29.12.2010 großes repertoir von Barock bis zum 20. Jahrhundert

Mit „Jump!“ gibt der junge Cellist Maximilian Hornung sein Sony-Debüt

von: Sony Classic - mit 4 Bildern

„Aller Anfang ist schwer“, sagt der Volksmund. Doch selbst bei den ersten kompositorischen Gehversuchen kann man oft schon die spätere Meisterschaft erkennen. So wie beim 15-jährigen Anton Webern und seinen zwei Stücken für Cello solo, die er 1899 komponierte. In dem Charakterstück „Georgette“ des erst 17-jährigen, rumänischen Geigers Georges Boulanger (1893 – 1958) steckt bereits jene Walzerseligkeit, die typisch für Boulangers Stil aus Caféhaus- und Volksmusik werden sollte. Auch solche selten zu hörenden Frühwerke hat der junge deutsche Cellist Maximilian Hornung für seine Debüt-CD bei Sony Classical eingespielt.

Um die Ausdrucksbandbreite seines Spiels und Instruments zu unterstreichen, hat Hornung mit der Pianistin Milana Chernyavska auf dem Album „Jump!“ Werke aus drei Jahrhunderten aufgenommen. Mit den zum Teil selbst arrangierten Stücken für Cello und Klavier spannt Hornung so einen weiten Bogen vom Barock bis zum 20. Jahrhundert. Von Bachs berühmter „Air“ über ein „Moment Musicaux“ Franz Schuberts bis zu der nostalgisch-schönen Cello-Ballade „Limelight“ von Charlie Chaplin. Die Auswahl der Werke und Komponisten ist zugleich auch eine kleine musikalische Weltreise. Von Russland geht es mit einer elegischen Romanze des Russen Alexander Scrjabin nach Brasilien, wo man dem lyrischen „Gesang eines schwarzen Schwans“ von Heitor Villa-Lobos lauschen kann. Ein charmantes Frühwerk des französischen Impressionisten Claude Debussy wechselt sich da mit einer poetisch dahinwiegenden Serenade des Engländers und Britten-Schülers Frank Bridge ab. Außerdem sind Werke des gebürtigen Schweizers und Wahl-Amerikaners Ernest Bloch zu hören, der sich von der jüdischen Volksmusik inspirieren ließ.

So international und breitgefächert das Recital zusammengestellt ist, so spiegelt es in dem spätromantischen Grundton ideal das musikalische Verständnis von Maximilian Hornung wider. Denn besonders am Herzen liegt dem erklärten „Instinktmusiker“ Hornung eine Musik, die sehr emotional und leidenschaftlich ist, weswegen er sich auch zu einer eigenen Bearbeitung von Gustav Mahlers vier „Liedern eines fahrenden Gesellen“ entschlossen hat.

Mit seinen erst 24 Jahren bekleidet Maximilian Hornung bereits einen hochrangigen Posten: seit 2009 ist er 1. Solocellist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Daneben tritt der in Augsburg geborene Cellist aber nicht nur als Solist u.a. beim Tonhalle-Orchester Zürich auf. Maximilian Hornung ist zudem ein begeisterter Kammermusiker. Er hat mit namhaften Kollegen wie Christian Tetzlaff und Mischa Maisky zusammengespielt. Mit seinem Tecchler Klavier-Trio gewann Hornung 2007 den 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb, nachdem er 2005 bereits den Deutschen Musikwettbewerb für sich gewinnen konnte.

 

07.11.11 Augsburg, kleiner goldener Saal
21.11.11 Ulm, Kornhaus
26.11.10 Zürich (CH), Großer Saal der Hochschule der Künste
28.11.10 Fribourg, Universität
30.11.10 Elmau, Schloss
03.12.10 Elmau, Schloss
12.12.11 Münster, Erbdrostenhof
10.01.11 Augsburg, Kongresshalle
11.01.11 Augsburg, Kongresshalle
23.01.11 Zürich (CH), Tonhalle
06.02.11 Ettlingen, Schloss
12.02.12 Schweinfurt, Theater
20.02.11 München, Prinzregententheater

 

 

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