Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

11.03.2022 Mohrenbräu ändert sein Logo

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, findet das neue Logo der Brauerei Mohrenbräu halbherzig.

Hallo Gottfried,

der Bofrost-Mann hat dank der Toten Hosen nicht das beste Image. Frontsänger Campino wunderte sich schon 2005: „Ich dachte, den gibt's gar nicht mehr.“

Dabei war der Bofrost-Fahrer einer der ersten, der Lebensmittellieferung auf die letzte Meile erfolgreich umsetzte. Jetzt verpasst sich die Marke ein Redesign – den größten Markenrelaunch seit 18 Jahren.   

Auch die österreichische Brauerei Mohrenbräu ändert ihr Logo. Nicht ganz freiwillig – Rassismusvorwürfe dürften der Haupttreiber gewesen sein.

Allerdings fällt die visuelle Veränderung eher halbherzig aus. Der Name bleibt, wie er ist. Die Entscheidung bietet erneut Diskussionsstoff für Social Media.  

Für W&V steht der März im Zeichen von Social Commerce. Dem Thema widmen wir unser erstes digitales Monatsmagazin W&V Executive Briefing.

Denn das Potenzial dieses neuen Verkaufskanals ist riesig – vorausgesetzt, Händler gehen den Vertrieb über soziale Medien strategisch an.

Welche fünf Aspekte dabei besonders wichtig sind, lest ihr in der Analyse „Sehen klicken, kaufen – Erfolgsfaktoren für Social Commerce“. Zur Feier des Tages ist das erste Briefing free für alle.   

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

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09.03.2022 Peek Performance- Event von Apple

GFDK - Marketing News - W&V Manuela Pauker

Manuela Pauker, Redakteurin bei W&V, beschreibt die Welle der Hilfsbereitschaft von einigen Unternehmen.

Hallo Gottfried,

die Welle der Hilfsbereitschaft, die der Ukraine-Krieg ausgelöst hat, ist beeindruckend. Neben einer unglaublichen Zahl an privaten Initiativen zeigen sich auch viele Unternehmen engagiert.

Diese Hilfe geht in einigen Fällen über die Versorgung mit dem erstmal Allernötigsten wie Wohnraum oder Kleidung hinaus.  

Einen Tag, nachdem zwei ukrainische Unternehmer aus Berlin das Jobportal "UA Talents" für Geflüchtete aus der Ukraine gestartet haben, hat auch Marcus Diekmann, ehemals CEO von Rose Bike und jetziger Beirat des Unternehmens, eine solche Jobplattform gelauncht.

Sie alle wissen: Manchmal hilft es den Menschen am meisten, wenn sie das Gefühl haben, gebraucht zu werden.

Auch Apple hat eine Hilfsaktion für die Ukraine laufen. Heutiges Hauptthema im Zusammenhang mit dem Tech-Konzern dürfte aber trotzdem der „Peek Performance“-Event sein, bei dem CEO Tim Cook ab 19 Uhr unserer Uhrzeit die neuen Produkte ankündigt.   

Die Gerüchteküche kocht schon jetzt: Es könnte ein neues MacBook Air geben, ein Low-Budget-iPhone - und ein iPhone 13 Pro in frühlingshaftem Zart-Lila.

Da ist auch an den Apple-Designern die diesjährige Trendfarbe „Very Peri“ nicht spurlos vorübergegangen. Ob Apple mit dem Lila vor allem die weibliche Zielgruppe ansprechen will?

Das würde jedenfalls zum heutigen Weltfrauentag passen.

Aus den vielen Aktionen dazu ragt ein witziger PR-Stunt heraus: Die Dating-App OkCupid führt den Machern der genderkritischen Bild-Zeitung augenzwinkernd vor, dass die Nutzung von geschlechtsneutraler Sprache gar nicht weh tut.  

Einen schönen Abend wünscht 

Manuela Pauker

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05.03.2022 laut Genfer Konvention verboten

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel


Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, ist schokiert was auf Tiktok gezeigt wird.

Hallo Gottfried,

habt ihr die Tage mal bei Tiktok reingeschaut? Mein Kollege Peter Hammer ist regelmäßig dort unterwegs und hat Schockierendes festgestellt.

Die App zeigt scheinbar wahllos und ungefiltert grausamste Kriegsszenen aus der Ukraine. Sogar Videos, die laut Genfer Konvention verboten wären.

Was davon wahr ist und was nicht, ist selbst für Medienprofis nicht ersichtlich. Tiktok geht verantwortungslos mit dem Seelenleben seiner zum großen Teil minderjährigen Nutzerschaft um.

Ganz zu schweigen von der Brand Safety der Werbungtreibenden. Um es kurz zu sagen, das Unternehmen hat seine Plattform nicht im Griff. Auf unsere Anfrage reagierte es nicht. Aber lest selbst.    

Gute Nachrichten hat dagegen Spotify. Der Streamingdienst ist neuer Sponsor des FC Barcelona – des laut Forbes wertvollsten Fußballvereins der Welt.

Und trotzdem sind nicht alle darüber happy, berichtet meine Kollegin Lena Herrmann. Bei unserem Flop der Woche wird mir schwindelig.

Aber es gibt noch mehr Gründe, warum der Spot für den neuen Ford Puma nicht besonders gelungen ist. War Automobilwerbung nicht mal die Königsdisziplin der Kreativen?  

Ein friedliches Wochenende wünscht euch

Verena Gründel

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04.03.2022 Bruchlandung von Amazon

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, stellt fest, auch Amazon kann eine Bruchlandug hinlegen.

Hallo Gottfried,

„klassischer Einzelhandel ist hart, und das merkt Amazon gerade“. Das sagt ein Analyst gegenüber Reuters. Der Onlinehandelsgigant will 68 seiner stationären Läden schließen, darunter alle seine Buchläden.   

Nachdem Amazon den stationären Buchhandel ausgeblutet hatte, eröffnete der Konzern 2015 in Seattle seinen ersten eigenen Buchladen. Hat sich offenbar nicht genug rentiert. Das Thema ist für Amazon abgehakt.

Genauso wie die „4-Sterne-Läden“, in denen Zeug verkauft wurde, das online gut bewertet wurde. Und die Pop-Up-Stores, wo das Sortiment monatlich wechselte. Alles Geschichte. 

Aber das heißt noch lange nicht, dass Amazon den klassischen Einzelhandel aufgibt. Erst Anfang des Jahres hat Jeff Bezos’ Verkaufsmaschine angekündigt, einen Modeladen namens Amazon Style aufzumachen. Offenbar verfolgt der Konzern das System Trial and Error. 

Vor allem aber investiert Amazon weiterhin große Energie in den Lebensmittelhandel.

Der Sofort-Bringdienst „Amazon Fresh“, die kassenlosen „Amazon Go“-Läden und die Bio-Markt-Kette „WholeFoods Market“ bleiben. Und liegen sogar „im Fokus des Unternehmens“, sagte ein Sprecher gegenüber CNBC.

Für Marken aus dem Lebensmittelbereich klingt das definitiv nicht nach rosigen Zeiten. 

Einen angenehmen Abend noch wünscht 

Rolf Schröter

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03.03.2022 heute ein paar gute nachrichten

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat heut nicht nur schlechte Nachrichten.

Hallo Gottfried,

der Krieg in der Ukraine bestimmt weiterhin das Nachrichtengeschehen. Wir können nicht wegsehen und saugen jede kleine Nachricht wie ein Schwamm auf.

Das ist wichtig und richtig. Doch manchmal wirkt der nicht abreißen wollende Strom aus Hiobsbotschaften zermürbend.  

Deshalb möchte ich euch, bevor ihr euch heute Abend wieder den News widmet, ein paar positive Nachrichten mit auf den Weg geben: Herzlichen Glückwunsch an Peter Mergemeier, der neuer CEO von Havas wird.

Sei Vorgänger Thomas Funk scheint im Guten zu gehen. Er will nun ein neues berufliches Kapitel aufschlagen.  

Alles Gute auch für Marianne Heiß. Sie wird von der CEO der BBDO Group Germany zur Chairwoman von BBDO. Gleichzeitig schlüpft die Agentur Proximity unter das Dach der Marke BBDO.

Dort entsteht damit eine rund 300 Mitarbeitende starke, international und integrativ aufgestellte Agentur.   Besonders schön ist unsere Kreation des Tages.

Die schwedische Hotelkette Elite Hotels of Sweden hat mit ihrer Agentur Volt einen spannenden Ansatz entwickelt, um Kund:innen anzulocken:

Sie setzt auf Hotelgeräusche wie den Klang der Empfangsglocke, das Plätschern einer Dusche oder das sanfte Rascheln eines Kissens.

Das Ergebnis ist verblüffend.   

Einen angenehmen Abend wünscht

Verena Gründel

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01.03.2022 es war ein trauriges Wochenende

GFDK - Marketing News

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, bedauert den Krieg. Was das aber mit Marketing Nachrichten zu tun hat Wissen wir nicht.

Hallo Gottfried,

es war ein trauriges Wochenende. Krieg fühlte sich noch nie so nah an, das gilt zumindest für die meisten von uns.

Und gleichzeitig erleben wir eine Welle von Mitgefühl und Solidarität, die fast genauso zu Tränen rührt wie die Geschehnisse in der Ukraine und Russland selbst.   

Unzählige Privatpersonen und auch immer mehr Unternehmen bietet schnelle, unbürokratische Hilfe an, jede:r, was er oder sie kann.

Die großen Mobilfunkanbieter stellen Anrufe aus der Ukraine kostenlos durch, die Deutsche Bahn fährt Ukrainer:innen gratis aus Polen nach Deutschland,

Elon Musk bietet Satelliten-Internet für alle – um nur einige zu nennen.   

Unser Kollege Conrad Breyer macht sich für die ukrainische LGBTIQ*-Community stark, die zu den besonders gefährdeten Gruppen zählt.

Er hat mit seiner Gruppe Munich Kyiv Queer ein Spendenkonto errichtet und bittet um Unterstützung. Selbstverständlich teilen wir seinen Aufruf an euch alle.  

Für viele Tränen haben auch die Ansprachen von Wolodymyr Selenskyj gesorgt. Die Welt liebt den ukrainischen Präsidenten.

Wer ihn besser kennenlernen möchte, kann das jetzt in der Arte-Mediathek. Dort läuft die TV-Serie "Diener des Volkes" des einstigen Schauspielers und Comedian.   

Interessant ist, dass die Invasion der russischen Armee offenbar mit Google Maps hätte vorhergesagt werden können. Die Karten zeigten Hinweise auf Staus, dort wo sich die Truppen auf den Straßen Richtung ukrainischer Grenze bewegten.   

Inzwischen hat Google Maps die Live-Verkehrsdaten aus der Ukraine weltweit abgeschaltet. Man will den russischen Invasoren keine Hinweise zu liefern, wo besonders viele Menschen auf der Flucht sind.

Die Plattform dagegen ist unverzichtbar für die, die das Land verlassen wollen.  

Einen friedlichen Abend wünscht

Verena Gründel

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26.02.2022 Kein Gazprom-Trikot

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, berichtet darüber, das viele Unternehmen sich von Nordstream 2 abwenden.

Hallo Gottfried,

die Welt steht kopf. Der Krieg in der Ukraine hat uns längst erreicht. Wir leiden im Herzen mit den Menschen vor Ort, sind verängstigt und fassungslos.

Und die ersten Unternehmen reagieren bereits. Schalke 04 zieht das Gazprom-Trikot aus. Der Europa-Park Rust entfernt alle Logos und Hinweise auf den Sponsor Nordstream 2. Manchester United beendet die Partnerschaft mit der russischen Fluglinie Aeroflot.

Die Deutsche Telekom erklärt alle Anrufe in die Ukraine für kostenlos. Vodafone zieht nach.  

Und dann ist da noch Edeka. Der Lebensmittelhändler postet eine ukrainische Flagge mit der Aufschrift „Freiheit ist ein Lebensmittel“. Häh?  

Zur Impfkampagne hätte der Spruch – entsprechend adaptiert – gepasst. Aber in diesem Zusammenhang hilft er niemandem weiter. Klassisches Purpose-Washing, wenn ich den Begriff noch einmal strapazieren darf.

Das finden auch meine Kollegin Lena Herrmann und viele andere. Oder ist er nur Hilflosigkeit gepaart mit Ideenlosigkeit? Sonst ist Edeka ja eher dafür bekannt, den richtigen Ton zu treffen.   

Zugegebenermaßen ist es in diesen Tagen nicht leicht, die passenden Worte zu finden. Weder offiziell noch privat. Aber vielleicht muss man das manchmal auch nicht.

Vielleicht sind wir einfach für eine Zeitlang ein bisschen leiser.   

Ein friedliches Wochenende wünscht euch

Verena Gründel

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25.02.2022 Karneval und Krieg

GFDK - Marketing News - W&V Manuela Pauker

Manuela Pauker, Redakteurin bei W&V, macht sich so ihre Gedanken, soll man Karneval Feriner, trotz Krieg?

Hallo Gottfried,

krasser könnten die Gegensätze des heutigen Tages wohl nicht sein: Während in der Ukraine Krieg herrscht, starteten in Köln gut gelaunt viele Menschen in den Karneval.

Im Laufe des Tages schlug die Stimmung jedoch auch am Rhein um  angesichts der sich zunehmend verdüsternden Lage.  

In Nordrhein-Westfalen beschlossen die meisten TV- und Radio-Sender dann doch, ihr karnevalistisches Programm zu beenden – auch wenn sich viele Zuschauer zu Wort meldeten und sich für die Ablenkung bedankten.   

Die meisten dürften es aber wohl sehen wie Claudia Schall, Chefredakteurin des Privatsenders Radio Köln: "Wir können nicht über den Krieg berichten und drumherum Karnevalsmusik senden."  

Auch im Sport gab es Reaktionen auf die angespannte Lage. Der Zweitligist Schalke 04 legte seine Trikots mit dem Schriftzug von Sponsor Gazprom ab – und die UEFA wird voraussichtlich Russland das Endspiel der Champions League entziehen, das am 28. Mai in Sankt Petersburg stattfinden sollte.   

Alles sehr beunruhigend. Einen schönen Abend zu wünschen, erscheint mir angesichts der Situation zynisch. Hoffentlich kommt die Welt da wieder einigermaßen raus – drücken wir die Daumen.  

Manuela Pauker

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24.02.2022 Der Gazprom-Deal

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, ist in Sachen Russland etwas erschüttert.

 Aber OK, braucht es da Kluge Ratschläge eine Werbers in der Weltpolitik?

Hallo Gottfried,

“mit großer Sorge”, beobachtet man auf Schalke die politische Lage in Osteuropa. Und trägt gleichzeitig das fette Logo eines russischen Staatskonzerns auf der Brust.   

Als „hochproblematisch“ für den Verein bezeichnet Raphael Brinkert von der W&V Agentur des Jahres BrinkertLück die Situation.

Die Glaubwürdigkeit für das „selbstauferlegte Leitbild nebst Wertekanon“ leiden massiv. Trennung ist die einzige richtige Lösung. Fest steht, dass die Situation untragbar geworden ist", sagte er zu RTL/ntv:

"Jeder weitere Spieltag mit dem russischen Staatsunternehmen auf der Brust ist hochproblematisch hinsichtlich der Glaubwürdigkeit des Vereins und seinem selbstauferlegten Leitbild nebst Wertekanon."

Hier könnte ein Verein zeigen, dass es auch im Profifußball so etwas wie Haltung gibt.   

Bei vielen Marken ist die Bedeutung von Haltung bereits angekommen. Schließlich bekommen sie Fehltritte seitens der Verbraucher:innen schnell zu spüren.

"Wir als Markenverantwortliche bewegen uns permanent auf der offenen Bühne, manchmal sogar im Glashaus", sagte Christina Bulle, CMO DACH von Procter & Gamble, heute früh auf der Moonova-Bühne.

Wie der Konzern für seine Marken Vertrauen aufbaut, das erklärte sie am Beispiel von Pampers, Ariel und Always. Hier zum Nachlesen.  

Um Haltung dreht sich auch alles bei den Green Marketing Days am 23. und 24. März live und digital. Wolltet ihr schon immer mal die Mechanismen von Corporate Activism lernen?

Ben & Jerry’s Social-Mission-Aktivist Volker von Witzleben wird dazu eine Masterclass halten, die ihr nicht verpassen solltet.

Und auch sonst haben wir ein wirklich hochkarätiges Panel zusammengestellt, das ich euch persönlich als Herz legen möchte.   

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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23.02.2022 das erste VS-Model mit Downsyndrom

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, scheint heute ganz begeistert zu sein.

Hallo Gottfried,

Sofia Jirau hat das Down-Syndrom. Die Puerto-Ricanerin ist eins der neuen Models der Unterwäschemarke Victoria’s Secret. 

Das ist erwähnenswert, denn Menschen mit Down-Syndrom sind nicht überall auf der Welt akzeptierte Mitglieder der Gesellschaft.

In Russland zum Beispiel landen Kinder mit Down-Syndrom in regelrechten Verwahranstalten. Sofia Jirau dagegen, 25 Jahre jung, ist im Netz längst ein Star. 450.000 Menschen folgen ihr auf Instagram.   

Man könnte einwenden, Victoria’s Secret nutze Sofia Jirau, um Produkte zu verkaufen. Na und? Sofia Jirau nutzt Victoria’s Secret, um die Gesellschaft inklusiver zu gestalten.   

Sichtbarkeit schaffen für ein sinnvolles Ziel ist gut. 

Deshalb haben wir von der Ebner Media Group das zentrale Redner-Pult auf der Moonova mit dem Hashtag #leavenoonebehind gebrandet. Aus Überzeugung.   

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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