22.09.2020 Der Beginn eines kompletten Umbruchs

In Magdeburg stirbt die Treuhand ihren Tod

von: GFDK - Kultur und Medien

Die Abwicklung von volkseigenen Betrieben durch die Treuhand ist auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung für viele Menschen noch nicht ausreichend aufgearbeitet.

Für einige bedeutete dies nicht nur den Verlust des Arbeitsplatzes, sondern auch den Beginn eines kompletten Umbruchs im beruflichen und privaten Bereich.

Regisseurin Carolin Millner, die zum ersten Mal am Theater Magdeburg inszeniert, möchte in ihrer Stückentwicklung »Tod der Treuhand« mithilfe von fiktiven Charakteren, die alle aus dem Umfeld des ehemaligen SKET-Werks in Magdeburg stammen, ein Bild einer Zeit entwickeln, die auch aus heutiger Sicht noch polarisiert.

Die Uraufführung ist am 25. 9. 2020 um 19. 30 Uhr im Schauspielhaus Studio in Magdeburg. Vor der zweiten Vorstellung, am 2. 10., findet in Zusammenhang mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt eine Podiumsdiskussion mit der Regisseurin, Expert*innen und Zeitzeug*innen zum Thema Treuhand statt.