10.05.2014 waffenexporte aus deutschland

Krimi gefällig: Ein paar Tage Licht - Politthriller aus der Welt des Waffenhandels von Olivier Bottini

von: GFDK - Dumont

Algerien: Afrikas größtes Land, mit Reichtum gesegnet, im Innersten zerrissen. Hier wird ein deutscher Rüstungsmanager entführt, angeblich von islamistischen Terroristen, so der algerische Geheimdienst.


Doch für BKA-Mann Ralf Eley, an der deutschen Botschaft in Algier stationiert, passen zu viele Puzzlestücke nicht zusammen. Allerdings kann er nicht ermitteln, ohne die Ausweisung zu riskieren. Also tut er es diskret, mithilfe der algerischen Untersuchungsrichterin Amel, seiner heimlichen Geliebten. Bald wird klar, dass es um viel mehr geht als um das Leben eines Entführten. Denn zahlreiche Spuren führen nach Deutschland, zu einem schwäbischen Waffenhersteller. Und Eley begreift: Wenn er die Wahrheit ans Licht bringen will, muss er alles aufs Spiel setzen.


Auf virtuose Weise verwebt Oliver Bottini das Thema (deutsche) Rüstungsexporte in einem mitreißenden Kriminalroman. Präzise lotet er die Untiefen von Macht und Unterdrückung aus und führt mit eindrucksvoller Intensität vor Augen, woran das System immer kranken wird am Mangel an Menschlichkeit.

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Oliver Bottini, 1965 in Nürnberg geboren, in München aufgewachsen, familiärer Hintergrund mathematisch/ pastoral. Nach dem Abitur Zivildienst, anschließend sechs Monate Neuseeland und Australien als Wanderer, Aprikosenpflücker und lästiger Tür-zu-Tür-Verkäufer von großformatigen Air-Brush-Gemälden. Zurück in München Jobs als Hotelrezeptionist und Hausmeister im Mädchenpensionat, parallel dazu Studium der Neueren deutschen Literatur, Italianistik und Markt- und Werbepsychologie sowie, schweißtreibender, von Kung Fu und Qi Gong. Seit 1995 Autor und freier Lektor. Berufsbegleitend von 2001 bis 2003 Ausbildung zum Familien- und Wirtschaftsmediator. Mehrere Kriminalromane, Sachbücher, Kurzgeschichten. 2008 den Weg nach Berlin gefunden, hängengeblieben, aber der Süden ... ruft ...

Pressestimmen

"Bottini [...] erzählt schwungvoll [und das] macht aus seinem Roman große Literatur." (Berliner Zeitung)

"Und natürlich gibt es ein überraschendes Ende. Wie es sich gehört für einen guten Krimi, den Bottini auch diesmal wieder geliefert hat." (Raimund Kirch, Nürnberger Zeitung)

Selten gelingt es so exzellent, politische Geschichte in einem spannenden Plot zu vergegenwärtigen.«
TOBIAS GOHLIS, DIE ZEIT

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