Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

27.11.2019 Zum Glück hat Netflix die Kohle

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

160 Millionen Dollar

Ein Sack mit so vielen Ein-Dollar-Noten wäre 160 Tonnen schwer. Übereinander gestapelt wären die Scheinchen 16 Kilometer hoch. Zum Glück muss Netflix die Kohle nicht in bar rüberschieben. So viel Geld investiert der Streamingdienst in das neue Martin-Scorsese-Werk namens „The Irishman“.

Das Hollywood-Studio Paramount Pictures konnte diese Summe nicht stemmen. Netflix schon. Die Drehkosten sind deshalb so üppig, weil die Stars Robert De Niro, Al Pacino und Joe Pesci über einen dargestellten Zeitraum von 40 Jahren hinweg digital verjüngt und gealtert werden.

Warum erzähle ich das? Einfach nur, um zu zeigen, dass Qualität Geld kostet. Und dass Investitionen zwar Kosten sind. Aber „gute“ Kosten. In Inhalte zu investieren zahlt sich aus.

A propos: Schon das Gespräch zwischen Oliver Voss und Michael Reissinger, dem Mitinhaber von DELI gesehen? Würde ich mal machen…

Schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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26.11.2019 eine Notsituation bei We Work

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet mir heute über den Coworking-Anbieter We Work, der tief am fallen ist. Und ausgerechnet ein sehr alter Mann soll es nun richten? Der 77 jährige Maurice Lévy wurde von dem Investor, der japanischen Softbank als  Marketing- und Kommunikationschef bei We Work geholt.

Lieber Herr Böhmer,

auf einen rasanten Aufstieg folgt gerne mal ein kleines Tief. Das ist normal und auch nicht unbedingt tragisch - wenn es sich denn nicht zu einem regelrechten Absturz auszuwachsen droht. Coworking-Anbieter We Work steckt gerade in der Phase nach dem rasanten Aufstieg, Hauptursache ist dafür ausgerechnet der Gründer Adam Neumann (dem das Ganze jetzt weitestgehend egal sein dürfte, er ist schließlich durch WeWork zum Milliardär geworden).

Um den Absturz zu verhindern, holt sich das Unternehmen jetzt Hilfe ins Haus. Prominentester Neuzugang ist dabei Maurice Lévy, vor gut zwei Jahren als CEO der Publicis-Gruppe in Rente gegangen. Er unterbricht den Ruhestand für ein paar Monate, um als Marketing- und Kommunikationschef bei We Work auszuhelfen.

Neues gibt es auch schon wieder von We are social. Die Digitalagentur gibt sich jetzt auch sportlich. Lukas Bauernberger, der ab sofort den neuen Geschäftsbereich Sport leitet, bearbeitet künftig als Director mit seinem Team die Felder Sportmarken, Sporthandel, Sponsoren und Rechtehalter.

Bei Bedarf kann er da auch mit dem ebenfalls noch recht neuen Director Content fachsimpeln. Max Retzer war schließlich lange Zeit als Head of Social Media bei Sport 1 aktiv.

Einen fast schon sportlichen Wettbewerb liefern sich traditionell die amerikanischen Brausebrauer von Coca-Cola und Pepsi. Im Wettbewerb um die bunteste Weihnachtsgeschichte hat Pepsi jetzt einen Spot mit US-Rapperin Cardi B aufgelegt.

Für die Kampagne gilt, was auch beim Cola-Vergleich gilt: Geschmackssache. Ziemlich sicher ist aber, dass der Spot nicht unbedingt als Fanal gegen die gerne mal beklagte und angeblich immerwährend drohende Überkommerzialisierung des Weihnachtsfestes verstanden werden kann.

Schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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24.11.2019 Black-Friday-Monat

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat eine Geschichte zum Black Friday anzubieten. Als einmalige Gelegenheit bietet Pornhub eine Mitgliedschaft für 299 Dollar an, die sogar das ganze Leben währen soll.

Lieber Herr Böhmer,

irgendwie weiß man gar nicht mehr, wo man anfangen soll beim Einkaufen. Das Weihnachtsgeschäft rollt schon an, obwohl wir ja eigentlich noch mit dem Black Friday beschäftigt sind. Immer mehr Online-Händler machen aus dem Rabatt-Festival am 29. November eine ganze Sonderangebotswoche oder gar einen Black-Friday-Monat. So ganz ohne ist die Sache aber nicht.

Mit einem Angebot der etwas anderen Art wartet zum Black Friday dagegen die einschlägig bekannte Plattform Pornhub auf. Wer sich jetzt, aus welchen Gründen auch immer, dafür entscheidet, der kann eine lebenslange Mitgliedschaft auf der Plattform für übersichtliches Geld buchen.

Mal unabhängig davon, ob man so etwas braucht: vom Ideenreichtum der Plattform könnten sich einige Marken was abschauen.

Schluss mit schauen ist dagegen erstmal bei Victoria's Secret. Die alljährliche Show des amerikanischen Lingerie-Labels war lange Gradmesser für den Prominenz-Faktor eines Models. In den letzten Jahren wurde die Kritik an der Engel-Inszenierung aus verschiedensten Gründen immer lauter.

Deshalb ist jetzt Schluss mit der Nummer. Wahrscheinlich besser so.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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22.11.2019 Das ganze entwickelt sich zu einer Krankheit

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über weitere Shitstorme. Das ganze entwickelt sich zu einer Krankheit, wie ich meine. Zuletzt hat es Adidas und Dr. Oetker getroffen, nun sind Marie Kondo und Rügenwalder Mühle dran.

Lieber Herr Böhmer,

Marie Kondo hat viele Menschen dazu gebracht, ihren Besitzstand zu entrümpeln. Vom Ballast befreien und glücklich werden lautete ihre Devise. Nun hat Marie Kondo einen Online-Shop eröffnet. Sie verkauft dort Ballast wie Handyablagen und Stäbchenhalter. Im Netz hat sich daraufhin ein Shitstorm über Marie Kondo entladen.

Die Rügenwalder Mühle hat getwittert, dass sie nicht nur vegane Produkte anbietet, sondern diese auch mit 100 Prozent Ökostrom produziert. Auch über die Rügenwalder Mühle hat sich ein Shitstorm entladen.

Zwischen den beiden Fällen gibt es einen gravierenden Unterschied: Die Rügenwalder Mühle beweist Haltung und Geradlinigkeit. Marie Kondo dagegen zerstört ihren eigenen Markenkern.

Auf den Shitstorm, den die Rügenwalder Mühle erfasst hat, gibt es bereits eine Gegenreaktion. Mittlerweile überwiegen die positiven Beiträge im Netz.

Marie Kondo dagegen versucht sich in einer seltsamen Rabulistik. Das Ziel beim Aufräumen sei es, Platz für bedeutsame Objekte, Menschen und Erfahrungen zu schaffen, so Kondo. „Bei meiner Aufräummethode geht es nicht darum, Dinge wegzuwerfen – es geht darum, seine Sensibilität dafür zu stärken, was einem Freude bereitet.“

Sensibilität ist immer gut.

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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21.11.2019 Tue Gutes und sprich auch darüber

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meldet heute einen Klimaschutz Erfolg. Vor zehn Jahren hat Krombacher mit dem WWF Deutschland ein Klimaschutz-Projekt auf Borneo gestartet.

Lieber Herr Böhmer,

wenn Marken sich damit schmücken, Gutes zu tun, dann sind wir gemeinhin erstmal skeptisch. Gerade, wenn es um Nachhaltigkeit oder Klimaschutz geht. Wie bei einem Super-Sprinter der Doping-Verdacht, schwingt in solchen Fällen der Verdacht des Greenwashing mit.

Ganz praktisch, wenn man solche Projekte schon gestartet hat, als Klimaschutz noch nicht so richtig hip und Greenwashing ein echtes Fremdwort war. Noch praktischer, wenn man mit einem solchen Projekt auch noch Ergebnisse vorweisen kann. Krombacher ist "ein echtes Pionierprojekt" in Sachen Klimaschutz gelungen, lobt der WWF die seit zehn Jahren laufende Aktion der Brauerei.

Ein groß angelegtes Pionierprojekt ganz anderer Art ist Accenture Interactive. „Wir bauen etwas, das es so noch nicht gegeben hat“, sagt DACH-Chef Matthias Schrader. Wir haben uns auf Spurensuche gemacht, wie Accenture Interactive den Marketingdienstleister der Zukunft bauen will.

Eine internationale Geschichte, die es deshalb auch in einer englischen Version auf unserer Seite zu lesen gibt.

Wirklich international ist inzwischen auch die Rabattschlacht namens Black Friday. Der steht uns ja in der kommenden Woche wieder ins Haus. Eine aktuelle Studie zeigt, welche Marken, Produkte und Shops die Deutschen dabei bevorzugen und warum die Schnäppchentage gut für die Neukundengewinnung sind.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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20.11.2019 Pizza-Witz auf Twitter von Dr. Oetker

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, ist anscheinend heute etwas schreibfaul, deshalb fasst er sich ganz kurz. Erst kürzlich erntete Adidas Hohn und Spott im Social Web. Adidas hatte für die deutsche Fußballnationalmannschaft hat ein neues Trikot entworfen, was überhaupt nicht gut ankam. Das war ein griff ins Klo, und Dr. Oetker macht es nun nach, und bringt die Verfechter der Homöopathie gegen sich auf.

Das kam nicht gut an: Entdeckt jetzt unsere neue homöopathische Pizza. Extra sättigend, besonders teuer und mit köstlichen Spuren von Fischstäbchen. #homöopathie".

Lieber Herr Böhmer,

es gibt Themen, da wird aus Spaß ganz schnell bitterer Ernst. Dr. Oetker erlebt gerade, was das bedeutet. Man hatte einen - eigentlich ganz gelungenen - Gag auf Twitter gemacht und die Homöopathie-Diskussion auf die Schippe genommen.

Das Echo war enorm aka Shitstorm. Als Dr.Oetker den Tweet daraufhin zurückzog, ging die Party aber erst so richtig los. Um im Genre zu bleiben: die stärkere Verdünnung verstärkte in diesem Fall wirklich die Wirkung.

Gesunden Abend wünscht

Holger Schellkopf

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19.11.2019 eine Influencer-Kampagne

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei WV, hat vollkommen Recht, das was die Bahn da treibt ist Augenwischerei. Wir sollten uns aber auch die Frage stellen, wie es mit den Forderungen der "Grünen" aussieht, die am liebsten keine Autos mehr wollen. Wie kommt man dann erst ins bayerische Umland?

Lieber Herr Böhmer,

die Deutsche Bahn startet eine Influencer-Kampagne auf Instagram TV. Unter anderem mit dem Model Marie Nasemann. Marie ist mit der Bahn von München nach Murnau gefahren. Sie sieht "das bayerische Umland" als ihre "Heimat".

Ich wollte mit meiner Familie unlängst ebenfalls ins bayerische Umland fahren. Die Oberpfalz ist die Heimat meiner Frau. Aber zur fast 9000 Einwohner zählenden Stadt Tirschenreuth zum Beispiel gibt es keine Bahnverbindung mehr.

Obwohl dort vor sechs Jahren immerhin die Landesgartenschau stattgefunden hat. Und in die Heimatmetropole Weiden in der Oberpfalz, fast 43.000 Seelen stark, kommt man schienentechnisch nur mit einer Bahn-Alternative namens Alex.

Marie benutzt in ihrem InstaTV-Spot das Bahn-Produkt ICE. Aber in Murnau hält ein ICE nur einmal am Tag, nachmittags. Ansonsten: Regionalbahn. Der ICE braucht für die 58 Kilometer kurze Strecke eine Stunde und fünf Minuten. Die Hinfahrt kostet als Flexpreis 21,50 Euro.

Noch nicht einmal der Preis ist überzeugend.

Diese Influencer-Kampagne ist sozialfolkloristische Augenwischerei.

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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16.11.2019 Social Media Branchenriesen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat neues über Social Media zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

Liebe Leser,

Langeweile lassen sie nicht gerade aufkommen, die Branchenriesen. Facebooks Musterschüler - oder ist es vielleicht eher eine Musterschülerin? - na ja, Instagram jedenfalls kommt beispielsweise ständig mit irgendwelchen Neuerungen um die Ecke. Zu den größeren Rädern, die gedreht werden, gehört die Frage:

Mit Like oder ohne Like? Der Test, bei dem Instagram für einen Teil der Community die Zahl der Likes ausblendet, wird jedenfalls vergößert. Kommt das Feature tatsächlich flächendeckend zum Einsatz, wird auch interessant, welche Konsequenzen dieser Weg für die anderen Plattformen hat.

Fast schon nebenbei startete Facebook, ebenfalls via Instagram, einen neuen Angriff auf TikTok. Nachdem der erste Wurf mit Lasso eher danebenging, soll jetzt Reels besser verfangen und den agilen Emporkömmling aus China besser in den Griff bekommen. Die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht.

Trotzdem wird TikTok auch in 2020 der heiße Scheiß bleiben  - zumindest, wenn man den Prognosen von Socialbakers Glauben schenkt. Die Marketingplattform hat sich durch ihre Daten gewühlt und dabei fünf Trends für das kommende Social-Media-Jahr identifiziert.

Schönes Wochenende

Ihr Holger Schellkopf

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15.11.2019 So macht man sich keine Freunde

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat es richtig erkannt. Wer so handelt wie Amazon, macht sich keine Freunde. Schon Birkenstock verkauft an den US-Giganten keine Schuhe mehr, weil Amazon nicht gegen Produktfälschungen auf der Plattform vorgeht. Gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC hatte Amazon eingeräumt das sie logistisch dafür nicht aufgestellt sind.

„Briefe schreiben bringt bei Amazon nichts“ meinte unlängst der CEO Oliver Reichert von Birkenstock. Auch die hohe Marge von bis zu 30 Prozent, die Händler an Amazon zahlen müssen zeugt nicht von tiefer Freundschaft zu den Händlern.

Lieber Herr Böhmer,

ist Amazon Freund oder Feind von Marken?

Nike hat gerade Schluss gemacht mit Amazon. Nach gerade mal zwei Jahren. Die Sportmarke verkauft ihre Produkte nicht mehr direkt an Amazon . Der offizielle Grund lautet, Nike wolle "das Kundenerlebnis durch direktere, persönlichere Beziehungen verbessern", schreibt Bloomberg. Es steht also offenbar die Beziehung zwischen Marke und Kunde auf dem Spiel.

Schon seit längerem fordern Marken eine Sorgfaltspflicht für Plattformen wie Amazon. Der Markenverband hatte vor zwei Jahren Testkäufe durchgeführt. Das Ergebnis: Bei Ebay waren zehn von zehn dort gekauften Markenprodukten gefälscht; bei Amazon waren es vier von sechs.

Käufer vertrauen dem Markennamen des Händlers. Ist der Händler ein echter Partner der Marke, dann sollte er seinen Bezirk im Griff haben und seinen Partner schützen. Und nicht einfach achselzuckend zuschauen, während sein Kumpel abgerippt wird. Zumal Amazon auch noch richtig viel Geld von seinen Markenpartnern nimmt.

Nebenbei: Ende Juli gab der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil dem Fahrradtaschenhersteller Ortlieb Recht. Der hatte Amazon auf Unterlassung verklagt.

Amazon hatte mit Ortlieb-Taschen als Angebot gelockt, um dann auf Produkte anderer Hersteller weiterzuleiten. Bereits das Oberlandesgericht München hatte in diesem Vorgehen eine Ausbeutung der Marke gesehen.

Irgendwie klingt das alles nicht nach Partnerschaft. Um es noch deutlicher zu sagen:

So macht man sich keine Freunde

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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14.11.2019 Erfolgsaussichten bei Alde und Ströer

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat ein paar Erfolgsmeldungen für mich.

Lieber Herr Böhmer,

Aldi ist immer wieder für eine Überraschung gut. An PopUp-Stores und Beyond Burger haben wir uns inzwischen gewöhnt. Jetzt geht der Discounter aber auch in eigener Sache einen ungewöhnlichen Weg.

Das HR-Team bei Aldi Süd hat ein entscheidendes Wort mitzureden, wer ihr neuer Chef wird. Ihre Wünsche formulieren sie in einem eigenen Video, das den Kern der Recruiting-Strategie bildet.

Nicht ganz so überraschend sind Erfolgsmeldungen aus dem Hause Ströer. Daran hat sich auch mit den aktuellen Zahlen nichts geändert. Vor dem Hintergrund des starken Auftragseingangs für das vierte Quartal erwarte er für das Gesamtjahr nun ein organisches Umsatzwachstum "am oberen Ende" der kommunizierten Spanne von drei bis sieben Prozent, sagte Ströer-Chef Christian Schmalzl. Ein paar Überraschungen hat Ströer dabei dann sicher auch auf Lager.

Nicht ganz so zuversichtlich gehen die Werbetreibenden in die nächsten Monate. Dies geht zumindest aus der aktuellen Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) hervor. Die Befragten erwarten allenfalls stabile Umsätze sowie Erträge und bleiben bei den Werbeausgaben deshalb auch ein wenig zurückhaltend. Aber das muss ja auch nicht so bleiben.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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