06.02.2021 die Gestaltung des Unterrichts

Thomas Rick begrüßt die geplante Änderung der Lehramtszugangsverordnung

von: GFDK - Kultur und Medien

DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Nordrhein-Westfalen zur geplanten Änderung der Lehramtszugangsverordnung - Thomas Rick: „Die junge Generation ökonomisch und politisch klüger machen!“

Seit zwei Jahren wird das Fach „Wirtschaft/Politik“ am Gymnasium und seit einem Jahr an den anderen Schulformen der Sekundarstufe I das Fach „Wirtschaft“ unterrichtet.

Nun soll endlich auch die Anpassung der Lehrkräfteausbildung erfolgen: aus dem Lehramtsstudiengang „Sozialwissenschaften“ wird der neue Studiengang „Wirtschaft/Politik“.

Infolgedessen werden die Sozialwissenschaften in das neue Angebot integriert – mit dem großen Vorteil, dass Wirtschaft nun mehr gefördert wird.

Der Bundesbeauftragte für politische Bildung beim Verband DIE FAMILIENUNTENREHMER, Thomas Rick, begrüßt den folgerichtigen Schritt.

Thomas Rick: „Die geplante Änderung der Lehramtszugangsverordnung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Bisher lag die Ausrichtung der schulinternen Lehrpläne und die Gestaltung des Unterrichts bei den Lehrkräften, ohne dass sie explizit für das neue Schulfach ausgebildet waren.

Kurzum: ohne den neuen Studiengang droht das Schulfach „Wirtschaft-Politik“ zum Etikettenschwindel zu werden. Umso besser, dass mit der neuen Lehramtszugangsverordnung der Weg frei für neue Lehramtsstudiengänge ist.

Vorausgesetzt die Universitäten reagieren schnell und bieten möglichst bald Ergänzungsstudiengänge an, die stärker auf das Fach „Wirtschaft/Politik“ zugeschnitten sind.

Darüber hinaus wäre es eine Überlegung wert, ob die neuen Lehramtsstudiengänge mit Wirtschaftsbezug an den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten besser aufgehoben wären.“

Rick weiter: „Die Einführung des Schulfachs „Wirtschaft/Politik“ und die entsprechende Änderung der Lehramtszugangsverordnung in Nordrhein-Westfalen hat einen Vorbildcharakter für die Bundesländer, die noch nachziehen wollen.

Um Wirtschaft verständlicher zu machen sowie Vorurteilen zu begegnen, muss bei der ökonomischen Bildung der Schülerinnen und Schüler angesetzt werden. Der Anspruch muss sein: Die junge Generation ökonomisch und politisch klüger machen!“

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung.

Die rund 5.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 300 Mrd. Euro (Vgl. BIP Deutschland: rund 2.400 Mrd. Euro). Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümer­geführte Familienunternehmen.