16.05.2019 DIE JUNGEN UNTERNEHMER

Trotz Protest von SPD und Grünen, Schulfach Wirtschaft kommt in NRW

von: GFDK - Kultur und Medien - Wirtschaft

In Nordrhein-Westfalen soll trotz großen Protests von SPD und Grünen nach den Sommerferien Wirtschaft als eigenständiges Schulfach eingeführt werden. Das Fach soll den ökonomischen Sachverstand fördern.

Ein Modellversuch fand bei Schülern, Lehrern und Eltern bereits große Zustimmung. In Bayern und Baden-Württemberg ist das Schulfach Wirtschaft bereits fest im Lehrplan verankert.

Paolo Anania, Regionalvorsitzender Düsseldorf/Niederrhein und stellvertretender Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, dazu:

„Wer sich nach der Schulzeit nicht in Lehre oder Studium mit Wirtschaft beschäftigt, auf den wirken Begriffe wie Marktwirtschaft, Freihandel und Globalisierung schnell abschreckend.

Dabei sind sie wichtige Säulen unserer Gesellschaft und unseres Wohlstands. Frühes Lernen wirtschaftlicher Sachverhalte in der Schule würde Angst vor der angeblich komplexen Welt der Wirtschaft gar nicht erst aufkommen lassen und vielleicht sogar Begeisterung für das Thema entfachen.

Das kann die Berufswahl beeinflussen und den Mut befeuern, sich für eine Laufbahn als Unternehmer zu entscheiden.

Weiterhin sagt der Düsseldorfer Jungunternehmer: „In Bayern, Baden-Württemberg und endlich auch in Nordrhein-Westfalen hat man verstanden, dass Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit Menschen mit innovativen Ideen und wirtschaftlichem Sachverstand braucht.

Nun müssen die anderen Bundesländer mitziehen. Ganz Deutschland braucht ein eigenständiges Schulfach Wirtschaft.“

„Wie dringend nötig die Vermittlung wirtschaftlichen Grundwissens ist, zeigen auch die Aussagen von Kevin Kühnert. Es hätte ein Minimum an Wirtschaftswissen genügt, um zu erkennen, dass Enteignungen das Wohnraumproblem nicht lösen, sondern weiter verschlimmern.

Hätte Herr Kühnert ein Fach Wirtschaft in der Schule gehabt, wären uns seine Sozialismusfantasien vielleicht erspart geblieben“, kritisiert Paolo Anania abschließend.