Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

05.12.2020 das kommende Jahr planen?

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hofft wohl auf bessere Zeiten, wie wir alle. Nur die optimistischsten unter uns glauben, dass in den nächsten Monaten wieder Veranstaltungen und Großevents stattfinden können. Wie soll man das kommende Jahr planen?

Lieber Herr Böhmer,

es ist die Zeit, in der viele von uns für das kommende Jahr planen – so gut das eben geht, wie wir 2020 gelernt haben. Schon jetzt deutet sehr viel darauf hin, dass auch die Planung 2021 eher volatil ausfallen wird.

Erst vor ein paar Tagen hatte uns OMR-Gründer Philipp Westermeyer verraten, dass es zum eigentlich gewohnten Zeitpunkt im Mai kein Festival in Hamburg geben wird. Stattdessen gebe es später im Jahr verschiedene andere Optionen für die Online Marketing Rockstars.

Die nächste Überraschung kommt jetzt aus Köln. Die DMEXCO 2021 soll nämlich satte zwei Wochen vor dem ursprünglich geplanten Termin  über die Bühne gehen.

Am 7. und 8. September 2021 wird – so der neue Plan - es die erste hybride DMEXCO geben - mit „pulsierendem Event vor Ort und digitaler Experience online“, wie es in der entsprechenden Mitteilung heißt. Statt wie gewohnt an einem Mittwoch, geht es diesmal bereits an einem Dienstag los.

Ein durchaus überraschender Move, der auch die Pläne des ein oder anderen Veranstalters beeinflussen könnte.

Der Blick zurück auf 2020 sollte zumindest mit Blick auf das Kreativranking bei Scholz & Friends ganz ohne Zorn ausfallen.

Der erste Platz von Scholz & Friends ist nicht zuletzt ein Verdienst von Kreativchef Matthias Spaetgens. Im W&V-Interview bezieht er Stellung zur Aussagekraft des Rankings - und zeigt sich gleichzeitig durchaus offen für eine Reform der Awardindustrie.

Apropos Kreativ-Ranking: da wird es im kommenden Jahr schon mal mindestens eine zusätzliche Chance auf Punkte geben. Mit der "DOOH Creative Challenge" zeichnet das Digital Media Institute (DMI) herausragende Kampagnen auf Digital Out of Home aus.

Ganz traditionell gibt es natürlich auch Ruhm und Ehre in Form von Punkten und Preisen beim Deutschen Mediapreis. Wer hier am Start sein will, sollte aber langsam Fahrt aufnehmen. Die Deadlines der Einreichungsfristen rücken näher.

In diesem Sinne einen kreativen Abend wünscht

Ihr Holger Schellkopf

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04.12.2020 Marktführer für digitale Zeitschriften

GFDK - Marketing News

Readly, europäischer Marktführer für digitale Zeitschriften, ruft mit einem eigenen Award eine Auszeichnung ins Leben, die einmal jährlich hervorragende Leistungen im Bereich der digitalen Interaktion mit den Leser*innen würdigt. Die Gewinner der sechs Kategorien wurden per Datenanalyse ermittelt und heute während des Readly Client Days bekannt gegeben.

Das besondere an den Readly Awards ist, dass keine Jury, sondern Daten darüber entscheiden, wer zu den prämierten Verlagen gehört. Die Analysen von Readly basieren auf mehr als 32 Milliarden Datenpunkten. Sie bieten einen objektiven Blick auf die Leistungskennzahlen und wurden bei der Ermittlung der Gewinner in den verschiedenen Kategorien verwendet.

Unser Ziel ist es, die Digitalisierung der Zeitschriften-Industrie voranzutreiben und zu unterstützen. Mit mehr als 800 Verlagen auf unserer Plattform ist es unserer Meinung nach an der Zeit, nicht nur die Verlage zu würdigen, denen es gelingt, ihr digitales Publikum anzusprechen, sondern auch hervorzuheben, dass die von uns zur Verfügung gestellten Daten-Tools zur Leistungssteigerung genutzt werden können.

Mit Nutzer*innen in 50 Märkten ist Readly sowohl eine Vertriebsplattform als auch ein Analyseinstrument, sagt Ranj Begley, UK Managing Director und Chief Content Officer bei Readly.

Die Gewinner der Readly Awards 2020 sind:

Readly Reach Award - Computer Bild, DE

Mit dieser Auszeichnung wird die Zeitschrift gewürdigt, die im Jahr 2020 die höchste Zahl an einzelnen Lesern erreicht hat. Computer Bild hat über das gesamte Jahr hinweg Leser in seinen Bann gezogen und dadurch das höchste Level an Leserschaft generiert.

Readly Read Time Award - The People’s Friend Pocket Novel, UK

Diese Zeitschrift zeichnet sich dadurch aus, dass sie pro Zugriff die längste durchschnittliche Lesezeit hervorruft. The People’s Friend Pocket Novel beschäftigt und unterhält seine Leser länger als jedes andere Magazin auf der Plattform.

Readly Bookmark Award - BBC Good Food, UK

Mit dieser Auszeichnung wird das Magazin gewürdigt, das die höchste Anzahl von Lesezeichen auf Readly gesammelt hat. BBC Good Food bietet Inspirationen und Informationen, auf die unsere Leser immer wieder zurückkommen möchten.

Readly Engagement Award - Bamse för de Yngsta, SE

Diese Auszeichnung wird der Zeitschrift verliehen, die ihr Publikum von Anfang bis Ende in ihren Bann zieht. Gewürdigt wird das Magazin, das über alle Ausgaben hinweg den höchsten Prozentsatz an gelesenen Seiten aufweist.

Readly Reader's Favourite Award - National Geographic, DE

Mit dieser Auszeichnung wird das Magazin mit der höchsten Anzahl von Favoriten auf Readly prämiert. Für die Leser ist es wichtig, dass sie nie eine Ausgabe verpassen.

Readly Magic of Magazines-Auszeichnung - Future Publishing, UK

Mit dem Magic of Magazines Award wird ein Verlag geehrt, den man wahrhaftig als Botschafter von Readly bezeichnen kann. Future Publishing nutzt Readly-Statistiken, um die Performance seiner Marken fortwährend zu verbessern und kooperiert bei sämtlichen neuen Initiativen konsequent und partnerschaftlich mit uns.

- Diese Verlage haben alle eines gemeinsam. Sie schaffen es dauerhaft, das Interesse von Lesern wirklich zu wecken. Diese hohen Maße an Engagement und Konsum von hochwertigen Inhalten sind das, was wir ‘Magic of Magazines’ nennen, sagt Ranj Begley.

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03.12.2020 Marketer wollen moralischer sein

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

es ist eine hochkarätige Woche. Nachdem wir gestern die 100 einflussreichsten Köpfe für 2021 veröffentlicht haben, folgt heute das W&V-Kreativranking. Es gewinnt eine Agentur, über die wir dieses Jahr viel gesprochen haben, sehr viel Gutes – aber nicht nur.

Eine Agentur, deren Siegerkampagnen uns noch lange im Kopf bleiben werden – eine davon hat sogar eine längst überfällige Änderung im deutschen Gesetz bewirkt. Schon allein deshalb ist diese Agentur der gebührende Sieger. Herzlichen Glückwunsch an ...

Entschuldigen Sie dieses unverschämte Klickbaiting. Ich gelobe Besserung. Und sage deshalb ganz unverblümt: Es stimmt, Salesforce hat Slack gekauft . 27,7 Millionen Dollar hat der CRM-Anbieter für den Business-Messenger locker gemacht.

Die Übernahme sei nicht weniger als "die strategisch wichtigste Kombination in der Geschichte der Software" – das sagt zumindest Slack-Chef Stewart Butterfield. Der Coup bekommt von mir ein tanzendes Pokémon-Emoji: charmander:

Einen Daumen hoch oder sogar ein Smiley mit Herzchen-Augen haben auch 60 Prozent der Marketer und Kommunikationsexperten verdient. Sie sagen nämlich, dass die Wirtschaft ihre Werbegelder in Medien stecken sollte , die einen positiven Einfluss auf Gesellschaft und Demokratie haben.

Haltung wird also auch für Werbespendings wichtiger. Das ist eine gute Botschaft. Auch wenn viele der Befragten vermutlich noch nicht oder nur teilweise danach handeln, ist Einsicht ein erster wichtiger Schritt.

Das bedeutet, dass jetzt die Medien gefragt sind, ein positives Umfeld zu schaffen. Und das heißt nicht, dass nur noch positive Themen gefragt sind. Sondern vor allem, dass Hass, Hetze, Diskriminierung und Fake keinen Platz mehr haben. Ist das nicht ein schöner Vorsatz für 2021?

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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01.12.2020 Rekordumsätze am Black Friday

GFDK - Maketing News - W&V Holger Schellkopf

Laut dem Zahlungs-Anbieter Klarna stieg das Umsatzwachstum am Black Friday im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent. Von Neuseeland bis Kalifornien konnten die Shopify-Händler eine Umsatzsteigerung von 75 Prozent  gegenüber dem Black Friday im Jahr 2019 verzeichnen.

Deutschland belegt zudem Platz Fünf der Länder, in denen weltweit am meisten verkauft wurde - und deutschlandweit wurde in Berlin am meisten geshoppt. Und das auch noch: 63 Milliarden US-Dollar (ca. 52,6 Milliarden Euro) Werbeinvestitionen hat die Corona-Pandemie vernichtet. 

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen am Black Friday keine Rolle.

Lieber Herr Böhmer,

der Black Friday hat sich längst in die Riege der besonderen Paradoxa unserer Zeit eingereiht. Während gefühlt an allen Ecken und Enden - nicht ohne Grund -  der mahnende Zeigefinger  (u. a. wegen fehlender Nachhaltigkeit, nur vermeintlich attraktiven Angebote, Klimaunverträglichkeit) gehoben wird, schießen gleichzeitig weltweit die Umsätze nach oben.

Der Super Sale war zumindest für die Online-Händler super. Darin sind sich Analysten einig.

Ebenso herrscht Einigkeit darüber, dass diese Entwicklung nur bedingt mit dem ja durchaus gestiegenen Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Klimaschutz unter einen Hut zu bringen ist und schon gar nicht mit den Aufrufen, den stationären Handel zu unterstützen. Aber gut, manchmal passen Wunsch und Wirklichkeit eben erst mit Verzögerung zueinander.

Gilt in ähnlicher Art übrigens auch für das Thema Digitalisierung. Auch hier herrscht große Einigkeit darüber, dass schnellstens mehr passieren muss. Die harte Realität sieht aber leider noch etwas anders aus.

Ein neuer Digitalisierungsindex für Deutschland zeigt beispielsweise großen Nachholbedarf bei kleineren und mittelständischen Unternehmen.

Spitzenreiter ist laut Index die Informations- und Kommunikationsbranche. Das hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass in diesem Jahr viele Veranstaltungen quasi turbo-digitalisiert wurden.

Mit häufig durchaus erfreulichen Ergebnissen. Weil dem so ist, sind auch wir eifrig dabei, unser Angebot konsequent weiter auszubauen.

Jüngster Neuzugang ist hier der W&V-Chefredaktionstalk. Das Format, natürlich komplett digital, feiert morgen seine Premiere. Wer dabei sein will, kann sich immer noch anmelden.

Wir sehen uns.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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28.11.2020 start in die "Grünere Woche"

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, fragt sich, wer noch Weihnachten braucht.

Lieber Herr Böhmer,

braucht eigentlich irgendwer Weihnachten noch? Oder kann das weg, weil uns der Black Friday als großes Spektakel am Ende des Jahres völlig ausreicht?

Wenn man die Diskussionen, Medien und Botschaften in diesen Tagen verfolgt, erschleicht einen das Gefühl, dass Weihnachten nur noch Legitimation für eine große Rabattschlacht ist.

Da ist es geradezu erfrischend, sogar beruhigend, dass sich manche Onlinehändler weigern, bei dem Rabatt-Exzess mitzumachen, und stattdessen andere Projekte starten.

Bei einigen werden die Produkte sogar teurer, dann aber selbstverständlich für einen guten Zweck.

Vor allem kleine Händler gehen mit gutem Beispiel voran, aber auch Globetrotter startet die "Grünere Woche". Meine Kollegin Annette Mattgey hat recherchiert, was das bedeutet.

Für gar keinen Konsum plädiert dagegen Steve Carell alias der Weihnachtsmann. Er weiß genau, dass die begehrenswertesten Dinge die sind, die man nicht haben kann.

In diesem Jahr ist das eben nicht das neue Apple-Gerät oder das Spielzeugauto. Sondern der Geruch von Großmutters Weihnachtsbraten, der wegen Corona ausfallen muss.

Oder die Schneeballschlacht mit der Familie, die nicht stattfinden wird. Deswegen schnüren in diesen schönen Weihnachtsspot für die Comcast-Marke Xfinity der Weihnachtsmann und die Elfen – natürlich aus dem Homeoffice heraus – ausschließlich Pakete mit "Zusammensein"-Geschenken.

Zwischen den Zeilen steht: Nur die Einfallslosen prügeln sich am Black Friday um die besten Schnäppchen.

Die Botschaft des Kabelnetzbetreibers steht für eine Haltung, die auch über die Cyber Week hinaus anhält.

Die mehr für die Marke tut, als der 30-Prozent-Rabattgutschein. Die eine Brand zur Lovebrand macht.

Verena Gründel

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27.11.2020 das Kreativranking der Werbefilmproduzenten

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat mir heute zuviel zu berichten. Gut, wenn es sein muß, mache ich das.

Lieber Herr Böhmer,

was verbindet Familien und Handwerker? Die Erfahrung im Umgang mit Missgeschicken. Darauf baut die Kampagne für den Volkswagen Caddy auf. Schöne Idee!

Kaum vorstellbar, dass es vor 130 Jahren noch gar kein Automobil auf Erden gab. Dass die erste Überlandfahrt eines Autos eine Frau angetreten hat, das ist eine wundervolle Geschichte.

Genial inszeniert hat sie die Filmproduktion Anorak. Zu Recht kommt deshalb Anorak auf Platz eins der kreativsten Werbefilmproduzenten .

Frauen zu stärken, das schafft auch Markenfilm und verdient damit den dritten Platz. „Pferdeschwänze“ für die Commerzbank ist nicht nur ein sehr gut gemachter Film.

Er hat auch eine dermaßen direkte und harte Sprache, dass die mutige Commerzbank als Absender für dieses Werk vor ein paar Tagen völlig zu Recht ausgezeichnet wurde – indem ihre Agentur Thjnk den Grand Prix beim Effie dafür geholt hat.

Zwischen Bertha Benz und den Pferdeschwänzen parkt Tempomedia aus Hamburg. Ihr Meisterstück: „The Small Escape“ für BMW. Schon wieder Auto.

Man sieht: 2020 ist und war das Jahr des Purpose. Die Autofirmen sind vorweg gefahren. Angesichts von Klimadiskussion, Elektrifizierung und Digitalisierung müssen sich die Automarken neu erfinden. Und sie tun das mit Gefühl und Freude.

Das, was wir sehen, sieht oft so logisch und so einfach aus. Aber gerade das ist die große Kunst. Wer unter hohem Druck etwas schafft, was Menschen berührt, verdient Respekt.

Im Interview mit W&V sagt Douglas-CEO Tina Müller auf die Frage, ob die Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse nicht eigentlich eine Binsenweisheit ist:

„Warum wird dann nicht entsprechend gehandelt? Den Erfolg neuer Marken, die sich tatsächlich am Kunden orientieren, sieht man schließlich in jeder Branche.

In der Automobilbranche kommt Tesla, in der Bierbranche kommen die Craft-Biere, in der Kosmetikbranche kommen Gründermarken.

Diese Beispiele zeigen: Sie haben sich stärker auf die Wünsche der Konsumenten konzentriert als die Produktmanager der großen Konsumgüterunternehmen.“

Die Frau hat Recht

Einen schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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26.11.2020 Wer hat 2020 alles überlebt?

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, macht sich so seine Gedanken über Unternehmen und Marken.

Lieber Herr Böhmer,

das New Normal ist in den vergangenen Wochen und Monaten zum geflügelten Wort geworden. Aber was ist das eigentlich? Und was bedeutet es wirklich? Was geht, was bleibt, was kommt?

Wie werden wir erfolgreich sein in diesem New Normal? All jene Fragen sind ausführlich bei der W&V Make besprochen und beantwortet worden.

Kurz: wie haben Unternehmen und Marken das Jahr 2020 überstanden und welche Learnings haben sie daraus gezogen.

Wer die Make verpasst hat, kann die wichtigsten Erkenntnisse bei uns nachlesen und sich bei Bedarf einen fränkischen Wein dazu genehmigen. Denn auch der Bocksbeutel hatte bei der Konferenz seinen Auftritt.

Was den Wein betrifft etwas trockener, aber hoffentlich mindestens genauso unterhaltsam, wird es am kommenden Dienstag bei der Premiere des W&V-Chefredaktionstalk zugehen.

Verena Gründel, Rolf Schröter und ich werden uns da mit ein paar ganz spannenden Menschen zum Beispiel über Social Media der Zukunft, Diversity und die kreativsten Agenturen Deutschlands sprechen. Spoiler: es wird auch um das neue W&V-Ranking 100 Köpfe gehen.

Apropos kreative Agenturen: Das Rennen um den Deutschen Mediapreis 2021 startet. Ab sofort können Sie Ihre innovativsten Mediastrategien und -kampagnen in 17 Kategorien einreichen. Auch der Media-Youngsters-Wettbewerb geht los.

Alles Weitere gibt es aktuell hier.

Bleiben Sie gesund.

Holger Schellkopf

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25.11.2020 Betroffen sind alle Firmen der Gruppe

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über eine Mega Pleite in der Agentur Branche.

Lieber Herr Böhmer,

die Geschichte von Vertikom liest sich wie ein klassisches Drama. Bis vor zwei Jahren ging es für die Agenturgruppe steil bergauf. Auf ihrem Höhepunkt erreichte sie Platz vier des W&V Agenturrankings, das war 2018.

Aber Sie ahnen es schon, nach der Klimax geht es bergab. Anfang dieses Jahres verlor Vertikom mit Samsung den größten Kunden. Und dann brach die Coronakrise dem Unternehmen endgültig das Genick.

Jetzt ist es pleite – und zwar so pleite, dass die finanziellen Mittel nicht mal für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens reichen.

Das ist vor allem dramatisch für die Angestellten, die so keinen Cent Gehaltfortzahlung vom Staat bekommen, sondern sofort in die Arbeitslosigkeit schlittern. Die Geschäftsführer haben sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht.

Die Folgen für die noch 240 betroffenen Mitarbeiter sind fatal. ( 2018 hatte die Gruppe noch 650 Mitarbeiter) Wenn kein Verfahren eröffnet wird, springt auch die Bundesanstalt für Arbeit nicht ein, um das andernfalls gewährte Insolvenzausfallgeld zu zahlen, das für maximal drei Monate die Fortzahlung der Gehälter sichert. Die Männer und Frauen fallen von einem Tag auf den anderen in die Arbeitslosigkeit.

Es sieht ganz so aus, als würde es für Vertikom kein Happy End geben. Stattdessen ist der Untergang nahe. Eine unschöne Geschichte, die mein Kollege Peter Hammer in bislang zwei Serienteilen (Teil 1 und Teil 2) niedergeschrieben hat. Fortsetzung folgt.

Das Damengambit auf Netflix wird zum Leidwesen unzähliger Fans dagegen keine Fortsetzung haben. Die Mini-Dramaserie über eine geniale Schachspielerin in den Sechzigerjahren bricht auf der Plattform alle Rekorde – und überzeugt gleichzeitig die Kritiker. Inklusive mir.

Wenn Sie Lust auf noch mehr Entertainment haben, lade ich Sie ganz herzlich zu unserem neuen virtuellen Konferenzformat ein, dem – tadaaa – W&V Chefredaktions-Talk.

Mit meinen Kollegen Holger Schellkopf und Rolf Schröter sprechen wir ab sofort jeden ersten Dienstag im Monat mit schlauen Köpfen der Branche über die Themen des Monats.

Es wird spannend, unterhaltsam, inspirierend, das verspreche ich Ihnen – und hoffentlich kein bisschen dramatisch.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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24.11.2020 Diese Idee ist wohl erfolgreich

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über einen Erfolg von Cosmos Direkt.

Lieber Herr Böhmer,

Jugendliche lieben Missgeschicke, die jemand mit dem Handy mitgefilmt hat. Das Netz ist voll davon. Also mitten rein, dachten sich die Agentur Leagas Delaney und die Versicherungsgesellschaft Cosmos Direkt – und zimmerten eine Fail-Bühne auf TikTok . Rund 50 Influencer präsentieren dort ihre persönlichen Lieblings-Peinlichkeiten.

Das kommt sehr gut an: Mehr als 670 Millionen Views hat die Aktion schon erzielt.

Der Marketingchef von Cosmos Direkt staunt selbst über den Erfolg. "Ehrlich gesagt haben wir nicht mit diesem riesigen Zuspruch gerechnet", sagt Jeromy Lohmann, der mit der Pannen-Show namens #Cosmicfail seine Privat-Haftpflichtversicherung empfiehlt.

Diese Idee ist wohl so erfolgreich, weil sie keine Umwege macht. Statt kreative Inhalte zu liefern, ermöglicht sie kreative Inhalte. Kreation bedeute in diesem Fall, eine Bühne zu bauen, erklärt Peter Regnery, Kreativdirektor bei Leagas Delaney.

In diesem Sinne: Bühne frei für die weiteren Nachrichten des Tages.

(…mein persönlicher Liebling darunter ist übrigens die tschechische Online-Supermarktkette Rohlik, die nach Deutschland und Österreich expandieren will – in Deutschland unter dem Namen "Knuspr" und in Österreich unter dem Namen "Gurkerl".)

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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20.11.2020 Weihnachtsspot von Edeka

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, scheint eine sehr vernünftig Freu zu sein.

Lieber Herr Böhmer,

die Auswahl der richtigen Protagonist:innen in Werbekampagnen wird immer mehr zum Politikum. Nur weiße Männer zu zeigen, ist fast schon zum No-Go geworden. Es sei denn, es geht um Putzmittel, dann sind Frauen tabu.

Auch wer ausschließlich auf weiße Familien oder Pärchen setzt, riskiert Ärger. Ist eine schwarze Frau dabei, kommt sicher von irgendwem der Kommentar: Quotenschwarze. Und so ließe sich die Liste der Anstößigkeiten immer weiter drehen.

Diese Woche hat nicht nur die Bundesregierung mit ihrem #besonderehelden-Spots den Ärger abbekommen (heute meldet sich sogar Jan Böhmermann dazu zu Wort), sondern jetzt auch Edeka mit der Kampagne " Lasst uns froh und bunter sein".

Die Kritikpunkte: Es geht um eine typisch weiße Familie und die exotischen Lover oder Lebensabschnittsgefährten – über die Dauer der Beziehungen erfährt man nichts – der Tochter. Diese würden mit Essen assoziiert und als Sexobjekt wahrgenommen.

Das mit dem Sexobjekt lasse ich mal so hingestellt. Aber gerade Essen baut doch als Teil der Kultur Brücken zwischen Gesellschaften und Nationalitäten. Ich habe das Gefühl, das Netz ist gerade sehr empfindlich. Zurzeit berichten wir fast täglich über solche Shitstorms.

Grundsätzlich ist es wichtig und richtig, dass wir für mehr Diversität in der Werbung und den Medien kämpfen. Schließlich sollen sie unsere Gesellschaft abbilden, jeden einzelnen ansprechen und Toleranz schaffen.

Denn sie sind Vorbilder. Aber dabei sollte es um das große Ganze gehen. Jeden einzelnen Werbespot bis ins kleinste Detail auseinanderzunehmen, sorgt am Ende vor allem für Unmut und Verunsicherung – und bewirkt im blödesten Fall das Gegenteil.

Vielfalt und Toleranz bedeuten auch, dass der eine Spot die klassische Bilderbuchfamile zeigen darf – und der nächste die kunterbunte Jugendclique – eine Bilderbuchclique sozusagen. Die Mischung muss stimmen. Für die sollten wir uns stark machen.

Wer übrigens komplett erhaben über solche Kritik zu sein scheint, sind Magazine wie die 11 Freunde – die sich aus Coronagründen heute kurzerhand 2 Freunde getauft haben. Ich warte wohl vergeblich auf eine Umbenennung in 11 Freund:innen.

Einen fröhlichen Abend wünscht

Verena Gründel

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