11.03.2011 faszinierend außergewöhnliche Stimme

Music Rock/Pop: Sie trägt den Spitznamen "neue Piaf" - die französische Sängerin Zaz mit Limited Special Edition

von: Sony Music - 3 Bilder

Die limitierte Special Edition enthält neben dem Erfolgsalbum viele Bonustracks, eine Dokumentation (mit dt. Untertiteln), ein Live Konzert Mitschnitt aus München und auch Songtexte auf Französisch und Deutsch. Für jeden Fan ein Muss und für jeden Neuentdecker die schönste Art, ZAZ kennen zu lernen... und zu verstehen!

In Deutschland erschien das Zaz-Debüt bereits im Oktober 2010 und platzierte sich, begleitet von einigen euphorischen Presse-Rezensionen auf Anhieb in den Top 50 der deutschen Charts. Der Effekt, der in den folgenden Wochen und Monaten einsetzte, lässt sich eigentlich nur als Lauffeuer annähernd adäquat beschreiben. Viele TV-, Radio-, Online und Presse-Redaktionen nahmen sich des Themas (untypischerweise auch lange nach dem Veröffentlichungstermin) an und widmeten der sympathischen Newcomerin aus dem Nachbarland ausgiebigst Sendezeit und Zeilen. Auch die Mund-zu-Mund-Propaganda unter den begeisterten Musikfans sorgte für stetig wachsende Nachfrage. Das allgemeine Interesse an der außergewöhnlichen Künstlerin, die längst den Spitznamen "neue Piaf" weg hatte, stieg spürbar von Woche zu Woche. Deutschland hatte eine neue Lieblingssängerin - und ihr Album schoss sich in die Top 10 der dt. Albumcharts.

 

Isabelle Geffroy ist nicht gerade das, was man einen "klassischen Senkrechtstarter" nennt. Erst mit knapp 29 Jahren veröffentlichte die Sängerin, die im Zusammenhang mit ihren musikalischen Aktivitäten ausschließlich unter dem schlichten Künstlernamen Zaz firmiert, in ihrer Heimat Frankreich ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Nachdem sie im Jahr zuvor völlig überraschend den "France Bleu / Réservoir Generation"-Talentwettbewerb gewonnen hatte, schoss Album im Mai 2010 sofort auf Platz eins der französischen Albumcharts und hielt sich insgesamt 25 Wochen in der Hitliste. Kurze Zeit später war bereits die nächste Nummer Eins fällig: auch die belgischen Musikfans hatten sich Hals über Kopf in die Musik der charismatischen Chanteuse verliebt und machten "Zaz", das u.a. die Hitsingle "Je Veux" enthält, zum Erfolgsalbum des Sommers in ihrem Land.

In Deutschland erschien das Zaz-Debüt schließlich im Oktober 2010 und platzierte sich, begleitet von einigen euphorischen Presse-Rezensionen auf Anhieb in den Top 50 der Media Control Charts. Der Effekt, der in den folgenden Wochen und Monaten einsetzte, lässt sich eigentlich nur als "Lauffeuer" annähernd adäquat beschreiben. Viele TV-, Radio-, Online und Presse-Redaktionen nahmen sich des Themas (untypischerweise auch lange nach dem Veröffentlichungstermin) an, präsentieren das Album beispielsweise u.a. als "persönliche Geschenkempfehlung" vor Weihnachten und widmeten der sympathischen Newcomerin aus dem Nachbarland ausgiebigst Sendezeit und Zeilen. Auch die Mund-zu-Mund-Propaganda unter den begeisterten Musikfans sorgte für stetig wachsende Nachfrage. Das allgemeine Interesse an der außergewöhnlichen Künstlerin, die längst den Spitznamen "neue Piaf" weg hatte, stieg spürbar von Woche zu Woche. Deutschland hatte eine neue Lieblingssängerin.

Ende Januar folgte ein weiterer Höhepunkt: während ihrer ersten Konzertreise durch Deutschland, die sie nach München, Hamburg und Berlin führte, schoss "Zaz" plötzlich auf Platz eins der iTunes Charts und ließ Neuveröffentlichungen internationale Superstars wie Adele und Bruno Mars hinter sich. Einige Konzerte mussten in wesentlich größere Hallen verlegt werden und das Album machte in den offiziellen Verkaufs-(Trend-)Charts einen Sprung von Platz 29 in die Top Ten (!). Nachdem die ehemalige Straßenmusikerin die Herzen der deutschen Musikkritiker und -Conaisseure hierzulande erobert hatte, war ihr drei Monate nach Album-Release schließlich auch der kommerzielle Durchbruch gelungen.

Isabelle Geffroys Musikkarriere hatte im Alter von zwanzig Jahren begonnen. Nachdem sie während ihrer Studienzeit an der "CIAM (Musical Information and Activities Centre" in Bordeaux einer Bluesband beigetreten war und ihren ersten Auftritte über die Bühne gebracht hatte, fand sie sich kurze Zeit später auf Tour mit einem baskischen Tanzorchester wieder. Zwei Jahre später stieß sie auf ein Inserat mit dem Wortlaut "Don Diego braucht eine Sängerin". Flugs eilte sie der Latinrockband zu Hilfe und sah sich fortan tagtäglich afrikanischen, arabischen, andalusischen, brasilianischen und lateinamerikanischen Einflüssen ausgesetzt. "Es war alles, was man sich nur wünschen konnte, und das in Gesellschaft von absoluten Profi-Musikern", schwärmt sie. Höhepunkt der gemeinsamen Zeit: ein Auftritt beim traditionsreichen "Festival Musiques Métisses d'Angoulême".

Irgendwann folgte Zaz schließlich dem Lockruf der französischen Hauptstadt. Dort fiel ihr eine weitere Zeitungsanzeige in die Hände: "Sängerin mit kräftiger Stimme gesucht". Nix wie hin! Ratzfatz fand sie sich im Ensemble eines Kabaretts wieder, wo sie sieben Tage in der Woche, fünf Stunden am Tag, auf der Bühne stand.

Wenn das Geld am Ende des Monats knapp zu werden drohte, stellte sie sich zusammen mit zwei befreundeten Musikern im Künstlerviertel Montmartre an eine Straßenecke und beglückte die Passanten mit ihrer außergewöhnlichen Stimme. Mit dem Gitarristen und dem Kontrabassisten verband sie dabei nicht nur die Liebe zum guten Song, sondern auch ein Faible für das Prinzip der ungebremsten Genrevielfalt: die Einflüsse der gemeinsamen Musik reichten von Jazz bis Blues über französische Musik bis hin zu Stilen aus allen Herren Ländern, die Zaz mit großem Enthusiasmus und poetischer Begabung vereinte.

Wo und wie auch immer man ihr die Gelegenheit gab, präsentierte sie ihre Musik mit einer erfrischenden Lebensfreude, die keinen kalt ließ. War es nun vor 10.000 Zuschauern im Stadion von Hendaye (im äußersten Südwesten des Zentralstaates), als Interpretin eines Edith-Piaf-"Greatest Hits"-Sets im Herzen Sibiriens, bei Gratis-Konzerten in kolumbianischen Salzminen oder auf Tour durch Ägypten (wo sie leider keine Zeit für die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten des Landes hatte). Bei all diesen Reisen sammelte die junge Französin rechts und links des Weges zahllose wichtige Erfahrungen.

2009 siegte sie völlig überraschend beim "France Bleu / Réservoir Generation"-Talentwettbewerb, der im Pariser Olympia ausgetragen wurde. Im Gegensatz zu allen anderen Teilnehmern war Zaz zwar ohne eigenen Fanclub angereist, begeisterte allerdings dennoch das Publikum und zog alle Anwesenden umgehend in ihren Bann. Besonders beeindruckt von ihrer Performance war Frankreichs Pop-Superstar Raphaël Haroche ("Er ist der einzige Mensch, der bei -10° C Videos auf Dächern dreht", schmunzelt Zaz), der sofort beschloss, drei Songs für sie zu schreiben.

Jene drei Stücke finden sich nun auf Zazs Debütalbum, das im Frühjahr 2010 in Quebec und Frankreich aufgenommen wurde. Seit den Tagen der Veröffentlichung im Mai und dem großen kommerziellen Erfolg (Platz eins in den französischen Albumcharts) zählt die Sängerin zu den meistbeschäftigten Menschen Frankreichs: neben unzähligen TV-Auftritten (u.a. "Chabada show" auf France 3) absolvierte sie u.a. Auftritte beim "Montauban Alors Chante"-Festival, beim "Kuala Lumpur French Art Festival" in Malaysia, beim "Francofolies" in La Rochelle und beim "Jazz Musette des Puces"-Festival, letzteres gemeinsam mit Thomas Dutronc, Marcel Azzola und Maurane.

Es ist Zazs große Stärke, dass sie sich nicht alleine auf ihre faszinierend außergewöhnliche Stimme verlässt - ganz im Gegenteil: darauf angesprochen, spielt sie diese Tatsache stets routiniert herunter. Ihr absolutes Hauptinteresse gilt der Qualität des Songs. Und wenn diese stimmt, dann singt sie ihn überall, wo auch immer sie die Chance erhält, sich frei auszudrücken. In Worten, die das tägliche Leben widerspiegeln, mit all seinen Sorgen und Freuden.

 

VÖ 4.3.2011 Sony Music

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