10.12.2013 Joseph Roth

Theater in Potsdam: Hiob - die traurige Geschichte nimmt eine wundersame Wendung

von: GFDK - Hans Otto Theater Potsdam

Russland, um 1900: Im Schtetl einer Provinzstadt im Zarenreich führen der jüdisch-orthodoxe Dorfschullehrer Mendel Singer und seine Familie ein bescheidenes Leben. Doch den Kindern wird diese Welt zu eng. Mendels ältester Sohn folgt willig der Einberufung zum russischen Militär. Dem zweiten gelingt es, sich freizukaufen und in die Neue Welt zu gehen.

Theater in Potsdam

Die schöne Tochter Mirjam sucht Lebendigkeit in der Liebe zu den christlichen Kosaken. Nur Menuchim, der Jüngste, körperlich und geistig krank, bleibt bei den Eltern. Als der amerikanische Sohn die Eltern samt Schwester nach New York holt, lassen sie Menuchim allein zurück. Aber Mendel wird in Amerika nicht froh. Der Sohn meldet sich für Amerika in den Weltkrieg und fällt.

Nach dem gleichnamigen Roman. In der Fassung von Koen Tachelet

Der andere, in Russland, wird vermisst gemeldet. Mirjam verliert den Verstand, als ihr Mann stirbt. Die Mutter geht an alldem zugrunde. Und Mendel kann Menuchim nicht vergessen. Wie auf Hiob im Alten Testament prasseln die Schicksalsschläge auf Mendel ein, und er verliert den Glauben an Gott. Doch dann nimmt die traurige Geschichte eine wundersame Wendung…

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