24.11.2022 Vernichtung vom Profi: Ab wann sinnvoll?

Vernichtung von Festplatten: Diese Tipps helfen dabei

von: GFDK - Kultur und Medien

Ganz gleich, ob es sich um sensible Kundendaten in einem Unternehmen handelt oder ob man als Privatperson Daten vernichten will – manchmal ist die Zerstörung einer Festplatte notwendig. Doch mit welchen Tipps funktioniert das wirklich und ab wann sollte man die Vernichtung professionell vornehmen?

So lässt sich eine Festplatte vernichten

Wer eine Festplatte vernichten möchte, sollte sorgfältig vorgehen. Immerhin möchte man die Festplatte nicht ohne Grund zerstören. Was auch immer sich auf dem Datenträger befindet – es soll für immer verschwinden.

sollte man vor jedem Vernichtungsversuch die Festplatte formatieren. Dadurch sind im Grunde alle Daten bereits gelöscht. Doch sicher ist sicher – also geht es an die Vernichtung der eigentlichen Hardware.

Ist die Festplatte ausgebaut und vom PC getrennt, kann es losgehen: Die Festplatte wird durch das Lösen aller Schrauben geöffnet und der Kern wird freigelegt.

Nun sollte man den Magneten entfernen, der sich oben rechts am Schreib- und Lesekopf befindet. Mit Hammer und Schutzbrille lässt sich die Hardware nun so lange bearbeiten, bis nur noch wenig von ihr übrig ist.

Manche mögen es noch gröber. Für diese ist die Methode mit Feuer geeignet. In einem Bad voll Spiritus lässt sich die Festplatte fast vollständig verbrennen. Damit man kein unnötiges Risiko eingeht, sollte man dies in jedem Fall im Freien durchführen.

Vernichtung vom Profi: Ab wann sinnvoll?

Vor allem dann, wenn Unternehmen Datenträger vernichten möchten, kommen professionelle Methoden ins Spiel. Um eine Festplatte DSGVO-konform zu vernichten, eignet sich das Schreddern am besten.

Diese Art der Datenträgervernichtung lässt sich auch im eigenen Betrieb durchführen und sollte auch vor Ort stattfinden. Spezielle Aktenschredder verfügen über ein spezielles Fach, welches Festplatten und anderen Hardware-Teilen vorbehalten ist. So kann man sich sicher sein, dass keine Daten in falsche Hände geraten.

Dabei schreibt die DIN 66399 ganz genau vor, wie klein zu vernichtende Datenträger zerkleinert werden sollen. Die Größe der Partikel richtet sich nach der Sicherheitsstufe der Daten.

Es gibt insgesamt 7 Sicherheitsstufen. Davon ist die Stufe 1 die am wenigsten relevante Stufe und bei Stufe 7 handelt es sich um geheime Daten – zum Beispiel aus militärischen oder geheimdienstlichen Bereichen.

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