Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

25.06.2019 Burda gibt den Playboy auf

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V  schreibt, Burda gibt den Playboy zum Jahresende auf. Der Männertitel lebt aber weiter.

Lieber Herr Böhmer,

Mut ist das, was vielen deutschen Werbern in Cannes fehlte, Mut ist das, was Florian Boitin und Myriam Karsch aktuell beweisen: Die beiden langjährigen Playboy-Macher unter bisheriger Burda-Flagge, Chefredakteur und Verlagsleiterin, wagen den nächsten spektakuläre Management-Buyout im Verlagswesen.

Spektakulär ist diese Aktion deswegen, weil es eigentlich kein klassischer Management-Buyout ist, sondern die Übernahme der deutschen Lizenz für die internationale Marke Playboy. Anfangs hatte Bauer diese Lizenz erworben gehabt, dann übernahm Burda.

Jetzt also die dritte Beziehung hierzulande, die Playboy eingeht, drei Ehen waren es auch, die Playboy-Gründer Hugh Hefner geführt hatte, bis er vor knapp zwei Jahren starb.

"Playboy" ist nach wie vor eine starke Marke. Allerdings müssen Myriam Karsch und Florian Boitin hart daran arbeiten, dieser Marke wieder und wieder über viele Ideen und Aktionen Leben einzuhauchen.

Dann kann das waghalsige Projekt funktionieren. Den Mutigen gehört die Zukunft.

Wir wünschen Ihnen einen heißen Abend

Jochen Kalka

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23.06.2019 Cannes Lions

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Versöhnlicher Abschluss in Cannes - DDB holt den ersten Titanium-Löwen für Deutschland. Noch nie ist es einer Agentur gelungen, den Titanium-Löwen nach Deutschland zu holen vermeldet W&V. DDB hat das Kunststück jetzt geschafft. Antoni holt am letzten Abend bei den Film Lions nochmal Silber.

Man kann es sich aber nicht schön reden. Deutschland bekam nur 32 Löwen, im letzten Jahr waren es noch 66 Löwen. So sieht das aus wenn die deutsche Kreativ-Schmiede Jung von Matt und Thjnk, wegen einer Awardpause dieses Jahr nicht teilgenommen haben. Die erfolgreichste deutsche Agentur in diesem Jahr war Scholz & Friends. USA (313 Löwen), Großbritannien (90) und Brasilien (85)

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, beschäftigt sich heute mit dem Brause-Hersteller Bionade.
Lieber Herr Böhmer,

einfach langweilig – oder ziemlich clever?

Es geht um die neuen Bionade-Spots. In den von Thjnk München entwickelten Filmchen werden nur die Flaschen ins Bild gerückt, gefolgt von dem Claim "Bionade. Weil ehrlich gut".

Die Dinger polarisieren. Zumindest bei uns in der Redaktion. Zwei Büro-Nachbarn diskutierten vorhin leidenschaftlich über deren Qualität. Ich bat sie jeweils um kurze Statements. Voilà:

1) „Bionade war jahrelang Kult. Auch wegen der Werbung. Und nun: Um verloren gegangenes Vertrauen wiederzugewinnen, setzt die Brausemarke auf ‚Ehrlichkeit‘. Und langweilt nur. Kult ist anders.“


2) „Wird die neue Bionade-TV-Kampagne reihenweise Kreativ-Preise einheimsen? Wohl nicht. Aber wird sie helfen, ein paar mehr Flaschen Bionade zu verkaufen? Sehr wohl. Und darum geht es schließlich.“

Möge jede(r) selbst entscheiden. Ich tendiere zu 1).

Ein spannendes Wochenende wünscht

Ihr Rolf Schröter

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22.06.2019 Scholz & Friends gewinnt PR-Grand Prix

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, freut sich mit Scholz & Friends über den Grand Prix in der PR-Kategorie in Cannes für das "Tamponbuch"-Projekt.

Lieber Herr Böhmer,

manchmal kann Werbung tatsächlich sinnvoll und gut sein. Ein solcher Fall ist das "Tampon Book" - eine Idee, die gegen die (man muss es so sagen) völlig bescheuerte Steuer-Regelung bei Hygiene-Artikel mobil macht.

Eine Idee, die den Schöpfern hoffentlich nicht nur einen Grand Prix in Cannes einbringt , sondern auch Gehör bei der Politik. Es ist einfach Zeit, dass sich hier was ändert.

Überhaupt wäre Zuhören eine ziemlich gute Maßnahme, nicht nur, aber gerade bei Menschen in der Politik. Das ist eine der zentralen Lehren aus der Europawahl und gleichzeitig ein ganz entscheidender Hinweis für Unternehmen.

Telefone waren früher auch Geräte zum Hören und Sprechen. Das hat sich natürlich längst geändert - heute heißen die Dinger Smartphones und sind wunderbare kleine Computer. Das bringt allerdings mit sich, dass die Auswahl des richtigen Geräts wesentlich schwieriger geworden ist. Umso besser, wenn es kompetente Hilfe gibt.

Eine allseits gute Verbindung wünscht,

Holger Schellkopf

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21.06.2019 Halbzeit in Cannes

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat einiges zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

Halbzeit in Cannes. Was ist bisher hängengeblieben (sieht man einmal vom üblichen Gejammer zu heiß, zu teuer, zu stressig, zu irgendwas ab)? Erstaunlich viel eigentlich. Conrad Breyer hat für uns Zwischenbilanz gezogen und festgestellt:

Weniger Plastik, weniger Partys, eine neue Ernsthaftigkeit. Klingt gar nicht schlecht. Weniger erfreulich: Beim Thema Haltung und Purpose hinken die Deutschen noch hinterher.

Wer zwar nicht in Cannes ist, aber sicher nichts verpassen will, dem sei an dieser Stelle noch einmal unser News-Blog ans Herz gelegt, der quasi rund um die Uhr live aus Südfrankreich bespielt wird. Dort findet sich übrigens auch der Medaillenspiegel des Festival in ständig aktualisierter Form.

Riesenerfolg für Scholz & Friends: Die Agentur sichert sich den Grand Prix in der PR-Kategorie. Dazu gibt es für Deutschland drei Silber- und sechs Bronzelöwen. Nike holt schon den vierten Grand Prix.

Der Knüller des Tages kam zumindest mit deutscher Brille betrachtet aber nicht aus Cannes, sondern aus Hamburg. Dort sitzen zum Beispiel die Radio Marketing Service GmbH und die deutsche Niederlassung von Snap. Das ist ziemlich praktisch für Marianne Bullwinkel.

Denn die Noch-Snap-Chefin muss für ihren neuen Job als RMS-Chefin nur das Büro, nicht aber die Stadt wechseln. Der RMS ist mit der Verpflichtung von Bullwinkel als Nachfolger des scheidenden Matthias Wahl jedenfalls ein ziemlicher Coup gelungen.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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20.06.2019 EYES & EARS AWARDS SHOW

GFDK - Marketing News

Am Montag, 18. November 2019, zeigt Eyes & Ears of Europe zum 21. Mal die besten Produktionen des Jahres und prämiert die Kreativ-Teams mit den INTERNATIONALEN EYES & EARS AWARDS. Die Awards-Show bietet die einmalige Möglichkeit, einen Eindruck über aktuelle Trends, Innovationen und neue Perspektiven zu gewinnen. Die feierliche Vergabe findet im Rahmen der EYES & EARS AWARDS SHOW 2019 statt.

EYES & EARS AWARDS SHOW
Montag, 18. November 2019
19.00 bis 22.00 Uhr
München


Mit den INTERNATIONALEN EYES & EARS AWARDS werden besonders kreative, innovative und effektive Design-, Promotion- und Markenkommunikationsmaßnahmen ausgezeichnet. Die Trophies werden in mehreren Kategorien der Bereiche Design, Audio, Digital, Craft, Promotion & Cross-Media vergeben. Es können Projekte eingereicht werden, die erstmalig zwischen dem 1. Juli 2018 und dem 30. Juni 2019 veröffentlicht wurden.

Noch bis 1. Juli 2019 können Sie Ihr Projekt über das Onlineportal einreichen

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19.06.2019 Medaillen aus Cannes

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V hat ein paar Geschichten aus Cannes für mich.

Lieber Herr Böhmer,

Orchestermusiker, Blumensender, Totengräber, Bio-Tampon-Presser und Puma – seltsame Liste? Hej, das sind „unsere“ silbernen Kunden-Medaillen aus Cannes.

Stand gestern Abend. (Dass Stabilo Design-Gold geholt hat mit einer großartigen Kampagne von DDB Düsseldorf habt Ihr sicherlich schon gelesen, oder?). Das Werbefestival in Südfrankreich feiert wieder fröhliche Wichtigmacherei. Und wir sind live dabei.

Das kam gerade noch rein. Einmal Gold, zweimal Silber, sechsmal Bronze: So lautet die Bilanz der deutschen Agenturen am Dienstag in Cannes. Nike sichert sich zwei Grands Prix an einem einzigen Abend.

Wie meine Kollegin Belinda Duvinage in einem Mäuseloch überlebt, warum die Veranstalter Umweltschweine sind und was „Wunderwaffe“ Charlotte Bufler mit der Unilever-Marketingchefin Aline aka „Alien“ Santos auf dem Rücksitz eines Volvos treibt, all das und noch viel mehr läuft im W&V-Liveblog direkt von der Croisette auf Eure Geräte.

Nochmal kurz zum Thema Umweltschweine: Coca-Cola ruft in Belgien und den Niederlanden zum Boykott gegen die eigene Marke auf: „Don’t buy Coca-Cola“. Ganz schön mutig, was? Natürlich folgt was Kleingedrucktes: „If you don’t help us recycle“. Klasse!

Zur Ehrenrettung der Cannes-Veranstalter sei übrigens gesagt: Jeder Delegierte hat bei der Akkreditierung eine hässliche Plastikflasche zum Wiederauffüllen erhalten. Immerhin ein guter Anfang.

Au revoir und schönen Abend noch

Ihr Rolf Schröter

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19.06.2019 6 Instagram Spots in Malaysia

GFDK - Marketing News

Ein Foto hält Momente fest und verwandelt sie in Erinnerungen, die man jederzeit wieder anschauen kann. Gleichzeitig ermöglicht es ein Foto, persönliche Erlebnisse und Momente mit anderen zu teilen.

Insbesondere in Zeiten von Facebook, Instagram und Co. jagt jeder dem perfekten Fotomotiv hinterher, um Erinnerungen zu schaffen, sie zu teilen und für das perfekte Setting möglichst viele „Likes“ zu erzielen.

In Malaysia wimmelt es nur so von atemberaubenden Instagram-Motiven. Diese sechs Spots sind die beliebtesten:
 
1. Die bunten Stufen der Batu Caves
Seit Anfang 2018 erstrahlen die 272 Treppenstufen zu einer der wichtigsten Nationalerbe-Stätten Malaysias in allen Farben des Regenbogens und entschädigen damit für den sportlichen Aufstieg.

Die Batu Caves an sich sind bereits nicht nur eines der schönsten Instagram-Motive in Malaysia sondern auch eine beliebte Sehenswürdigkeit, denn die Kalksteinhöhlen, Tempel und Hindu Statuen bieten einen einzigartigen Anblick.

Die bunten Farben der Stufen haben die Batu Caves wirken nur als zusätzlicher Magnet. Wer sich einmal wie auf Regenbogen fühlen und ein absolutes Instagram-Highlight in seinem Feed haben möchte, sollte diesen Ort nicht missen.
 
2. Big City Life – Petronas Twin Tower
Wer einmal in den Großstadtdschungel eintauchen möchte, ist in Kuala Lumpur genau richtig. Innerhalb des Kuala Lumpur City Center fühlt man sich wie in New York und beim Blick Richtung Himmel kann man die höchsten Zwillingstürme der Welt, die Petronas Twin Tower, bestaunen.

Spätestens wenn die Sonne hinter den Türmen untergeht zückt hier jeder seine Kamera und verrenkt sich, um die Türme in ihrer vollen Pracht auf das Foto zu bekommen.

3. Selfie mit Nemo und Dori
In ganz Malaysia wimmelt es nur so von farbenfroher Unterwasserwelt und Korallenriffen, so dass man schwer nur einen Spot nennen kann.

Überall im Land bietet sich die Möglichkeit, mit tropischen Fischschwärmen zu schwimmen, mit Schildkröten auf Tuchfühlung zu gehen oder gar ein Selfie mit Nemo und Dori zu erhaschen. Einer der schönsten Spots liegt im Tunku Abdul Rahman Nationalpark (im Bundesstaat Sabah / Malaysia Borneo), welcher ein Mekka für Tauch- und Schnorchelfans darstellt.
 
4. Sky Mirror in Kuala Selangor
Der Sky Mirror ist auch bekannt als kleiner „Salar de Uyuni“, denn ebenso wie in Bolivien spiegelt sich der Himmel hier im seichten Wasser wider.

Allerdings nur zweimal im Monat – lediglich zu Neu- und Vollmond liegt die Sandbank am Sasaran Beach frei und ermöglicht es, einzigartige Fotomotive aufzunehmen. Mit etwas Glück und gutem Timing kann man so ein ganz exklusives Motiv zum Feed hinzufügen.

5.Street-Art in Georgetown
Die Stadt Georgetown in Penang, Teil des UNESCO-Welterbes, lockt nicht nur mit historischen Schätzen wie Handelshäusern und Kolonialbauten, sondern vor allem mit ihren modernen Street Art Kunstwerke, die ein perfektes Fotomotiv liefern.

Hier kann man hautnah Teil der Kunstwerke werden und auf Motorrädern, Fahrrädern oder Schaukeln Platz nehmen und seinen Instagram-Feed schmücken.
 
6. Langkawi Sky Bridge
Langkawi, eine Inselgruppe aus rund 99 Inseln, ist ein weltweit bekanntes Reiseziel in Malaysia. Auf der Hauptinsel befindet sich die 2005 erbaute Sky Bridge.

Auf 700 Metern Höhe kann man sich hier auf einen 125 Meter langen Spaziergang über den Baumkronen des Regenwaldes begeben, das Andamanische Meer und die Inseln bestaunen und, wie könnte es anders sein, natürlich auch ein Selfie in den Wolken schießen.

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18.06.2019 Holz vor der Hütte

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Eine "SZ"-Reporterin hat bei einem Sägewerksbesitzer angerufen, der gerade mit einem Plakat für "Holz vor der Hütte" wirbt und ihn zur Rede gestellt. Es wird immer doller in den Medien und der Metoo-Debatte. Die Reporterin versuchte den Sägewärgsbesitzer mit lauter Fragen in die Enge zu treiben, was ihr nicht gelang. Sie fast das Gespräch zusammen:

Halten wir fest: Sie finden das Plakat gelungen, Beschwerden gab es nicht, die Frauen haben gerne mitgemacht, und darum bleibt das Plakat, wo es ist.

Antwort: So ist es.

Einfach köstlich, und hier zu Lesen:

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat ganz andere Themen.

Lieber Herr Böhmer,

jetzt geht die Party richtig los in Cannes. Das Festival der Kreativität tobt - und wir können mittendrin sein, selbst wenn wir nicht vor Ort sind. Das W&V-Team in Cannes hat bereits Fahrt aufgenommen, im News-Blog finden sich Videos, Interviews, Fotos und natürlich auch ganz viele Shortlists aka potenzielle Gewinner.

Um die Sache ein wenig angenehmer zu gestalten, haben wir die Shortlists in den Blog gepackt und durchsuchbar gemacht.

Das Leben geht aber auch jenseits der südfranzösischen Küste weiter, hat spannende Geschichten auf Lager und widerlegt gerne auch mal Klischees. Beispiel gefällig?

Im allgemeinen hat man ja den Eindruck auf Instagram würden sich nur vergleichsweise junge Menschen tummeln, um mehr oder weniger ernsthaft das Influencertum zu betreiben.

Falsch gedacht. Immer mehr ältere Menschen entdecken Instagram. Als erwachsene Heldinnen des Alltags sind sie glaubwürdiger und authentischer als viele klassische Frauenzeitschriften. Eine Chance für Marken.

Falsch gedacht haben nach Ansicht vieler Fans auch die Verantwortlichen von Union Berlin. Der frischgebackene Erstligist läuft künftig mit dem Logo des in Luxemburg ansässigen Immobilienkonzerns Aroundtown auf.

Das wiederum finden zahlreiche Anhänger dieses tatsächlich speziellen Fußballvereins ganz und gar nicht prickelnd. Auf Twitter kursiert bereits der Hashtag #notmyhauptsponsor.

Wäre tatsächlich schade, wenn sich der ganz spezielle Charme der Eisernen so schnell in Luft auflöst, oder wie beim FC St.Pauli geschehen im Grunde nur noch reine Folkore übrigbleibt. Mal sehen, wie sich die Sache in der Hauptstadt entwickelt.

Unverändert angespannt ist derweil die Lage an der Beyond-Meat-Burger-Front - zahlreiche Veggie-Burger-Fans standen bei Lidl dem Vernehmen nach auch beim zweiten Versuch vor leergekauften Kühlregalen.

Das Modell Exklusivität durch Knappheit könnte jetzt allerdings in Schieflage kommen: ab sofort steigt auch Netto in das Beyond-Meat-Geschäft.

In diesem Sinne: Mahlzeit

Holger Schellkopf

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17.06.2019 Der große Preisvergleich

GFDK - Marketing News

Die Sommer und Reisezeit beginnt, und die Billigflieger bereiten sich auf das große Abkassieren vor. Seit genau einer Woche bietet Eurowings, Deutschlands größte Billig-Airline, keine kostenlosen Snacks mehr innerhalb der Economy Class an.

Die Fluggesellschaft schließt sich hiermit einem Markttrend der Branche an und setzt auf Einsparung oder Monetarisierung durch kostenpflichtige Verpflegung.

Für Passagiere, die über den Wolken von Hunger oder Durst heimgesucht werden, kann der Snack indes schnell teuer werden.

In welchem Billigflieger am tiefsten in die Tasche gegriffen werden muss, hat die Reiseplattform fromAtoB (www.fromAtoB.de) untersucht. Analysiert wurden die aktuellen Preise für Getränke und Snacks in zehn europäischen Billigfliegern.  

Besonders starke Preisunterschiede beim Biergenuss in der Luft

Passagiere, die statt obligatorischem Tomatensaft eher Lust auf ein Bier verspüren, sind am besten in den Billigfliegern aus Deutschland aufgehoben. Bei TUIfly und Eurowings kann die kleine Dose (0,33 l) für drei Euro erstanden werden. Der Liter Bier kostet hochgerechnet 9,09 Euro.

Doppelt so viel (18,18 Euro pro Liter) nimmt die britischen Airline easyJet, bei der Fluggäste sechs Euro für eine kleines Bier entrichten müssen. Auch die Reisenden der irischen Fluggesellschaft RyanAir müssen tief in die Tasche greifen und löhnen immerhin noch 5,50 Euro.

Eurowings verkauft die teuerste Cola, Air Baltic das teuerste Wasser

Die günstigsten nicht-alkoholischen Erfrischungen gibt es für Passagiere von easyJet, TUIfly, Wizzair und SunExpress. Bei den vier Airlines bezahlt man 2,50 Euro für einen halben Liter Wasser. Air Baltic verlangt den gleichen Preis für 0,33 Liter.

Ein Liter Wasser kostet bei der lettischen Fluggesellschaft mit 7,58 Euro also mehr als doppelt so viel wie bei bei easyJet, TUIfly und Co.. Die Preise für Cola und Kaffee bewegen sich in den untersuchten Fluglinien auf einem ähnlichen Niveau.

In allen Maschinen bekommt man koffeinhaltigen Getränke für einen Preis zwischen 2,50 und drei Euro. Bei Cola unterscheidet sich allerdings das Preis-Leistungs-Verhältnis in den deutschen Fliegern: Während man bei TUIfly sechs Euro für den Liter berappen muss, kostet dieser bei Eurowings zehn.

SunExpress bietet die preiswertesten Snacks an

Sowohl süße als auch salzige Snacks sind in den türkischen Flugzeugen von Sunexpress am erschwinglichsten. Hochgerechnet auf 100 Gramm zahlen Passagiere hier zwei Euro für einen Twix-Riegel und fünf Euro für die Portion Chips.

Bei Vueling müssen Fluggäste hingegen 6,56 Euro für 100 Gramm Schokolade springen lassen, während Reisende bei Norwegian, Pegasus und Wizz Air 7,50 Euro für 100 Gramm Chips zahlen.

Wem der Sinn nach einer vollwertigeren Mahlzeit steht, ist bei Wizz Air allerdings gut aufgehoben. Unter allen analysierten Airlines bietet das ungarische Unternehmen die günstigsten Sandwiches an.

Vier Euro kostet hier das mit Putenbrust belegte Baguette. Norwegian fordert für das Sandwich 2,50 Euro mehr. Auch beim spanischen Unternehmen Vueling zahlt man zwar 6,50 Euro, bekommt hierfür allerdings ein Club Sandwich.

Produktübergreifend ist TUIfly am günstigsten

Vergleicht man abschließend die Warenkörbe der zehn Billigflieger, bekommen die Reisenden von TUIfly am meisten für ihr Geld. Insgesamt zahlen die Passagiere der Fluggesellschaft mit Hauptsitz in Hannover 35,84 Euro für alle analysierten Artikel*.

Norwegian Airlines fordert mit 52,09 Euro den höchsten Preise für die komplette Snack-Palette. Fluggästen mit Hunger und Durst ist ein Menü-Angebot zu empfehlen: In fast allen Airlines ist eine Kombination aus mehreren Produkten zu einem reduzierten Preis erhältlich.                    

Alle Ergebnisse der gesamten Untersuchung von fromAtoB können Sie hier abrufen:

*hochgerechnet auf 100 Gramm bzw. einen Liter

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17.06.2019 Bekanntheit ist nicht gleich Beliebtheit

GFDK - Marketing News

Für den schnellen Hunger zwischendurch suchen viele Deutsche eines der zahlreichen Fast-Food-Restaurants auf. Welcher Systemgastronom sich hierzulande der größten Beliebtheit erfreut, hat nun Deutschlands führender Anbieter im Bereich Social Media-Monitoring und -Analysen, VICO Research & Consulting (www.vico-research.com), in Erfahrung gebracht.

Im Zuge dessen hat das Unternehmen drei Monate lang 74.726 deutschsprachige Social-Web-Beiträge zu den neun meistdiskutierten Fast-Food-Franchises untersucht.

Das Ergebnis: Obwohl Marktführer McDonald’s über 82 Prozent des Kommunikationsvolumens auf sich vereint, stehen in Sachen Beliebtheit andere Unternehmen vorn.

Dunkin’ Donuts ist die beliebteste Franchise Deutschlands

Das in Massachusetts gegründete Schnellrestaurant Dunkin’ Donuts punktet bei den deutschen Usern mit “leckeren Donuts” sowie “günstigem, guten Kaffee”.

83 Prozent der wertenden Beiträge zur Kette sind positiv. Auf dem zweiten Platz folgt McDonald’s-Hauptkonkurrent Burger King mit 66 Prozent positivem Sentiment. Die Restaurants mit der Krone werden von der deutschen Internetgemeinde für besser befunden als die mit dem gelben M.

Außerdem loben die Nutzern die Angebotspalette und die freundlichen Mitarbeiter. Pizza Hut und Kentucky Fried Chicken folgen mit 63 bzw. 62 Prozent positiven Beiträgen auf den Plätzen drei und vier. 

Vapiano ist Deutschlands unbeliebtester Systemgastronom

Das 2002 in Hamburg gegründete Franchise für italienische Küche, Vapiano, ist im deutschen Web am unbeliebtesten.

Lediglich 34 Prozent der wertenden Beiträge zu der Restaurantkette sind positiv. Obwohl den Nutzern die nachhaltige Lieferkette gefällt, bemängeln sie sowohl Qualität als auch Größe der Gerichte. Darüber hinaus wird das Konzept in vielen Beiträgen kritisiert:

Die User finden die Wartezeit unangemessen und das Ambiente laut sowie unbequem. Mit 42 Prozent positivem Sentiment ist die Sandwich-Kette Subway im deutschen Internet am zweitunbeliebtesten. Neben Service und Geschmack beanstanden deutsche User hier die Hygiene.

Bekanntheit ist nicht gleich Beliebtheit

McDonald’s wird zwar viermal soviel diskutiert wie alle anderen Restaurants zusammen, befindet sich allerdings im hinteren Drittel der Beliebtheitsskala. Mit 45 Prozent positiven Beiträgen werden nur Vapiano und Subway negativer diskutiert, als der Marktführer aus den USA.

Während die Burger und der Kaffee bei McDonald’s geschmacklich zwar überzeugen können und auch das Happy Meal gut ankommt, stören sich die Nutzer hier hauptsächlich an Nachhaltigkeit, Verträglichkeit und Preis:

Die Menüs seien gemessen an der Größe viel zu teuer, machten überdies nur kurzzeitig satt und wären sowohl ungesund als auch stark kalorienhaltig. Außerdem produziert McDonald’s den Nutzern zu viel Müll.  

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse:

“McDonald’s weitet seine Marktführerschaft auch ins deutsche Social Web aus, wo der Fast-Food-Riese in 82 Prozent der analysierten Beiträge diskutiert wird. Dieser deutliche Bekanntheitsvorsprung überträgt sich allerdings nicht auf das Beliebtheits-Ranking.

Mit Dunkin’ Donuts, Hauptkonkurrent Burger King und Pizza Hut stehen hier andere Unternehmen an der Spitze. Burger King scheint das Vertrauen der Kundschaft zurückgewonnen zu haben, nachdem es 2014 im Zuge eines Hygieneskandals mehrere Restaurants schließen musste.

Die beiden untersuchten deutschen Restaurants Nordsee und Vapiano sucht man mit 50 Prozent bzw. 34 Prozent positiven Beiträgen vergeblich an der Spitze des Beliebtheits-Rankings.” 

Im Zuge der Untersuchung wurden zwischen dem 20. Februar 2018 und dem 20. Mai dieses Jahres 74.726 Beiträge analysiert.

Die Beiträge stammen dabei zum größten Teil aus Sozialen Netzwerken (29 Prozent), News-Outlets (21 Prozent), Videoportalen (19 Prozent), Microblogs (16 Prozent), Blogs (8 Prozent) und Q&A-Portalen sowie Foren (Insgesamt sieben Prozent).

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