11.02.2021 weiblichen Investoren

Frauen legen seit Corona-Krise mehr Wert auf Nachhaltigkeit

von: GFDK - Kultur und Medien

Für 61 Prozent der weiblichen Investoren ist das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage seit Ausbruch der Pandemie noch wichtiger geworden. Bei den Männern sind es 45 Prozent, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht. Der Trend hin zu nachhaltigen Geldanlagen ist kein deutsches, sondern ein globales Phänomen.

Unterschiede zeigen sich auch bei einem Blick auf unterschiedliche Generationen. 25 Prozent der Millenials würden zugunsten höherer Renditen in Anlagen investieren, die den eigenen Überzeugungen widersprechen.

Je älter die Anleger sind, desto wichtiger wird diesen eine Kongruenz zwischen Beteiligungen in dem Portfolio und eigenen ethischen Überzeugungen.

Von den Anlegern über 71 Jahren würden lediglich 16 Prozent in Assets investieren, die ihren Überzeugungen widersprechen.

Auch Jenseits der Börse handeln immer mehr Bürger nachhaltigkeitsbewusst. 42 Prozent der Bundesbürger handeln sogar aktiv nachhaltig, weitere 47 Prozent hingegen passiv nachhaltig, was bedeutet, dass sie Nachhaltigkeit vor allem von Unternehmen erwarten.

Ungeachtet des steigenden Interesses an ökologischen Investments sehen die Bundesbürger noch Optimierungspotenziale. 66 Prozent würden eher in nachhaltige Geldanlagen investieren, wenn diese staatlich gefördert würden.

„Das Thema der grünen Geldanlage wird immer wichtiger. Ein besonders großes Interesse hieran zeigen die Anlegerinnen“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Mit dieser Strategie scheinen sie durchaus richtig zu liegen, wie die Kursentwicklungen zahlreicher ökologischer Aktien aufzeigen“.