19.02.2021 Vertrauen seit Herbst 2018 rückläufig

Schuldenpolitik - Deutsche haben kein vertrauen in Europäischer Zentralbank

von: GFDK - Kultur und Medien

Lediglich 43 Prozent der Bundesbürger vertrauen der Europäischen Zentralbank (EZB). Seit dem Herbst 2018 sinkt das Vertrauen in jene Institution der Europäischen Union – die Pandemie scheint den Trend weiter befeuert zu haben.

Wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, könnte die Skepsis einer der Gründe für die Rallye von Bitcoin & Co. sein.

Von 2016 bis zum Herbst 2018 stieg das Vertrauen der Bürger in die EZB. Seither schwindet dieses. Auch über die konkrete Politik der Zentralbank hinaus wächst das Misstrauen in die Stabilität des Finanz- und Geldsystems.

Die Entwicklung scheint Kryptowährungen in die Karten zu spielen. 5 Prozent der professionellen Investoren sind davon überzeugt, dass das Misstrauen in das aktuelle Geldsystem ein starker Kurstreiber ist. Binnen der letzten 365 Tage legte der Bitcoin Kurs rund 412 Prozent zu.

Indes scheinen die Deutschen auch verstärkt auf Bargeld zu setzen. Wie die Infografik aufzeigt, ist knapp jeder 5. der Auffassung, dass Bürger Bargeld aufbewahren, um sich vor Banken- und Staatspleiten zu schützen.

„Für Zentralbanken ist Vertrauen das wichtigste Kapital. Dieses wurde zuletzt beschädigt, womöglich auch aufgrund der lockeren Geldpolitik im Angesicht der Corona-Krise“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay.

Obgleich das Ausmaß noch kein kritisches Niveau erreicht zu haben scheint, profitieren alternative Währungen bereits heute". 

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