Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

09.06.2021 neuer Komfort im Kino

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, freut sich schon darauf, wieder ins Kino zu können.

Lieber Herr Böhmer,

das Kino war tot. Es lebe das Kino! Am 1. Juli öffnet die Cinemaxx-Gruppe ihre Lichtspieltheater.   

Lichtspieltheater – ein veralteter Begriff. Aber treffender denn je. Während Corona waren wir sehr dankbar für das Streaming-Angebot zuhause.

Aber wer zwängt sich vor die kleine Mattscheibe, wenn man wieder zur großen Leinwand pilgern kann? Freiheit statt Käfighaltung. Und das Kino hat sich verändert.

In den Cinemaxx-Sälen zum Beispiel locken künftig „Recliner“. Das sind individuell per Knopfdruck verstellbare Luxus-Ledersitze.  Die Pandemie hat fast alle Unternehmen und Branchen gezwungen, sich zu fokussieren, eigene Stärken herauszuarbeiten.

Für das Kino gilt: Konzentration auf das Erlebnis.   

“Fokus”  heißt übrigens auch eine neue Funktion, die Tim Cook gestern auf der Entwicklerkonferenz von Apple vorgestellt hat. Wir sind alle überreizt.

Deshalb kannst du als Apple-User künftig zwischen drei Grundeinstellungen wählen: Arbeit, Freizeit und Schlafen. Damit legst du fest, welche Nachrichten dich wann erreichen.  

“Schlafen” gilt dann wohl auch für das Kino. Im Apple-Sinn jedenfalls. Denn wenn Cinemaxx mit “Fast & Furious 9” und “A Quiet Place 2”  startet, wird man wohl kaum schlafen können. Schnelle Action und ruhiger Horror – schön, dass das Kino wiederaufersteht.   

Einen inspirierenden Abend wünscht   

Rolf Schröter

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08.06.2021 bei der Konkurrenz gewildert

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, meint Götz Ulmer macht alles richtig. Tim Cook dagegen nicht.

Lieber Herr Böhmer,

Götz Ulmer hat wieder zugelangt. Der Kreativchef von McCann hat seinem alten Arbeitgeber Jung von Matt gleich vier Arbeitskräfte abgeluchst. „Exzeptionelle Top-Kreative und Weggefährt:innen für unsere McCann-Rakete“, schwärmt Ulmer. Giuliana Jelko, Sebastian Plum und Robert Weider kommen als Kreativdirektoren, Björn Seib als Senior-Copywriter zu McCann „Stay hungry, stay foolish“, hatte Apple-Gründer Steve Jobs damals gesagt und damit die Lust zum Aufbruch gefasst.

McCann scheint derzeit eine große Anziehungskraft auf solch hungrige Verrückte mit der Lust auf Aufbruch zu haben. Kein Wunder, bei diesem Chef.   

Weniger Überzeugungskraft dagegen hat der Nachfolger von Steve Jobs in Cupertino. Ab September will Tim Cook seine Mitarbeiter:innen aus ihren Corona-bedingten Homeoffices in den Apple Park zurücklocken. Für drei Tage die Woche.   

Aber die wollen nicht. „Im Lauf des letzten Jahres fühlten wir uns oft nicht nur ungehört, sondern zeitweise aktiv ignoriert“, schreiben einige von ihnen in einem Brief an Cook, aus dem The Verge zitiert.   

Das ist gar nicht gut für das Ansehen von Apple. Und es zeigt, wie wichtig es ist, nicht nur auf die Zahlen zu schauen, sondern auch auf die Kultur.   

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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05.06.2021 Periodenbeschwerden

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, kennt sich mit dem Thema Frauengesundheit aus.

Lieber Herr Böhmer,

es stimmt, die Medizin tut viel zu wenig für Frauengesundheit. Nur selten wird thematisiert, wie stark viele Frauen unter dem Zyklus oder Nebenwirkungen von Verhütungsmitteln leiden.

Während sich Millionen Menschen nicht gegen Corona impfen lassen wollen, weil eine verschwindend geringe Anzahl an Menschen Probleme mit Thrombose hatte, wird es bei Pille, Ring oder Spirale kommentarlos hingenommen, dass fast jede Frau (das ist meine persönliche Beobachtung) unter Nebenwirkungen leidet.

Umso wichtiger, dass das Thema immer häufiger auf den Tisch kommt.   

Ob nun die neue Frauenschokolade Femchoc dazu beiträgt, dass das Thema ernster genommen wird – da bin ich unsicher. Vielleicht tue ich den Gründerinnen von Fembite Unrecht, wenn ich vermute, dass das Problem so noch weiter in die rosa-süße Mädchenecke abdriften könnte.

Denn sicherlich haben sie sich ernsthafte Gedanken gemacht, wie die Süßigkeit Periodenbeschwerden lindern kann. Ein Gutes hat die Schoki: Sie bringt erneut Buzz auf das Thema Frauengesundheit. Und den brauchen wir dringend.  

Auch Facebook sorgt wieder für Gesprächsstoff. Ganz unfreiwillig. Denn Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager knöpft sich das Netzwerk vor. Es gebe einen Verdacht auf Wettbewerbsverstöße beim Marketplace.

Deshalb startet die EU-Kommission nun eine förmliche Untersuchung – trotz Brexit übrigens unterstützt von der britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde CMA. Interessant ist, dass Facebook voll kooperieren will, schließlich ist man sich keiner Schuld bewusst.  

Viele Arbeitnehmer haben hingegen ständig ein schlechtes Gewissen, wenn sie im Homeoffice arbeiten. Denn die Crux ist ja: Zu Hause können sie nur schwer beweisen, dass sie präsent und produktiv sind. Im Büro geht das leichter.

Die bloße Anwesenheit reicht oft schon aus. Deshalb sind sie fast rund um die Uhr erreichbar und antworten jederzeit sofort auf Mails.

Erst wenn wir diese Blockade in den Köpfen gelöst haben, werden wir alle gesund und ausgeglichen zu Hause arbeiten können. Wie die Arbeitsmodelle der Zukunft von großen Konzernen aussehen, lesen Sie in diesem Stück.  

Jetzt ist aber erst einmal Wochenende, hoffentlich ohne Arbeit.

Eine gute Zeit wünscht   Verena Gründel

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04.06.2021 Nachhaltigkeitsgesichtspunkte

GFDk - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, freut sich darüber das Lidl, Produkte mit Eco-Score-Kennzeichnungen versehen.

Lieber Herr Böhmer,

Ein Ökolabel für Produkte ist längst überfällig. Ein grünes Siegel zeigt, dass man Produkte bedenkenlos kaufen kann, von rot gekennzeichneten solle man besser die Finger lassen.

Lidl ist nun der erste deutsche Supermarkt, der eine solche Kennzeichnung testet. In Berliner Filialen sollen etwa 140 Produkte des Sortiments mit Eco-Score-Kennzeichnungen versehen werden.

Partner ist die französische ECO2-Initiative, die den Eco-Score in Frankreich bereits Anfang 2021 an den Start gebracht hat. 16 Kriterien über den gesamten Lebenszyklus eines Lebensmittelprodukts fließen in die Bewertung mit ein.   

Auch wenn einige Dinge noch unklar sind, zum Beispiel inwieweit die einfließenden Angaben kontrolliert werden, ist die Initiative der erste richtige Schritt. Hoffen wir, dass die gesamte Industrie mitgeht.   

Auch im Go2market-Supermarkt wird getestet. Allerdings geht es diesem neuen Kölner Geschäft um Produkte, die es ansonsten noch nirgendwo gibt.

Das Ziel ist es herauszufinden, ob die Produkte ankommen, ob der Preis stimmt oder die Verpackung lockt Klingt für mich ein bisschen wie Schlaraffenland.  

Der Milka Schmunzelhase hat den Verpackungstest nicht bestanden . Das Landgerichts Bremen hat jetzt nämlich entschieden, dass die Zutatenliste vor lauter lila Farbe zu schlecht zu entziffern ist.

Nächste Ostern bekommt der Hase also ein rechtkonformes Verpackungs-Upgrade. Seiner Beliebtheit wird dies keinen Abbruch tun.

Falls sich die Macher von Mondelez dessen nicht sicher sind, können sie verschiedene Designalternativen ab 9. Juni in Köln testen.   

Einen schönen Abend wünscht  

Verena Gründel

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03.06.2021 Beschwerdewelle wegen Cookie-Bannern

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, sieht Unheil auf Unternehmen aufkommen.

Lieber Herr Böhmer,

ist Ihr Cookie-Banner wirklich DSGVO-konform? Vielleicht fragen Sie lieber noch mal Ihre Rechtsberatung. Denn sonst könnte es in Kürze teuer werden.

Die europäische Datenschutzorganisation Noyb sagt, dass die meisten Banner nicht den Anforderungen entsprechen. Und sie will handeln.

Das Team um den Datenschutzaktivisten Max Schrems hat bereits 560 Beschwerdeschreiben an Unternehmen verschickt. Mehr als 10.000 weitere sollen folgen. Ich hoffe, Sie sind nicht dabei.  

Wer braucht eigentlich diese ganzen Daten? Amazon gilt zwar als einer der größten Datensammler der Welt, setzt aber bei der eigenen Werbung eher auf Intuition.

Das zumindest berichten Simon Morris und David Kolbusz. Morris leitet das weltweite Marketing bei Amazon. Kolbusz ist Kreativchef bei Droga5 in London und entwickelt Kampagnen für den Händler.

Die beiden lassen uns hinter die Kulissen ihrer Zusammenarbeit schauen.  

Dieser Shitstorm war vorprogrammiert. Das Domkapitel zu Köln hat dem Kölner Dom ein neues Logo geschenkt. Dass das vielen nicht gefällt, wie auch immer es aussieht, überrascht nicht.

Denn die Zielgruppe des Wahrzeichens könnte heterogener kaum sein. Liebe Kollegen von der verantwortlichen Agentur Jäger & Jäger: An euch liegt es nicht. Ihr hättet es nicht richtig machen können.  

Mich persönlich spricht es an, ich finde es passend. Aber ich bin Münchnerin. Was weiß ich schon von Köln?  

Einen schönen Abend wünscht  

Verena Gründel

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02.06.2021 Premiummarke für Hometrainer

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V ist von Kettler begeistert.

Lieber Herr Böhmer,

ich bin ein bisschen stolz auf diese Premiere bei W&V. Wir sind die ersten, die die neuen Indoor-Fahrräder der totgeglaubten Marke Kettler öffentlich zeigen.

“Ach, noch so ein grau-schwarzer Heimtrainer”, denken Sie vielleicht. “So einen haben wir doch noch auf'm Dachboden.” Haben Sie nicht. Wetten?

Kettler Sport interpretiert das Wort Hometrainer neu und anders. Mit diesen Modellen muss die Marke den Konkurrenten Peloton, für den ab sofort Oliver Bierhoff in die Pedale tritt, nicht fürchten, denn Kettler Sport greift mit neuem Anspruch an:

Das Design steht im Fokus. Nicht der Bildschirm.

Warum, das erklärt CEO Melanie Lauer. Bunt wird’s auch bei Douglas. Im Pride Month Juni steht die LGBTQ+-Community im Fokus der Parfümeriekette.

Es ist bereits die zweite MyBeauty-MyPride-Kampagne. Sie passt zum neuen Markenimage, das sich Douglas geben will. Mehr Haltung, mehr innere Schönheit – so lautet das neue Ziel.

Schade nur, dass im Video ausschließlich männliche LGBTQ+-Vertreter gezeigt werden. Lesben gelten offensichtlich noch immer nicht als glamourös genug. Schade.  

W&V – noch eine Premiere – macht übrigens auch zum ersten Mal beim Pride Month mit. Es wurde Zeit. Haben Sie die Regenbogen-W&Vs schon entdeckt? Ziemlich oldschool geht dagegen McDonald’s an die neueste Kampagne ran.

Dort ist eine ganz normale Standard-Familie aus Mami, Papi und Kids zu sehen. Und die hat ganz normale Standard-Probleme: Hunger, schlechte Laune und Ketchup auf dem Sitz des Family-Vans.

Trotzdem sind alle glücklich, dass es McDrive gibt. Beim Biss in den Burger wird selbst der entnervte Vater am Steuer wieder froh.

 Einen farbenfrohen Start in den Pride-Monat wünscht Verena Gründel

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01.06.2021 Neuer Markenauftritt von Saturn

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V fragt, braucht die Zielgruppe von Saturn das?

Lieber Herr Böhmer,

das Timing ist super: Wochenlang hat es geregnet, und es war kalt. Jetzt klopft der Sommer an – und die Influencerin Farina Opoku alias Novalanalove präsentiert ihr eigenes Eis-Mochi. Das passt.   

Die neue Markenkampagne von Saturn dagegen erschließt sich mir nicht so wirklich. Die Agentur Zum Goldenen Hirschen aus München hat einen 60-sekündigen Imagespot entworfen, in dem sich die Marke als „Enabler eines zukunftsorientierten Lifestyles für die markenbewusste, urbane Zielgruppe“ präsentiert.

Braucht die Zielgruppe das? Ich befürchte: eher nicht.  

Wie man sich als Händler in 60 Sekunden mit Witz, Sinn und Haltung anbietet, zeigt Ikea.

Die Kampagne der Londoner Agentur Mother erzählt die Geschichte eines kleinen, engagierten Roboters. Warmes Gefühlskino statt kalter Leistungsschau.   

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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29.05.2021 Comvergence-Ranking der Agenturen

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V. gratuliert der Mediaagentur PHD.

Lieber Herr Böhmer,

meine persönliche Zahl des Tages lautet 47. Um 47 Prozent wuchs das Billing-Volumen der Mediaagentur PHD im Krisenjahr 2020.

Im Comvergence-Ranking kämpfte sie sich damit auf Platz drei vor. Sie überholte nicht nur Mindshare, die ein Minus von 13,5 Prozent einfuhren, sondern auch Mediaplus, die einen Rückgang von fast 24 Prozent zu verkraften haben.

Man kann PHD zu dieser Leistung nur gratulieren. Sehr beeindruckend.  

Doch Masse ist nicht unbedingt gleich Klasse. Wer die besten Mediastrategien für den deutschen Markt entwickelt hat, werden wir erst beim Deutschen Mediapreis am 29. Juni erfahren.  

Digital Media machte insgesamt 28 Prozent der Billings des Comvergence-Rankings aus. Davon dürfte ein großer Teil in Facebook fließen.

Und das, obwohl der Konzern immer wieder in der Kritik steht. Aus Sicht der Werbungtreibenden vor allem wegen mangelnder Brand Safety.

Nutzer:innen kritisieren vor allem die Datensammelwut. In letztem Fall steht Facebook zwischen den Stühlen. Schließlich schätzen Werbungtreibende die umfassenden Tracking- und Personalisierungsmöglichkeiten.

Jetzt arbeitet das Netzwerk an Lösungen, alle Interessen unter einen Hut bringen: relevante Werbung für die User, größtmöglicher Datenschutz, dazu glückliche Werbungtreibende und Publisher.

Diese Lösungen haben so klangvolle wie wenigsagende Namen wie Facebook Private Computation Framework, Multiparty Computation und On-Device-Learning. Ob sie das Vertrauen von Lieschen Müller und Max Mustermann stärken? Ich weiß nicht.

Auch McDonald’s kämpft gerade massiv um Vertrauen. Bisher ist die Fastfood-Kette nicht gerade als Umweltschützerin bekannt. Eine Burgerverpackung aus Gras soll jetzt das Image aufpolieren.

Das Papier rieche sogar nach Wiese, erklärt der Protagonist des Werbespots erstaunt. Guten Appetit.  

Ein schönes Wochenende wünscht  

Verena Gründel

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28.05.2021 Change the rules, rule the change

GFDK - Marketing News -W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat heute nicht viel zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

der GWA schiebt die Jugend auf die Rampe. Diese Idee hatten die Vorstandsmitglieder Franziska Duerl und Martin Eggert. Und so ruft der Gesamtverband Kommunikationsagenturen einen U30-Beirat ins Leben.

“Change the rules, rule the change” lautet das Motto.  

Naja, mit dem “rule” ist das so: Die Frischlinge bekommen kein Stimmrecht. Aber sie können in den zwei Jahren ihrer Amtszeit im GWA-Vorstand ihre eigenen Themen setzen und Initiativen ins Leben rufen. Ist das nicht toll?  

Nebenbei, wo es doch bald einen Jüngstenrat gibt: Wie geht es eigentlich dem Ältestenrat des GWA? Man hört gar nichts mehr. Hoffentlich ist da nix passiert.  

Ein wenig in die Jahre gekommen ist auch Bastian Schweinsteiger. Auch von ihm hat man kaum noch was gehört. Jetzt ist der Fußballweltmeister wieder da.

Als Testimonial für die Baumarktkette Toom – gemeinsam mit seiner Frau, der Tennisspielerin Ana Ivanović.

Schön, wenn auch die Alten noch für was gebraucht werden.  

Einen geruhsamen Abend wünscht  

Rolf Schröter

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27.05.2021 Markenvertrauen sinkt

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, scheint etwas erschrocken zu sein.

Lieber Herr Böhmer,

wir leben im Zeitalter des Zynismus. Um uns herum schwirren lauter leere Markenversprechen, unbedeutende Haltungen, Blabla-Purposes.

Wir antworten mit Misstrauen 

Wie erschreckend groß dieses Misstrauen wirklich ist, das zeigt die Meaningful-Brands-Studie von Havas. Zwei Beispiele: 71 Prozent der Verbraucher haben nur noch wenig Vertrauen, dass Marken ihre Versprechen einhalten.

75 Prozent aller Marken könnten über Nacht verschwinden und den meisten Menschen wäre das vollkommen egal.   

Nur zwei Jahre, nachdem Haltung der große Trend in der Wirtschaft war, nur wenige Monate, nachdem sich Marken als Partner in der Krise positionieren wollten, sinkt das Misstrauen auf ein historisches Tief.   

Die Zahlen zeigen einmal mehr, dass man Haltung nicht am Whiteboard erfinden kann. Dass Purposewashing alles nur schlimmer macht. Und dass Ehrlichkeit am längsten währt.

Provokative Frage: Haben Sie sich schon mal gefragt, für wie viele Ihrer Kunden Sie eine dieser verzichtbaren Marken sind?   Nachhaltige Start-ups schneiden hier oftmals sehr gut ab.

Oder umgekehrt: Sie werden schnell zur besseren Alternative, wenn das traditionelle Standardprodukt enttäuscht. Ein Beispiel ist Ecover.

Die Marke für nachhaltige Reinigungsmittel will sich mit ihrem neuen Podcast maximal glaubwürdig präsentieren. Er heißt „Let’s live clean“.

Die erste Staffel hat sich den Kampf gegen den Kleidermüll auf die Fahnen geschrieben. Als Host engagierte Ecover niemand Geringeres als Vreni Frost.

Die Bloggerin nimmt kein Blatt vor den Mund. Weder bei Sexismus, noch bei Hatespeech oder beim Streit um Werbekennzeichnung. Ein perfekter Match.  

Auch Luxus- und Premiummarken dürfen niemals ersetzbar sein. Schließlich zahlt die Kund:in für das, was sie darstellen. Beim Chefredaktions-Talk am 1. Juni haben wir fünf Expert:innen eingeladen, die mit uns das Geheimnis der Anziehungskraft lüften:

Wie werden Tiefkühlpizza und Heimtrainer zum Luxusgut? Geht das überhaupt?

Wir werden es erfahren.  

Verena Gründel

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