschaften von der Datenschutz-Konferenz (DSK) genau Gegenteiliges im Sinn.

Dort hat man vor kurzem beschlossen, dass die DSGVO eigentlich ja gleich viel von dem bringen sollte, was ursprünglich erst von einem Damokles-Schwert namens ePrivacy-Verordnung zu befürchten war.

Das bringt nachvollziehbarer Weise nicht nur den Digitalverband Bitkom in Rage. Weder die Auslegung der DSK noch der Zeitpunkt der Äußerung wird dort als irgendwie witzig empfunden – eine durchaus mehrheitsfähige Einschätzung.

Was tun? Zunächst mal alles vorbereiten, was vorzubereiten ist. Denn so viel ist sicher: kommen wird die DSGVO zum 25. Mai. Die Empfehlung des Hauses zum Thema: unser Report Praxis-Check DSGVO

In diesem Sinne

Holger Schellkopf

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13.05.2018 Verbraucher finden das gut

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Die letzten Tage hat sich alles um die Bundeswehr und die Re Publica gedreht. Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V meinte, dass es mit dem Theater um die Bundeswehr und die Re Publica wohl noch weiter geht, und das der letzte Akt noch aussteht.

Frank Zimmer Redaktionsleiter Online bei W&V schrieb dazu, "Konflikte, bei denen es nur Verlierer gibt, sind so sinnlos wie lehrreich. Das gilt auch für den Streit zwischen der Bundeswehr und der Digitalkonferenz Re Publica". Nun hat sich der Wind gelegt, und es geht Gott sei Dank wieder ums Marketing.

Jochen Kalka Chefredakteur von W&V, findet die Verbraucherschützer doof, weil die wohl glauben das wir, die Konsumenten, doof sind und ihren Schutz brauchen.

Lieber Herr Böhmer,

wenn ich einen Fußball will, muss ich 85.000 Kilokalorien zu mir nehmen. Die finde ich in 35 großen Nutella-Gläsern, die 15,75 Kilogramm der Creme enthalten. Das wiederum finden die Verbraucherschützer doof. Um ehrlich zu sein: Ich finde die Verbraucherschützer doof, weil sie uns Konsumenten oft für so doof halten.

Meistens haben sie ja recht, die Verbraucherschützer. Aber in ihrem grenzenlosen Schutzwahn schaden sie dem Verbraucher oft mehr, als dass sie ihm nutzen. Von politischen Verbraucherschutzthemen wie der DSGVO, die am Ende ein Eigentor für den Verbraucher ist, ganz zu schweigen.

Aber im Ernst: Wer sich für 97,65 Euro Nutella kauft, um dafür einen Fußball zu erhalten, der soll es doch machen. Man könnte ja – für den Verbraucherschutz – jeden Kunden zu einer freiwilligen Selbstauskunft verpflichten, dass er die 15 Kilogramm nicht auf einmal isst.

Und wenn, dass er dann mit dem erhaltenen Ball ziemlich exakt 125 Stunden Nonstop Fußball spielt – dann ist das ganze Unterfangen klima- und kalorienneutral.


Jochen Kalka

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11.05.2018 Ein doppeltens Waterloo

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Gestern schrieb mir Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, das es mit dem Theater um die Bundeswehr und die Re Publica wohl noch weiter geht, und das der letzte Akt noch aussteht.

Frank Zimmer Redaktionsleiter Online bei W&V schreibt nun "Konflikte, bei denen es nur Verlierer gibt, sind so sinnlos wie lehrreich. Das gilt auch für den Streit zwischen der Bundeswehr und der Digitalkonferenz Re Publica".

Lieber Herr Böhmer,

der Streit zwischen Bundeswehr und Digitalkonferenz Re Publica wirkt auf viele Beobachter wie ein pubertärer Zipfelzirkus, aber selbst von sinnlosen Konflikten kann man lernen: Im Fall der Re Publica zum Beispiel, dass selbst Medienprofis mit mehreren 1000 Kommunikationsexperten unter ihren Gästen an den Grundregeln der Krisen-Kommunikation scheitern können.

Vielleicht waren aber genau diese mehreren 1000 Kommunikationsexperten das Problem. Zu viele Gleichgesinnte an Bord machen betriebsblind und manchmal auch selbstgerecht. Ein guter Grund, immer wieder Rat von außen zu holen. Es gibt viele gute Agenturen und Kommunikationsberatungen. Der Re Publica hätte es nicht geschadet. Der Bundeswehr erst recht nicht.

Ihnen einen entspannten Abend.

Frank Zimmer

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09.05.2018 Bundeswehr Einsatz

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Rolf Schröter Ressortleiter Marketing von W&V schrieb mir noch gestern, ja, es gab einen Bundeswehr-Einsatz auf der Re Publica. Die Armee durfte zwar nicht aufmarschieren, auf diesem kurzweiligen Volksfest. Aber eine Splittergruppe unserer Landesverteidigung schaffte es bis vors Gelände und schmollte dort mit dem Slogan „Zu bunt gehört auch grün“.

Nun schreibt mir Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, das es mit dem Theater um die Bundeswehr wohl noch weiter geht, und das der letzte Akt noch aussteht. Wie der wohl aussieht, ich bin gespannt. Und ja, die DSGVO bleibt ein Dauerthema.


Lieber Herr Böhmer,

nach der re:publica ist vor der re:publica - könnte man frei nach einer eisernen Fußballregel dichten. Der Termin für das kommende Jahr steht, in der Zwischenzeit expandiert die Konferenz im Rahmen des Deutschland-Jahres sogar in die USA.

Gleichzeitig ist die #rp18 nicht so richtig ausgestanden. Einerseits ist jetzt die Zeit für persönliche Rückblicke,  andererseits hat auch das Theater um die Bundeswehr noch immer nicht den allerletzten Akt erlebt.

Sicher scheint nur: die Bundeswehr wird auch auf der #rp19 nicht mit einem Stand zu finden sein.

Weil wir gerade bei Dauerthemen sind, kommen wir noch schnell zu einem, das wirklich Bedeutung hat: Die DSGVO steht direkt vor der Tür, der 25. Mai ist nicht mehr weit. Dementsprechend sollten sich alle sputen, die noch nicht auf der Höhe des Geschehens sind. Dazu könnte auch der ein oder andere Fotograf gehören.

Bei dieser Gelegenheit darf eine Empfehlung des Hauses nicht fehlen, mit der sich die ein oder andere Sorgenfalte glattbügeln lässt: Unser W&V Report Praxis-Check DSGVO hilft mit jeder Menge Tipps, Erklärungen und Anleitungen. Da sollte dann wirklich nichts mehr schiefgehen.

Einen sorgenfreien Abend wünscht

Holger Schellkopf

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07.05.2018 Landesverteidigung auf der re:publica

GFDK - Marketing-News - W&V Rolf Schröter

Frank Zimmer war der Meinung, das man beim Thema Influencer Marketing den Marketing-Entscheidern keine Mutlosigkeit vorwerfen kann, und informierte mich über die Influencer Marketing-Aktivitäten von Aldi. Und Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V glaubte das Deutschland, zumindest für die Zeit der re:publica, ein Zentrum der digitalen Welt war.

Nun meldet sich auch Rolf Schröter Ressortleiter Marketing von W&V zu Wort. Eine Splittergruppe der Bundeswehr sorgte auf der re:publica für Furore.

Lieber Herr Böhmer,

ja, es gab einen Bundeswehr-Einsatz auf der Re Publica. Die Armee durfte zwar nicht aufmarschieren, auf diesem kurzweiligen Volksfest, das zwischen Bällebad und künstlicher Intelligenz schaukelte. Aber eine Splittergruppe unserer Landesverteidigung schaffte es bis vors Gelände und schmollte dort mit dem Slogan „Zu bunt gehört auch grün“.

Wie man Menschen schneller rekrutiert, zeigte drinnen Jan Böhmermann. Im Handumdrehen löst der Polizistensohn eine Bürgerrechtsbewegung mit über 50.000 Teilnehmern aus. Schlachtruf: Reconquista Internet.

A propos Einmarsch: Serviceplan goes to New York . 65 Pioniere zeigen den Amis, was deutsche Werbearbeit ist. Generalinspekteur Florian Haller spricht von einem Traum, der in Erfüllung geht. Das heißt: Für die Platzhirsche mit ihren seltsamen Namen wie Akqa, Droga5 oder R/GA gibt es ein böses Erwachen. Jetzt ist die Schonzeit zu Ende, Yankees. Von der Invasion berichtet Peter Hammer.

Zurück ins Glied. Frag nicht, was Florian Haller und die Bundeswehr für dich tun können, sondern was du selbst tun kannst. Wie wäre es mit Brüllen? Disney lockt den Wookie in dir. Der 4. Mai ist nämlich traditioneller Star-Wars-Tag (das basiert auf einem Wortspiel mit dem Satz „May the Force be with you“). Wie der Chewbacca-Brüllwettbewerb funktioniert, erklärt Drill Sergeant Ulrike App.

Noch einen ereignisreichen Abend wünscht

Rolf Schröter

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05.05.2018 Zeit für ein Lob auf die Marketer

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Zuletzt meinte Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V, das Detschland, zumindest für die Zeit der re:publica, ein Zentrum der digitalen Welt ist. Leider gilt das nur für drei Tage, dann ist es schon vorbei, mit der Digitalen-Weltmachtstellung.

Nun informiert mich Frank Zimmer Redaktionsleiter Online von W&V über die Influencer Marketing Aktivitäten von Aldi, und er ist der Meinung, das man beim Thema Influencer Marketing den Marketing-Entscheidern keine Mutlosigkeit vorwerfen kann.

Lieber Herr Böhmer,

das Endlager jedes Trends hieß früher Aldi. Was dort ankam, war schon längst nicht mehr cool und konnte gerade noch "Mainstream" genannt werden. So gesehen wäre die Aldi-Kampagne mit der Fitness-Bloggerin Sophia Tiel keine gute Nachricht für das Influencer Marketing.

Aber zum Glück ist auch Aldi nicht mehr das, was es mal war. Wie viele Markter haben auch die in der Aldi-Zentrale das Potenzial von Youtube und Instagram erkannt. Es wird nicht die letzte Influencer-Aktion von Aldi gewesen sein.

Wir haben oft genug die Probleme des Genres angesprochen und werden das auch weiterhin tun. Trotzdem ist es höchste Zeit für ein Lob auf die Marketer.

Wir alle beklagen oft und gern die Mutlosigkeit von Marketing-Entscheidern. Dass sie keine Lust auf Innovationen hätten, das Risiko scheuten und digitale Chancen nicht sehen wollten.

Der Vorwurf mag hier und da zutreffen. Aber nicht beim Thema Influencer Marketing. Ich habe in 18 Jahren Medienjournalismus keine Gattung erlebt, die sich so schnell entwickelt und an den Markt angepasst hat. Den Marketern, die das ermöglicht haben, kann man einiges vorwerfen. Mutlosigkeit gehört nicht dazu.

Bleiben Sie mutig und haben Sie einen schönen Abend.

Frank Zimmer

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02.05.2018 PowerOfPeople in Berlin

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Rolf Schröter Ressortleiter Marketing von W&V hatte mich darauf aufmerksam gemacht, das CEO Tina Müller den Online-Händler parfumdreams gekauft hat, und was es über den Ford Mustang zu berichten gibt. Er war der Meinung das es ein genialer Schritt von Tina Müller sei.

Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V glaubt das Deutschland, zumindest für die Zeit der re:publica, ein Zentrum der digitalen Welt ist. Wissenschaftler, Blogger und natürlich die Platzhirsche werden in Berlin erwartet. 500 Stunden Vorträge, Diskussionen und Workshops auf 19 Bühnen in drei Tagen erwarten die Besucher.

Die Eröffnungsrede hält in diesem Jahr die Sozial- und Medienforscherin Danah Boyd vom New Yorker Data & Society Research Institute, und Sascha Lobo, der Verleger Jakob Augstein und Constanze Kurz (Chaos Computer Club) sind auch dabei. Die Whistleblowerin Chelsea Manning ist der Star-Gast der diesjährigen re:publica.

Lieber Herr Böhmer,

es gibt nicht so wahnsinnig viele Gelegenheiten, bei denen sich Deutschland als Zentrum der digitalen Welt fühlen darf – na gut, wenigstens als Teil des Zentrums. Die Internetkonferenz re:publica ist eine solche Gelegenheit. Mehr als 9000 Menschen werden an der Konferenz in Berlin (und der parallel stattfindenden MediaConvention) teilnehmen. Das hat schon was.

Leben in der durchdigitalisierten Gesellschaft

In diesem Jahr spielen die Macher mit dem Begriff POP – dabei wussten sie noch gar nicht, dass ABBA wieder gemeinsam Musik macht, doch das ist eine andere Geschichte. POP im Sinne der re:publica ist auf der einen Seite als Signal dafür gedacht, dass die Digitalisierung im Mainstream angekommen ist, irgendwie alle betrifft.

Gleichzeitig lässt sich das Motto auch als Abkürzung für PowerOfPeople, die Macht der Menschen, deuten. Passt in Zeiten von DSGVO auch recht gut.

Spannend verspricht die re:publica in jeden Fall zu werden. Wer nicht dabei sein kann, ist bei uns gut aufgehoben und wird nichts Wichtiges verpassen. Versprochen.

Eine poppigen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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29.04.2018 Premiummarke

GFDk - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Frank Zimmer Redaktionsleiter Online von W&V schrieb mir das die DSGVO bei den Unternehmen das Thema Nummer 1 ist, und die Anwälte ausgebucht sind.

Rolf Schröter Ressortleiter Marketing von W&V macht mich darauf aufmerksam, das CEO Tina Müller den Online-Händler parfumdreams gekauft hat, und was es über den Ford Mustang zu berichten gibt.

Ihr wollt Spaß? Okay, gleich. Aber erst mal was Geschäftliches:

Douglas-CEO Tina Müller übernimmt den Online-Händler parfumdreams. Das ist ein genialer Schritt! Nicht nur wegen der Einkaufsvorteile. Sondern auch wegen der geplanten Zwei-Marken-Strategie. Die macht nämlich eine notwendige Neupositionierung der Marke Douglas einfacher und sinnvoller.

E-Commerce im Fokus von Tina Müller

parfumdreams ist der drittgrößte deutsche Kosmetik-Onlinehändler. Während das Brot- und Butter-Geschäft online über parfumdreams läuft, kann Douglas sich künftig als Premiummarke präsentieren. Dann haben auch Ladengeschäfte wieder einen Sinn.

Im wahrsten Sinne des Wortes. Riechen, fühlen, probieren in einer edlen Atmosphäre – das schafft Mehrwert und rechtfertigt ein Preispremium. Details zu Tina Müllers Strategie liefert Verena Gründel.

PS: Auch die Drogerie-Marke dm arbeitet an ihrem Image als Parfümerie-Ersatz für junge Kunden, wie Ulrike App von W&V meldete.

Jetzt zum Spaß: Für alle, die schon auf der Reise in den Mai sind: Stopp! An den Standstreifen, Warnblinker an, Device raus und den Text von unserer @schweglerin über diesen wirklich heißen Trip mit dem Ford Mustang lesen! Mehr gibt es nicht zu sagen. Einfach mal machen.

Keep on rolling

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