Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

20.08.2018 Ein Jahr nach der Opel-Übernahme

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V, schrieb mir noch vor kurzem zu der neusten Entwicklung bei Opel. Über Opel sei schon alles gesagt worden, meinte er.

Die goldenen Jahre in den 50er und 60ern, der Abstieg, der kommunikative Tiefpunkt mit "Sonderaktionen" à la "Opel Corsa Steffi Graf" und schließlich der Hype um "Umparken im Kopf", der eher in der Marketing-Filterblase und auf Award-Bühnen als am Point of Salezu spüren war.

"New Germanness" die Adjektive "mutig" und "klar"

Jetzt schlägt Opel ein neues Kapitel auf. Diesmal steht nicht die Werbekampagne im Mittelpunkt, sondern das Design. Das ist keine schlechte Idee. Design kann besser als jedes TV-Bombardement mit Jürgen Klopp und Bettina Zimmermann vermitteln, wofür eine starke Marke steht: Nachhaltigkeit, Wiedererkennbarkeit, Einzigartigkeit.

Vielleicht kann Opel irgendwann mehr erzählen als 30-Sekunden-Episoden über verlorene Autoschlüssel. Eine richtige Erfolgsgeschichte zum Beispiel. Ich würde es der Marke und ihren Mitarbeitern wünschen.

Nun schreib mir Frank Zimmer, das Opel auch noch die Agenturfrage stellt.

Lieber Herr Böhmer,

knapp ein Jahr nach dem Weggang von Tina Müller stellen die neuen Opel-Chefs die Agenturfrage. Wahrscheinlich mit Recht. Heimat und vor allem Scholz & Friends haben zwar gute Arbeit abgeliefert.

Trotzdem waren die Kampagnen eher Strohfeuer als Brandzeichen. Während die Marketing-Branche neue Spots undT estimonials bejubelte, wusste jeder Opel-Händler, dass Jürgen Klopp keine Autos verkauft.

Hoffen wir auf ein echtes Comeback - mit welcher Agentur auch immer.

Ihnen einen schönen Abend.

Frank Zimmer

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14.08.2018 Social-Media-Verächter

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, schrieb  mir gestern zu einem Problem, dass es leider nicht nur in den Agenturen gibt. Ältere Mitarbeiter haben schlechte Chancen und es fehlt an Wertschätzung. Und sollte man dann doch einen neuen Job finden, wird das Gehalt gedrückt.

dm macht alles richtig

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V, meint das dm alles richtig macht, und die Werbeformen des 21. Jahrhunderts hervorragend  anwendet. Das kann man noch lange nicht von allen Unternehmen behaupten. Glückwunsch an die Manager.

Lieber Herr Böhmer,

selbst der größte Social-Media-Verächter, Digital-Skeptiker und Feind des Influencer Marketings wird zugeben müssen: Die Werbeformen des 21. Jahrhunderts machen Kampagnen möglich, die früher nie entstanden wären. Sie haben Werbekunden überzeugt, die nie etwas mit Werbung zu tun haben wollten. Die Drogeriekette dm ist ein gutes Beispiel.

Der Konzern mit dem Waldorfschulen-Image war für den Werbemarkt früher so interessant wie ein Veganer für die Leberwurstindustrie. Drogerie-Patriarch Götz Werner setzte traditionell auf Mundpropaganda.

Eigentlich ist es heute nicht viel anders - nur mit den Mitteln des digitalen Storytelling. Und mit nicht zu knappen Budgets, vermuten wir. Meine Kollegin Ulrike App beschreibt die die neueste Aktion von dm: "183 Days".

Die Drogeriekette dm hat versucht, in den Social-Media-Kanälen die Kundinnen neugierig zu machen: Auf Instagram & Co. hatte das Unternehmen auf "183 Days"-Profilen Hinweise auf die neue Marke gepostet - ohne sich dazu zu bekennen. Jetzt hat es dm offiziell gemacht.

Viel Spaß beim Lesen, einen schönen Abend und - falls Sie das Glück heute haben sollten - einen entspannten Feiertag.

Frank Zimmer

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14.08.2018 schlechte Chancen, geringe Wertschätzung

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, schreibt mir zu einem Problem, dass es leider nicht nur in den Agenturen gibt. Ältere Mitarbeiter haben schlechte Chancen und es fehlt an Wertschätzung.

Und sollte man dann doch einen neuen Job finden, wird das Gehalt gedrückt. Das ist nach Meinung der GFDK Redaktion äußerst dumm von den Unternehmen, da die Älteren etwas haben, was unersetzlich ist, Erfahrung und nicht nur das.

Lieber Herr Böhmer,

es ist eine etwas eigentümliche Diskussion, aber sie bewegt die Branche sehr intensiv: es geht um die Agenturen und deren Umgang mit älteren Mitarbeitern, älteren Bewerbern - ja selbst Freelancern. In allen Bereichen beklagen die Älteren schlechte Chancen, geringe Wertschätzung.

Manfred Türk, Gründer der Agentur Neue Werbung aus dem Sauerland, erläutert dagegen in fünf Thesen, warum aus seiner Sicht Ältere vieles mitbrächten, was die Jungen heute vermissen ließen.

Das kann man natürlich so sehen, im Grunde darf es aber um jung oder alt genauso wenig gehen, wie um männlich oder weiblich, groß oder klein, weiß oder schwarz. Die Trainer-Legende Otto Rehagel hat viel Unsinn erzählt, aber manchmal auch wirklich sinnvolle Sachen gesagt.

Zu letzterer Kategorie gehört ganz sicher die Feststellung: „Es gibt keine jungen und alten Spieler, sondern nur gute und schlechte.“ Das gilt nicht nur für den Fußball, sondern auch im herkömmlichen Arbeitsleben.

Und um noch eine Analogie zum Sport zu bemühen: eine wirklich gute Mannschaft braucht verschiedene Charaktere, braucht Spieler mit unterschiedlichen Fähigkeiten. So ist es auch bei Unternehmen. Genau deshalb ist Diversität (ja, der Begriff wird sehr oft strapaziert) ein entscheidendes Erfolgskriterium und zwar weit über die Frage des Alters hinaus.

Klar ist aber auch: alle Mitarbeiter müssen in ihren Bereichen auf der Höhe der Zeit bleiben. Interessanterweise sieht es genau da teilweise ziemlich finster aus. Darauf deutet zumindest eine aktuelle Studie zum Thema Marketing-Technologien hin.

64 Prozent der dabei in Deutschland Befragten gaben an, dass ihre Mitarbeiter kein entsprechendes Training im Umgang mit solchen Technologien erhalten. Zukunftsfähigkeit sieht anders aus.

Statt sich an Themen wie Jugend vs. Alter abzuarbeiten, sollten Unternehmen (und Agenturen) sich lieber darum kümmern, diese eklatanten Lücke zu schließen.

Wenn wir schon beim Thema Technologie sind, dann zum Wochenende noch ein schneller Blick in die Welt der Tech-Giganten. Google und Samsung haben sich beeilt, noch vor der großen Apple-Show im September mit ein paar Neuigkeiten um die Ecke zu kommen. Eines ist jedenfalls sicher: der Herbst beschert Usern aller Fraktionen zahlreiche Neuerungen.

Holger SchellkopfHolger Schellkopf
Chefredakteur

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12.08.2018 Bitte ohne Plastik-Strohhalme

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Aktualisiert am 12.8.2018 - Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, gab mir zuletzt ein paar Tipps wie ich sportlich über die heißen Tage komme. Ich sollte genug trinken und keinen Sport machen, dafür hatte er aber einige sportliche Themen für mich parat gehabt.

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, informiert mich darüber, dass die Agentur Rethink herausragende Motive entwickelt hat, die in ihrer Brutalität mehr als deutlich machen, wie Tiere, vor allem Meeresbewohner und Seevögel, unter Plastik leiden.

Allein die Chilenen verbrauchen binnen zwei Jahren so viele Plastiktüten wie es Menschen auf der Welt gibt. 3,4 Milliarden Plastik-Beutel pro Jahr wurden in Chile verbraucht, viele davon landeten im Meer.

Warum nicht auf der ganzen Welt? Als erstes Land in Lateinamerika hat Chile die Ausgabe von Plastiktüten im Einzelhandel verboten. "Wir gehen einen großen Schritt in Richtung eines saubereren Chiles", sagte Präsident Sebastián Piñera.

Allein 2015 wurden weltweit 322 Millionen Tonnen Plastik produziert. Davon landen jedes Jahr acht Millionen Tonnen in die Meere. Neuseeland will Einweg-Plastiktüten abschaffen. Das Verbot soll nach einer sechsmonatigen Testphase im kommenden Jahr in Kraft treten.

"Wir schaffen Einweg-Plastiktüten schrittweise ab, um besser auf unsere Umwelt zu achten und Neuseelands sauberen, grünen Ruf bewahren können", sagte Regierungschefin Jacinda Ardern. Sie verwies auf "Hunderte Millionen" Einweg-Plastiktüten, die pro Jahr verwendet würden und vielfach im Meer landeten.

Auch Frankreich reagiert

Verpackungen aus nicht-recyceltem Plastik sollen in Frankreich verteuert und damit vom Markt gedrängt werden. Das Umweltministerium will einen grundlegenden Wandel bei der Verwendung von Plastikverpackungen bewirken. "Dem Plastik den Krieg zu erklären, reicht nicht aus", sagte die Umweltstaatssekretärin. "Wir müssen die französische Wirtschaft umbauen."

Ja, es wird Zeit, dass wir dem Plastik den Kampf ansagen.

Lieber Herr Böhmer,

heute ist der heißeste Tag des Jahres. Kein Wunder, dass die Hamburger schon von einer Stadtküste sprechen und damit um Touristen werben. Die Hansestadt Hamburg hat eigentlich keinen allzu guten Ruf, was das Wetter angeht.

Der ist so schlecht, dass sich die Redensart etabliert hat: "Die eine Hälfte des Jahres regnet es hier, die andere ist das Wetter schlecht." Der Ruf muß sich ändern: Los geht's mit dem Video "Leben am Wasser". Es folgen "Events am Wasser und "Kultur am Wasser".

Aber auch für den Pina Colada am Elb-Beach gilt, genauso wie im Rest der Welt: Bitte ohne Plastik-Strohhalme. Greenpeace Canada und die Agentur Rethink zeigen, was der Plastikmüll für Meerestiere bedeutet.

Die EU plant ein Verbot für Einwegplastikprodukte - Strohhalme, Besteck, Rührstäbchen. Na toll: Umgesetzt werden soll es irgendwann zwischen jetzt und 2030.

In zwölf Jahren ist es aber, davon sind Umweltschützer überzeugt, für viele Lebewesen viel zu spät. Warum Einwegplastik ein Problem ist, darüber klärt aktuell Greenpeace Kanada mit einer eindringlichen Kampagne auf, die dafür zum Strohhalm greift.

Wer trotzdem saugen will: Aus Nürnberg kommt die Idee, statt Plastikröhrchen einfach Makkaroni zu nehmen.

Ob mit oder ohne Nudel – einen genussvollen Abend wünscht

Rolf Schröter

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12.08.2018 Menschen aus dem Norden

GFDK - Marketing News

Neue Spots über Menschen aus dem Norden von Deutschland. Menschen aus Norddeutschland sind die Stars von elf neuen Clips, die Regisseur Detlev Buck für das NDR Fernsehen gedreht hat. Diese Spots, in der Fachsprache „Station-Idents“ genannt, erzählen etwas über die Eigenheiten der Menschen hierzulande – und das in nur jeweils zwölf Sekunden.

Die Darsteller, gespielt von echten Norddeutschen, treffen u. a. folgende Feststellungen: „Das Beste am Norden is, dat dat allens bleved wie es is“ oder „Das Beste am Norden ist, dass wir wissen, wie der Hase läuft“.

Gedreht hat Detlev Buck diesmal in Varel, Sande und Dangast im niedersächsischen Landkreis Friesland sowie in Sereetz und Elmenhorst in Schleswig-Holstein. Die Drehtermine lagen Ende Juni/Anfang Juli bei herrlichstem Sommerwetter, das sich auch in den kleinen Geschichten wieder findet. Detlev Buck:

Das Wetter im Norden spielt uns ja sonst gelegentlich einen Streich, der einem das Leben schwer macht. Aber dieser Sommer ist ein Jahrhundertereignis.“

Seit dem Start der Ident-Reihe 2010 sind unter der Regie von Detlev Buck bereits mehr als hundert Spots „Das Beste am Norden“ entstanden. Schon mehrmals waren sie bei Wettbewerben erfolgreich, u. a. bei den renommierten „Eyes & Ears Awards“.

Alle diese Clips sendet das NDR Fernsehen aufgrund ihrer großen Beliebtheit bis heute. Immer wieder kommen neue hinzu. Gedreht wird mit einem sehr kleinen Team, um eine intime und authentische Situation zwischen Regisseur und Darsteller zu erzeugen.

Die Crewmitglieder sind fast alle noch dieselben wie beim Start vor acht Jahren.

Die neuen Spots sind ab Mittwoch, 8. August, im NDR Fernsehen zu sehen – als Trenner zwischen verschiedenen Sendungen und unter www.NDR.de/fernsehen.

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11.08.2018 Der Discounter Lidl macht in Autos

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V erinnerte mich gestern daran, dass der Weltkatzentag Cat Content produziert und im Netz wie geschnitten Whiskas läuft. Aber das ist heute schon der Schnee von gestern.

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V, hat wieder Geschichten auf Lager. Der Discounter Lidl macht nun auch in Autos, Logos verändern sich, und Warenhäuser werden zu Medienhäusern. So verändert sich unsere Marketing-Welt.

Lieber Herr Böhmer,

die Hohenpriester der reinen Marketing-Lehre müssen in Zeiten wie diesen sehr tapfer sein. Nichts, was sie jahrzehntelang gelernt und weitergepredigt haben, gilt noch.

Logos dürfen nur ganz selten und höchst behutsam angefasst werden? Aus und vorbei. Google spielt heute jeden Tag mit jedem neuen Doodle vor Millionen und Abermillionen von Kunden mit dem eigenen Markenzeichen.

Warenhäuser, die nicht zugleich Medienhäuser sein können? Amazon zeigt, dass es funktioniert.

Lebensmittel-Discounter, die sich auf ihr sprödes Kerngeschäft und den Abverkauf konzentrieren müssen? Auch das war einmal. Große Werbekampagnen von Aldi, Penny und Lidl gehören längst zum Alltag.

Und jetzt vermieten sie auch noch Autos. Meine Kollegin Annette Mattgey erklärt, wie Lidl seine Kunden bewegen will. Der Discounter Lidl verteilt 150 Fahrzeuge auf 50 Lidl-Parkplätzen in Nordrhein-Westfalen. Dazu hat sich das Unternehmen mit Mazda Carsharing und dem Mobilitätsanbieter Flinkster der Deutschen Bahn zusammengetan.  Lidl hat die Aktion unter das Motto "Dein persönlicher Einkaufswagen" gestellt.

Ihnen einen schönen Abend.

Frank Zimmer

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10.08.2018 Am Weltkatzentag

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, hatte keine Schadenfreude, auch wenn Zalando mit kleinen Geräten nur kleine Budgets generiert und das für sehr kleine Freude bei Zalando sorgte. Ja ja, und die armen H&M Kunden warten zulange auf ihre Pakete, so was aber auch, haben wir dazu gemeint.

Und nun gab es ja auch noch den Weltkatzentag: Die verschmusten Stubentiger freut das bestimmt.

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V erinnert mich daran, dass der Weltkatzentag Cat Content produziert und im Netz wie geschnitten Whiskas läuft. Wogegen Jeffrey Katzenberg keine so guten Ideen hat. Die Bewegtbild-Happen müssen erst mal überzeugen.

Lieber Herr Böhmer,

die geilsten Ideen sind meist so einfach, dass man sich fragt, warum nicht früher jemand darauf gekommen ist. Der US-Produzent und Mitgründer von Dreamworks, Jeffrey Katzenberg, plant, Kurzvideos im Hollywood-Stil für die mobile Nutzung zu produzieren.

Gestern war übrigens Weltkatzentag. Nicht vergessen. Die kleinen Fellbällchen verdienen eine Extra-Petersilie auf ihrem Häufchen Sheba. Denn ohne Katzen auch kein Cat Content. Und der läuft im Netz bekanntlich wie geschnitten Whiskas.

Zurück zu Katzenberg: Hochwertig gefertigte Bewegtbild-Happen, die man sich schnell mal zwischendurch reinziehen will, weil sie so unterhaltsam sind – das klingt so vielversprechend wie das  Vorschaubild eines Filmchens, auf dem ein Kätzchen zu sehen ist, das gerade...

Schluss! Feierabend.

Angenehme Stunden mit oder ohne Katze wünscht

Rolf Schröter

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09.08.2018 Keine Schadenfreude über Zalando

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V konnte es nicht fassen. Jean-Remy von Matt hat mal wieder auf die Pauke gehauen: "Wer als Bewerber Freizeit statt Nachtschicht will und Geld statt Gold, der braucht gar nicht erst zu Jung von Matt zu gehen", tönte er. Wir konnten es auch kaum glauben.

Heute haben wir ein anderes Thema:

Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, hat keine Schadenfreude, auch wenn Zalando mit kleinen Geräten nur kleine Budgets generiert, und das für sehr kleine Freude bei Zalando sorgt. Ja ja, und die armen H&M Kunden warten zulange auf ihre Pakete, so was aber auch.

Lieber Herr Böhmer,

..... wir wollen jetzt nicht von Schadenfreude sprechen. Aber ein klein wenig macht sich doch Beruhigung breit, wenn man feststellt, dass selbst bei den heißen Rockets der Branche nicht alles Gold ist, was glänzt. Zalando beispielsweise freut sich über steten Zuwachs bei der Zahl der Bestellungen. Hat aber gleichzeitig ein Problem mit kleinen Geräten und kleinen Budgets.

Wenig Freude bei Zalando und H&M

Die Gründe hierfür sind wiederum in der wahrscheinlich stärksten Kundengruppe des Modehändlers zu suchen: junge Menschen benutzen eben mit Vorliebe ihr Smartphone, haben aber gleichzeitig nicht so viel Geld zur Verfügung.

Die Kombination aus kleinem Display und kleinem Geldbeutel sorgt häufig für kleine Bestellungen und kleinerer Freude bei Zalando.

Apropos Mode, apropos wenig Freude: H&M hat gerade ein paar unangenehme Schwierigkeiten bei der Belieferung seiner Online-Besteller. Die Standardlieferzeit liegt aktuell bereits bei 7- 9 Werktagen, räumt H&M ein, manchmal dauert es aber auch deutlich länger.

Offenbar so viel länger, dass sich die Bekleidungskette zur Offensive entschlossen und ein Entschuldigungsschreiben auf Facebook veröffentlicht.

Sagen wir mal so: in puncto Engagement ist der Post ein echter Erfolg - auch hier dürfte eine Rolle spielen, dass H&M ziemlich viele Digital Natives unter seinen Kunden hat.

Wer übrigens glauben sollte, dass gerade diese Digital Natives sich ausschließlich mit digitalen Angeboten versorgen, der wird von der aktuelle Kinder-Medien-Studie 2018 einmal mehr zumindest teilweise eines Besseren belehrt:

Die Jugend wird zwar natürlich zunehmend digitaler - analoge aka gedruckte Angebote bleiben aber weiter relevant, wenn sie denn eine sinnvolle Aufgabe erfüllen.

Man kann es wahrscheinlich ganz einfach so sagen: es wird das genutzt, was in dem Moment für den entsprechenden Zweck am besten taugt. Eigentlich eine sehr sinnvolle Herangehensweise.

Holger Schellkopf

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08.08.2018 Freizeitorientierte Schonhaltung

GFDK - Marketing News - W&V Frank zimmer

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, war gestern begeistert von den neuen Stores von Apple und Ikea. Beide Unternehmen schaffen in den Innenstädten eine großartige Architektur, die das Einkaufen zu einem Erlebnis machen.

Auch ich war davon begeistert. Schöne Nachrichten sind mir auch lieber. So gar nicht ins Bild passt da die Ansicht von Jean-Remy von Matt über das Moderne Arbeitsleben.

Bitte nicht nach Geld Fragen

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V kann es nicht fassen. Jean-Remy von Matt hat mal wieder auf die Pauke gehauen: "Wer als Bewerber Freizeit statt Nachtschicht will und Geld statt Gold, der braucht gar nicht erst zu Jung von Matt zu gehen", tönte er.

Wir glauben, Jean-Remy von Matt braucht weiterhin Knechte, die die Nacht durcharbeiten. Seine Devise lautet wohl viel arbeiten für wenig Geld. Für sich hat er aber andere Maßstäbe, was das Einkommen angeht, wie man seinem Berliner Penthouse sehen kann.

Es gibt wichtigere Dinge und wichtigere Menschen

"Freizeitorientierte Schonhaltung" sei es, wenn ihn ein Bewerber nach der Work-Life-Balance bei Jung von Matt frage. Und da möge der Bewerber doch besser gleich woanders anklopfen. Wenn er nach Work-Life-Balance gefragt werde, antworte er, dass man in seiner Agentur Work bekäme und Life dazu. Toll der Mann.

Lieber Herr Böhmer,

auf Jean-Remy von Matt ist Verlass. Während die Branche über Work-Life-Balance sinniert und sogar ein JvM-Manager wie Raphael Brinkert eine sozialverträgliche Agentur gründet, schwärmt der Kreativ-Patriarch weiterhin vom Reiz der Nachtarbeit. "Wenn alles perfekt war, habe ich mich wie ein Held gefühlt", zitiert ihn "Zeit Campus".

Wünschen wir Jean-Remy von Matt viele Freude dabei. Ich hoffe, Sie verbringen Ihre Feierabend mit wichtigeren Dingen als mit Pitches im Stil der 90er und mit wichtigeren Menschen als mit ihren Chefs.

Genießen Sie es.

Frank Zimmer

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06.08.2018 eine großartige Architektur

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, informierte mich zuletzt darüber, dass die Agentur Rethink herausragende Motive entwickelt hat, die in ihrer Brutalität mehr als deutlich machen wie Tiere, vor allem Meeresbewohner und Seevögel, unter Plastik leiden.

Ja, es wird Zeit, dass wir dem Plastik den Kampf ansagen, war auch unsere Meinung dazu.

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, ist begeistert von den neuen Stores von Apple und Ikea. Beide Unternehmen schaffen in den Innenstädten eine großartige Architektur, die das Einkaufen zu einem Erlebnis machen. Auch ich bin begeistert.

Lieber Herr Böhmer,

ein Museum ist ein Museum.

Ein Store ist ein Store.

Aber: Der neue Apple Store ist kein Store - Er ist ein Museum

Schaut Euch mal den Eingang zu diesem Marken-Universum in Mailand an. Und jetzt schließt die Augen und stellt Euch vor, wie das Kaufhaus bei Euch in der Innenstadt aussieht.

Der Unterschied ist gewaltig. Hier ein hässlicher Kasten, da ein verführerischer Tempel. Will ich mein Geld ausgeben für Zeugs in der Grabbelkiste oder für ein Exponat in einer Ausstellung?

Eben. Die frühere Burberry-Chefin Angela Ahrendts hat gemeinsam mit Jony Ive für ein neues Retail-Design-Konzept bei dem Unternehmen aus Cupertino gesorgt.

Kommen wir zu Ikea. Schaut Euch mal den Entwurf des Architekturbüros Querkraft für den City-Store in Wien an. Das ist kein Ikea, das ist ein Statement. Der Claim „Wohnst du noch – oder lebst du schon?“ wird hier als Bau-Konzept interpretiert. Das Leben ist nach außen gestülpt, barrierefrei.

Was für eine großartige Architektur für die Innenstadt. Der Flaneur sieht keine Vorhangfassade, sondern hat das Gefühl, durch die Außenhaut des Gebäudes den Organismus, das Innenleben, zu erkennen. Sogar Bäume wachsen in einem halbdurchlässigen Raum zwischen Innen und Außen.

Hier fährt man nicht mit dem Auto vor. Hier kommt man zu Fuß oder mit dem Rad vorbei.

Dieses Gebäude ist eine Einladung. Zwangloses Besuchen, zufälliges Entdecken, beschwerdefreies Einkaufen. Hier schleppt man nicht Möbeleinzelteile in sein Auto. Wer kauft, lässt liefern.

Es kann so einfach sein.

Rolf Schröter

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