Marketing und Werbung - Produkte und Köpfe

15.01.2021 deutsche Traditionsfluggesellschaft

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, wollte weniger Fliegen, diese Entscheidung wurde ihr abgenommen.

Lieber Herr Böhmer,

letztes Jahr saß ich nicht ein einziges Mal in einem Flugzeug. Das ist mir zuletzt als Teenager passiert. Ich hatte mir ohnehin vorgenommen, weniger zu fliegen und mehr Bahn zu fahren.

Dann kam Corona. Mein Flugverhalten zeigt exemplarisch das Dilemma, in dem gerade die Lufthansa steckt.

Erst kam der Flugscham, dann die Pandemie. Selbst wenn wir letztere überwinden, werden virtuelle Meetings und das schlechte Gewissen gegenüber der Umwelt zumindest mittelfristig bleiben.

Es führt also kein Weg daran vorbei: Die deutsche Traditionsfluggesellschaft muss sich neu erfinden. Sie muss sich konsequent und radikal für Neues öffnen – und bei den ganzen Sparmaßnahmen den Blick auf die Marke nicht verlieren.

Die Lufthansa wird nach der Krise eine andere sein als zuvor, so viel steht fest.

Auch Airbnb leidet unter der Krise. Und trotzdem setzt die Vermittlungsplattform ein Zeichen und entschließt sich dazu, rund um die Amtseinführung von Joe Biden in Washington D.C. keine Zimmer zur Verfügung stellen.

Sie geht sogar noch weiter: Sie lässt alle bisherigen Buchungen zu diesem Zeitraum stornieren. Sämtliche Kosten dafür trägt das Unternehmen selbst.

Damit reiht sich Airbnb zwischen den Unternehmen ein, die eventuelle Gewaltaktionen im Rahmen der Amtseinführung unterbinden wollen.

Sie alle übernehmen in bisher nicht dagewesenem Maße politische Verantwortung – oder greifen massiv in Politik und Gesellschaft ein. Je nachdem, wie man es betrachten will.

Das sagt zum einen etwas über die Unternehmen aus, die ohne Rücksicht auf Verluste Haltung zeigen. Zum anderen ist es ein Armutszeugnis für die politische Situation in den USA, die noch immer außer Kontrolle ist.

Noch mehr True Crime gefällig? Im Podcast-Universum sind wahre Kriminalgeschichten der Renner. Die Deutsche Telekom springt auf den Trend auf und entwickelt rund um das Thema einen Unternehmens-Podcast.

Was dahinter steckt und was wir davon lernen können, hören Sie wiederum in der Premiere unseres W&V-Podcasts „Behind the Pod“.

Alle zwei Wochen besprechen Felicia Mutterer und Stephanie Lachnit von Achtung! Broadcast Audioformate von Unternehmen mit den Machenden. Meine Kollegin Lena Herrmann ergänzt die Folgen mit ihren persönlichen Hörtipps. Schalten Sie unbedingt ein.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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14.01.2021 Die negativen Dauer-Jammerer

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, wurde wohl heute von einer Laus gebissen.

Lieber Herr Böhmer,

Steffi Czerny ist eine kluge Frau. Dafür hätte es keinen zusätzlichen Beweis mehr gebraucht, die Neuinterpretation des DLD, vor allem aber das Motto "What the World Needs Now" sind trotzdem bestens dafür geeignet.

Der Blick nach vorne steht bei einem neuen, virtuellen Format des DLD im Mittelpunkt.

Dazu gehört die Erkenntnis, dass Veränderungen immer auch Chancen bieten und die Suche nach Antworten auf zentrale Fragen:

Welche neuen Produkte und Innovationen brauchen wir jetzt? Wie können wir die Veränderungen in unserer Welt nachhaltig nutzen – für die Gesellschaft und uns ganz persönlich? Kurz: was die Welt jetzt braucht.
 
Man könnte den Ansatz im Grunde auch umkehren, nach dem Motto: Was die Welt jetzt nicht braucht (und eigentlich noch nie gebraucht hat). Davon gibt es leider aktuell ziemlich viel.

Die negativen Dauer-Jammerer gehören dazu. Die verhindern nämlich einen konstruktiven Umgang mit den unzweifelhaft vorhandenen Schwierigkeiten.

Die Leerdenker gehören dazu, die sich selbst für kritisch halten, in Wahrheit aber mindestens schlecht informiert sind und alles negieren, was nicht in ihr (gerne auch mal aus Verschwörungstheorien gebasteltes) kleines Weltbild passt.

Fakten oder gar tatsächliche wissenschaftliche Erkenntnisse spielen in diesen Parallelwelten nur eine maximal untergeordnete Rolle.

Solche Menschen melden sich dann gerne auch mal bei uns, wollen uns bekehren oder auch einfach nur beschimpfen.

Sie werfen uns beispielsweise vor, doch nur brav auf Linie zu sein und Regime-Framing zu zelebrieren. In solchen Fällen frage ich mich immer, ob ich irgendwas verpasst habe.

Bei uns ist bisher nichts eingetroffen, was eine Linie vorgeben würde, Regime-Framing kenne ich eher totalitären Staaten.

Deshalb werden wir auch in Zukunft tun, was wir bisher tun: journalistisch arbeiten, kritisch hinschauen und einordnen, Wissen vermitteln, Meinungsvielfalt schätzen.

Dazu gehört Kritik, wo sie angebracht ist. Dazu gehört Lob, wo es verdient ist. Dazu gehört am Ende auch die Hoffnung, dass sich der Eine oder die Andere auch wieder aus der selbst gewählten intellektuellen Isolation befreien lässt.
Das wäre jedenfalls etwas, das die Welt gut gebrauchen könnte.
 
Schönen Abend!

Holger Schellkopf

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13.01.2021 als Topmodel bekannt geworden

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute etwas über Sara Nuru, Dennis Lück und Raphael Brinkert., die SPD und Olaf Scholz.

Lieber Herr Böhmer,

im Gespräch mit meiner Kollegin Belinda Duvinage sagt Sara Nuru, ihr Unternehmen Nuru Coffee sei schlussendlich "Mittel zum Zweck". In erster Linie gehe es ihr und ihrer Schwester Sali "um die Menschen, die den Kaffee zubereiten". Letztendlich zähle immer das "Dahinter".

Sara Nuru ist als Topmodel bekannt geworden. Ihr Schritt in die Selbständigkeit war schwierig. "Natürlich habe ich gezweifelt", gesteht Sara Nuru.

"Aber als Sali und ich dann tatsächlich in Äthiopien waren, und uns intensiv mit dem Prozess der Kaffeeproduktion vor Ort auseinandergesetzt haben, ging es nicht mehr um mich. Es war mir egal, was Leute denken.

Ich wusste für mich: Ich mache etwas, dass Tiefe hat, etwas mit Sinn. Und fühlte mich plötzlich nicht mehr zerrissen zwischen der Welt in Äthiopien und dem Modeln."

Ehrlichkeit – auch sich selbst gegenüber – ermöglicht einen gesunden Erfolg.

Zum 1. Februar hat die von Brinkert im Oktober 2018 gegründete Agentur einen neuen Namen: BrinkertLück Creatives.

Dennis Lück und Raphael Brinkert wollen Unternehmen auf dem Weg zu einer ökosozialen Marktwirtschaft begleiten. Ziel ist ein bestmöglicher Einklang von Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlicher Verantwortung.

Es scheint so, als wären sie die Idealbesetzung für ihren vielleicht interessantesten Kunden in diesem Jahr: Die SPD. Der Bundestag wird neu gewählt.

BrinkertLück Creatives arbeiten für Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten – und für eine Partei, bei der ich zumindest in den vergangenen Jahren die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber vermisst habe.

Wird spannend, wie es weitergeht.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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12.01.2021 BMW gibt es sich noch härter

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V berichtet heute über die Selbstironie Deutscher Unternehmen.

Lieber Herr Böhmer,

die großen, deutschen Industriekonzerne sind nicht gerade für ihre Selbstironie bekannt. Oder für ihre Kritikfähigkeit. Da sind die beiden Spots, die Bosch und vor allem BMW für die CES abgeliefert haben, aus Markensicht fast schon revolutionär.

Bei Bosch bekommt die Kultfigur Shawn eins auf den Deckel. Eine gewitzte und schlagfertige junge Rapperin fordert ihn heraus, weil er sich zu wenig um Nachhaltigkeit geschert hat. Das hier ist der neue #Likeabosch-Spot von Jung von Matt.

BMW gibt es sich noch härter und stellt einen 7er aus dem Jahr 2001 als rückständigen Opa dar. Der Alte gerät in einen Streit mit seiner Enkelin, einem noch nicht am Markt verfügbaren iX.

Der Opa beschimpft sie als Spielzeugauto. Sie kontert und fragt, ob er zu lang am Gas geschnüffelt habe. Der klassische Generationenkonflikt unter Benzinern und Elektroautos – Sie kennen das.

Beide Spots sind genau richtig für den amerikanischen Markt und eine Innovationsplattform wie die CES. Auch für Deutschland würde ich mir mehr derartigen Mut wünschen. Denn ich glaube, der hiesige Kunde ist soweit.

Ein bisschen zu mutig ist dagegen das neue Logo von General Motors. Es hat mit dem alten nicht mehr viel zu tun. Abgerundete Buchstaben, 3D-Effekt, Farbverläufe wie aus WordArts besten Zeiten und ein quadratischer Rahmen. Kurz:

Für mich sieht es aus wie das App-Symbol eines mobile Games . Das bisherige Logo hat sich mehr als ein halbes Jahrhundert bewährt. Das neue wird schon in zehn Jahren alt aussehen. So lautet zumindest meine Prognose.

Wenn Sie bessere, geradezu herausragende Beispiele für Markenpositionierung sehen wollen, seien Sie beim morgigen W&V Chefredaktions-Talk dabei und lernen Sie von Sara Nuru, Elho (ja, die aus den 80ern), Lego und David+Martin, unserer Agentur des Jahres. Wir freuen uns auf Sie.

Bis dahin einen schönen Abend

Ihre Verena Gründel

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09.01.2021 Kein Mitleid mit Trump

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat wenig Mitleid mit Donald Trump.

Lieber Herr Böhmer,

jetzt darf Donald Trump nicht mal mehr seine Hütchen verkaufen. E-Commerce-Riese Shopify hat es den Social-Media-Plattformen gleich getan und Donald den Laden zugesperrt.

Die Make-America-Great-Again-Shops verstoßen gegen die Richtlinien des Unternehmens, heißt es in der Begründung.

Diese würden es Händlern auf der Plattform verbieten, Organisationen oder Personen zu fördern oder zu unterstützen, die Gewalt befürworten. Grundsätzlich ist das nachvollziehbar, das Mitleid mit Trump hält sich auch in Grenzen.

Richtige Maßnahme, seltsamer Zeitpunkt. Schließlich ist die Erkenntnis hinsichtlich der problematischen Disposition des Noch-Präsidenten nicht übertrieben neu, dazu hätte es den Sturm der MAGA-Horde auf das Kapitol eigentlich nicht mehr gebraucht.

Warum also erst jetzt? Weil klar ist, dass von Trump nichts mehr zu erwarten ist? Weder Gefahr noch Geschäft.

Diese Fragen müssen sich natürlich auch Facebook, Google und Twitter stellen lassen. Im Grunde sogar noch deutlicher.

Schließlich konnten Trump und Kumpane hier über Jahre fast schon ungestört treiben, wozu sie gerade Lust hatten. Immerhin: Dies hat jetzt zumindest vorübergehend ein Ende. Aber auch hier: Warum erst jetzt?

Die Zukunft wird zeigen, was von den Maßnahmen der jüngsten Vergangenheit zu halten ist, welche Lehren wirklich aus den Ereignissen gezogen wurden – das gilt übrigens auch für viele Medien.

Schönes Wochenende!

Holger Schellkopf

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08.01.2021 Protestaktion für den Modehandel

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, beschreibt uns die Lage im Modehandel. Auch wir haben festgestellt das der Wiederstand gegen die Corona-Maßnahmen größer wird. Unter dem Schlagwort #Wirmachenauf kursieren in sozialen Medien Aufrufe an Gewerbetreibende, ihre Betriebe trotz des Lockdowns zu öffnen. Ein Krefelder Kosmetiker hatte angekündigt, am Montag trotz Verbots öffnen zu wollen. Viele andere Geschäftsinhaber wollen mitmachen.

Lieber Herr Böhmer,

das neue Burger-King-Logo erinnert an die Vergangenheit. Ähnlich sah das Erkennungszeichen der Fastfoodkette zwischen 1969 und 1999 aus.

Klaus Schmäing, Marketingdirektor bei Burger King Deutschland, sagt, Verbraucher:innen suchten "gerade in Zeiten des Wandels" die "Orientierung im Bekannten."

Warme Farben und dicke, runde Formen, Vertrautes und Gemütlichkeit – ist das eine Reaktion auf die Angst vor der Ungewissheit?

Der Lockdown ist wie eine Schlinge um den Hals vieler kleinerer Betriebe, insbesondere auch des Modehandels. Für 65 Prozent des stationären Handels glichen die Pandemie-Maßnahmen einer "staatlich angeordneten Hinrichtung".

Das sagen Uwe Bernecker und Günter Nowodworski. Der Modehändler und der Agenturinhaber rufen zu einer Protestaktion auf, die am 11.01. um 11:00 Uhr startet. Es ist ein Hilferuf.

Betroffene Händler können auf der Website Freundschaftsdienst.eu Plakate herunterladen. "Wir machen AUF_merksam" steht darauf. Es soll kein Aufruf zu Ungehorsam sein, sondern ein Plädoyer für eine Gleichbehandlung mit der Gastronomie.

Möglichst viele sollen die Plakate in ihre Schaufenster hängen und sich sowie die Mitarbeiter mitsamt Plakat fotografieren und die Fotos über Social-Media verteilen, so die Idee.

Ob die Politik dafür ein Ohr hat?

Einen angenehmen Abend wünscht

Rolf Schröter

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07.01.2021 Die Hustensöhne von True Fruits

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat zum Jahresanfang neues über True Fruits zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

das beste an einer Erkältung als Kind war doch, dass man ein Em-eukal-Bonbon nach dem anderen lutschen durfte - Mama konnte ausnahmsweise nichts dagegen haben.

Heute, in Zeiten, in denen süße Getränke genauso böse wie süße Bonbons sind, legitimiert Em-eukal auch das: Gemeinsam mit True Fruits bringt der mittelständische Hersteller Dr. C. Soldan einen Menthol-Shot gegen Husten ins Supermarktregal – und er schmeckt genau wie Em-eukal. Der Shot besteht aus Kirsche, Süßholzwurzel, Birne, Banane, Agavendicksaft, Zuckerrübe, Island Moos und Menthol.

Der lustige Junge auf der Verpackung – er heißt Felix – zeigt dem Husten den Stinkefinger: "Husten? Fuck off!".

Noch besser würde sich vermutlich ein solcher Shot gegen Corona verkaufen. Von Biontech, mit Kirschgeschmack. "Corona? Fuck off!"

Wie der Covid-19-Impfstoff kommt auch das neue Logo von Kia aus Deutschland, genauer gesagt aus München. Blackspace hat für den südkoreanischen Autobauer einen Schriftzug entworfen, der ab sofort für die Marke stehen soll. Er hat mehr Charakter als der alte.

Trotzdem ist eine so große Änderung immer auch eine Gefahr für die Marke. Vor allem, weil sich der Hersteller gleichzeitig einen neuen Claim gibt. Ist das für eine Traditionsbrand nicht ein bisschen viel auf einmal?

Verstehen Sie mich nicht falsch. Vieles Neue ist durchaus sehr gut. Wie der neue Vorstand der Agentur Syzygy. Franziska von Lewinski ist seit Jahresbeginn CEO und leitet mit Frank Ladner und Erwin Greiner die Geschäfte.

Es ist keine leichte Zeit für einen solchen Start, zumal das Unternehmen letztes Jahr Verluste eingefahren hat. Ihr Schlachtplan: Sie will den Schub der Digitalisierung nutzen. Viel Erfolg für diese Aufgabe.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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06.01.2021 der Brite Martin Sorrell schlägt zu

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat neues über Martin Sorell. Der ehmalige WPP Boss scheint den Hals nicht voll zu kriegen, und kauft alles was nicht niet und nagelfest ist.

Lieber Herr Böhmer,

Martin Sorrell denkt nicht in kleinen Packungsgrößen. Wenn er etwas macht, dann richtig. Passend dazu startet der frühere WPP-Boss mit seiner Holding S4 Capital mit zwei Neuerwerbungen ins neue Jahr.

Die Agenturen Decoded Advertising und Metric Theory sollen für noch mehr datenbasierte Kreation sorgen und lassen das Unternehmen auf fast 4000 Menschen anwachsen.

Zudem sei S4 auf dem besten Wege, die von Analysten erwarteten 270 bis 300 Millionen Pfund Bruttogewinn zu erreichen. Wie gesagt, kleine Zahlen sind hier nicht gefragt.

Das sieht bei den Neuen Deutschen Medienmacher:innen natürlich etwas anders aus. Aufmerksamkeit lässt sich aber auch mit kleinem Geld generieren.

NdM hat sich zur Aufgabe gemacht, für mehr Vielfalt in den Medien zu sorgen. Dafür hat man sich jetzt das Wetter ausgeguckt, genauer gesagt die Namen für Hochs und Tiefs.

Mit Hilfe von 14 Wetterpatenschaften sorgt die Organisation dafür, dass in den ersten Wochen des Jahres 2021 verstärkt Namen mit Migrationshintergrund auf der Wetterkarte stehen werden.

Das dürfte in einschlägigen Kreisen für Schnappatmung und entsprechende Aufregung via Social Media sorgen. Für die Wahrnehmung der Kampagne ist das sicher nicht schädlich.

Mit der richtigen Idee lassen sich manchmal eben auch mit weniger Ressourcen beachtliche Ergebnisse erzielen.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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05.01.2021 Moskauer Chauvinismus

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, nimmt heute Russland, die USA und Sophia Thomalla aufs Korn.

Lieber Herr Böhmer,

in Moskau dürfen erstmals Frauen U-Bahn-Züge steuern. Auch Boote und große Lastwagen dürfen künftig von Frauen gelenkt werden. Dafür musste ein Gesetz aus der Sowjetzeit geändert werden. Dessen Ziel war es, Frauen von harter Arbeit zu verschonen, damit sie mehr Kinder bekommen können.

In Las Vegas will Atari im kommenden Jahr ein Hotel für Videospiel-Freaks eröffnen. Die rund 400 Zimmer sind ausgerüstet mit Konsolen und Spielsystemen, Breitbandinternet und riesigen Bildschirmen.

Dazwischen liegen Welten.

Wie eine Mischung aus Moskauer Chauvinismus und digitaler Las-Vegas-Welt wirkt nun ein Spot, in dem die Schauspielerin Sophia Thomalla für ein kryptisches Finanzprodukt wirbt. Der Film lief bereits am New Yorker Times Square und soll auch noch in Moskau gezeigt werden.

Sehen wir dieses seltsame Werk einfach als die Essenz einer Schnittmenge von unterschiedlichsten Kulturen wie denen Russlands und der USA.

Übrigens, von wegen Sophia Thomalla: Die war noch bis vor fünf Jahren mit Rammstein-Sänger Till Lindemann liiert. Das ist der, der sich gerade beim Essen eines fleischlosen Burgers hat filmen lassen.

Das Jahr beginnt vielversprechend.

Einen schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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31.12.2020 Silvester 2021 in Hongkong

GFDK - Marketing News

Hongkong begrüßt das Jahr 2021 mit der ersten Onlinefeier Hong Kong New Year Countdown Celebrations, organisiert vom Hong Kong Tourist Board (HKTB). So wurde das neue Jahr von Einheimischen und Menschen aus aller Welt mit einem spektakulären Video virtuell begrüßt.

Sobald die Uhr in Hongkong Mitternacht schlug, wurden auf den Social-Media-Plattformen und der offiziellen Webseite des HKTB (discoverhongkong.com) ein etwa zweiminütiges Video mit einem Feuerwerk und Lichteffekten über Hongkongs berühmtem Victoria Harbour gezeigt, begleitet von Neujahrswünschen an die Bewohner Hongkongs und Menschen aus aller Welt.

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