23.01.2020 Brutto- und Nettolohn

Gehaltsabrechnung immer gut aufbewahren

von: GFDK - Kultur und Medien

Jeder Arbeitnehmer erhält in der Regel einmal im Monat eine Auszahlung seines Verdienstes vom jeweiligen Arbeitnehmer und natürlich auch eine Gehaltsabrechnung.

Diese belegt in Textform wie sich das jeweilige Gehalt zusammensetzt und welche Abzüge angefallen sind, außerdem werden noch sämtliche Werte einer Gehaltsabrechnung, immer aktuell und komplett bis zum jeweiligen Monat summiert, sodass man eine gute Übersicht hat was man an den einzelnen Werten im laufenden Kalenderjahr bezahlt hat.

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man die Gehaltsabrechnung auslagern möchte über einen externen Dienstleister ober die Gehaltsabrechnung im Betriebs über die Lohnbuchhaltung intern erstellt wird.

Was allerdings noch gut zu wissen ist, dass bei der Gehaltsabrechnung immer ein festes Gehalt angegeben wird und eine Lohnabrechnung sich aus den monatlich abgeleisteten Stunden des Arbeitnehmers berechnen lässt.

Wichtigkeit der Gehaltsabrechnung

In vielen Situationen benötigten Sie eine Gehaltsabrechnung als Nachweisdokument. Dies dient als Einkommensnachweis für die Wohnungssuche, bei Vergabe von Krediten oder bei der Steuererklärung.

Die Lohnabrechnung ist auch sehr wichtig für die Einkommenssteuer, da diese daraus berechnet wird. Aus einem Formular gegen die Höhe des Brutto- und Nettolohn unter der Berücksichtigung aller monatlichen Abzüge wie zum Beispiel bei den Sozialversicherungsbeiträgen.

Deswegen ist dieses Dokument in vieler Hinsicht so etwas wie ein Liquiditätsnachweis für Dritte, den Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber bei Bedarf vorlegen können. Die Vorlage einer Gehaltsabrechnung kann zum Beispiel bei der Bank dienen für einen Kredit.

Was muss in der Gehaltsabrechnung stehen?

Nach § 108 Abs.3 S.1 GewO, was genau in der Lohn- und Gehaltsabrechnung stehen sollte.
Im Kopfteil gehört dazu vor allem der Name des Arbeitnehmers. Immerhin muss die Gehaltsabrechnung jemanden zugeordnet werden können.

Auch die Anschrift kommt hinzu. Der Arbeitgeber macht die gleichen Angaben wie der Arbeitnehmer machen. Hinzu kommt noch das Bezugsdatum und das Erstellungsdatum der Entgeltabrechnung. Damit weist der Arbeitgeber auch nach, dass er dem Arbeitnehmer wie vereinbart monatlich seinen Lohn ausgezahlt hat.

Die Steuerdaten und die Sozialversicherungsnummer des Arbeitnehmers haben dort auch ihren Platz. Dazu kommen persönliche Daten und Urlaubsdaten. Im Hauptteil wird der Brutto- und Nettolohn aufgeführt, sowie die ganzen Abgaben von Versicherungen.

Ganz unten stehen dann die Kontodaten des Arbeitnehmers sowie die Gesamtsumme des Lohns und eine Verdienstbescheinigung, ggf. Hinweis zu § 108 GewO.

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