Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

08.12.2021 Heilige Nachtschicht

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat es heute mit Weihnachten.

Lieber Herr Böhmer,

die spannenden Themen und die besten Weihnachtsspots des gestrigen Tages werden heute noch nachgeliefert.  

Vollster Respekt also für die Leistung des Nikolaus. Es sei ihm nach dem anstrengenden Tag vergönnt, dass er beim Anblick von leckerer Trüffelsalami mal nur an sich denkt. Den hedonistischen Nikolaus gibt’s nur bei Edeka.  

Während Edeka zu Weihnachten lustig wirbt, rollen bei Aldi Nord und Süd die Tränchen. Der zweieinhalbminütige Spot erzählt die Geschichte eines alleinerziehenden Vaters und seines Teenager-Sohns.

Die Lektion am Ende lautet: Brücken bauen, auch wenn die Gräben tief sind.

Das gilt für Vater und Sohn, genauso wie für Aldi Nord und Süd – und für die gesamte Gesellschaft. Aldi zeigt Haltung, wenn auch nur in der Light-Variante.   

Bonnie Strange polarisiert deutlich mehr. Sie macht sich für Mütter stark – damit die tun und lassen können, was ihnen gefällt, ohne ständig kritisiert zu werden. Hashtag Momshaming.

Dabei geht es nicht nur um Kind oder Karriere, sondern auch um Sex. Um allen klarzumachen, wie sie zu dem Thema steht, bringt sie mit der Sextoy-Marke Womanizer einen Vibrator auf den Markt.

Der ist extra für Mütter: Der Badass Mom Premium Eco. Eine neue Zielgruppe ist geboren.   

Einen schönen Tag wünscht

Verena Gründel

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01.12.2021 Zu heteronormativ, zu perfekt

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V hat Recht wenn er meint, man sollte Social-Medie nicht zu ernst nehmen.

Lieber Herr Böhmer,

Karl hat Rückenwind. Die Sympathiewelle in Social Media für den SPD-Gesundheitsexperten schwillt an. Kein Wunder. Karl Lauterbach arbeitet seit Monaten an seiner Personenmarke.  

Über 676.000 Follower hat Karl Lauterbach aktuell auf Twitter. Er sitzt oft bei Markus Lanz, hat der Bunten ein Interview gegeben, tritt als Amateur-Stand-up-Comedian in der Amazon-Prime-Show “One Mic Stand” auf. Und singt sogar gemeinsam mit Carolin Kebekus.  

Allerdings darf man Trends in Social Media auch nicht überbewerten.

Schließlich läuft auf Twitter auch eine Diskussion, ob die Familie um Kai Karotte im Aldi-Weihnachtsspot zu heteronormativ sei. Ein Artikel des Wmn-Magazins kritisiert Aldis Weihnachtswerbung, weil die Familie um Kai Karotte zu sehr ein traditionelles Familienbild reproduziere.

Zu heteronormativ, zu perfekt. Das wiederum sorgt für Aufreger im Netz.

Manchmal tut ein bisschen weniger Aufregung gut. So wie im neuen Clip von Scholz & Friends für die Uhrenmarke IWC. Dort lässt der 86-jährige Uhrmacher Kurt Klaus mal wieder einen jungen Smartwatch-Verkäufer ganz schön alt aussehen.  

 Als Hauptdarsteller der neuen Spots betritt Kurt Klaus einen typischen Smartwatch-Store, um sich über die technischen Neuerungen der digitalen Uhrenindustrie zu informieren.

Einen schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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30.11.2021 Daraufhin stürzt die FDP-Website ab

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, kann sich noch nicht entscheiden, wer die schärfste Biene im Bundestag ist. Wir schon.

Lieber Herr Böhmer,

die schärfste Biene im neuen Bundestag ist eine von der FDP. Sagt Gregor Gysi zu TV-Total-Moderator Sebastian Puffpaff.

Daraufhin stürzt die FDP-Website ab, weil die Zuschauer:innen neugierig sind, ob es sich um Nicole Bauer, Ria Schröder oder Marie-Agnes Strack-Zimmermann handelt.   

Wahrscheinlich hat der linke Rechtsanwalt keine von denen gemeint. Sondern ganz einfach und unschuldig die FDP-gelbe Biene Maja.    Ganz und gar nicht einfach und unschuldig verlief die Mitgliederversammlung des FC Bayern München.

Das Thema Katar spaltet die rote Community. Die Versammlung endete mit Buhrufen, Pfiffen und „Hainer raus“-Rufen. Eine Weltmarke im Haltungs-Dilemma.  

Erschossen wurde niemand beim ersten Squid Game im echten Leben. Der Veranstalter Mr. Beast lobte auf Youtube ein Preisgeld von 456.000 Dollar aus.

Finanziert wurde das Spiel vom Online-Game Brawl Stars. In den ersten zehn Stunden erzielte der 26-Minuten-Clip sensationelle 25 Millionen Views.  

Einen friedlichen Abend wünscht  

Rolf Schröter

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30.11.2021 Haltung muß man sich leisten können

GFDK - Marketing New - W&V Verena Gründel

Eines vorweg: Mit einem 43-Prozent-Anstieg im Vergleich zum Vorjahr hat die Black Week in Deutschland alle bisherigen Verkaufsrekorde gebrochen. Mit über 70 Prozent fiel die Steigerung am Cyber Monday am deutlichsten aus, meldet W&V. Die Deutschen sind wohl im Konsum-Rausch.

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

wer verliert schon gern 10 Millionen Pfund? Mark Constantine tut das ohne Wimpernzucken. Er ist CEO von Lush – der Marke, die pünktlich zum Black Friday Social Media abgeschaltet hat.

Allein durch das Verlassen der Facebook-Kanäle dürfe der Kosmetikhersteller ebendiese geschätzten 10 Millionen verlieren. Das tue er gern, schließlich gehe es um die psychische Gesundheit unzähliger junger Menschen.  

Um es mit den Worten von Ingo Bertram, Pressesprecher HR, bei der Otto Group zu sagen: „Haltung muss man aushalten können.“  

Otto will vor allem in Sachen Diversity Haltung beweisen. Das fängt an mit einem regenbogenfarbenen Teppich am Firmeneingang, einem Truck auf dem Hamburger CSD und genderneutralen Toiletten.

Und es geht weiter mit einem Spot, in dem sich zwei Männer küssen. Das kam nicht bei allen gut an, sagt Ingo Bertram. Aber das mache nichts „Dann kaufen die bei uns eben nicht mehr ein.“  

„I love Twitter.“ So lautete Jack Dorseys aktuell vorletzter Tweet.   

In seinem bislang letzten schrieb er „I resigned from Twitter“ – ich habe bei Twitter gekündigt.   

Der Gründer, der die Plattform 2006 online gebracht hat und damit das Internet, Social Media und die Medien wie kaum ein Zweiter prägte, tritt von seinem CEO-Posten zurück.

Der Schritt sei lang vorbereitet. Ein Nachfolger ist schon bekannt – und Dorsey dürfte auch in seinem zweiten Job nicht langweilig werden.  

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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26.11.2021 Drei Minuten Herzschmerz

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat heute bemerkenswerte Nachrichten aus der Marketing-Welt.

Lieber Herr Böhmer,

zwei Tage nachdem Charles Bahr Tiktok in Richtung Serviceplan verlässt, erreicht die Tagesschau eine Million Follower auf der Plattform. Nennt man sowas auch Generationenwechsel?

Zu dem Anlass gibt Susanne Daubner erneut die cringe Tagesschausprecherin und spielt den letzten Tiktok-Hype, den "Zitter-Nicht"-Trend, nach.    Lush ist in Zukunft bei solchen Späßen nicht mehr dabei.

Die Kosmetikmarke verabschiedet sich am morgigen Freitag von den Social-Media-Kanälen. Mitbegründer Mark Constantine erklärt sehr plausibel, warum Social-Media-Kommunikation nicht zum Markenkern passt:

“Ich verbrachte mein ganzes Leben damit, schädliche Inhaltsstoffe in meinen Produkten zu vermeiden. Nun gibt es überwältigende Hinweise darauf, dass wir durch die Nutzung sozialer Medien gefährdet sind.

Ich bin nicht bereit, meine Kund*innen diesem Schaden auszusetzen.”  Noch konkreter werden die acht Anti-Social-Media-Grundsätze von Lush – ein Best Practice in markenzentrierter Haltungskommunikation.

Drei Minuten Herzschmerz 

Außerdem erfreut uns Apple heute mit einem äußerst gelungenen Weihnachtsfilm. Dahinter stecken nicht nur die Kreativen von TBWA\Media Arts Lab, sondern auch zwei für einen Oscar nominierte Regisseure.

Im Mittelpunkt stehen der Schneemann Simon und ein kleines Mädchen, das ihn im Kühlfach für den nächsten Winter rettet. Fast.  

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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25.11.2021 RTL Dschungelcamp 2022

GFDK - Marketing News - W&V Manuela Pauker

Manuela Pauker, Redakteurin bei W&V, freut sich darüber das die Werbeumsätze wieder steigen.

Lieber Herr Böhmer,

die Pandemie hat die Werbungtreibenden 2020 ganz schön gebeutelt: Kampagnen mussten verschoben oder ganz gestrichen werden, Umsätze brachen weg. 2021 sieht es dagegen etwas besser aus. Zumindest momentan.

Das geht aus der aktuellen Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) hervor, die im Oktober unter den Mitgliedsunternehmen durchgeführt wurde und deren Ergebnisse OWM-Geschäftsführerin Susanne Kunz heute im Rahmen des OWM Summit präsentierte.

Demnach rechnet die Hälfte der Mitglieder mit einer Erhöhung der Umsätze in diesem Jahr. Zum Vergleich: 2020 waren es nur 40 Prozent. Sie alle dürften stark hoffen, dass nicht noch kurz vor dem Weihnachtsgeschäft ein größerer Lockdown dazwischenkommt.

Nun, man wird sehen.  

Auf einen Lockdown kann sicher auch RTL gern verzichten. Denn im Januar soll das Dschungelcamp endlich wieder in einem echten (naja) Dschungel stattfinden – in Südafrika statt wie sonst in Australien. Die Kandidat:inn en des Dschungelcamps sind ja eigentlich das bestgehütetste TV-Geheimnis überhaupt.

Nun weiß man auch, wer dort ziemlich sicher einzieht. Die noch nicht offiziell bestätigten Camper versprechen schon jetzt Rekordquoten. Harald Glööckler (55), Lucas Cordalis (53) und Filip Pavlovic sind dabei.

Ginge es nach Beliebtheit, könnte ein Politiker derzeit wohl die Dschungelkrone einheimsen, ohne auch nur bei einer einzigen Prüfung anzutreten: SPD-Mann Karl Lauterbach.

Die Twitter-Gemeinde ist sich ziemlich einig: Der Mediziner muss neuer Gesundheitsminister werden. Unter dem Hashtag #WirwollenKarl wünscht sich der Großteil der Kommentatoren auf dem Posten jemand mit einschlägigem Sachverstand.  

Auf seinem Posten bleiben darf BDZV-Präsident Mathias Döpfner, der im Rahmen der heutigen Verbands-Sitzung nochmal die Sache mit seiner vieldiskutierten Mail erklären musste. Das Urteil: Entschuldigung angenommen.  

Einen schönen Abend wünscht 

Manuela Pauker

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24.11.2021 Jeder, wirklich jeder hat es getan

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, glaubt das der Ruf von Amazon ruiniert ist.

Lieber Herr Böhmer,

Amazon kann noch so oft beteuern, dass die Lieferungen in Zukunft nur noch in Papp- statt in Plastikverpackungen kommen sollen. Diese Woche wird vor allem eine Meldung über den Onlinehändler hängen bleiben:

Mitarbeiter:innen hätten die Warenkörbe von Promis ausspioniert. Angeblich gab es ein Datenleck, wodurch sogar Angestellte auf niedriger Ebene nachschauen konnte, was Kanye West und Kollegen shoppten. "Jeder, wirklich jeder hat es getan", sagt ein ehemaliger Amazon-Mitarbeiter. 

Amazon weist die Vorwürfe zurück.  Aber die Welt hat das Unternehmen nun mal auf dem Kieker. Die Marke leidet. Interessanterweise geht Ikea heute den gleichen Weg wie Amazon.

Nein, Promis werden dort nicht ausspioniert.  Aber auch Ikea kündigt an, Kunststoff in den Verpackungen zu verbannen.

Während Amazon bis Ende des Jahres so weit sein will, braucht Ikea bis 2028. Und trotzdem wird die Lovebrand Ikea mit der Ankündigung mehr punkten, als Everybody’s Hassliebe Amazon. Wetten?  

Auch die Gorillas liefern ihre Lebensmittel mit viel Gegenwind. Noch scheint ihnen das nicht zu schaden. Der cleveren und lokal ausgespielten Werbung sei Dank.

Welche Strategie hinter den regionalen Kampagnen von Gorillas, Lieferando und Co. steckt, haben wir hier für Sie analysiert.    

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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20.11.2021 Sixt umwirbt Philipp Amthor

GFDK - Marketing News - W&V Conrad Breyer

Conrad Breyer, Redakteur bei W&V, scheint kein großer Freund von der Cannabis- Liberalisierung zu sein.

Lieber Herr Böhmer,

der Wirtschaft graut aus guten Gründen vor einem neuen Lockdown. Dabei sehnen sich viele Menschen nach einer Auszeit. Die meisten haben sich in den vergangenen zwei Pandemiejahren völlig aufgerieben.

Sie versuchen jetzt zu leben wie früher, haben aber gar nicht mehr die Energie dafür. Es kann einen deshalb überhaupt nicht wundern, dass Meldungen wie die über die geplante Cannabis-Liberalisierung der sich formierenden Ampel-Koalition auf Twitter trendet.

Ein vernebelter Geist nimmt den Druck - wenigstens für ein paar Stunden. Aber genau das macht diese Drogen ja so gefährlich. Eine liberale Gesellschaftspolitik stelle ich mir anders vor:

Man könnte stattdessen überlegen, wie sich der Alltag der Menschen so gestalten lässt, dass sie neben der Arbeit noch Zeit für ihre Liebsten und politische Teilhabe gewinnen.

Dann bräuchten sie auch keine Auszeit von ihrem eigenen Leben nehmen.   

Was für Drogen Philipp Amthor genommen hat, möchte man bei der Gelegenheit gerne wissen. Dass der Politiker mit 120 über eine Straße rast, auf der maximal 70 erlaubt sind, ist das eine.

Dann aber nicht die Konsequenzen dafür tragen? Sixt reagiert schnell und wirbt für eine Auszeit ohne Führersein. Das sitzt. Wird Zeit, dass das Apple-Auto kommt : Macht Fahrer wie Amthor (fast) überflüssig.  

Eine private Auszeit gönnt sich Thomas Funk, Chef der Agenturgruppe Havas. Er nimmt 2022 ein Sabbatical. Hat Funk sich zu sehr aufgerieben? Nicht unbedingt; er sagt:

„Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es schwer ist, sich Gedanken über die eigene Zukunft zu machen, wenn man mitten im Arbeitsalltag steckt.“

Das wirkt selbstbestimmt. Wie diese Zukunft aussehen könnte, ist völlig offen. Er hat für sich aber schon festgestellt: Zurück in die Werbung will er auf keinen Fall.   

Haben Sie ein schönes Wochenende

Ihr Conrad Breyer

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19.11.2021 TikTok ist am zittern

GFDK - Marketing News - W&V Manuela Pauker

Manuela Pauker, Redakteurin bei W&V, berichtet über einen Tik-Tok Trend.


Lieber Herr Böhmer,
stell Dir vor, Du bist Chrissy Teigen und bekommst auf Instagram einen ordentlichen Shitstorm, weil Du eine etwas dekadente „Squid Game“-Party gegeben hast. Aber hey – zitter nicht! Was zitterst Du? Ich hab ja nur gesagt – „stell Dir vor…“


Das #ZitterNicht-Spielchen ist der jüngste Trend auf TikTok. Es geht ganz einfach: Man erzählt etwas, das den Angesprochenen beunruhigen könnte, mit der Einleitung „Stell Dir vor…“ und löst den Scherz dann sofort auf – man sollte sich das ja nur vorstellen. 
 
Rund 170 Millionen Aufrufe hat der Hashtag auf der Kurzvideoplattform mittlerweile erzielt. Und natürlich sind auch Agenturen und Marketer schon auf den Zitter-Zug aufgesprungen – mit mehr oder weniger gelungen Interpretationen.
 
Für das Ex-Model Chrissy Teigen gab es leider keine nette Auflösung: Sie steht mit ihrer Party, die das Thema der umstrittenen Netflix-Serie „Squid Game“ aufgriff, tatsächlich im Kreuzfeuer des Publikums. Was ihr aber vermutlich egal sein dürfte.
 
Nicht egal sollte den Herstellern einiger Produkte die Nominierung für den „Goldenen Windbeutel 2021“ sein. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat nämlich wieder die Kandidaten mit den dreistesten Werbelügen des Jahres nominiert.

In diesem Jahr auffällig: Besonders den Aspekt Nachhaltigkeit interpretieren einige Unternehmen recht, wie soll man sagen, flexibel. Da haben die fünf Finalisten wirklich allen Grund zu zittern.
 
Schönen Abend
Ihre Manuela Pauker

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18.11.2021 Fauxpas in der Mediaplanung

GFDK - Marketing News - W&V Max Flaig

Maximilian Flaig, Redakteur bei W&V, hat es heute mal voll und ganz mit Fußball, und dem BVB.

Lieber Herr Böhmer,

wie seine digitale Parallelwelt, das Metaverse, einmal genau aussehen wird, weiß selbst Mark Zuckerberg noch nicht so recht. Vielleicht lässt sich der Chef von Faceb… - sorry, Meta deshalb von Ante und Josip Kristo inspirieren.

Die Brüder aus München haben eine "native Metaverse-Umgebung entwickelt", eine Art Fußballmanagerspiel.

Das Besondere: Wer dort mitspielt, erhält einen 3D-Avatar und kann diesen mit NFT-Items aufwerten. Auch der Handel mit NFTs wie virtuellen Fußballschuhen ist

Wir bleiben beim Fußball und blicken nach Dortmund. Genauer gesagt zum dortigen Hauptbahnhof, wo ein XXL-Plakat für die neue FC Bayern-Doku auf Amazon Prime wirbt.

(Erklärung für alle Fußballmuffel: Bayern München und Borussia Dortmund sind Erzrivalen, die Fanlager verfeindet.) BVB-Anhänger reagieren entsprechen pikiert und formulieren umweltfreundliche Lösungsvorschläge: "Abhängen und Putzlappen draus nähen." 
 
Handelt es sich bei dem Plakat nun um einen Fauxpas in der Mediaplanung, oder eine gezielte Provokation, die zusätzliche Aufmerksamkeit schafft? Ansichtssache.

Fest steht nur, dass künftig die Agenturen Omnicom Media und PHD nicht mehr entscheiden dürfen, wo ein anderer Internet-Konzern seine Plakate platziert.

Der Offline-Media-Etat von Google wandert nämlich in die Hände der WPP-Tochter Essence, die bereits seit rund zehn Jahren den milliardenschweren digitalen Media-Etat betreut. 
 
Sportliche Grüße und einen schönen Abend wünscht
Max Flaig 

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