22.02.2018 Die Macht des Schicksals

Verblendung, Mord und Rache am Theater Augsburg

von: GFDK - Theater und Premieren

In Augsburg wird es blutig - Die Ereignisse in Giuseppe Verdis Oper »La forza del destino (Die Macht des Schicksals)« könnten einem Film von Quentin Tarantino entsprungen sein: Sie katapultieren den Zuschauer in eine erbarmungslose Welt und erzählen ein Epos über die Ausweglosigkeit menschlichen Handelns.

Eine selten gezeigte Verdi-Oper in Augsburg

Mit der Premiere am 24. März zeigt Intendant André Bücker nach »Peer Gynt« im Schauspiel nun seine erste Musiktheater-Inszenierung am Theater Augsburg. Er erzählt die Handlung als realen Alptraum einer Frau, in dem Ehren- und Rachebräuche, Krieg und Geschäft über der Liebe stehen.

La forza del destino (Die Macht des Schicksals)

Giuseppe Verdi

Ein Augenblick verändert alles: Alvaro erschießt versehentlich Leonoras Vater. Während sich Leonora traumatisiert in die Abgeschiedenheit eines Klosters rettet, flüchtet Alvaro vor der Rache von Leonoras Bruder außer Landes. Doch die Vergangenheit holt die Protagonisten ein.

Basierend auf dem spanischen Drama "Don Álvaro o la fuerza del sino" von Ángel de Saavedra aus dem Jahre 1835, entfaltet das Geschehen in einer Mischung aus Tragik und Komik ein Breitbandpanorama bizarrer Schicksalswendungen, das mit einem blutigen Showdown in einem Kloster endet.

Verdi stieß im Frühjahr 1861 auf das von Victor Hugo beeinflusste romantische Schauerdrama und arbeitete es mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave im Auftrag des Bolschoi-Theaters St. Petersburg zu einer vieraktigen Oper um.

Das Werk liegt heute in zwei Fassungen vor: die der St. Petersburger Uraufführung 1862 und die revidierte Ausgabe von 1869, uraufgeführt in Mailand. Am Theater Augsburg wird die zweite Fassung dieser selten gezeigten Verdi-Oper gespielt. Doch für das Opernfinale greift das Team um André Bücker auf den St. Petersburger Schluss zurück, um die katastrophale Wirkung der Rache in aller tödlichen Konsequenz zu erzählen.

Libretto Francesco Maria Piave

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Domonkos Héja

Inszenierung André Bücker

Bühnenbild Jan Steigert

Kostüme Suse Tobisch

Einstudierung der Chöre Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek

Dramaturgie Sophie Walz

Der Marchese von Calatrava / Fra Melitone Tobias Pfülb

Donna Leonora Sally du Randt

Don Carlos di Vargas Alejandro Marco-Buhrmester

Don Alvaro Leonardo Gramegna

Preziosilla Rita Kapfhammer

Der Pater Guardian Stanislav Sergeev

Ein Alkalde Eckehard Gerboth

Mastro Trabuco Thaisen Rusch

Ein Feldarzt im spanischen Heer Andre Wölkner

Cura Maria Theresia Jakob

Orchester Augsburger Philharmoniker

Chor Opernchor des Theater Augsburg

Extra-Chor Extra-Chor des Theater Augsburg

Werkstatt

15.3.2018 18:30 | martini-Park

Premiere

24.3.2018 19:30 | martini-Park

Weitere Termine
28.3.2018 19:30 | martini-Park
31.3.2018 19:30 | martini-Park
5.4.2018 19:30 | martini-Park
7.4.2018 19:30 | martini-Park
13.4.2018 19:30 | martini-Park
15.4.2018 15:00 | martini-Park
17.4.2018 19:30 | martini-Park
24.4.2018 19:30 | Gastspiel am Theater Schweinfurt

25.4.2018 19:30 | Gastspiel am Theater Schweinfurt

27.4.2018 19:30 | Gastspiel am Theater Schweinfurt

28.4.2018 19:30 | Gastspiel am Theater Schweinfurt
11.5.2018 19:30 | martini-Park
13.5.2018 18:00 | martini-Park
25.5.2018 19:30 | martini-Park

Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Heike Neumann & Leoni Walter

Kommunikation und Presse Theater Augsburg

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