05.05.2022 DIE JUNGEN UNTERNEHMER in NRW

Eva-Maria Blank und die jungen Unternehmer in NRW empfangen Spitzenvertreter aus der Politik

von: GFDK - Kultur und Medien

Landesvorsitzende Eva-Maria Blank: „Viel erreicht, um NRW als Wirtschaftsstandort attraktiver zu gestalten, doch Bürokratie, ein knappes Wohnraumangebot und der Fachkräftemangel bleiben Investitionshemmnisse.“

Mitten in der heißen Phase des Wahlkampfes hatten die jungen Unternehmer in NRW Spitzenvertreter von CDU, SPD, FDP und den Grünen zu Gast. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und FDP, Bodo Löttgen und Christof Rasche, sowie Stefan Engstfeld (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und André Stinka (SPD) stellten sich den Fragen der Unternehmer.

Die Landesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER in NRW, Eva-Maria Blank: „Die Schwerpunkte des Wahlkampfes sind in den letzten Wochen neu gesetzt worden.

Zum einen haben viele Unternehmerinnen und Unternehmer die Corona-Krise noch nicht ganz verarbeitet, zum anderen haben wir immer noch mit Lieferengpässen zu kämpfen, die ökologische als auch die digitale Transformation sind in vollem Gange, aber noch nicht abgeschlossen, und nun kommen Inflationssorgen hinzu.

Die aktuelle Landesregierung hat viel erreicht, um das Land als Wirtschaftsstandort attraktiver zu gestalten, doch die Bürokratie und der Fachkräftemangel bleiben Investitionshemmnisse für viele Unternehmen.

Damit NRW weiter durchstarten kann, braucht es jetzt eine frühzeitige Berufsorientierung, starke Berufsschulen sowie bezahlbaren Wohnraum.

Daher erhielt André Stinka Zustimmung für seine Forderung, die Bauvorschriften zu reduzieren, damit man Klimaschutz und Wohnen in Einklang bringen könne, und auch Christof Rasche traf mit seiner angekündigten Entlastung beim Immobilienkauf und seinem Bekenntnis nach einem unbürokratischen Grundsteuermodell bei vielen Unternehmern den richtigen Nerv.

Bodo Löttgen ergänzte, dass Bürokratie oft dort entstehe, wo der Staat seinen Bürgern nicht vertraue. Doch angesichts der anstehenden Herausforderungen sei gegenseitiges Misstrauen wie bei der Hygiene-Ampel unter der letzten rot-grünen Landesregierung fatal.