Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

18.11.2021 Fauxpas in der Mediaplanung

GFDK - Marketing News - W&V Max Flaig

Maximilian Flaig, Redakteur bei W&V, hat es heute mal voll und ganz mit Fußball, und dem BVB.

Lieber Herr Böhmer,

wie seine digitale Parallelwelt, das Metaverse, einmal genau aussehen wird, weiß selbst Mark Zuckerberg noch nicht so recht. Vielleicht lässt sich der Chef von Faceb… - sorry, Meta deshalb von Ante und Josip Kristo inspirieren.

Die Brüder aus München haben eine "native Metaverse-Umgebung entwickelt", eine Art Fußballmanagerspiel.

Das Besondere: Wer dort mitspielt, erhält einen 3D-Avatar und kann diesen mit NFT-Items aufwerten. Auch der Handel mit NFTs wie virtuellen Fußballschuhen ist

Wir bleiben beim Fußball und blicken nach Dortmund. Genauer gesagt zum dortigen Hauptbahnhof, wo ein XXL-Plakat für die neue FC Bayern-Doku auf Amazon Prime wirbt.

(Erklärung für alle Fußballmuffel: Bayern München und Borussia Dortmund sind Erzrivalen, die Fanlager verfeindet.) BVB-Anhänger reagieren entsprechen pikiert und formulieren umweltfreundliche Lösungsvorschläge: "Abhängen und Putzlappen draus nähen." 
 
Handelt es sich bei dem Plakat nun um einen Fauxpas in der Mediaplanung, oder eine gezielte Provokation, die zusätzliche Aufmerksamkeit schafft? Ansichtssache.

Fest steht nur, dass künftig die Agenturen Omnicom Media und PHD nicht mehr entscheiden dürfen, wo ein anderer Internet-Konzern seine Plakate platziert.

Der Offline-Media-Etat von Google wandert nämlich in die Hände der WPP-Tochter Essence, die bereits seit rund zehn Jahren den milliardenschweren digitalen Media-Etat betreut. 
 
Sportliche Grüße und einen schönen Abend wünscht
Max Flaig 

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17.11.2021 Und McDonald’s setzt auf Fantasie

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, ist von den Weihnachtsspots recht angetan.

Lieber Herr Böhmer,

ich war überrascht, dass Heineken tatsächlich einen aktuellen Corona-Werbespot bringt. Ist es schon wieder soweit? Haben wir die emotionalen Pandemie-Spots nicht sowas von leid? Den nicht.

Die Geschichte eines Lockdown-Pärchens wird lustig erzählt und mit toller Musik untermalt. Doch das Beste kommt zum Schluss. Am Ende des Clips wartet die wirkliche Überraschung.

Die zahlt perfekt auf die Marke Heineken ein.   

Im Weihnachtsspot von McDonald’s geht es nur indirekt um Corona. Stattdessen stehen Magie und Vorstellungskraft im Mittelpunkt. Mit einer magischen Pommes knipst ein Mädchen die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt an.

Die Innenstadt wird zum Lichtermeer mit Karussell, Buden und Riesenrad. McDonalds‘ trifft damit den Nerv einer sentimentalen Zeit. Viele von uns werden den Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr nur in ihrer Vorstellung besuchen.

Her mit den Pommes

An Halloween sah die Welt noch anders aus. Partys und Klingelstreiche waren problemlos möglich – Inspiration für Kostüme, Make-up und Partyfood fanden wir mehr und mehr auf Tiktok. Das zeigt das aktuelle Tiktok-Ranking für Oktober von unserem Partner Intermate.

Die Kollegen sind sich einig: Das Netzwerk ist längst fest im Medienmix der Deutschen angekommen. Diesen Monat gab es besonders wenig Neueinsteiger und Aufsteiger.

Ist das etwa ein Indiz dafür, dass es immer schwerer wird, in die Topliga der Creator aufzusteigen?  

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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13.11.2021 gegen Vulva-Scham

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, spricht hier ein Thema an, das für Aufmerksamkeit sorgt.

Lieber Herr Böhmer,

beim Anblick dieses Fotos zieht es einem die entsprechenden Körperteile zusammen. #TheOtherVulva ist die Siegerin des PR-Bild-Award des Jahres. Sie macht einem das Thema Genitalverstümmelung geradezu spürbar.

Statt nackter Haut zeigt sie eine Grapefruit. Die aber ist nicht weniger eindrücklich. Eine verdiente Gewinnerin.   

Zum Glück herrscht in unserer Gesellschaft längst Konsens darüber, dass eine verstümmelte Vulva etwas Schreckliches ist. Eine schönheitsoperierte Vulva dagegen kommt immer mehr in Mode.

Wer alle anderen Körperteile ausoptimiert hat, lässt sich vom Schönheitsideal der Pornoindustrie inspirieren und legt seinen Intimbereich freiwillig unters Messer.

Die Anzahl der Eingriffe in Deutschland steigt massiv. Das Socken-Label MSTRY Berlin will in Kooperation mit dem Publisher Gofeminin nun ein Statement gegen unrealistische Vulva-Schönheitsideale setzen und launcht die limitierten Socken "La Dolce Vulva".

Nebenbei klären sie auf, was Vulva-Scham bedeutet, warum Schambereich der falsche Begriff ist und dass wir die weibliche Sexualität endlich enttabuisieren müssen.  

Endlich ist auch die Deutsche Bahn eingefahren. Auf Tiktok. Zwar mit dreijähriger Verspätung, wie der DB-Kanal selbstironisch verkündete, dafür aber mit einer Menge Humor, Vielfalt und Unterhaltungspotenzial.

Das kommt bei der Gen Z an und reicht zur Tiktok-Brand des Monats Oktober. Ein besonderes Highlight: die Tiktoks, in denen Konzernsprecher Achim Stauß ausgewählte Kommentare der Community vorliest und die Vorwürfe mit stoischer Gelassenheit zerpflückt.

Wenn die Bahn das nächste Mal zu spät kommt, wissen Sie, womit Sie sich die Zeit vertreiben können.   

Ein schönes Wochenende wünscht  

Verena Gründel

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12.11.2021 Generation Corona bekommt was zurück

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, macht sich heute einige Gedanken zur Weihnachtszeit.

Lieber Herr Böhmer,

sollten Weihnachtsfeiern stattfinden? Viele Unternehmen und Agenturen werden sich das jetzt fragen. Eine schwierige Entscheidung. Die Inzidenzwerte steigen rasant.

Die Vernunft gebietet eigentlich ein klares Nein des Managements, damit nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einen Entscheidungskonflikt geraten. Andererseits:

Wie wichtig wäre gerade jetzt die Gelegenheit, gemeinsam ein Gefühl der Verbundenheit feiern zu können? Viele Teams sind nach wie vor zerrissen. Der Gedanke an erneute Kontaktbeschränkungen in der Adventszeit, um andere zu schützen, ist deprimierend.

Wie tief der Schmerz aus den vergangenen Monaten der Pandemie ist, wird beim Anschauen der Penny-Weihnachtskampagne spürb etwas zurückgebenar.

„Ich wünsch mir, dass du deine Jugend zurückbekommst“ – so lautet der Weihnachtswunsch einer Teenager-Mutter.  

„Eure Zeit kommt“ heißt der Titel der Kampagne. Deshalb verlost Penny zum Fest 5000 Erlebnisse wie Azubi-Stellen inklusive kostenlosem WG-Platz, Partys, VIP-Tickets für Konzerte, Backpacking-Urlaube oder Gutscheine für eine Reise im Camping-Van.  

Klassischer, aber nicht weniger bewegend ist der Weihnachtsspot von Netto. Er erzählt die Geschichte eines kleinen Kindes inmitten anderer Superheldenkinder, das wegen seines weißen Bartes gehänselt wird.

Die Geschichte mündet in die traditionelle Spendenkampagne von Netto für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Passt ja, dass der Spot am heutigen Martinstag startet.

Er erinnert uns daran, dass wir beschenkt werden, indem wir geben.  

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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11.11.2021 Regelwerk mit Informationsstandards

GFDK - Marketing News W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, will wohl Wissen, was der Arbeitgeber alles über Sie erfahren darf. Wir sind der Meinung, nichts privates.

Lieber Herr Böhmer,

wie viel darf, sollte, muss der Arbeitgeber über seine Mitarbeitenden wissen? Welche Gründe für die Datenabfrage sind gerechtfertigt? Diese Fragen werden gerade in diversen Dimensionen neu verhandelt:  

Adidas will in Zukunft Ethnizität, Nationalität, Geschlecht oder sexuelle Orientierung anfragen – freiwillig. Um den Verdacht zu widerlegen, es herrsche zu wenig Diversität.  

Axel Springer will eine Infopflicht zu innerbetrieblichen Liebesbeziehungen einzuführen. Um eine Causa Reichelt in Zukunft zu vermeiden.   Und nicht zuletzt steht in ganz Deutschland die Frage im Raum, ob Unternehmen den Impfstatus ihrer Belegschaft abfragen dürfen.

Zum Schutze (wenn auch nicht zum Datenschutze) aller. Über allem schwebt die Frage: Wie viel Verantwortung muss der Arbeitgeber für seine Angestellten übernehmen?  

Wenn wir uns Unternehmen wünschen, die ihre Teams schützen, sei es vor Corona, sexuellen Übergriffen oder Diskriminierung, dann müssen wir ihnen mehr Macht und Informationen geben.

Wenn aber der Datenschutz das höchste Gut ist, dann verschiebt sich die Verantwortung zum oder zur Einzelnen, mit der Konsequenz, dass Schwächere benachteiligt werden könnten.  

Diese Diskussion spaltet die Welt.

Genauso wie durch die bürgerliche Mitte ein Riss geht. Das beobachtet Silke Borgstedt, Chefin des Sinus Instituts. Erstmals in der Geschichte der Sinus-Milieus teilt sich die bürgerliche Mitte in das moderne, bürgerliche und in das nostalgisch-bürgerliche Milieu. Corona ist übrigens nicht der Grund dafür.  

Während Unternehmen an die sensiblen Daten ihrer Mitarbeitenden heranwollen, will ausgerechnet Facebook sie nicht mehr fürs Targeting nutzen.

Auf Facebook und Instagram kann man in Zukunft nicht mehr nach den Parametern ethnische Zugehörigkeit, politische und sexuelle Orientierung targeten.

Anhaltende Kritik von Bürgerrechtler:innen und aus der Politik hätten den Ausschlag für diese Entscheidung gegeben, heißt es bei Facebook.  

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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10.11.2021 Top Gun in Bayern

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, lacht wohl auch über Markus Söder.

Lieber Herr Böhmer,

Volker Weinlein wird Barmixer – quasi. Nach sieben Jahren bei Katjes schert Weinlein als CMO aus und hakt sich bei der Barkeeperin Chloé Merz und dem Unternehmer Jörg Meyer unter.

Gemeinsam haben sie das Start-up KiuKiu gegründet. Eine Drink-Marke für experimentierfreudige Cocktail-Liebhaber.   

Weinlein hatte schon als CMO bei Katjes International ein Faible für Start-ups gehabt, die er im Unternehmensbereich Katjes Greenfood versammelte. Jetzt gründet er selbst eins.

Weinleins Aufgaben bei Katjes übernimmt der gestaltungsfreudige Chef des Unternehmens, Tobias Bachmüller. Er ist seit 2004 geschäftsführender Gesellschafter der Katjes Fassin GmbH – gemeinsam mit Bastian Fassin.   

Derweil macht sich ein anderer starker Mann zum Gespött auf Twitter.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder besuchte das Airbus-Zentrum in Manching, schmiss sich in eine olivgrüne customized Fliegerlederjacke, setzte sich in einen Eurofighter und imitierte die 35 Jahre alte Daumen-Hoch-Geste von Tom Cruise aus dem Kinofilm “Top Gun”.   

Männer und ihre Leidenschaften…  

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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09.11.2021 ZDF denkt ernsthaft über eine Fortsetzung

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, ist woh auch in der Fernsehnostalgie angekommen.

Lieber Herr Böhmer,

am Wochenende schwelgte halb Deutschland in Fernsehnostalgie, als Thomas Gottschalk Helene Fischer mit ABBA singen ließ und die Baggerwette ankündigte.

Gottschalks Vorgänger Frank Elstner sprach sich live in der Sendung dafür aus, die Show wieder regelmäßig auf den Bildschirm zu bringen. Dabei kannte er da die wahnsinnigen Quoten von mehr als 50 Prozent in der Zielgruppe 14 bis 49 noch nicht. 

Jetzt will sogar das ZDF über eine Fortsetzung nachdenken. Wie die aussehen könnte, lesen Sie hier. Die lustigsten Tweets haben wir ebenfalls für Sie rausgesucht.  

Auch Pro Sieben bringt einen Klassiker zurück auf den Screen: TV Total geht am Mittwoch erstmals seit 2015 auf Sendung. Nicht mit Stefan Raab als Moderator, sondern mit Kabarettist Sebastian Pufpaff.

Zuletzt hatte TV total übrigens Einschaltquoten von um die 760.000 Zuschauer:innen. Die sollten beim Piloten doch zu toppen sein, oder?  

In der neuen Discountermode von Aldi, in den Aldiletten, Jogginghosen und Shirts , ist man übrigens bestens gekleidet.

Sowohl für TV Total, als auch für eine nächste Ausgabe von Wetten dass?.  

Einen schönen Abend wünscht Verena Gründel

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05.11.2021 Kopftuch-Kampagne des Europarats

GFDK - Marketing News - W&V Markus Weber

Markus Weber, Redakteur bei W&V, versteht die Diskussion um das Kopftuch nicht so recht.

Lieber Herr Böhmer,

der Europarat will eine Anti-Diskriminierungs-Kampagne starten. Doch die erhitzt die Gemüter schon, bevor sie überhaupt losgegangen ist. Schuld daran ist - wieder einmal - das Kopftuch.

Das Reizthema schlechthin, nicht ganz ohne Grund. Handelt es sich hier tatsächlich nur um ein Stück Stoff? Oder nicht doch um ein Symbol der Unterdrückung von Frauen im Islam?

 "Beauty is in diversity as freedom is in hijab", lautete die Überschrift auf einem Tweet des Europarates in einer Kampagne zu Vielfalt. Zu deutsch etwa "Schönheit liegt in der Vielfalt, wie die Freiheit im Hijab".   

Ganz so einfach ist die Frage nicht zu beantworten. Was mich nachdenklich stimmt ist:

Ständig wird darüber diskutiert und gestritten, wie viel oder wie wenig Stoff Frauen tragen (im Sport etwa beim Turnen und Beachvolleyball läuft die Debatte genau andersherum).

Bei Männern hat sich darüber offensichtlich noch nie jemand Gedanken gemacht. Wir sollten den Fokus daher immer auf das Thema Selbstbestimmung legen.

Solange die gewahrt ist, hat es keinen zu interessieren, wer wie viel oder wie wenig Stoff trägt. Egal ob in der Fußgängerzone oder in der Katjes-Werbung. Bei Wikipedia steht übrigens etwas recht Überraschendes:

„Das Tragen von Kopftüchern war in Europa vor allem in den ländlichen Gebieten bis in die 1980er Jahre üblich.“  

Einen entspannten Abend wünscht  

Markus Weber

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02.11.2021 Lidl überzeugt mal wieder

GFDK - Marketing News - W&V Manuela Pauker

Manuela Pauker, Redakteurin bei W&V, hat heute aus der Marketing-Welt einiges zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

seit gut 50 Jahren ist die schwedische Pop-Band ABBA im Musikgeschäft – und offensichtlich haben ihre vier Mitglieder in der Pause, die sie ab 1983 offiziell eingelegt hatten, nicht verlernt, wie man das Publikum erreicht. Am Freitag erscheint "Voyage", das erste neue ABBA-Album seit 40 Jahren, seit "The Visitors"

Zum Beispiel auf TikTok: Seit Ende August sind die Schweden auf der Kurzvideoplattform präsent und haben mal eben zwei Millionen Follower eingesammelt.  Zu den sehenswertesten ABBA-YouTube-Stars zählt die junge Schwedin Emilia Sjöholm, die nicht nur "Just A Notion" ganz großartig selbst einspielt und singt. (siehe unten)

Das dürfte die Verkaufszahlen ihres neuen Albums, das in wenigen Tagen erscheint, nochmal kräftig pushen.  

Wie man die Fans kriegt, weiß auch Lidl. In seinem aktuellen Spot greift der Discounter die derzeit kontrovers diskutierte Netflix-Serie Squid Game auf – und macht die Geschichte zusammen mit Ralf Moeller zur schrägen Parodie eines Coca-Cola-Spots.

Das muss man erstmal hinbekommen.  

Gar nicht so schwer fiel es der Agentur St. Elmo's, in Sachen Karriere mal etwas zu machen, das in vielen Häusern leider immer noch keine Selbstverständlichkeit ist:

Petra Schotten wird neue Kreativchefin Text bei St. Elmo's Hamburg. Das Besondere dabei: Schotten, die soeben aus der Elternzeit zurückkehrt, nimmt ihre Führungsrolle in Teilzeit wahr.

„Wir wollen, dass die Mitarbeitenden Privates und Berufliches unproblematisch unter einen Hut kriegen. Dafür bauen wir unser System einfach um die Menschen herum“, erklärt Kreationschef Peter Gocht. Keine schlechte Idee.  

Einen schönen Abend noch wünscht 

Manuela Pauker

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30.10.2021 Blödes Wortspiel? Ja

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, macht sich ein wenig lustig.

Lieber Herr Böhmer,

heute startet die neue, internationale Kampagne für das Land Baden-Württemberg von Jung von Matt . Als Teaser hieß es bereits „Willkommen in The Länd“. Bei der Pressekonferenz in Stuttgart war neben Landesvater Winfried Kretschmann auch Ola Källenius mit von der Partie.

Der Mercedes-Chef will bis zum nächsten Jahr sein gesamtes Auto-Angebot elektrifiziert haben. Ob es in der Konzernzentrale dann heißen wird: „Willkommen im E-Ländsviertele“?  

Blödes Wortspiel? Ja, und zwar mit Absicht.

Schließlich spielt die Kampagne auch auf diesem Niveau. Es wird jedenfalls „Fän“-Artikel geben und Passanten in der Stuttgarter Innenstadt werden an der Fassade des Breuninger Flagship-Stores mit „HÄLLO“ begrüßt.   

Ob solches Buchstabengeklingel für den Anspruch der Kampagne ausreicht? Immerhin soll sie „international Strahlkraft entwickeln und neue Maßstäbe setzen“, sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Mit ihrer Hilfe sollen nämlich Fachkräfte ins Land gelockt werden. Mal sehen, ob’s funktioniert.   

Uns allen noch ein schönes Wochenende wünscht  

Rolf Schröter

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