24.07.2014 musikalisches Panorama von Dvor?a?ks Welt

Musik: Der Dvořák–Magier José Serebrier dirigiert Sinfonie Nr. 8 und die Legenden

von: GFDK - Warner Classics

Hochromantisch, mit slawischem Ein- schlag, farbenreich, von Volksmusikeinflüssen geprägt und dramatisch-expressiv: Es gibt viele Möglichkeiten, das Orchesterschaffen des tschechischen Spätromantikers Antonín Dvořák zu beschreiben. Sicher ist: In den Interpretationen des Dirigenten José Serebrier finden sich alle Facetten dieses faszinierenden Œuvres. Seit Jahren hat sich der aus Uruguay stammende Maestro mit diesem und russischem Repertoire (u.a. Glasunow) einen Namen gemacht.

Nun erscheint sein fünftes Dvorák-Album – mit der achten Sinfonie und den Legenden op. 59. Es ist Serebriers Markenzeichen, die Sinfonien des großen Böhmen mit anderer Orchestermusik aus dessen Werk zu koppeln: So stehen in der Dvorák-Aufnahmeserie die Sinfonie Aus der Neuen Welt der Tschechischen Suite und den Slawischen Tänzen gegenüber. So entsteht ein musikalisches Panorama von Dvořáks Welt und seinen Werken, die oft autobiografisch motiviert sind, im Spannungsfeld zwischen Weltoffenheit und der Verbundenheit zur böhmischen Heimat – wie im Fall der Sinfonie Nr. 8.

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Nach großen Erfolgen im Ausland kehrte der Komponist auch mit diesem Werk in die Klangwelt Böhmens zurück, erschuf musikalische Landschaftsbilder. Der Zyklus Legenden, eine zehnteilige Reihe von Charakterstücken, steht zu Unrecht im Schatten der berühmten Slawischen Tänze, zeigt sich doch hier Dvořáks Erfindungsreichtum, auf den sogar Brahms neidisch war, jenseits formaler Vorgaben. Vor allem die Orchesterfassung des originalen Klavierwerks zu vier Händen gilt nach wie vor als Geheimtipp des Dvorák- Repertoires.


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