Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

31.12.2020 Übergabe der W&V an die EMG

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, bekommt einen neuen Arbeitgeber.

Lieber Herr Böhmer,

die letzte Abendpost in diesem Jahr. Der richtige Zeitpunkt, um nach vorne zu schauen. Für uns alle ganz besonders nach diesem Jahr, für uns als W&V vor allem auch in eigener Sache.

Wie heute vermeldet, wird W&V – sofern das Bundeskartellamt nichts dagegen hat - künftig Teil der Ebner Media Group (EMG) sein.

Die Übernahme haben die Gesellschafter des Süddeutschen Verlags gemeinsam beschlossen. Die EMG ist einer der Gesellschafter des Süddeutschen Verlags.

Am 29. Dezember wurde der Kauf- und Abtretungsvertrag über die Geschäftsanteile der Verlag Werben & Verkaufen GmbH mit der Ebner Media Group GmbH & Co. KG formal beurkundet. Er tritt in Kraft, sobald das Bundeskartellamt die Freigabe erteilt.

Hintergrund der geplanten Übergabe der W&V an die EMG ist die konsequente, wachstumsorientierte Fokussierung auf bestimmte Branchen im Unternehmensbereich Fachinformationen der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH), zu der der Süddeutsche Verlag gehört.

Die W&V ist der einzige Fachverlag im Branchencluster Kommunikation. Mit der Integration der W&V in die EMG mit ihren Marken und Teams soll ein noch attraktiveres Portfolio von Branchen-Medien, Branchen-Events und Service-Angeboten entstehen, welches für Kommunikations-Communities maßgeschneidert ist.

Marco Parrillo, Geschäftsführer der Ebner Media Group, sagt zur Übernahme von W&V: "Die W&V passt perfekt zur Wachstums-Strategie der Ebner Media Group.

Wir möchten das zentrale Wissens- & Networking-Hub für die Kommunikationsbranche sein und damit unser Brand-Portfolio logisch um ein weiteres Themenfeld entlang der digitalen Wertschöpfungskette ergänzen."

Zum umfangreichen Portfolio der EMG gehören unter anderem Publikationen wie Internet World Business, Page oder Deutscher Drucker.

Karl Ulrich, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags, ergänzt: "In der Ebner Media Group wird die W&V ihre Marke und ihre Produkte noch schlagkräftiger zur Geltung bringen können.

Mit unseren eigenen Fachservices konzentrieren wir uns auf ausgewählte Marktsegmente, in denen wir mit leistungsstarken Angeboten, kritischer Größe und Wachstum jeweils Best-Owner bleiben oder werden."

Ich wünsche Ihnen ein möglichst erfreuliches Ende dieses an vielen Stellen nicht so erfreulichen Jahres. Ich wünsche uns allen, dass die wirklich guten Dinge, die dieses Jahr eben auch gebracht hat, in 2021 die volle Wirkung entfalten können.

Es liegt an uns. Machen wir das Beste draus.

Wir sehen uns im neuen Jahr.

Holger Schellkopf

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30.12.2020 Kampagne mit Tabitha Brown

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

In Deutschland leben 2,6 Millionen Veganer - das sind doppelt so viele, als noch vier Jahre zuvor. Ein europäischer Vergleich fördert dabei zutage, dass der Anteil der Veganer in der Bundesrepublik besonders hoch ist, wie wir ja schon berichteten.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V

Lieber Herr Böhmer,

machen Sie mit beim Veganuary? Ich, um ehrlich zu sein, nicht (auch wenn ich gerade am Cappuccino mit Hafer-Barista schlürfe). Ich könnte schließlich niemandem davon erzählen, weil ich den Zungenbrecher kaum aussprechen kann.

Beim Markennamen haben die Erfinder des veganen Januars ins Klo gegriffen. Geschickter waren sie beim Timing. Den ersten Monat des Jahres – der, in dem viele noch an ihren Vorsätzen festhalten – haben sie für ihre Vegan-Challenge clever gewählt.

Auch der Spot dazu ist gut gemacht. Er belehrt nicht, sondern nimmt das Thema mit Humor – inklusive unfreiwilligem Cheating der Protagonistin.

Wer sein veganes Sortiment in der Vorratskammer noch aufstocken will, tut dies am besten noch dieses Jahr. Denn zum Jahreswechsel läuft die Mehrwertsteuersenkung aus.

Ich habe bei einigen großen Händlern nachgefragt, wie sie damit umgehen und wer die Preise nach oben anpasst.

Penny wird das tun, verriet der Pressesprecher der Rewe Group. Darüber hinaus machte der Discounter heute mit einer besonderen Kampagne  auf sich aufmerksam.

Mit dem DRK weist er auf die Not von Obdachlosen hin, die in diesen Zeiten nicht zu Hause bleiben können, weil sie kein Zuhause haben.

Auch den Weihnachtsspot widmete Penny diesem Thema. Nun startet eine Plakat- sowie eine Branded-Content-Kampagne bei Bild.de.

Auch Burger King macht sich für Krisenverlierer stark: In Belgien verlieh die Fastfood-Kette ihren Community Manager und ihre Social-Media-Reichweite an andere Restaurants. Sogar Konkurrent McDonald’s kam auf seine Kosten.

Das Ende des Jahres ist nicht nur die Zeit der guten Taten, sondern auch die der Jahresrückblicke. Deshalb hat sich mein Kollege Michael Gronau angeschaut, wie Apple dieses Jahr performt hat.

Er hat in Fächern wie Hardware, Service oder Umweltschutz Schulnoten verteilt. Lesen Sie selbst, wie der iPhone-Bauer abgeschnitten hat.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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29.12.2020 schon genug miese Laune gehabt

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, wünscht sich wieder bessere Zeiten.

Lieber Herr Böhmer,

ich hoffe, Sie hatten ein wundervolles Weihnachtsfest. Ich sage mit Absicht nicht „trotz allem“. Denn ich möchte nicht, dass schon mit der Frage schlechte Stimmung aufkommt.

Hatten wir in diesem Jahr nicht schon genug miese Laune, haben wir uns nicht genug gesorgt und geärgert? Es ist dringend Zeit für eine riesige Portion Zuversicht und Freude.

Wenn Sie noch ein einziges Weihnachtslied ertragen können, dann wird Ihnen das folgende sehr viel Freude bereiten.

In dem rocken drei durchgeknallte Baden-Württemberger nach dem Vorbild Guildo Horns den Klassiker „Lasst uns froh und munter sein“ – für einen lokalen Energieanbieter.  Unsere nachweihnachtliche Kreation des Tages.

Auch bei McDonald’s ist wieder Normalität eingekehrt. Eine neue Normalität. Eine, in der man wie selbstverständlich nicht ins Restaurant geht, sondern Burger und Pommes im McDrive bestellt – wobei einem auf dem Weg nach Hause das Wasser im Munde zusammenläuft.

Schafft es der Papi im neuen TV-Spot, die Finger von den Pommes zu lassen, bis er nach Hause zu seiner Familie kommt?  Schauen Sie selbst. Es ist übrigens der erste Clip der neuen Leadagentur Scholz & Friends. Er passt. Zu McDonald’s und zum Zeitgeist.

Rewe dagegen drückt nach Weihnachten noch immer auf die Corona-Helden-Danke-Tränendrüse. Der neue Spot der Supermarktkette ist austauschbar und hat nicht viel mit der Marke zu tun, findet mein Kollege Maximilian Flaig. Immerhin ist der Song nicht schlecht.

Einen schönen Abend aus dem Weihnachtsdienst wünscht

Verena Gründel

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24.12.2020 Dirty Little Virus von Iggy Pop

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat viel Lob für den US-Punkrocker Iggy Pop. Das Jahr 2020 hält er aber wohl für sehr bescheiden. Ich auch

Lieber Herr Böhmer,

die gute Nachricht: 2020 dauert nur noch eine gute Woche. Die schlechte Nachricht: 2020 dauert noch eine gute Woche.

Was soll jetzt schon noch Schlimmeres passieren? Diese Frage haben sich viele von uns in diesem Jahr des Öfteren gestellt. Und bei vielen von uns hatte dieses Jahr noch eine schmerzhafte Antwort auf Lager.

Die Funke-Mediengruppe kann davon ein trauriges Lied singen. Seit Tagen kämpft das Unternehmen mit oder besser gesagt gegen einen Hacker-Angriff, einige Zeitungen konnten nur als Notausgabe erscheinen. Schöne Feiertage sehen auch anders aus.

Wenden wir uns deshalb erfreulicheren Dingen zu. Den besten deutschen Werbespots 2020 zum Beispiel. Eine Analyse des Ad-Tech-Anbieters Unruly zeigt, welche Marken es in diesem turbulenten Pandemie-Jahr geschafft haben, den richtigen Ton besonders gut zu treffen.

Apropos Pandemie, Töne und was das Jahr noch für uns auf Lager hat. Während sich manch Altvordere, namentlich Van Morrison und Eric Clapton, gerade mit einer selten dämlichen Anti-Masken-Hymne öffentlich blamieren, zeigt Iggy Pop, dass er noch immer ein cleveres Kerlchen ist.

"Dirty Little Virus" heißt sein Lied zum Jahr. In einem Begleitvideo erklärt der auch schon 73-Jährige,  er habe das Lied "journalistischer" angehen und die Fragen "wer, was, wann, wo" beantworten wollen.

Das "warum" habe er weggelassen, weil diese Thematik für ein Lied dann doch "zu komplex" gewesen sei. Gäbe es noch einen Preis für die Person des Jahres, ginge er diesmal sicher an das Virus, erklärt der 73-jährige Iggy Pop.

Gut erkannt hat Mr. Pop auch die unverändert bestehende Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Mund-Nasen-Schutz aka Maske.

Wer dabei künftig den Iggy geben will, kann sich in dessen Webshop jetzt die passende Maske dazu kaufen. Es darf aber bezweifelt werden, dass die Bestellung noch in diesem 2020 ankommen wird.

Schönen Abend. Schöne Feiertage. Bleiben Sie gesund

Holger Schellkopf

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23.12.2020 virtuelle Variante zu Weihnachten

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, ist wohl schon im Weihnachtsfieber.

Lieber Herr Böhmer,

es hilft ja alles nix, da müssen wir jetzt durch. Weihnachten steht direkt vor der Tür - Christkind und Weihnachtsmann sind schon hinten in der Schlange zu sehen und müssen nur noch schnell warten, bis alle Paketbotinnen und Paketboten fertig sind.

Special Night before Christmas – unter diesem Motto geben alljährlich ein paar Freunde von mir und ihre ebenso talentierten Kollegen:innen ein paar Konzerte für die gute Stimmung und den guten Zweck.

Also eigentlich, denn in diesem Jahr gibt es natürlich auch solche Konzerte nicht – stattdessen klingen die Lieder in dieser Weihnachtszeit eben auf YouTube.

Warum ich das erzähle? Nun, wir alle werden (und sollten) 2020 auch eine Special Night at Christmas haben. Dazu gehört bei vielen Familien auch das, was wir in den vergangenen Monaten eifrig während der Arbeit geübt haben:

Videokonferenz, diesmal halt nicht mit Chef:in, Kunden oder Mitarbeiter:innen, sondern mit Oma und Opa, Tante und Onkel.

Zoom hat sich ein paar Tipps ausgedacht, wie Weihnachten mit Familie oder Freunden in diesem Jahr auch in seiner virtuellen Variante für alle schön wird, vor allem aber das Gesprächslimit über die Feiertage aufgehoben.

Auch bei einer Special Christmas dürfen die klassischen Weihnachtsspots nicht fehlen. Davon gibt es auch in diesem Jahr ein paar ganz hübsche Exemplare.

Ford legt beispielsweise den Weihnachtsklassiker "Schöne Bescherung" mit Chevy Chase neu auf und Vodafone bedankt sich mit einem emotionalen Spot beim medizinischen Personal für den Einsatz während der Pandemie - auch über die Feiertage hinweg.

Zum Schluss noch ein kleiner Geschenktipp: Wer die Liebste oder den Liebsten gerne mit einem Auto von Apple unter dem Weihnachtsbaum erfreuen will, kann allem Anschein nach ab 2024 damit planen.

Da sind zwar noch ein paar Tage hin, die meisten von uns dürften aber für ein Apple-Auto besser schon mal jetzt mit dem Sparen anfangen.

Schönen Abend. Bleiben Sie gesund.

Holger Schellkopf

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22.12.2020 Der Soul-Klassiker "Stand By Me"

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist von den emotionalen Weihnachtsspots so richtig angetan.

Lieber Herr Böhmer,

Danke, Antoni! Der Weihnachtsspot von Bett-1 ist wie ein Kräuterlikör nach einer Plätzchen-Orgie.

All die süßen, emotionalen Weihnachtsspots – man kommt ja aus dem Heulen gar nicht mehr raus; heute zum Beispiel schon wieder so was Schweres von Vodafone.

Im Weihnachtsspot von Vodafone Deutschland spaziert eine junge Frau an Heiligabend durch die völlig leergefegten Straßen der Stadt. Sie singt den Soul-Klassiker "Stand By Me" vor sich hin und trägt dabei stets ein heiteres Lächeln auf den Lippen.

Seine Emotionalität gewinnt der Film nicht zuletzt aus dem Ben-E.-King-Klassiker "Stand By Me", der wie kein anderes Lied für die sich selbst aufopfernde Liebe steht, die einen auch durch schwierige, herausfordernde Situationen trägt.(siehe unten)

Und dann dieser blanke Sarkasmus, wenn sich die Matratzen-Gegner heulend in den Armen liegen, um sich danach zu daunenschlachten, das tut gut!

Noch eine gute Idee: Bei Weigertpirouzwolf in Hamburg erhalten die Mitarbeiter:innen als Weihnachtsgeschenk Jogginghosen (mit Wolf gebrandet, natürlich).

Alles, was Videokonferenzen und das Homeoffice erträglicher macht, sei gepriesen.

Einen gemütlichen Abend wünscht

Rolf Schröter

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20.12.2020 erotische Objekte und sexuelle Reize

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Öffentliche Rügen  - Der Deutsche Werberat versteht aber auch gar keinen Spaß mehr. Der Deutsche Werberat hat sechs Rügen erteilt: Und zwar allesamt wegen sexistischer Werbung. Der Zimmereibetrieb H. Meyer & Sohn aus Greven zum Beispiel, meint, das Nageln richtig gelernt sein muß.

Ok, man hätte ein anderes Motiv wählen können, aber dafür direkt eine Rüge vom Werberat, halte ich für übertrieben.

Öffentliche Rügen mit gleicher Begründung erhielten darüber hinaus "Thomas Brunner Welt der Haustechnik" aus Massing, Bettina Hotz Spedition aus Straubenhardt, Spedition Möschner Möbeltransport aus Hallbergmoos und Pfannenbeschichtungen.de Sand & Stein aus Neunkirchen.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist schon ganz weihnachtlich eingestimmt.

Lieber Herr Böhmer,

wir, die Macher:innen der W&V, treffen uns heute Abend zur digitalen Weihnachtsfeier.

Ja, ich freue mich. Nein, ich werde keinen Weihnachtspullover anziehen.

So ein schönes Exemplar wie das von Otto-Bereichsvorstand Marc Opelt habe ich leider nicht. Und so souverän wie Telekom-CEO Timotheus Höttges könnte ich das Ding auch gar nicht tragen.

Wer sich für das weihnachtliche Thema der wollenen Modemonster interessiert, kann sich hier noch ein wenig weitergruseln – oder inspirieren lassen.

Ich jedenfalls muss jetzt mal vorglühen...

Einen kuscheligen Abend wünscht

Rolf Schröter

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18.12.2020 Google verliebt sich Fitbit ein

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat mal wieder was über google zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

Mixed Emotions bei Google, gute Nachrichten und schlechte Nachrichten gleich an einem Tag. In Sachen Fitbit hat der Digitalriese heute grünes Licht aus Europa erhalten.

Durchaus interessant, denn noch im Sommer war EU-Kommissarin Margrethe Vestager eher skeptisch, ob es eine gute Idee ist, wenn Google sich Fitbit einverleibt. Nun ist der Deal perfekt, allerdings mit strengen Vorgaben für Google.

Weniger Spaß dürfte Google allerdings bei den Nachrichten aus Hamburg gehabt haben. Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig Holstein leitet nämlich ein Verfahren gegen den Internet-Riesen Google zu einem Gesundheitsportal des Bundes ein.

Im Kern geht es um ein Thema, dass auch bei vielen Verlegern und Verlegerinnen den Puls nach oben getrieben hat. Das staatlich finanzierte Gesundheitsportal "gesund.bund.de" stellt geprüfte Informationen zu Corona und anderen Krankheiten bereit.

Es wird von Google bei einer Suche in einem Kasten hervorgehoben. Das Verfahren gegen Google ist zugleich der erste große Fall seit Inkrafttreten des neuen Medienstaatsvertrags in Deutschland. Der Vorwurf:

Das Angebot verstoße gegen den Paragrafen 94 des Vertrags, nach dem Plattformen journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote, auf deren Wahrnehmbarkeit sie besonders hohen Einfluss haben, nicht diskriminieren dürfen.

Google selbst sieht das naturgemäß anders. "Wir sind sehr verwundert darüber, dass die Medienanstalt die Einbindung dieser wichtigen Informationen des Ministeriums in die Google Suche untersuchen möchte", heißt es.
Ein Thema, das uns sicher noch länger begleiten wird.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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17.12.2020 Philippa Jarke ist die richtige

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint eine Marke ist eine Marke, fertig. Transgender hin oder her, und Philippa Jarke ist die Richtige.

Lieber Herr Böhmer,

sie hat unter anderem die Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher, Ben Stiller und Channing Tatum synchronisiert. Ihre Stimme ist "dynamisch, facettenreich, mittelkräftig, warm", schreibt die Berliner Spezialagentur namens "Stimmgerecht", die Philippa vermittelt.

Jetzt ist Philippa Jarke die neue Stimme der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG, bezeichnet Philippas Stimme als "etwas rau, aber immer sympathisch und authentisch".

Philippa Jarke ist transgender. Die BVG hat das nicht kommuniziert. In den Kommentarspalten wird es dennoch thematisiert. Es ist menschlich, dass Fragen gestellt werden, wie: Ist Philippa Jarke eine Frau?

Ist sie ein Mann? Aber das ist für die BVG irrelevant.

Philippa Jarke ist eine Marke. Die beste, die die BVG aus rund 1000 Alternativen wählen konnte. Eine gute Wahl.

Einen angenehmen Abend wünscht

Rolf Schröter

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16.12.2020 Erfordernisse der modernen Arbeitswelt

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, glaubt das es bald eine neue Arbeitswelt geben wird. Einer der Vorreiter ist das Affiliate-Netzwerk Awin.

Lieber Herr Böhmer,

es gilt inzwischen als ausgemacht, dass die Corona-Pandemie (oder besser ihre Folgen) für eine Digitalisierung on steroid sorgte. Mindestens genauso wichtig – und irgendwie ja auch direkt verbunden - sind langfristig gesehen aber die Auswirkungen auf die Arbeitswelt, die Arbeitsorganisation.

Wohin die Reise gehen kann, zeigen Unternehmen wie Awin. Das Affiliate-Netzwerk, übrigens mit Axel Springer und United Internet verbunden, hat jetzt verkündet, man starte Anfang 2021 in die Pilotphase für seine 4-Tage-Woche für alle Mitarbeiter:innen – bei vollem Lohnausgleich wohlgemerkt.

Es gehe um eine "auf die Mitarbeiter ausgerichteten Vision der neuen Arbeitswelt", lässt das Unternehmen wissen. Awin setzt damit zweifellos ein Zeichen, tut dies aber auf Basis eigener Erkenntnisse.

Im vergangenen halben Jahr wurde dort die Viereinhalb-Tage-Woche getestet – mit Erfolg. Die Mitarbeiter:innen würden ihre Zeit effizienter nutzen, hätten mehr Möglichkeiten für eigene Aktivitäten.

Das alles sorge dafür, dass in vier Tagen genauso viel geschafft werde wie bisher in 5 Tagen.

Bei so manchen Vorgesetzten, die in der Vergangenheit schon wegen Mobile Office mit Schnappatmung zu kämpfen hatten, werden derlei Entwicklungen den Blutdruck in die Höhe jagen. Allein: es wird nichts ändern.

Auch wenn wir noch in der Findungsphase sind, ist schon jetzt sicher, dass Arbeits- und Entgeltmodelle in der Zukunft wesentlich weniger im direkten Zusammenhang mit Arbeitszeit stehen werden.

Andersrum wird eher ein Schuh draus: wem ist geholfen, wenn man sich weiter an Sitzprämien festklammert? Klar ist aber auch: Unternehmen sind per se keine caritativen Organisation, sie wollen und müssen Geld verdienen.

Deshalb werden nur Modelle bestehen, von denen auf Dauer alle Beteiligten profitieren. Mehr Zeit für die Menschen, höhere Effizienz für die Unternehmen klingt für den Anfang ja gar nicht so schlecht.

Schönen Abend.

Holger Schellkopf

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