Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

10.06.2020 Marken im Wert von einer Milliarde Euro

GFDK - Marketing News

Zuerst eine Personalie in den Marketing News. Esther Busch, geschäftsführende Partnerin in der Mediaplus Gruppe, bekommt innerhalb der Serviceplan-Gruppe eine neue Aufgabe: Busch, die nach längeren Jahren in verschiedenen Führungspositionen beim ARD-Vermarkter AS&S sowie bei Ströer Mitte 2016 bei der Agenturgruppe einstieg, ist ab dem 1. Juli Sprecherin des Kölner Hauses der Kommunikation (HdK), berichtet W&V.

Marken im Wert von einer Milliarde Euro stehen beim FMCG-Konzern Henkel zur Disposition. Das trifft sowohl die Sparte Beauty Care als auch die Waschmittel.

Bei der Hälfte sieht Henkel-Chef Carsten Knobel noch Chancen, das Geschäft zu drehen. Der Rest soll eingestellt oder verkauft werden, sagte er gegenüber dem Handelsblatt.

Zu den starken Marken, die Henkel weiter forcieren will, zählen zum Beispiel Schauma, Gliss Kur und Syoss. Katharina Herzog, die die Kosmetiksparte leitet, sagte dazu in der Lebensmittelzeitung.

"In den vergangenen Jahren sind ständig neue Marken auf den Markt gekommen. Das hat dem Markengeschäft und auch dem Handel nicht so gut getan."

Der Fokus auf etablierte Marken habe sich durch die Corona-Pandemie noch verstärkt, sich aber schon vorher angedeutet, schreibt auch W&V.

Ausgelistet werden dagegen vermutlich die Shampoomarken Beology oder Freshlight. Auch die Zahnpastamarke Theramed steht vor dem Aus.

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10.06.2020 gewinnträchtige Vertriebsstrategie

GFDK - Marketing News

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass im Zuge des Ausbaus von Internet- und Online-Shops der Verkauf im Internet in den letzten Jahren stark zugenommen hatte. Dennoch hat in den letzten Jahren parallel dazu ein weiterer Trend zugenommen.

Der Messevertrieb wurde in vielen Unternehmen als wesentlicher Vertriebsschwerpunkt aufgenommen und kann heute mit zahlreichen positiven Tendenzen aufwarten. Dies hat vor allem dazu geführt, dass sich der Umsatz, der über Messen auf diesem Vertriebswege, generiert werden kann, verdoppelt hat.

Aufgrund der hohen Erfolgsquote setzen viele Firmen verstärkt auf diesen Trend und bauen auch diese Vertriebstätigkeit weiter aus. Interessant in diesem Zusammenhang ist vor allem der Umstand, dass der Messestand von heute fast schon mit einem Verkaufslokal Stand halten kann.

Professioneller Messeaufbau als gewinnträchtige Vertriebsstrategie nutzen

Hinsichtlich der Bauweise und des allgemeinen Auftritts ist es nicht mit einer temporär angelegten Vertriebs- oder Betriebsstätte zu vergleichen, sondern insgesamt mit einem Basisprodukt, welches in diesem Sinne schon beinahe als permanente Vertriebsstätte anzusehen ist.

Dies ist auch der Grund, warum die Investitionen in den Ausbau des Messestandes vorangetrieben werden. Viele Millionen Euro fließen von Seiten der Unternehmen in den Ausbau des Messestandorts. Eigene Vertriebszwecke werden zudem für den Zweck entwickelt, am Point of Sale möglichst einen Geschäftsabschluss zu bewirken.

Natürlich ist das auch branchenabhängig und nicht jedes Unternehmen fährt diese Strategie. Aber selbst innerhalb der Branche fängt man unterschiedlich Kunden ein, indem man das Konzept sehr individuell angepasst belegt.

Den Kunden positiv überraschen!

Die offizielle Eintrittskarte zum Messestand wird in der Regel in Form der Messewand gesehen. Sie wird bereits von allen Kunden aus weiter Ferne gesichtet und soll von einem hohen Wiedererkennungsfaktor begleitet sein.

Zumindest ist dies der Sinn und Zweck dieses Handels. Unternehmen, die diesem Ziel nicht gerecht werden können, haben bereits ihren ersten Fehler beim Aufbau des Messestands verwirklicht.

Diese Fehler gilt es bereits im Ansatz zu vermeiden, denn es werden nicht nur die bestehenden Kunden abgeschreckt, sondern auch neue verschreckt. Es sind beides Szenarien, die nicht unbedingt förderlich für einen neuen Vertriebsaufbau beim Messesstand sein können.

Neben den Messestand ist aber auch der Hintergrundaufbau sehr wichtig. Wir dieser Weg stetig verfolgt, lässt sich der unternehmerische Erfolg kaum mehr vermeiden.

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09.06.2020 Instagram-Influencer, Schadensersatzansprüche

GFDK - Marketing News

30.000 Instagram-Follower für 250 Euro. Das ist der aktuelle Preis für Instagram-Influencer, denen es nicht schnell genug geht. In den letzten Monaten wurden vermehrt die Promi-Accounts auf Echtheit geprüft.

Auch Personen wie Oliver Pocher machten Videos über Anne Wünsche, in denen er Belege von eingekauften Followern zeigte, ob die Informationen der Wahrheit entsprachen, wird das Gericht klären.

In der letzten Woche gab es auch weltweite Schlagzeilen wie: Kylie Jenner- sind ihre Millionen Follower nur fake?  Mit ihrem Instagram-Konto kann Kylie Jenner auf jeden Fall angeben, denn mit 179 Millionen Abonnenten gehört ihr Account zu den Erfolgreichsten der Plattform, meldet Radio Hamburg. In Online-Marketing-Kreisen gehen viele Experten davon aus, dass bis zu 70% aller Follower gekauft sind. 

Somit wären laut Anwalt André Schenk bereits Milliarden an Werbegeldern geflossen, die Unternehmen nun zurückfordern können. Zeitgleich haben sich die Influencer in vielen Fällen  strafbar gemacht.

Denn: hier liegt eine Vertragsverletzung vor, wenn in den Werbeverträgen steht, dass der Instagram-Star zum Beispiel 500.000 Follower hat und das die Berechnungs-Grundlage für den Vertrag ist.

Hier können nun Schadensersatzansprüche und außerordentliche Kündigungsansprüche geltend gemacht werden. Auch die bereits ausgezahlten Gelder können zum Teil oder ganz zurückgefordert werden.

Sollte der Influencer oder sein Management von den gekauften Followern gewusst haben, liegt hier ein Eingebungsbetrug vor.

Da eine Produktwerbung ab 500.000 Followern schnell mal 30.000 Euro kostet ist es auch strafrechtlich schon kein Kavaliersdelikt mehr, sondern ein Fall für das Landgericht und folglich sehr interessant für die zuständige Staatsanwaltschaft.

Laut André Schenk muss Instagram den Unternehmen die Möglichkeit geben, die Echtheit der jeweiligen Anhänger zu prüfen und viele Accounts sollten für die Ermittlungen beschlagnahmt und somit eingefroren werden. Gerne steht André Schenk auch für ein Interview zu diesem Thema zur Verfügung.

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09.06.2020 Die Fashion Week in der Mainmetropole

GFDK - Marketing News

Für Berlin kommt es knüppeldick. Die Fashion Week wechselt nach Frankfurt am Main. Die bislang in der deutschen Hauptstadt angesiedelte Modemesse zieht 2021 um. Das gab der Veranstalter Premium Group bekannt.

Auch W&V berichtete. "Damit wird die Wirtschaftsmetropole Frankfurt zum neuen Hotspot der Fashion- und Lifestyleszene und zur neuen internationalen Fashionmetropole", sagte der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

"Die Fashion Week und das Format Fashion Week wird neu gedacht werden müssen", sagte die Geschäftsführerin der Premium Group, Anita Tillmann. "Man kommt nicht sofort auf Frankfurt, aber es ist der perfekte Ort." Für Frankfurt spricht beispielsweise die gute Lage und Anbindung: das Messezentrum sei Teil der Innenstadt, sagte Tillmann.

"Fünf Plattformen, drei Messen, zwei Konferenzen, über 2.000 Designer, Brands und Modeunternehmen – die Frankfurt Fashion Week wird zu einem hochgradig attraktiven und relevanten Standort für das internationale Modebusiness.

Wir glauben an das Konzept einer physischen Fashion Week", sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Dabei soll sich die Messe nicht auf die Messehallen beschränken, sondern auch Messe- und Konzerthallen, Bars, Clubs und Off-Locations miteinbeziehen.

"Die Frankfurt Fashion Week richtet sich ganz bewusst an eine zukunftsorientierte, digital-affine Fashion- und Lifestyle-Community. B2B, B2C, B2P, P2P – alle Wege sind offen.

Wenn Fashion, Lifestyle, Digitalinnovationen und Nachhaltigkeit eine Synthese eingehen – dann entsteht etwas Neues, Unerwartetes. Genau das ist unser Anspruch. Unveiling The Unexpected. Frankfurt ist dafür ein neuer, unverbrauchter Standort. Wir freuen uns drauf", sagt Anita Tillmann, Managing Partner der Premium Group.

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) zeigte sich hoch erfreut über die Entscheidung. Frankfurt zählt zu den führenden Messestandorten Deutschlands.

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05.06.2020 Heute kommt es knübeldick

GFDK - Marketing News

Die Einschläge kommen immer näher, aber nicht nur in der Werbewelt.  Gestern haben wir noch berichtet, das die PR-Agentur Edelman fast 400 Leute entlassen muß. Heute kommt es knübeldick.

Das Marktforschungsinstitut Forrester malt für die amerikanische Agenturbranche ein düsteres Zukunftsbild. Den Prognosen zufolge werden in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie 35.167 Agenturmitarbeiter ihre Jobs verlieren.

Weitere 16.758 Stellen sollen 2021 dem Rotstift zum Opfer fallen. Insgesamt haben den Berechnungen von Forrester zufolge in den USA mehr als ein Dutzend Agenturen und Adtech-Firmen Entlassungen vornehmen müssen.

Weltweit sollen die Zahlen noch verheerender ausfallen. Allein in den sieben größten Agentur-Holdings sollen 49.695 Stellen gestrichen werden, vermeldet heute W&V.

"Für Agenturen gibt es aktuell sehr schlechte Aussichten", kommentiert Forrester-Marktforscher Jay Pattisal die Ergebnisse. Die Branche solle sich auf zwei Jahre negatives Wachstum einstellen. Und die rückläufigen Marketing-Spendings würden zu einer signifikanten Reduktion der Mitarbeiterzahlen führen.

Und noch eine Personalie: Im Herbst verlässt Stefanie Tannrath Carat. Sie wird ab dem 1. September als neue CEO die Geschäfte von UM Deutschland leiten. Bei Carat war sie in den vergangenen zwei Jahren als Managing Director tätig. Bei der IPG-Agentur UM hat Tannrath die vier Standorte Frankfurt am Main, Düsseldorf, Hamburg und Nürnberg unter sich.

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05.06.2020 Wichtigtuer, Angeber, oder arroganter Emporkömmling

GFDK - Marketing News

BVB Stars verstoßen beim Friseurbesuch gegen die Corona-Regeln und zeigen es der ganzen Welt. Reputationsmanager fordert: die Vereine sollen die Instagram-Postings im Vorfeld sehen und freigeben dürfen.

Immer wieder kommt es zu Instagram-Skandalen im Profi-Fußball und kaum einer dieser jungen wilden Spieler macht sich Gedanken, dass Reichweite auch eine enorme Verantwortung mit sich bringt.

Sei es das Gold-Steak, der tolle Ferrari oder die Luxus-Uhr mit der sich die Spieler im Internet verewigen oder der Luxusurlaub für 50.000 Euro pro Woche.

Dafür lassen sie Bilder sprechen und neigen dazu, in den sozialen Medien zu prahlen. Mit ihren Protz-Karossen, ihren Model-Freundinnen, ihren Designer-Klamotten, ihren Tattoos, ihren Luxusuhren, ihren Urlaubsbildern aus dem Highend-Beach-Ressort, schreibt watson.ch.

Wichtigtuer, Angeber, oder arroganter Emporkömmling?

Es ist aber Fakt, dass es dem Fan nicht gefällt und in den heutigen Zeiten unterbunden werden muss. Alleine aktuell dürften sich sehr viele Fans in Kurzarbeit befinden oder gar ihren Job verloren haben.

Zeitgleich gibt es Diskussionen über einen Gehaltsverzicht der Stars, sowie Vereine, die Ihre Fans bitten, die bereits gekauften Tickets nicht finanziell zurückzufordern, das passt nicht zusammen. Denn das was zählt ist "aufm Platz" und nicht auf Instagram.

Weiterhin darf man nicht vergessen, dass es eine Zielgruppe gibt, die diese Postings richtig gut finden dürfte: unseren Fußball-Nachwuchs. Auf YouTube gibt es kaum einen Verein, über dessen Stars und deren Autos kein Video gedreht wurde.

Hier sollte aber ganz klar die Leistung im Vordergrund stehen und es sollte vermieden werden, dass junge Fußballer ihrem Ziel nacheifern und das Ziel heißt Traumauto.

Der Reputationsschaden der Vereine ist viel höher als die Meisten denken. Einerseits erweckt man den Eindruck, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht im Griff hat, andererseits kommt es so rüber, als würde man die aktuellen Auflagen nicht ernst nehmen.

Hier dürfte es ebenfalls schwer werden den Fans zu erklären, dass man derzeit nicht ins Stadion darf und Zeitgleich verstoßen die Spieler öffentlich gegen die Auflagen.

Auf den Instagram-Accounts der Spielerfrauen gewinnt man meistens noch tiefere, für den Verein ungünstige Einblicke, in das Leben der Fußball-Stars, da die meisten Spielerfrauen ja Reichweite brauchen, um ihr EGO oder ihre Produkte zu pushen.

Da wird schnell mal ein Foto mit dem Liebsten gemacht oder gar ein Video, wo er sich ein Glas Wein gönnt.

Besonders problematisch wird es aber, wenn ein Verein zum Beispiel einen Hauptsponsor hat oder die Spieler Fußballschuhe einer bestimmten Marke haben und der Haupt-Markt-Wettbewerber ist so klug und macht mit dessen Spielerfrau ebenfalls einen Werbevertrag und indirekt bewirbt der Fußballprofi für den falschen Marktanbieter.

David Rölleke ist ein sehr erfahrener Reputationsmanager, welcher Unternehmen genau vor diesen Fallen warnt und beschützt.

In diesem Fall würde er dem BVB raten, sich von der zuständigen Social Media Agentur die geplanten Monatspläne der Stars anzusehen und freizugeben. Bewegliche Instagram-Storys sollte der Verein ebenfalls mit dem Spieler absprechen.

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04.06.2020 Corona-Krisen wo man hinschaut

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Die Corona-Krise-schlägt zu - Die Wirtschaftskrisen 2001 und 2008 überstand die PR-Agentur Edelman ohne Entlassungen. Doch Corona hat sich noch dramatischer auf das Geschäft ausgewirkt. Jetzt müssen 390 Mitarbeiter gehen, berichtet W&V.

Vor zwei Monaten hatte Richard Edelman versprochen, es werde aufgrund der Corona-Krise keine Entlassungen geben. Jetzt hat sich die Situation grundlegend geändert.

Laut eines internen Memos, das Business Insider vorliegt, verlieren sieben Prozent der weltweiten Belegschaft und damit in Summe rund 390 Mitarbeiter ihre Jobs. Die Mitarbeiter, die bleiben können, werden um einen Gehaltsverzicht zwischen fünf und 20 Prozent gebeten.

Und Facebook hat ein moralisches Masken-Dilemma in der Coronazeit - Oh du böse Maske. Andri Stocker und Dirk Meycke vom Modelabel Phyne wollten Community-Masken über Facebook verkaufen. Doch Maskenwerbung ist auf Facebook tabu. Ihr Werbekonto wurde kurzerhand gesperrt.

Und dann noch eine Peronalie: Volkswagen kommt nicht zur Ruhe. VW-Konzernchef Herbert Diess will laut der Zeitschrift Auto Motor und Sport Porsche-Chef Oliver Blume nach Wolfsburg holen. Er soll zum VW-Markenvorstand werden. CMO Jochen Sengpiehl, der zuletzt Ärger wegen eines rassistischen Spots hatte, soll gehen.

Von offizieller Seite werden die Personalpläne jedoch dementiert. Dass Sengpiehl vor der Ablösung stünde, seien "haltlose Spekulationen", meldet sich eine VW-Sprecherin gegenüber W&V zu Wort.

Und noch eine Corona-Nachricht 

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt binnen kürzester Zeit radikal verändert. Der Xing-Betreiber New Work hat nun 2.200 Mitglieder seiner Plattform zu ihrer aktuellen Arbeitssituation befragt.

Rund 70 Prozent der Befragten arbeiteten Anfang Mai teilweise oder ausschließlich im Homeoffice. 51 Prozent freuen sich laut der Umfrage auf das Arbeiten im Büro. 91 Prozent vermissen ihre Kollegen und die sozialen Kontakte im Büro.

66 Prozent schätzen am Büro die bessere Trennung von Arbeit und Beruf. 41 Prozent die bessere Arbeitsausstattung. 37 Prozent geben an, im Büro produktiver zu arbeiten als im Homeoffice. Für 31 Prozent der befragten Xing-Mitglieder hat sich das Arbeitspensum in den letzten Wochen erhöht.

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02.06.2020 Maßnahmen-Paket von Jägermeister

GFDK - Marketing News

Das große Leiden. Die Corona-Krise hat tiefe Wunden hinterlassen. Keine Events, keine Festivals, geschlossene Clubs und Bars. Im April hat Mast-Jägermeister die globale Initiative #Savethenight gestartet. Jetzt kündigt das Unternehmen die Maßnahmen für Deutschland an, wie W&V berichtete.

Dazu kommt noch, das eine aktuelle Allensbach-Umfrage zeigt, wie es um die Deutschen gerade steht: Zwar fürchten weniger Menschen eine Infektion mit dem Coronavirus. Doch fast die Hälfte der Befragten rechnet mit einer Verschlechterung der eigenen wirtschaftlichen Lage.

Die Corona-Krise und ihre Folgen lassen eine Mehrheit der Menschen in Deutschland mit Skepsis und Pessimismus in die Zukunft schauen. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach blicken aktuell nur 22 Prozent der Bevölkerung mit Hoffnungen auf das kommende

Jahr. 44 Prozent der Befragten sehen den kommenden zwölf Monaten dagegen mit Befürchtungen entgegen. 27 Prozent äußerten Skepsis.

Ein Hoch auf den Jägermeister

"Es ist hart zu sehen, wie durch die Schließung des Nachtlebens ganze Existenzen vernichtet werden. Die Clubszene, Bartender und kreative Freigeister – diese Vielfalt hat die Marke Jägermeister geprägt. In dieser schweren Zeit stehen wir der Nightlife-Community zur Seite.

Es ist uns eine Herzenssache, hier umfassend und vor allem nachhaltig zu helfen", so Torsten Römsch, Geschäftsführer Mast-Jägermeister Deutschland GmbH. Barbetreiber sind in eine existenzbedrohende Situation geraten, und Jägermeister will nun helfen.

Jägermeister stellt dem Berufsfachverband Deutsche Barkeeper-Union (DBU) 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Die DBU wird das Geld innerhalb ihres Verbands und nach festen Kriterien an Bartender in Not ausschütten, die mit der finanziellen Unterstützung die akute Phase überbrücken können.

Auch den Clubs steht das Wasser bis zum Hals. Auch hier spendet Jägermeister weitere 100.000 Euro an den gemeinnützigen Verein Berlin Worx e. V., der sich für den Erhalt von Szenekulturen einsetzt. Der gesamte Spendenbetrag geht an bedürftige Künstler*innen und Clubs in ganz Deutschland.

Desweiteren spendet Jägermeister insgesamt 50.000 Liter Jägermeister Freiware an Bars und Kneipen in Deutschland. Mit den Back to Party-Starterpaketen will Jägermeister seinem Gastronomiekunden-Universum zeigen, dass die Marke in dieser schwierigen Zeit fest an der Seite ihrer Partner steht. Wir sagen mal, ein Hoch auf den Jägermeister.

Konzerte, Festivals – großes Live-Entertainment wird es im Sommer 2020 in Deutschland nicht geben. Um in dieser prekären Situation Newcomer-Bands und Musikerinnen und Musikern zu unterstützen, denen 2020 viele Liveauftritte fehlen, eröffnet Jägermeister diesen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne.

Im Juni startet die Kommunikation eines Support Line-ups mit rund 90 Acts aus dem Netzwerk der Marke. Den Künstlern sichert das zusätzliche Gagen, und was mindestens genauso wichtig ist: Reichweite für ihre Kunst. Jägermeister sorge für mediale Präsenz in den eigenen Onlinekanälen.

Die Aufmerksamkeit der Community sei für aufstrebende Newcomer die Chance, auch in einem Sommer ohne Live Performances ihre aktuelle Fanbase durch virtuelle Shows und kreative Aktionen rund um das Thema Musik zu erweitern.

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01.06.2020 Post-Lockdown und Konsum

GFDK - Marketing News

Der Wunsch nach Spaß und Erlebnis geht bei der Mehrheit der Menschen deutlich zurück. Das sind die Kernergebnisse einer repräsentativen Studie der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung, welcher zwei Befragungswellen (im Januar und Ende April) zugrunde liegen.

61 Prozent der Menschen in Deutschland können sich vorstellen, sich lieber neue Möbel anzuschaffen als dieses Jahr in Urlaub zu fahren.

Nur die die "Generation Z" hat das "Ende der Party" noch nicht verstanden. Die GIM-Umfrage ist Teil der kontinuierlichen Gesellschaftsstudie "Wie tickt Deutschland".

Wie sich die Corona-Krise auf das Konsumverhalten der Deutschen auswirkt, hat Ebay Advertising in einem aktuellen Whitepaper untersucht. Heimwerker- und Fitnessprodukte stehen demnach hoch im Kurs. Ebay hat die Suchanfragen während des Lockdowns untersucht und mit dem Vorjahreszeitraum verglichen.

Mit der Suche nach neuen Betten (+ 345 Prozent), Malerfarben (+ 167 Prozent) und Tapeten (+ 69 Prozent) wollen die Menschen das Leben zuhause verschönern. Aber auch Fitnessgeräte wie Hanteln (+ 605 Prozent), Krafttraining & Gewichte (+ 496 Prozent) sowie Yoga & Pilates (+ 216 Prozent) sind sehr gefragt.

Nun kommt auch noch der Outdoor-Boom

Im Fokus stehen dabei Sauna und Schwimmbecken (+ 186 Prozent), Whirlpools (+ 169 Prozent) sowie Gartenstühle und -bänke (+ 165 Prozent). Außerdem Fahrräder (+ 78 Prozent) und Fahrradzubehör (+ 80 Prozent).

"Die vergangenen Wochen der Krise werden das Konsumentenverhalten noch lange prägen", sagt Mike Klinkhammer, EU Advertising Sales Director bei Ebay. "Darauf sollten sich Werbungtreibende in ihrer Kommunikation unbedingt einstellen."

Die Marktforscher von GIM raten bei der Werbung in erster Linie dazu, die Unruhe der Menschen nicht zu verstärken. Außerdem soll die Kreation generell weniger schrill und bunt sein, sondern eher auf Seriosität und Solidität setzen.

"Der Wunsch nach Bewährtem ist bei den Menschen stark ausgeprägt", sagt GIM-Chef Jörg Munkes. "Es gilt die Devise: 'Hedonismus? Nein, danke! – sondern: Back to Basics!"

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29.05.2020 WARC Global Advertising Trends

GFDK - Marketing News

Die gerade veröffentlichten WARC Global Advertising Trends zeigen eindrucksvoll, wie dramatisch die Auswirkungen der Corona-Krise auf den globalen Werbemarkt sind.

Die Studie geht von einem weltweiten Rückgang der Spendings um knapp 50 Milliarden Dollar beziehungsweise 8,1 Prozent aus, wobei nicht alle Märkte gleichermaßen betroffen sind.

Asia-Pacific bricht um 7,7 Prozent ein, USA um 3,7 Prozent und Europa um 18,1 Milliarden Dollar beziehungsweise 12,2 Prozent verzeichnet den größten Einbruch am Werbemarkt.

Deutschland verzeichnet einen Rückgang von 6,1 Prozent.

Während digitale Werbung trotz Krise über das gesamte Jahr 2020 global betrachtet leicht weiter wachsen wird, verbuchen Kinowerbung (-31,6 Prozent), OOH (-21,7 Prozent), Zeitschriften (-21,5 Prozent), Zeitungen (-19,5 Prozent), Radio (-16,2 Prozent) sowie TV (-13,8 Prozent) global gesehen gigantische Rückgänge bei den Werbeumsätzen, berichtet W&V.

Sicher sei nur dass es einige Branchen besonders hart trifft: Tourismus, Unterhaltung, Finanzdienstleistungen, stationärer Handel und Automotive werden im Report explizit genannt. Der WARC-Report sieht die Corona-Pandemie als schlimmste Krise für die Weltwirtschaft seit 1929.

Personalien: Starke Frauen

Anke Peters führt nun das globale Beiersdorf-Team an. Thjnk und WPP betreuten den Kunden seit Herbst gemeinsam. Anke Peters steht jetzt weltweit an der Spitze des gemeinsamen Teams. Die erfahrene Beraterin soll das Geschäft deutlich ausbauen.

Diana Degraa, bis Herbst vergangenen Jahres Geschäftsführerin und Standortchefin bei Plan.net Hamburg, wird zum 1. September neue CEO der ortsansässigen Agentur Initiative Media, welche zu IPG gehört. Die künftige Chefin von Initiative Media heißt Diana Degraa. Die frühere Serviceplan-Managerin wird ab 1. September das Ruder bei der Hamburger Mediaagentur in die Hand nehmen, meldet W&V.

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