30.07.2014 Kraftvolle Neubestimmung ihres Garagen-Rocks

Konzert: Exklusive Clubshow der Indie-Rocker Kaiser Chiefs in der Fabrik in Hamburg

von: GFDK - MLK

Seit einem Jahrzehnt zählen die Kaiser Chiefs zu den erfolgreichsten und mitreißendsten Indie- und Garagenrock-Bands des Vereinigten Königreichs. Nachdem 2005 ihr überwältigendes Debütalbum „Employment“ erschien, von dem sie bis heute mehr als drei Millionen Einheiten absetzen konnten, ist das Quintett aus Leeds Dauergast in den globalen Hitlisten.

Ihre vier bisherigen Alben stiegen alle in die britische Top 10, sieben Single-Auskopplungen in die Top 20. Dieser Erfolgsspur folgten sie auch mit ihrem fünften, Ende März erschienenen Album „Education, Education, Education & War“, das eine Neubestimmung für die Band definiert. Nach ihren mitreißenden Deutschland-Shows im April kommen die Kaiser Chiefs am 11. Oktober für eine weitere exklusive Clubshow in der Hamburger Fabrik nach Deutschland.

Konzert in Deutschland

Die Schulfreunde Ricky Wilson (Gesang), Andrew White (Gitarre), Simon Rix (Bass), Nick Baines (Keyboards) und Nick Hodgson (Schlagzeug) hatten bereits gemeinsame Band-Erfahrung gesammelt, als sie 2003 die Kaiser Chiefs gründeten. Zuvor hatten sie unter dem Namen Parva ein beachtetes Garagenrock-Album veröffentlicht. Mit der Suche nach frischen stilistischen Ansätzen erfolgte der Neustart als Kaiser Chiefs, die 2003 die aufregende Welle von Indie- und New Wave-Acts wie Franz Ferdinand, Maximo Park oder Interpol zusätzlich beflügelten. Dass sie vom Fleck weg mit ihren schmissigen, druckvollen, melodieverliebten Songs typisch britischer Prägung begeisterten, war insofern geradezu vorprogrammiert.

So sorgten die fünf gleich mit ihrem ersten Album „Employment“ im Jahr 2005 für internationales Aufsehen. Es stieg weltweit in die Charts, wurde mit einem Mercury Prize sowie mit drei BRIT Awards ausgezeichnet und gilt als eines der erfolgreichsten Debüts des vergangenen Jahrzehnts. Mit Single-Auskopplungen wie „I Predict A Riot“ und „Sink That Ship“ avancierten sie zu den neuen Hitgaranten jeder Indie-Rock-Party. „Ruby“, die erste Single aus ihrem zweiten Album „Yours Truly, Angry Mob“, das in England Platz 1 belegte, geriet zu ihrem ersten globalen Mega-Hit, zugleich markierte der Song ihren großen Durchbruch in Deutschland. Auch die folgenden Alben „Off With Their Heads“ (2008) und „The Future Is Medieval“ (2011) wurden internationale Erfolge und warfen weitere Hitsingles ab. Im Anschluss an eine große Welttournee folgte die erste Bandpause seit einem Jahrzehnt.

Konzert in Hamburg

Während dieser Auszeit entschied sich Schlagzeuger und Co-Songwriter Nick Hodgson, auszusteigen. Zunächst trafen sich die verbliebenen vier in den ‚Real World’-Studios von Peter Gabriel, „um zu schauen, ob und was wir noch zustande bringen“, wie Gitarrist Andrew White erklärte. Tatsächlich wurde intern diskutiert, die Band zu beenden, eine Zukunft schien ungewiss. Innerhalb kürzester Zeit entwickelten sie im Studio aber über 20 neue Song-Ideen – das Feuer war wieder entfacht. Gemeinsam mit dem neuen Schlagzeuger Vijay Mistry enterten sie in ein Studio in Atlanta/Georgia und nahmen mit Produzent Ben H. Allen III (Animal Collective, Gnarls Barkley, Deerhunter) „Education, Education, Education & War“ auf.

Das Album bietet eine stilistische Neubestimmung und wartet mit euphorischen 60s- und 70s-Referenzen auf, ist aber zugleich ein ungeschönter, aufrichtig politischer Blick auf die moderne britische Gesellschaft, ihre Probleme und Sorgen – dabei aber stets mit großem Gespür für die feinen Linien zwischen Realismus, Hoffnung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Das neue Werk geriet zum internationalen Erfolg und stieg etwa in England von null auf eins in die Hitlisten und konnte sich auch in Frankreich, Belgien, der Schweiz und Deutschland auf guten Charts-Plätzen behaupten. Ihr unlängst absolvierter Auftritt beim Glastonbury Festival bewies überdies die Leidenschaft, mit der die Kaiser Chiefs auf die großen Bühnen zurückgekehrt sind.

 

Marek Lieberberg presents

Kaiser Chiefs

Sa. 11.10. Hamburg Fabrik


Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)