Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

18.03.2021 neue iSocken von Apple

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, ist von den Apple Socken ganz begeistert.

Lieber Herr Böhmer,

Apple plant Socken als Kommunikationstool. Das ist genial. Denn unsere Füße sind ein perfekter Stereo-Feedback-Kanal für Informationen.

Immerhin hat die Fußsohle mehr Sinneszellen als das Gesicht.   

Szenario: Du gehst durch eine fremde Stadt und eine punktuelle Fußmassage leitet dich durch das Gewirr, während du dich auf Sehenswürdigkeiten konzentrierst und deine Lieblings-Musik hörst.   

Ein Hoch auf intelligente Socken! Wann kommen die Dinger?  

Die US-Behörde USPTO hat Apple gerade das Patent für ein "haptisches Ausgabegerät zum Tragen an den Füßen" erteilt, das eben Rückmeldungen zum Beispiel durch Vibrationen in verschiedene Richtungen ermöglichen soll.  

Kann also noch ein Weilchen dauern. Vor Ostern wird das nichts mehr.

Aber vielleicht hängt Santa Claus aus Cupertino zum Weihnachtsgeschäft smarte Socken über den Kamin.

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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17.03.2021 Auch Aldi überrascht

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, erzählt uns einen Schwang aus ihrem Leben.

Lieber Herr Böhmer,

im Deutschunterricht mussten wir einmal Gemälde beschreiben. Hinten ein Baum, daneben ein Haus, vorne eine Frau mit Hund. Laaangweilig.

Stellen Sie sich vor, sie würden sich die Beschreibungen von 284 solcher Bilder anhören. So ungefähr klingt der neue Ikea-Podcast.

Das Möbelhaus verwandelt seinen kürzlich eingestellten Katalog nämlich in ein Audioformat. Vier Stunden lang können sich Hardcore-Fans die Positionierung von Pax-Schränken in Wohnzimmern, Kinderzimmern und Schlafzimmern beschreiben lassen.  

Ich vermute ja, dass der Podcast Teil der Kampagne Work-Life-Sleep-Balance ist. Für alle, die selbst auf der Morgedal-Matratze nicht einschlafen können.  

Auch Aldi überrascht. Der Discounter hübscht sich auf für die junge, technikaffine und zahlungskräftige Zielgruppe: für Gamer. Die Kampagne für die neue Marke Aldi Gaming läuft bei Twitch, Instagram, YouTube und Facebook.

Und auch sonst hat sie nicht viel mit der früheren Aldi-Kommunikation zu tun. Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, als die einzige Aldi-Werbung aus der Zeitungsanzeige mit den Aktionsangeboten vom Mittwoch bestand?

Ich auch nicht.  

Apropos Twitch: Mindestens 10.000 Euro muss man hinblättern, wenn man eine Paid-Kampagne auf der Plattform schalten will.

Kein anderes Netzwerk setzt die Einstiegshürde so hoch. Was man auf den anderen Social-Media-Portalen für gerade mal 100 Euro Mediabudget bekommt, hat die Agentur Social Social in ihrer Studie über Marketing für soziale Organisationen untersucht.  

Ganz konkret um Nachhaltigkeit geht es beim morgigen W&V Green Marketing Day. Einen ganzen Tag lang sprechen wir darüber, wie man zur Öko-Lovebrand wird.

Mit dabei sind unter anderem DariaDaria, Einhorn, Patagonia, L’Oréal und Telefonica. Und Sie? Ich würde mich freuen.  

Einen schönen Abend wünscht  

Verena Gründel

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16.03.2021 Apple-Fanboys und -Fangirls

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat erfreuliche Nachrichten für Apple-Fanboys und -Fangirls. 

Lieber Herr Böhmer,

der 23. März könnte für Apple-Liebhaber ein vorgezogenes Osterfest werden. Dann soll das Frühjahrsfest mit Produktneuheiten steigen.

Der hervorragend vernetzte chinesische Leaker " Kang" hat aktuell im Microblogging-Dienst Weibo gespoilert, dass Apples AirPods der nächsten Generation „versandbereit“ und „im Laufe des Monats“ erhältlich seien.  

Das ist aber inoffiziell. Apple selbst zeigt unterdessen einen neuen Spot für die AirPods, in denen ein Parkour- und Breakdance-Künstler mit den weißen Ohrstöpseln durch eine Großstadt tanzt.

Sieht aus, als wollten sie schnell noch die alten raushauen, bevor die neuen eintrudeln.   Wie dem auch sei:

Einen schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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13.03.2021 Googles jüngster Vorstoß

GFDK - Marketing News - Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, liebt wohl Dinosaurier. sieht zumindest so aus.

Lieber Herr Böhmer,

es ist irgendwie verrückt. TV gilt als der Dinosaurier unter den Werbemedien. Man warf ihm fehlende Personalisierung und kaum Trackingmöglichkeiten vor.

Im Netz dagegen konnten sich die Werbungtreibenden austoben. Jetzt scheint sich das Bild zumindest ein Stück weit umzukehren.

Während Tracking im freien Internet immer schwieriger möglich ist, wird Connected TV die große Hoffnung in der Digitalwerbung.

Ohne Cookies, dafür mit Anmeldung lässt sich Werbung in der Glotze immer besser zuschneiden. Werbefrei bleibt bislang nur Netflix. Alle anderen Anbieter sind auf die Budgets angewiesen.

Das ist die grundsätzliche Richtung, in die der Werbemarkt steuert, prognostiziert mein Kollege Markus Weber: Jeder Nutzer:in sollte künftig frei darüber entscheiden können, ob er oder sie Inhalte im Web mit Geld oder mit Daten bezahlen will.  

Ich habe noch ein Indiz für eine erfolgreiche Zukunft des Fernsehens: Tiktok launcht eine neue TV-Kampagne. Ja genau, die Social-Media-App, die die Menschen erreicht, die Fernsehen nur aus den Erzählungen ihrer Eltern kennen.

Mag sein, dass die Zielgruppe der Fernsehspots tatsächlich die Eltern sind. Zum einen schadet es nicht, wenn Tiktok sie ein bisschen umgarnt.

Zum anderen will das Netzwerk wachsen, und das geht vor allem mit älteren Zielgruppen. Klar, gehört trotzdem Onlinewerbung zur Kampagne – schließlich ist es die bisher größte in Deutschland.  

Die bisher älteste Kampagne, die W&V zum Top der Woche gemacht hat, stammt aus der Ukraine und wurde nie öffentlich geschaltet. Trotz der tollen Motive , für die einige bekannte Marken herhalten mussten.

Zu heikel, denn es ging um die Konflikte zwischen Russland und der Ukraine auf der Krim.

Jetzt hat der dahintersteckende Werber sie einfach auf Facebook gepostet. Und damit die Diskussion neu entfacht.

Ein schönes Wochenende wünscht

Verena Gründel

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12.03.2021 Social-Media-Renner

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat es heute die SPD angetan.

Lieber Herr Böhmer,

ein Malheur kann eine Chance sein. Die SPD-Agentur Brinkert Lück Creatives versucht gerade, eine heftige Bö zum Rückenwind zu nutzen.   

Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt hat bei Twitter die Entwürfe der SPD-Wahlplakate für die nächste Bundestagswahl veröffentlicht.

Weil es eine Vorschau ist, mit Blindtext. Auf jedem Motiv steht nur „Lorem Ipsum Dolor“.  

Die Dinger sind zum absoluten Twitter-Hit geworden. Sie haben eine Welle des Spotts ausgelöst. War ja klar. Aber eine Welle kann dich verschlingen. Oder du surfst auf ihr.

Raphael Brinkert bleibt cool. “Ich finde, dass wir den Platzhalter-Blindtext noch einmal in die Marktforschung geben sollten.

Zumindest in Fokusgruppen, oder @larsklingbeil?”, twittert er in Richtung des SPD-Generalsekretärs.    Aufmerksamkeit und Coolness sind nicht die schlechtesten Voraussetzungen für den Beginn eines Wahlkampfs.

Uns allen noch einen spannenden Abend wünscht  

Rolf Schröter

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11.03.2021 Der Markenfänger Jürgen Klopp

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat heute wieder einiges auf Lager.

Lieber Herr Böhmer,

sie sind eine aussterbende Rasse. Promis, die Social Media boykottieren werden immer weniger. Kein Wunder. Den Luxus, nicht ständig für Instagram zu posen oder auf Tiktok zu tanzen, kann sich kaum eine Berühmtheit leisten. Jürgen Klopp schon.

Er ist einer der begehrtesten Sport-Testimonials des Landes. Und das, obwohl er auf soziale Medien verzichtet. Noch verzichtet?

Erinnern Sie sich noch daran, als Jennifer Aniston 2019 bei Instagram startete – ihr erstes Foto erhielt auf Anhieb mehr als acht Millionen Likes. Ich bin mir sicher, wenn Klopp heute nachziehen würde, sähe der Ansturm ähnlich aus. 

Wo wir gerade beim Aussterben sind. Das bringt mich zu Vox‘ neuestem TV-Experiment. Unter dem Arbeitstitel "Das Fleischexperiment" will der Sender im Fernsehen Tiere schlachten.

Aber nur, wenn Promifamilien, die die Tierchen vorher aufgezogen haben, ihr Okay für den Todesschuss geben. Die Show dürfte ein riesiger Aufreger werden. Einer der Fernsehdeutschland spaltet. Trash oder Ernst?

Die Frage bleibt offen. Eine Realityshow spielt sich auch gerade in Hamburg ab. Hat Bild-Chefredakteur Julian Reichelt nun gemobbt, genötigt, Drogen und seine Macht missbraucht?

Er sagt, nein. Und es gilt die Unschuldsvermutung. Trotzdem weiß jeder, der die Amazon-Dokureihe über die Bild gesehen hat, dass es in der Redaktion nicht gerade zimperlich zugeht.

Der Zoff bietet viel Stoff für eine neue Folge.  

Einen schönen Abend wünscht Ihnen

Verena Gründel

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10.03.2021 L'Oréal und das Beauty-Business

GFDK - Marketing News W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, ist heute mal wieder nicht sehr gesprächig.

Lieber Herr Böhmer,

“Dienstleistungen sind die neuen Produkte”, sagt Tim Baert. Der General Manager E-Commerce von L'Oréal will das Schönheitsgeschäft neu erfinden.  

Eine neue Haarfarbe kann man schließlich auch am Bildschirm ausprobieren, den passenden Hautton mittels künstlicher Intelligenz ermitteln lassen.  

Auf der Commerce Week in München entwarf Baert seine Vorstellung vom Business der Zukunft. So sollen 80 Prozent der Kunden-Touchpoints online gesetzt werden.

Dafür hat L'Oréal sogenannte Website Factories, E-Commerce Factories, Content Factories und Data Factories ins Leben gerufen.  

Und was bringt die Zukunft? “Digital Detox", so Baert. Das sei “die zweite Phase der Transformation”.  

Uns allen noch einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter  

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09.03.2021 Trend zum Purpose-Marketing

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, konzentriert sich heute auf den Weltfrauentag.

Lieber Herr Böhmer,

es wird noch 257 Jahre dauern, bis Männer und Frauen in der Wirtschaft gleichberechtigt sind. Zumindest wenn die Entwicklungen so langsam weitergehen wie bisher, sagt das World Economic Forum.

Das ist unglaublich. Das können wir doch nicht hinnehmen, Ladys und Gentlemen. Und das wollen wir auch nicht.   Eine Kollegin wies heute früh in unserer Konferenz darauf hin, dass wir bei W&V sowohl in der Geschäftsleitung als auch in der Chefredaktion inzwischen paritätisch aufgestellt sind.

Ich bin sehr stolz, in einem solchen Unternehmen zu arbeiten.  

Aber das reicht nicht, auch wir haben noch eine lange Reise vor uns. Denn, so ungern ich es zugebe, auch in unserer Berichterstattung finden noch immer mehr Männer als Frauen Gehör.

Natürlich sollen unsere Inhalte den Markt widerspiegeln, und die Chefetagen der Branche sind noch immer eher männlich dominiert.

Deshalb ist es bei den meisten Themen leichter, Männer als Experten für Interviews zu gewinnen. Doch das kann keine Ausrede sein.

Wir müssen noch besser darin werden, mehr Frauen eine Bühne zu bieten, und noch angestrengter darüber nachdenken, ob es nicht doch auch noch eine Expertin zum jeweiligen Thema gibt.

Selbstverständlich tun wir das bereits heute, aber wir können und müssen uns noch mehr bemühen.  Und Sie können uns dabei unterstützen.

Denn Gleichberechtigung schaffen wir nur, wenn wir alle gemeinsam anpacken.  

Heute haben wir schon mal eine ganze Menge weibliche Expertise für Sie: die besten Kampagnen zum Weltfrauentag, eine Umfrage unter erfolgreichen Agentur-Managerinnen, die Diversity Certification von Douglas und Tina Müller, Sally für Lidl, eine der besten CDs der Welt und ein neues Design von Bahlsen , hinter dem unter anderem Verena Bahlsen steckt.  

Einen schönen Weltfrauentag wünscht  

Verena Gründel

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06.03.2021 Schlumpfige Preise

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei V&V, findet das Motiv von Sixt nicht besonders gelungen.

Lieber Herr Böhmer, Söder schenkt Sixt eine Steilvorlage. Im Streit mit Olaf Scholz schimpft der bayerische Ministerpräsident über das “schlumpfige Grinsen” des Bundesfinanzministers.

Und schon steht ein weiteres Motiv aus der Sixtinischen Kapelle der politischen Bosheiten.   

Meine Meinung dazu: Es gab schon bessere Motive. Einfach Olaf Scholz abzubilden und zu texten “Für alle, die auch mal schlumpfig grinsen wollen” – da fehlt mir die zündende Idee. So witzig ist der Södersche Spruch nun auch wieder nicht.   

Übrigens: Heute Abend wird Markus Söder statt auszuteilen mal einstecken müssen. Da findet nämlich in München der Starkbieranstich auf dem Nockherberg statt. Traditionell werden vor allem die bayerischen Polit-Platzhirsche “derbleckt”, also gedisst.   

Zu sehen ist das Schauspiel im Bayerischen Fernsehen. Und das Besondere diesmal ist, dass Markus Söder kein Politiker-Rudel um sich hat, sondern live und separiert aus dem Homeoffice zugeschaltet ist.

Wer also Bock auf Götterdämmerung mit süßsauren Gesichtszügen hat, schalte heute Abend um 20:15 Uhr ein.    Olaf Scholz ist auch dabei. Mal schauen, ob er wieder grinst.

Einen lustigen Abend wünscht

Rolf Schröter

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05.03.2021 Aus der Kreativagenturen

GFDK - Marketing New - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat heute viel zu erzählen, aber nicht nur gutes.

Lieber Herr Böhmer,

er war das R. Das R in LLR, in LukasLindemannRosinski. Bent Rosinski war stolzer Teil einer der bis zuletzt profiliertesten Kreativadressen des Landes.

Diese Adresse ist inzwischen Teil von Scholz & Friends, während Rosinski die Segel strich. Im Interview findet er schmerzende Worte für die Branche: Für Kreativagenturen, wie LLR eine war, sehe er im Grunde kein Geschäftsmodell mehr.

Schließlich werde alles immer technischer, daten-, performancegetriebener. Deshalb hat ihm die Arbeit am Ende keinen Spaß mehr gemacht.

Mein Kollege Conrad Breyer hat ein berührendes und ehrliches Gespräch mit ihm geführt. Eines, wie man es nur selten liest.
 
Ganz ohne tolle Kreationen geht es aber selbst in einer datengetriebenen Welt nicht. Dazu gehört auch, das richtige Testimonial für die eigene Marke zu finden. Klarna hat einen Volltreffer gelandet.

Für den neusten Spot hätte der Zahlungsdienstleister keinen besseren finden können als Riccardo Simonetti. Er fügt sich perfekt in das Markenbild ein – das so ganz anders ist als alle anderen Finanz- und Paymentanbieter.

Klarna schafft es, den Checkout zum coolsten Teil des Onlineshoppings zu machen. Und darum geht es: Bezahlen darf nicht lästig sein, sondern muss Spaß machen. Sonst versaut sich der Händler auf den letzten Klick die Customer Experience. Nicht aber mit Riccardo Simonetti.
 
Leider ist in der Werbung nicht alles rosa und plüschig. Vor allem Adtech-Unternehmen sorgen sich gerade: Google bekräftigt in einem Blogbeitrag noch einmal , künftig weder Third-Party-Cookies noch alternative Identifier für das User-Tracking unterstützen zu wollen.

Google hat gut reden. Für das eigene Geschäftsmodell ist der Konzern kaum auf Third-Party-Cookies angewiesen. Er hat also nichts zu verlieren.

Auf der anderen Seite muss sich erst noch herausstellen, inwieweit die Pläne tatsächlich ein Gewinn für den Datenschutz sind.

Denn Google und Datenschutz – das ist nicht wirklich glaubwürdig. Offen bleibt, warum Google die Nachricht gerade heute Nacht veröffentlichte, wo sie doch nichts Neues bietet.
 
Einen schönen Abend wünscht
Verena Gründel

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